Mango Sticky Rice mit Thai-Klebreis

Gedämpfter Thai-Klebreis nimmt warme süße Kokosmilch auf und wird mit reifer Mango, salziger Kokossauce und knusprigen Mungbohnen serviert.

Authentisches Khao Niao Mamuang: eingeweichter Klebreis wird gedämpft, mit süßer Kokosmischung durchzogen und frisch mit Mango, salziger Kokossauce und knusprigem Bohnentopping angerichtet.

Mango Sticky Rice mit gedämpftem Thai-Klebreis und salziger Kokossauce fertig angerichtet
Gesamtzeit
5 h 45 min
Schwierigkeit
Mittel
ZeitplanIn 5 h 45 min auf dem Tisch
Vorbereiten
30 min
Ruhen
4 h 30 min
Kochen
45 min

Zutaten

Personen

Klebreis

Kokosmischung und Sauce

Kokosmischung für den Reis

Kokossauce

Zum Servieren

Knuspriges Topping

So gelingt das Rezept

Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Abschnitt

    Klebreis einweichen und über Dampf garen

  2. 1

    Thai-Klebreis gründlich spülen und kalt einweichen

    Zutaten für diesen Schritt

    Den Thai-Klebreis in eine tiefe Schüssel geben, kaltes Wasser einfüllen und die Körner mit lockeren Handbewegungen spülen. Das Wasser vollständig wegschütten, erneut auffüllen und so lange wechseln, bis es nur noch leicht milchig ist. Anschließend mit reichlich frischem Wasser bedecken und mindestens 4 Stunden, höchstens über Nacht, abgedeckt im Kühlschrank quellen lassen.

  3. 2

    Eingeweichten Klebreis abtropfen und Dämpfer vorbereiten

    Schon vorbereitet

    • kalt eingeweichter Thai-Klebreis

    Den eingeweichten Klebreis in ein feinmaschiges Sieb abgießen und gründlich abtropfen lassen, ohne die Körner auszudrücken. Einen Dämpfeinsatz mit einem sauberen, unbeduftet gewaschenen Baumwolltuch auslegen und den Reis locker darauf verteilen. Im unteren Topf Wasser aufkochen; sein Spiegel muss mit deutlichem Abstand unter dem Einsatz bleiben, damit der Reis ausschließlich vom Dampf gegart wird.

  4. 3

    Klebreis gleichmäßig glasig und weich dämpfen

    Schon vorbereitet

    • abgetropfter Klebreis im vorbereiteten Dämpfeinsatz

    Den Dämpfer schließen und das Wasser so regulieren, dass stetig kräftiger Dampf aufsteigt, aber nicht bis an das Tuch spritzt. Nach 15 Minuten den Reis mit dem Tuch vorsichtig wenden; dabei Abstand zum heißen Dampf halten. Weitere 10 bis 15 Minuten dämpfen. Fertig ist der Reis, wenn sämtliche Körner gleichmäßig glasig, weich und klebrig sind, beim Kauen aber noch Struktur besitzen und keine kreidigen Kerne bleiben.

  5. Abschnitt

    Süße Kokosmischung und salzige Kokossauce

  6. 4

    Süße Kokosmischung mit Pandan sanft erhitzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Das Pandanblatt waschen, abtrocknen, längs verknoten oder mehrfach knicken und mit der für den Reis bestimmten Kokosmilch, dem Palmzucker und dem zugeordneten Meersalz in einen kleinen Topf geben. Unter Rühren sanft erhitzen, bis Zucker und Salz vollständig gelöst sind. Die Mischung heiß werden lassen, aber nicht sprudelnd kochen; anschließend das Pandanblatt vollständig entfernen.

