Quinoabrot aus der Kastenform mit saftiger Krume

Saftiges Quinoabrot aus der Kastenform mit Saaten und lockerer Krume, ideal zum Frühstück, für Brotzeit oder als Beilage zu Suppen.

Dieses Quinoabrot aus der Kastenform ist ein unkompliziertes Brot für alle, die ein kerniges, saftiges und gut planbares Alltagsbrot suchen. Gekochte Quinoa sorgt für Feuchtigkeit in der Krume, während Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Quinoaflocken dem Laib mehr Biss und eine rustikale Oberfläche geben. Das Rezept führt dich klar durch Quinoa kochen, Teig anrühren, Gehzeiten und Backen. So gelingt ein veganes Brot mit Quinoa, das lange frisch bleibt, sich gut in Scheiben schneiden lässt und sowohl zu herzhaften Aufstrichen als auch zu Suppen und Eintöpfen passt.

Quinoa-Vollkornbrot
Vorbereitung

25 min

Ruhezeit

1 h 50 min

Kochen

55 min

Veröffentlicht
Aktualisiert

Nährwerte

Kalorien

245.3 kcal

pro Portion

2944 kcal

gesamt aktuell (12 Portionen)

Kohlenhydrate

32.6 g

pro Portion

391.7 g

gesamt aktuell (12 Portionen)

Protein

8.08 g

pro Portion

96.9 g

gesamt aktuell (12 Portionen)

Fett

8.73 g

pro Portion

104.8 g

gesamt aktuell (12 Portionen)

Zutaten

Quinoa

Hauptteig

Form und Kruste

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. 1

    Quinoa garen

    Halte die Masse jetzt über die gesamte Reifezeit warm und möglichst ruhig, damit die Kultur gleichmäßig arbeiten kann. Achte auf eine gleichmäßige Hitze und beobachte Farbe sowie Konsistenz, damit der Garpunkt in diesem Schritt sauber getroffen wird.

    Notiz

    Die Quinoa sollte vor dem Mischen nur noch lauwarm sein, damit die Hefe später gleichmäßig arbeitet.

  2. 2

    Form vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Fette oder lege die Form sauber aus, damit sich das Gebäck oder Brot später gut lösen lässt und die Oberfläche gleichmäßig bleibt. Achte bei Olivenöl und Quinoaflocken auf eine gleichmäßige Verarbeitung, damit Konsistenz und Struktur in diesem Schritt stimmig bleiben.

    Notiz

    Eine Form von etwa 25 bis 30 cm Länge passt gut zu dieser Teigmenge.

  3. 3

    Trockene Zutaten mischen

    Zutaten für diesen Schritt

    Verrühre Weizenmehl Type 1050, Roggenmehl Vollkorn fein, Salz und Trockenhefe jetzt gründlich, bis sich alles gleichmäßig verbindet und keine trockenen Stellen oder Klümpchen mehr sichtbar sind.

    Notiz

    Je gleichmäßiger die trockenen Zutaten verteilt sind, desto sauberer bindet der Teig später ab.

  4. 4

    Teig anrühren und kneten

    Zutaten für diesen Schritt

    Verrühre Quinoa, Wasser und Olivenöl jetzt gründlich, bis sich alles gleichmäßig verbindet und keine trockenen Stellen oder Klümpchen mehr sichtbar sind.

    Notiz

    Der Teig bleibt weich. Nicht mit zusätzlichem Mehl austrocknen.

  5. 5

    Erste Gare

    Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen. Er sollte danach deutlich luftiger wirken und sichtbar an Volumen gewonnen haben. Halte die Masse jetzt über die gesamte Reifezeit warm und möglichst ruhig, damit die Kultur gleichmäßig arbeiten kann.

    Notiz

    Bei kühler Raumtemperatur kann die Gare etwas länger dauern.

  6. 6

    In die Form geben und Stückgare

    Halte die Masse jetzt über die gesamte Reifezeit warm und möglichst ruhig, damit die Kultur gleichmäßig arbeiten kann. Achte auf eine gleichmäßige Hitze und beobachte Farbe sowie Konsistenz, damit der Garpunkt in diesem Schritt sauber getroffen wird.

    Notiz

    Die zweite Gare sorgt dafür, dass das Brot in der Form gleichmäßig aufreißt und lockerer wird.

  7. 7

    Backen

    Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot auf der mittleren Schiene 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 190 °C senken und weitere 25 bis 30 Minuten backen. Fertig ist es, wenn die Oberfläche kräftig gebräunt ist und der Laib beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.

    Notiz

    Wird die Oberfläche zu dunkel, das Brot in den letzten 10 Minuten locker abdecken.

  8. 8

    Auskühlen lassen

    Zutaten für diesen Schritt

    Lasse die Mischung jetzt ohne Hektik abkühlen, bis die im Rezept gewünschte Temperatur wirklich erreicht ist, und vermeide dabei unnötiges Rühren oder Abdecken im falschen Moment. So entstehen weder Kondenswasser noch Wärmestaus, die Textur, Kultur oder Bindung im nächsten Schritt stören könnten.

    Notiz

    Beim Auskühlen setzt sich die saftige Krume; zu frühes Anschneiden macht sie schnell speckig.

Anmerkung

Am besten funktioniert das Rezept in einer Kastenform von etwa 25 bis 30 cm Länge. Der Teig ist weich und leicht klebrig; arbeite deshalb lieber mit leicht geölten Händen oder einem Teigschaber statt mit viel zusätzlichem Mehl. Vor dem Anschneiden das Brot vollständig auskühlen lassen, damit die Krume sauber setzt und nicht speckig wirkt.

Mehr zum Rezept

Das Brot passt zu herzhaften Aufstrichen, zu Suppen und Eintöpfen oder einfach mit pflanzlicher Margarine und etwas Salz. Durch die Kombination aus Quinoa, Vollkornmehl und Saaten liefert es langanhaltende Sättigung und eine saftige Krume. Für ein milderes Aroma kann der Teig mit etwas weniger Roggenanteil zubereitet werden.

FAQ

Häufige Fragen

Sie sollte mindestens lauwarm sein. Heiße Quinoa kann die Hefe schwächen und den Teig zu warm machen, wodurch das Brot ungleichmäßig aufgeht.

Ja. Ersetze die 7 g Trockenhefe durch etwa 21 g frische Hefe. Löse sie in einem Teil des lauwarmen Wassers mit dem Zucker auf und gib sie dann zum Teig.

Häufige Ursachen sind zu heiße Quinoa, zu kurze Gehzeiten, zu viel zusätzliches Mehl oder ein zu wenig ausgearbeiteter Teig. Der Teig darf weich sein und braucht beide Garen, damit die Krume lockerer wird.

Am besten in ein sauberes Küchentuch gewickelt oder im Brotkasten bei Zimmertemperatur lagern. So bleibt es etwa 3 bis 4 Tage saftig. Für längere Aufbewahrung das Brot in Scheiben einfrieren.

Für dieses Rezept nicht. Die gekochte Quinoa bringt Feuchtigkeit in die Krume. Ungekochte Körner würden im Teig zu fest bleiben und zusätzlich Wasser binden.

Nein. Durch Weizenmehl und Roggenmehl enthält das Brot Gluten. Für ein glutenfreies Quinoa-Brot braucht es eine eigene Mehlmischung und einen anderen Rezeptaufbau.

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