Klare Ochsenschwanzsuppe mit Wurzelgemüse

Gerösteter Ochsenschwanz, klare bernsteinfarbene Brühe und frisch gegartes Wurzelgemüse ergeben eine kräftige Vorspeise mit ausgelöstem Fleisch.

Kräftige Röstflächen geben der Brühe Tiefe. Leises Simmern und druckloses Passieren halten sie klar; nach dem Kühlen wird das Fett abgehoben.

Klare Ochsenschwanzsuppe mit Wurzelgemüse fertig angerichtet
Vorbereitung

45 min

Ruhezeit

6 h

Kochen

4 h 45 min

Zutaten

Für den Ochsenschwanz

Für Brühe und Einlage

Für die Brühe

Zum Würzen

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Ochsenschwanz und Gemüse rösten

  2. 1

    Ochsenschwanz hygienisch vorbereiten und kräftig anbraten

    Zutaten für diesen Schritt

    Lege für den rohen Ochsenschwanz eine eigene Arbeitsfläche und eigene Utensilien bereit. Tupfe die Stücke mit Küchenpapier rundum trocken und entsorge das Papier sofort. Erhitze das Rapsöl in einem schweren, großen Topf bei hoher Hitze. Brate die Stücke mit Abstand in mehreren Chargen auf allen Seiten dunkel kastanienbraun; wende sie erst, wenn sie sich leicht vom Topfboden lösen. Rechne je Charge mit 8 bis 10 Minuten. Lege das angebratene Fleisch in ein sauberes Gefäß. Wasche anschließend Hände, Zange und alle Kontaktflächen gründlich mit warmem Wasser und Spülmittel.

  3. 2

    Wurzelgemüse im Bratensatz rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Wasche das Gemüse gründlich. Halbiere die Zwiebeln quer und lasse die saubere Schale für die Farbe dran. Putze die in diesem Schritt gelisteten Anteile von Möhren, Knollensellerie und Petersilienwurzel und schneide sie grob. Öffne den Lauch längs, spüle Erde zwischen den Schichten aus und schneide ihn in breite Stücke. Lege die Zwiebeln mit der Schnittfläche in den Bratensatz, gib das übrige Gemüse dazu und röste alles 10 bis 12 Minuten. Wende häufiger, sobald der Lauch Farbe nimmt. Am Ende sollen viele kräftig goldbraune Kanten, aber keine schwarzen Stellen sichtbar sein.

  4. 3

    Bratensatz lösen und Brühe kalt ansetzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Drücke die Wacholderbeeren leicht an. Lege den angebratenen Ochsenschwanz auf das Röstgemüse. Gieße zunächst nur so viel kaltes Wasser an, dass du jede gebräunte Stelle mit einem Holzlöffel vom Topfboden in die Flüssigkeit einarbeiten kannst; gib dann das übrige Wasser dazu. Wasche die Petersilie gründlich und lasse sie abtropfen. Zupfe die Blätter ab und stelle sie abgedeckt kalt. Gib die Stiele zusammen mit Lorbeer, schwarzen Pfefferkörnern, Wacholder und dem in diesem Schritt gelisteten Salz in den Topf.

  5. Abschnitt

    Leise garen, auslösen und passieren

  6. 4

    Brühe langsam erhitzen und abschäumen

    Zutaten für diesen Schritt

    Erhitze den Topfinhalt über 25 bis 30 Minuten langsam bis knapp unter den Siedepunkt. Hebe grauen Eiweißschaum mit einer flachen Kelle ab, sobald er an die Oberfläche steigt; rühre dabei nicht um. Stelle die Hitze anschließend so ein, dass nur vereinzelt kleine Bläschen aufsteigen und die Oberfläche sich kaum bewegt. Sprudelndes Kochen würde Fett und Eiweiß in der Brühe verteilen und sie trüben.

