Vegane Tofu-Bolognese mit Spaghetti

Diese vegane Tofu-Bolognese wird herzhaft, tomatig und schön sämig. Perfekt zu Spaghetti und ideal für den Alltag.

Diese Tofu-Bolognese ist eine einfache, vegane Alternative zur klassischen Bolognese und lebt von guten Röstaromen, viel Gemüse und einer langsam eingekochten Tomatensauce. Der Tofu wird krümelig gebraten, damit er schön bissfest bleibt und zusammen mit Zwiebeln, Karotten, Sellerie und etwas Sojasauce richtig herzhaft schmeckt. Mit Spaghetti serviert ist das ein alltagstaugliches Pastagericht, das auch aufgewärmt noch richtig gut ist.

Teller mit Spaghetti und stückiger Tofu-Bolognese in Tomatensauce, garniert mit gehackten Kräutern
Vorbereitung

15 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

35 min

Veröffentlicht
Aktualisiert

Zutaten

Für die Tofu-Bolognese

Für die Pasta

Zum Servieren

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. 1

    Gemüse und Tofu vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Zwiebeln, Karotten und Stangensellerie sehr fein würfeln, damit das Soffritto später gleichmäßig weich wird und die Sauce eine ruhige, ragùartige Textur bekommt. Den Knoblauch fein hacken. Den festen Tofu trocken tupfen und mit den Händen oder einer Gabel in kleine, unregelmäßige Krümel zerdrücken.

    Notiz

    Je feiner das Gemüse geschnitten ist, desto stimmiger und dichter wirkt die Sauce am Ende.

  2. 2

    Soffritto anbraten

    Zutaten für diesen Schritt

    Brate Olivenöl, Zwiebeln, Karotten und Stangensellerie jetzt bei mittlerer bis hoher Hitze an, bis Farbe, Duft und Röstaromen sauber aufgebaut sind. Wende erst, wenn sich eine stabile Bräunung gebildet hat.

    Notiz

    Das Gemüse soll weich und süßlich duften, aber nicht dunkel werden.

  3. 3

    Tofu kräftig rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die restlichen 10 ml Olivenöl zum Braten in die Pfanne geben und den zerkrümelten Tofu zufügen. Alles 8 bis 10 Minuten kräftig braten und nur zwischendurch wenden, damit die Krümel wirklich bräunen und trockener werden. Genau diese Röstaromen sorgen später dafür, dass die Bolognese herzhaft und nicht flach schmeckt.

    Notiz

    Eine breite Pfanne hilft dabei, dass der Tofu eher röstet als dämpft.

  4. 4

    Sauce ansetzen und schmoren

    Zutaten für diesen Schritt

    Tomatenmark einrühren und 1 bis 2 Minuten mitrösten, bis es etwas dunkler wird und süßer riecht. Stückige Tomaten, Gemüsebrühe, Sojasauce, Oregano, Thymian, Zucker, 4 g Salz, 1 g schwarzen Pfeffer und das Lorbeerblatt zugeben. Alles einmal aufkochen und dann 20 bis 25 Minuten offen sanft schmoren lassen, bis die Sauce sämig ist.

    Notiz

    Wenn die Sauce zu schnell einkocht, zunächst mit wenig Wasser oder Brühe nachjustieren.

  5. 5

    Spaghetti kochen

    Zutaten für diesen Schritt

    Während die Sauce offen schmort, die Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsangabe al dente garen. Vor dem Abgießen etwa 150 ml Nudelkochwasser auffangen, denn die darin gelöste Stärke hilft später, die Bolognese geschmeidig zu machen und besser an der Pasta haften zu lassen.

    Notiz

    Die genaue Kochzeit richtet sich nach der Packung und dem gewünschten Biss.

  6. 6

    Abschmecken und verbinden

    Zutaten für diesen Schritt

    Das Lorbeerblatt entfernen und die Sauce mit den restlichen 2 g Salz und 1 g schwarzem Pfeffer abschmecken. Falls sie zu dick wirkt, esslöffelweise Nudelkochwasser einrühren, bis sie glänzt und locker vom Löffel fällt. Die Spaghetti direkt unterheben oder auf Teller geben und die Tofu-Bolognese großzügig darüber verteilen.

    Notiz

    Etwas Kochwasser macht die Sauce nicht dünn, sondern runder und bindiger.

  7. 7

    Servieren

    Richte alles jetzt zügig und sauber an, damit Temperatur und Textur nicht unnötig verloren gehen. Setze Toppings, Schaum, Kräuter oder Nüsse erst ganz zum Schluss auf und serviere direkt, solange Konsistenz, Frische und Optik genau auf ihrem besten Punkt liegen.

    Notiz

    Direkt servieren, damit die Pasta ihre gute Textur behält.

Anmerkung

Wichtig für guten Geschmack ist eine breite Pfanne und etwas Geduld beim Anbraten des Tofus. Rühre ihn nicht ständig um, damit er wirklich bräunt. Wenn die Sauce am Ende zu dick ist, macht etwas Nudelkochwasser sie wieder schön glänzend und bindig.

Mehr zum Rezept

Die Tofu-Bolognese passt nicht nur zu Spaghetti, sondern auch zu kurzen Nudelsorten, Gnocchi oder als Füllung für Ofengerichte wie gefüllte Paprika. Sie eignet sich gut zum Vorkochen, da sie durch erneutes Aufwärmen oft noch aromatischer wird. Übrig gebliebene Sauce kann mit etwas zusätzlicher Brühe zu einer Suppe verlängert oder mit gekochtem Getreide zu einer sättigenden Bowl kombiniert werden. Wer eine glutenfreie Variante benötigt, serviert die Sauce einfach mit glutenfreier Pasta oder Polenta.

FAQ

Häufige Fragen

Am besten funktioniert fester oder extra fester Naturtofu. Er lässt sich gut zerkrümeln, bräunt ordentlich an und bleibt in der Sauce angenehm bissfest. Seidentofu ist dafür zu weich.

Nicht unbedingt. Es reicht meist, ihn gut trocken zu tupfen. Wenn dein Tofu sehr feucht ist, kannst du ihn 10 bis 15 Minuten zwischen Küchenpapier leicht beschweren. Dann bräunt er noch besser.

Wichtig sind eine große Pfanne, mittlere bis etwas höhere Hitze und etwas Geduld. Den Tofu nicht ständig rühren, sondern zwischendurch liegen lassen, damit er wirklich Farbe bekommt. Auch das Tomatenmark sollte kurz mitrösten.

Ja, die Sauce lässt sich sehr gut vorbereiten. Im Kühlschrank hält sie sich luftdicht verpackt etwa 3 Tage. Du kannst sie auch portionsweise einfrieren und später langsam wieder erwärmen.

Sehr gut passen auch Tagliatelle, Linguine, Rigatoni oder Penne. Für den klassischen Bolognese-Charakter sind etwas breitere oder griffige Nudeln besonders gut geeignet.

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