Vegane Currywurst-Soße wie vom Imbiss

Tomatige vegane Currywurst-Soße mit Ketchup, Tomatenmark, Curry und Apfelessig – glatt püriert wie am Imbiss.

Feine Zwiebelwürfel werden glasig gedünstet, Tomatenmark kurz geröstet und mit Ketchup, Essig und Gewürzen leise gekocht, bis die Soße glänzt.

Vegane Currywurst-Soße in einer Schale mit Currypulver und glatter Oberfläche
Gesamtzeit
30 min
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 30 min auf dem Tisch
Vorbereiten
8 min
Ruhen
0 min
Kochen
22 min

Zutaten

Ergibt ca. 400 Milliliter · Pro Portion: etwa 100 ml Sauce für 1 Currywurst

Für die Zwiebelbasis

Für die Currysauce

So gelingt das Rezept

Du bereitest insgesamt ca. 400 Milliliter für 4 Portionen zu. Eine Portion entspricht etwa 100 ml Sauce für 1 Currywurst. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Abschnitt

    Zwiebelbasis und Tomatenansatz

  2. 1

    Zwiebelwürfel langsam glasig ziehen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Zwiebel häuten, erst längs in feine Streifen und dann quer in Würfel von maximal 3 mm schneiden. Das Rapsöl im kalten kleinen Topf verteilen und beides zusammen auf mittlere Stufe stellen. 4 bis 5 Minuten häufig wenden. Richtig ist die Basis, sobald die Würfel weich und durchscheinend sind, süßlich duften und keinerlei gebräunte Ränder zeigen.

  3. 2

    Tomatenmark anrösten, ohne es zu verbrennen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Weiche glasige Zwiebelbasis

    Das Tomatenmark gründlich unter die Zwiebelbasis rühren und 45 bis 60 Sekunden rösten. Den Topfboden dabei fortlaufend mit dem Kochlöffel freiziehen. Sobald die Paste dunkelrot glänzt und kräftig tomatig riecht, sofort mit dem nächsten Schritt fortfahren; schwarze Stellen dürfen nicht entstehen.

  4. Abschnitt

    Currysauce kochen und fertigstellen

  5. 3

    Ketchup, Essig und Hauptgewürze leise einkochen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Dunkelrot gerösteter Tomatenansatz

    Ketchup, Apfelessig und den für das Einkochen vorgesehenen Anteil Wasser in den Tomatenansatz rühren. Die Hauptanteile von Currypulver, braunem Zucker und Salz sowie Paprikapulver, Chilipulver und schwarzen Pfeffer einarbeiten. Unter Rühren aufkochen, die Hitze klein stellen und 10 bis 12 Minuten offen leise köcheln. Alle 1 bis 2 Minuten über den Boden rühren. Die Sauce ist weit genug eingekocht, wenn eine gezogene Löffelspur kurz sichtbar bleibt und die Oberfläche gleichmäßig glänzt.

  6. 4

    Sauce fein pürieren und ausgewogen abschmecken

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Glänzend eingekochte Currysauce

    Den Topf vom Herd ziehen und die Sauce mit dem Stabmixer vollständig glatt pürieren; den Mixfuß dabei unter der Oberfläche halten, damit nichts spritzt. Den zurückbehaltenen Anteil Wasser sowie die restlichen Anteile von Currypulver, braunem Zucker und Salz einrühren. Noch einmal 1 Minute leise köcheln. Die fertige Sauce soll dickflüssig vom Löffel laufen, fruchtig beginnen und mit milder Curryschärfe enden. Für den direkten Verzehr bei mindestens 60 °C heiß halten.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Berechnungsgrundlage pro Portion: etwa 100 ml Sauce für 1 Currywurst. Angezeigt werden die Werte pro Portion und für das gesamte Rezept (ca. 400 Milliliter).

Kalorien

158.7 kcal

pro Portion

635 kcal

gesamtes Rezept (ca. 400 Milliliter)

Kohlenhydrate

25.9 g

pro Portion

103.6 g

gesamtes Rezept (ca. 400 Milliliter)

Protein

2.06 g

pro Portion

8.26 g

gesamtes Rezept (ca. 400 Milliliter)

Fett

4.3 g

pro Portion

17.2 g

gesamtes Rezept (ca. 400 Milliliter)

Ballaststoffe

3.05 g

pro Portion

12.2 g

gesamtes Rezept (ca. 400 Milliliter)

Zucker

23.2 g

pro Portion

92.7 g

gesamtes Rezept (ca. 400 Milliliter)

Salz

2.42 g

pro Portion

9.68 g

gesamtes Rezept (ca. 400 Milliliter)

Mehr zum Rezept

Varianten: fruchtig mit Orangensaft, rauchig mit edelsüßem Rauchpaprika, pikant mit mehr Chilipulver. Passt zu Bratwurst, veganen Alternativen und Pommes.

Häufige Fragen

Zum Lagern die heiße Sauce in einen breiten sauberen Vorratsbehälter umfüllen und rasch unter 7 °C herunterkühlen. Abgedeckt gekühlt spätestens am dritten Tag aufbrauchen. Beim erneuten Erhitzen fortwährend rühren; für 2 Minuten müssen sämtliche Bereiche mindestens 70 °C erreichen.

Ja. Die vollständig abgekühlte Sauce portionsweise luftdicht einfrieren und für die beste Qualität innerhalb von drei Monaten verwenden. Im Kühlschrank auftauen, anschließend im Topf unter Rühren erhitzen und das Temperatur-Zeit-Ziel aus der Aufbewahrungsantwort einhalten.

Eine zu dicke Sauce schluckweise mit heißem Wasser verdünnen und nach jeder Zugabe glatt rühren. Eine zu dünne Sauce offen bei kleiner Hitze weiterköcheln, bis die Löffelspur wieder kurz sichtbar bleibt. Erst danach abschmecken, weil sich Salz, Süße und Curry beim Einkochen konzentrieren.

Leichte Bitterkeit kann sich nach kurzem sanftem Köcheln abrunden. Sind Zwiebel oder Tomatenmark jedoch schwarz geworden oder riechen verbrannt, lässt sich dieser Geschmack nicht zuverlässig überdecken; dann den Ansatz neu beginnen.

Für die glatte Imbiss-Textur ist vollständiges Pürieren sinnvoll. Wer bewusst kleine Zwiebelstücke möchte, kann darauf verzichten; die Sauce bleibt dann rustikaler und muss beim Einkochen besonders regelmäßig gerührt werden.

Ketchup, Apfelessig und Currypulver ausdrücklich mit veganer Kennzeichnung kaufen. Bei verarbeiteten Produkten können Aromen, Träger- oder Verarbeitungshilfsstoffe sonst nicht immer allein aus der Zutatenliste sicher beurteilt werden. Auch die dazu servierte Wurst muss als vegan gekennzeichnet sein.

Die Grundzutaten schreiben kein einzelnes Pflichtallergen für jede Produktwahl vor. Ketchup und Gewürzmischungen können je nach Hersteller beispielsweise Sellerie, Senf, Soja oder glutenhaltiges Getreide enthalten. Maßgeblich sind die hervorgehobenen Allergene und Spurenhinweise auf den konkret gekauften Verpackungen.

Die Sauce heiß über die frisch gebratene pflanzliche Wurst geben und erst direkt vor dem Servieren mit etwas Currypulver aus der eigenen Tischportion bestäuben. Pommes daneben anrichten, damit sie nicht unter der Sauce weich werden.

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