Vegane Currywurst-Soße wie vom Imbiss selber machen
Diese vegane Currywurst-Soße wird tomatig, würzig und leicht süß-säuerlich wie vom Imbiss.
Diese vegane Currywurst-Soße schmeckt kräftig nach Tomate und Curry, hat eine angenehme Süße und genug Säure, damit sie schön rund statt pappig wirkt. Die Basis aus Zwiebel, Tomatenmark, Ketchup und Apfelessig ist einfach, alltagstauglich und in rund 30 Minuten fertig. Für die typische Imbiss-Textur kannst du die Soße am Ende fein pürieren. Sie passt klassisch zu Currywurst, Pommes oder Bratwurst und lässt sich gut vorbereiten und wieder aufwärmen.

Nährwerte
Kalorien
157.8 kcal
pro Portion
631 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
29.1 g
pro Portion
116.3 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
2.25 g
pro Portion
9 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
4.63 g
pro Portion
18.5 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zutaten
Basis
Tomate & Würze
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Vorbereiten
- 1
Zwiebel fein würfeln
Zutaten für diesen Schritt
Die Zwiebel schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Je kleiner die Würfel, desto schneller zerfallen sie später und desto näher kommst du an die glatte Imbiss-Textur.
Notiz
Wenn du die Soße nicht pürieren möchtest, lohnt sich hier besonders sauberes, feines Schneiden.
Abschnitt
Sauce kochen
- 2
Zwiebel glasig dünsten
Zutaten für diesen Schritt
Das neutrale Pflanzenöl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel zugeben und 4 bis 5 Minuten unter regelmäßigem Rühren glasig dünsten. Sie sollen weich und duftend werden, aber möglichst keine dunklen Stellen bekommen.
Notiz
Wird die Zwiebel zu heiß, bekommt die Sauce schnell bittere Röstaromen.
- 3
Tomatenmark kurz rösten
Zutaten für diesen Schritt
Das Tomatenmark einrühren und 30 bis 60 Sekunden mitrösten. Es soll etwas dunkler werden und intensiv duften, aber nicht am Topfboden festbrennen.
Notiz
Dieser kurze Röstschritt bringt mehr Tiefe in die Sauce.
- 4
Flüssigkeit und Gewürze einarbeiten
Zutaten für diesen Schritt
Schmecke Ketchup, Wasser, Apfelessig und Currypulver jetzt in kleinen Schritten ab, statt alles auf einmal nachzuwürzen. Gib Salz, Säure und Gewürze portionsweise zu, rühre jeweils gründlich durch und probiere nach jeder Korrektur, bis Würze, Frische und Balance wirklich stimmig zusammenkommen.
Notiz
Wenn dein Ketchup sehr süß ist, kannst du anfangs auch nur 12 bis 13 g Zucker einrühren und den Rest später abschmecken.
- 5
Sanft köcheln lassen
Die Hitze auf klein stellen und die Sauce 10 bis 12 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit am Boden nichts ansetzt. Die Sauce soll etwas dicker, glänzend und deutlich runder im Geschmack werden.
Notiz
Falls sie dir schon vorher dick genug erscheint, einfach 1 bis 2 Minuten früher vom Herd nehmen.
- 6
Optional pürieren und fein abschmecken
Zutaten für diesen Schritt
Schmecke Currypulver, Brauner Zucker und Salz jetzt in kleinen Schritten ab, statt alles auf einmal nachzuwürzen. Gib Salz, Säure und Gewürze portionsweise zu, rühre jeweils gründlich durch und probiere nach jeder Korrektur, bis Würze, Frische und Balance wirklich stimmig zusammenkommen.
Notiz
Ohne Pürieren bleibt die Sauce rustikaler, schmeckt aber genauso gut.
Anmerkung
Ergibt etwa 550 g Soße. Da Ketchup und Currypulver je nach Marke unterschiedlich süß und intensiv sind, kommen Zucker, Salz und ein kleiner Teil Currypulver erst zum Schluss dazu. Für eine besonders glatte Imbiss-Textur die fertige Soße fein pürieren und optional durch ein Sieb streichen.
Mehr zum Rezept
Varianten: fruchtig mit Orangensaft, rauchig mit edelsüßem Rauchpaprika, pikant mit mehr Chilipulver. Passt zu Bratwurst, veganen Alternativen und Pommes.
FAQ
Häufige Fragen
Gut verschlossen hält sich die Soße im Kühlschrank etwa 3 bis 4 Tage. Zum Wiedererwärmen am besten langsam im Topf erhitzen und bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser einrühren, falls sie zu stark eingedickt ist.
Ja, das klappt gut. Lass die Soße vollständig abkühlen und friere sie portionsweise ein. So hält sie sich etwa 2 bis 3 Monate. Zum Auftauen am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen und anschließend schonend erwärmen.
Ist sie zu dick, rühre esslöffelweise Wasser ein, bis die Konsistenz passt. Ist sie zu dünn, lass sie noch ein paar Minuten offen und sanft köcheln. Wichtig: erst nach dem Einkochen endgültig abschmecken, weil Zucker, Salz und Curry dann konzentrierter wirken.
Leichte Bitterkeit lässt sich oft mit etwas zusätzlichem Ketchup, einer kleinen Prise Zucker und 1 bis 2 Esslöffeln Wasser abfangen. Wenn Zwiebel oder Tomatenmark jedoch deutlich verbrannt sind, wird der bittere Geschmack meist bleiben. Dann ist neu ansetzen die bessere Lösung.
Nein. Pürieren ist vor allem für die typische glatte Imbiss-Textur sinnvoll. Wenn dich kleine Zwiebelstückchen nicht stören oder du die Zwiebel sehr fein geschnitten hast, kannst du den Schritt einfach weglassen.