  7. 5

    Ochsenschwanz langsam weich garen

    Zutaten für diesen Schritt

    Lege den Deckel schräg auf und lasse die Brühe 3 bis 3,5 Stunden sehr leise simmern. Die Flüssigkeit soll die Ochsenschwanzstücke bedecken. Sinkt sie bis an deren Oberkante, schließe den Deckel weiter und reduziere die Hitze, damit kaum noch Brühe verdampft. Prüfe am Ende ein großes Gelenkstück: Das Fleisch muss sich mit einer Gabel leicht vom Knochen schieben lassen und das Gelenk weich nachgeben. Ist es noch fest, gare in kurzen Abschnitten weiter und prüfe erneut.

  8. 6

    Fleisch sorgfältig von Knochen und Sehnen lösen

    Zutaten für diesen Schritt

    Hebe die Ochsenschwanzstücke behutsam aus der Brühe in ein sauberes Gefäß. Lasse sie nur so weit abkühlen, dass du sie sicher anfassen kannst. Löse das noch warme Fleisch von Knochen, harten Sehnen und großen Fettstücken. Prüfe es sorgfältig auf kleine Knochensplitter und zupfe es mundgerecht. Weiche Gelatinepartien dürfen am Fleisch bleiben. Stelle das ausgelöste Fleisch abgedeckt kalt, während du die Brühe weiterverarbeitest.

  9. 7

    Brühe ohne Druck fein passieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Setze ein feines Sieb über einen zweiten sauberen Topf und lasse die Brühe in kleinen Portionen ruhig hindurchlaufen. Drücke das ausgekochte Gemüse und die Gewürze nicht aus und lasse den trüben Bodensatz im ersten Topf zurück. Sind noch feine Schwebstoffe sichtbar, lasse die Brühe kurz stehen und gieße nur den klaren oberen Anteil ein zweites Mal ruhig durch das ausgespülte Sieb.

  10. 8

    Brühe rasch kühlen und vollständig entfetten

    Zutaten für diesen Schritt

    Verteile die passierte Brühe auf mehrere flache, hitzefeste Behälter und stelle diese in ein kaltes Wasser- oder Eiswasserbad. Kühle auch das ausgelöste Fleisch in einem eigenen flachen Behälter. Beide müssen innerhalb weniger Stunden auf unter 7 °C kommen; decke sie danach ab und stelle sie mindestens 6 Stunden oder über Nacht kalt. Hebe die feste Fettschicht von der gelierten Brühe ab, ohne den Bodensatz aufzuwirbeln.

  11. Abschnitt

    Frische Einlage garen und servieren

  12. 9

    Frisches Wurzelgemüse bissfest garen

    Zutaten für diesen Schritt

    Erhitze die entfettete Brühe langsam. Schäle die in diesem Schritt gelisteten Anteile von Möhren, Knollensellerie und Petersilienwurzel und schneide sie in gleichmäßige kleine Würfel oder kurze Stifte. Gare sie 8 bis 10 Minuten in der nur leise simmernden Brühe. Wasche den Lauch gründlich, schneide ihn in feine Ringe und gib ihn erst für die letzten 3 bis 4 Minuten dazu. Das Gemüse ist fertig, wenn es sich leicht durchbeißen lässt, aber noch klare Kanten behält.

  13. 10

    Fleisch sicher erhitzen und Suppe abschmecken

    Zutaten für diesen Schritt

    Gib das ausgelöste Ochsenschwanzfleisch zur gegarten Gemüseeinlage. Erhitze die Suppe unter vorsichtigem Rühren an allen Stellen mindestens 2 Minuten auf 70 °C, ohne sie stark sprudeln zu lassen. Schmecke mit dem in diesem Schritt gelisteten Salz und weißem Pfeffer ab. Schneide die gekühlten Petersilienblätter fein und streue sie unmittelbar vor dem Servieren ein. Die Brühe soll bernsteinfarben und klar bleiben; Fleisch und Gemüse dürfen nicht zerfallen.