  7. 5

    Heißen Klebreis mit der Kokosmischung durchziehen lassen

    Schon vorbereitet

    • heißer vollständig gedämpfter Thai-Klebreis
    • heiße süße Kokosmischung mit Pandanaroma

    Den frisch gedämpften Klebreis sofort in eine hitzefeste Schüssel geben und die heiße Kokosmischung in mehreren Zugaben behutsam unterheben. Nicht stampfen und nicht kräftig rühren, damit die Körner ganz bleiben. Dicht abdecken und 30 Minuten ziehen lassen. Der fertige Kokos-Klebreis soll die freie Flüssigkeit aufgenommen haben, glänzen und weich zusammenhalten, ohne nass oder breiig zu wirken.

  8. 6

    Salzige Kokossauce klümpchenfrei binden

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Tapiokastärke zunächst mit einem kleinen Teil der kalten, für die Sauce bestimmten Kokosmilch vollständig glatt rühren. Die restliche Kokosmilch mit dem zugeordneten Meersalz bei niedriger Hitze erwärmen, die Stärkemischung unter ständigem Rühren einlaufen lassen und nur so lange sanft köcheln, bis die Sauce den Löffel dünn überzieht. Vom Herd nehmen; sie soll gießfähig und deutlich salziger als der Reis bleiben.

  9. Abschnitt

    Mungbohnen, Mango und Anrichten

  10. 7

    Mungbohnen vorgaren, trocknen und knusprig rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die geschälten Mungbohnen waschen, mit kochendem Wasser bedecken und 30 Minuten quellen lassen. In ein feines Sieb abgießen, sehr gut abtropfen lassen und auf einem sauberen Tuch oberflächlich trocknen; vor dem Kontakt mit heißem Öl dürfen keine Wassertropfen mehr anhaften. Das Rapsöl in einer kleinen Pfanne erhitzen, die Bohnen zugeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter häufigem Wenden goldgelb und knusprig rösten. Sofort auf einen Teller geben und vollständig ausdampfen lassen.

  11. 8

    Reife Mangos hygienisch vorbereiten und schneiden

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Mangos direkt vor dem Anrichten rundum unter kaltem Trinkwasser abspülen und mit sauberem Küchenpapier trockenreiben. Jede Frucht hochkant stellen und rechts sowie links des flachen Kerns längs durchschneiden. Die Schale von den Wangen abziehen, das Fruchtfleisch in gleichmäßige Scheiben schneiden und dunkle, gärig riechende oder stark faserige Stellen entfernen. Reifes Fruchtfleisch duftet deutlich, gibt leicht nach und bleibt beim Schneiden dennoch formstabil.

  12. 9

    Mango Sticky Rice vollständig anrichten und sofort servieren

    Schon vorbereitet

    • durchgezogener süßer Kokos-Klebreis
    • leicht gebundene salzige Kokossauce
    • goldgelbe knusprige Mungbohnen
    • frisch geschnittene reife Mango

    Den noch warmen oder zimmerwarmen Kokos-Klebreis auf vier flache Teller oder Schalen verteilen und die Mangoscheiben daneben auffächern. Die salzige Kokossauce gleichmäßig über den Reis geben, ohne die Mango zu übergießen. Mit den knusprigen Mungbohnen bestreuen und sofort servieren, solange der Reis weich und das Topping trocken-knusprig ist.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).

Kalorien

626.4 kcal

pro Person

2505.8 kcal

gesamtes Rezept (4 Personen)

Kohlenhydrate

102.8 g

pro Person

411 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Protein

9.34 g

pro Person

37.4 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Fett

19.8 g

pro Person

79.3 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Ballaststoffe

5.09 g

pro Person

20.4 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Zucker

35.9 g

pro Person

143.4 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Salz

1.54 g

pro Person

6.16 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Häufige Fragen

Erforderlich ist weißer thailändischer Klebreis, der auch als Glutinous Rice oder Sweet Rice verkauft wird. Jasminreis, Sushi-Reis, Milchreis und Risottoreis besitzen eine andere Stärkestruktur und ergeben nicht die elastisch-klebrigen, einzeln erkennbaren Körner dieses Desserts. Beim Einkauf deshalb die Sortenbezeichnung und nicht nur das Wort Reis beachten.