  14. 11

    Heiß servieren und Reste sicher lagern

    Zutaten für diesen Schritt

    Richte die Suppe in vorgewärmten tiefen Tellern an und serviere sie sofort. Sobald der Topf nicht direkt ausgegeben wird, muss die Suppe überall mindestens 60 °C heiß bleiben. Fülle übrig gebliebene Suppe in flache Behälter und bringe sie binnen weniger Stunden unter 7 °C. Decke die kalten Behälter dicht ab und brauche den Inhalt spätestens am dritten Tag auf. Erhitze die Suppe vor dem nächsten Servieren einmal durchgehend so, dass sie an jedem Punkt 2 Minuten lang 70 °C oder heißer ist.

Nährwerte nicht verfügbar

Dunkel angeröstete Ochsenschwanzstücke: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar. Kräftig gebräuntes Brühen- und Wurzelgemüse: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar. Kalt angesetzte Ochsenschwanzbrühe mit Röstgemüse: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar. Abgeschäumter Ochsenschwanzansatz: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar. Weich gegarter Ochsenschwanz in kräftiger Brühe: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar. Ausgelöstes Ochsenschwanzfleisch: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar. Ochsenschwanzbrühe mit ausgekochtem Röstgemüse: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar. Fein passierte Ochsenschwanzbrühe: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar. Gekühlte und entfettete Ochsenschwanzbrühe: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar. Klare Ochsenschwanzbrühe mit bissfester Gemüseeinlage: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar. Servierfertige klare Ochsenschwanzsuppe: Knochen, harte Sehnen, verworfenes Röstgemüse und Gewürze, abgehobenes Fett, Verdunstung, tatsächliche Brühenausbeute sowie Fleisch- und Einlagenmassen je Portion wurden nicht gemessen. Deshalb ist kein belastbares vollständiges Nährwertprofil je Portion verfügbar.

FAQ

Häufige Fragen

Die Brühe wird nur leise gegart, während des Abschäumens nicht gerührt und ohne Druck passiert. Starkes Kochen verteilt Fett und Eiweiß, ausgepresstes Röstgemüse bringt zusätzlich feine Schwebstoffe in die Brühe.

Das Fleisch lässt sich mit einer Gabel leicht vom Knochen schieben und die Gelenke geben weich nach. Die Zeit ist nur ein Rahmen, weil Größe und Fleischanteil der Stücke schwanken.

Beim Kühlen erstarrt das Fett an der Oberfläche und lässt sich sauber abheben. Gleichzeitig zeigt die gelierte Konsistenz, dass sich Gelatine aus Knochen und Bindegewebe gelöst hat; beim Erwärmen wird die Brühe wieder flüssig.

Ja. Brühe und ausgelöstes Fleisch werden getrennt rasch gekühlt. Vor dem Servieren wird die Brühe entfettet, die frische Einlage darin gegart und das Fleisch zuletzt vollständig erhitzt.

Besser nicht. Das Röstgemüse hat einen großen Teil seines Geschmacks abgegeben, ist sehr weich und kann beim Zerfallen die Brühe trüben. Frisch gegartes Wurzelgemüse behält Farbe, Form und Biss.

Nach zügigem Herunterkühlen gehören Reste abgedeckt in den Kühlschrank; bei maximal 7 °C dürfen sie dort höchstens 2 bis 3 Tage bleiben. Zum Einfrieren eignen sich entfettete Brühe und Fleisch ohne die frische Gemüseeinlage. Taue beides im Kühlschrank auf und erhitze es anschließend vollständig.

Die klare Variante wird passiert und entfettet, aber nicht mit Mehl, Stärke oder Sahne gebunden. Ihren Körper erhält sie durch Gelatine aus Knochen und Bindegewebe; das ausgelöste Fleisch kommt als Einlage zurück.

Knochen und harte Sehnen werden entfernt, Röstgemüse und Gewürze verworfen, Fett wird abgehoben und die Brühe verdampft unterschiedlich stark. Ohne gemessene Endausbeute und reale Portionsgewichte wäre ein vollständiges Nährwertprofil nur eine unzuverlässige Schätzung.

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