Beim kalten Einweichen dringt Wasser bis in das Korn ein, sodass der Reis anschließend ausschließlich über Dampf gleichmäßig weich wird. Ohne ausreichende Quellzeit bleiben häufig kreidige oder harte Kerne zurück. Das abgedeckte Einweichen im Kühlschrank hält die lange Vorbereitungsphase kontrolliert kühl; das Einweichwasser wird vor dem Dämpfen vollständig abgegossen.

Ja. Ein Dämpfeinsatz oder feinmaschiges Sieb mit sauberem Baumwolltuch funktioniert, sofern es sicher über dem Topf sitzt, der Deckel schließt und das Wasser weder Einsatz noch Tuch berührt. Der Reis wird locker verteilt und während des Garens einmal vorsichtig gewendet. Beim Öffnen immer vom Körper weg arbeiten, weil austretender Dampf schwere Verbrühungen verursachen kann.

Pandan liefert den charakteristischen grasig-vanilligen Duft der süßen Kokosmischung und gehört zur festgelegten Rezeptfassung. Ohne Pandan bleibt das Dessert essbar, verliert aber einen Teil seines thailändischen Aromas. Vanille ist kein gleichwertiger Ersatz und verändert den Geschmack deutlich. Das Blatt wird nur mit erhitzt und vor dem Mischen mit dem Reis vollständig entfernt.

Eine geeignete Mango duftet am Stielansatz fruchtig, gibt bei sanftem Druck leicht nach und besitzt saftiges, möglichst faserarmes Fruchtfleisch. Gelbe Sorten wie Nam Dok Mai oder Ataulfo passen besonders gut. Harte Früchte schmecken neben dem süßen Reis flach und säuerlich; überreife, gärig riechende oder innen stark gebräunte Stellen werden nicht verwendet.

Harte oder kreidige Kerne deuten meist auf zu kurzes Einweichen, zu wenig Dampf oder eine ungleichmäßig dicke Reisschicht hin. Trockener Reis war beim Vermengen nicht mehr heiß oder stand unbedeckt. Matschige, zerdrückte Körner entstehen durch direkten Wasserkontakt oder zu kräftiges Rühren. Die sichtbaren Gar- und Ziehmerkmale in den Schritten sind verlässlicher als eine starre Endminute.

Am besten wird das Dessert frisch serviert. Falls Reste bleiben, Kokos-Klebreis und Sauce zügig in flache saubere Behälter verteilen, abdecken und spätestens nach 2 Stunden kalt lagern. Innerhalb des folgenden Tages verbrauchen. Mango und knusprige Mungbohnen getrennt aufbewahren. Reis, der lange lauwarm stand, auffällig riecht oder schleimig wirkt, wird entsorgt.

Gekühlten Kokos-Klebreis nur einmal und möglichst kurz abgedeckt über Dampf oder in der Mikrowelle erhitzen, bis er durchgehend dampfend heiß ist. Die Sauce getrennt unter Rühren erhitzen. Danach sofort servieren und nicht erneut aufbewahren. Mango bleibt kalt oder zimmerwarm, die knusprigen Mungbohnen kommen erst nach dem Erwärmen darüber.

Die festgelegten Zutaten sind pflanzlich und enthalten von Natur aus weder Milch noch Ei. Weißer Klebreis ist trotz seines englischen Namens Glutinous Rice glutenfrei. Bei Zöliakie oder Allergien müssen dennoch Packungs-, Spuren- und Kreuzkontakthinweise von Reis, Kokosmilch, Stärke, Palmzucker, Mungbohnen und Öl geprüft werden; pauschale Herstellerfreiheit lässt sich nicht versprechen.

Das heiße Quellen macht die geschälten Bohnen innen weniger hart, bevor sie in wenig Öl knusprig geröstet werden. Gründliches Abtropfen und oberflächliches Trocknen verhindern gefährliches Spritzen im heißen Öl. Die Bohnen müssen goldgelb und trocken-knusprig sein, dürfen aber nicht dunkel oder bitter werden. Gerösteter heller Sesam ist geschmacklich möglich, gehört jedoch nicht zur festgelegten Zutatenbilanz.

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