Quinoabrot aus der Kastenform
Saftiges Kastenbrot mit gekochter Quinoa, Saaten, Quinoaflocken und weicher, leicht klebriger Teigführung.
Heiß abgespülte, gegarte Quinoa muss vollständig ausdampfen, damit der Brotteig nicht zu feucht wird. Nach zwei Garen wird das Brot kräftig gebacken und erst nach dem Auskühlen angeschnitten.

Zutaten
Quinoa
Hauptteig
Form und Kruste
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
- 1
Quinoa garen
Zutaten für diesen Schritt
Spüle die Quinoa heiß ab und koche sie in Wasser, bis sie gar ist und das Wasser aufgenommen hat. Lasse sie anschließend vollständig ausdampfen, damit der Brotteig nicht zu feucht wird.
Notiz
Die Quinoa sollte vor dem Mischen nur noch lauwarm sein, damit die Hefe später gleichmäßig arbeitet.
- 2
Kastenform einölen und Quinoaflocken einstreuen
Zutaten für diesen Schritt
Fette die Kastenform dünn mit Olivenöl ein oder lege sie mit Backpapier aus. Streue Quinoaflocken hinein, damit sich das Brot später besser löst und außen etwas Struktur bekommt.
Notiz
Eine Form von etwa 25 bis 30 cm Länge passt gut zu dieser Teigmenge.
- 3
Trockene Zutaten mischen
Zutaten für diesen Schritt
Mische Weizenmehl Type 1050, Roggenvollkornmehl, Salz, Trockenhefe, Zucker, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Quinoaflocken sorgfältig in einer Schüssel, damit Hefe, Salz und Saaten gleichmäßig verteilt sind.
Notiz
Je gleichmäßiger die trockenen Zutaten verteilt sind, desto sauberer bindet der Teig später ab.
- 4
Teig anrühren und kneten
Zutaten für diesen Schritt
Gib Quinoa, Wasser und Olivenöl zur Mehlmischung und knete alles zu einem weichen, leicht klebrigen Teig. Arbeite nur so lange, bis keine trockenen Stellen mehr in der Schüssel liegen.
Notiz
Der Teig bleibt weich. Nicht mit zusätzlichem Mehl austrocknen.
- 5
Erste Gare
Decke die Schüssel ab und lasse den Teig etwa 60 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen. Er soll sichtbar luftiger werden und an Volumen gewinnen.
Notiz
Bei kühler Raumtemperatur kann die Gare etwas länger dauern.
- 6
In die Form geben und Stückgare
Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform, streiche die Oberfläche glatt und decke sie locker ab. Lasse den Teig noch einmal 30 bis 45 Minuten gehen, bis er die Form sichtbar besser ausfüllt.
Notiz
Die zweite Gare sorgt dafür, dass das Brot in der Form gleichmäßig aufreißt und lockerer wird.
- 7
Quinoabrot kräftig ausbacken
Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot auf der mittleren Schiene 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 190 °C senken und weitere 25 bis 30 Minuten backen. Fertig ist es, wenn die Oberfläche kräftig gebräunt ist und der Laib beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
Notiz
Wird die Oberfläche zu dunkel, das Brot in den letzten 10 Minuten locker abdecken.
- 8
Auskühlen lassen
Nimm das Brot aus der Form und lasse es auf einem Gitter vollständig auskühlen. Schneide es erst an, wenn die Krume fest geworden ist, sonst wirkt sie feucht und klebrig.
Notiz
Beim Auskühlen setzt sich die saftige Krume; zu frühes Anschneiden macht sie schnell speckig.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
245.3 kcal
pro Portion
2943.6 kcal
gesamt aktuell (12 Portionen)
Kohlenhydrate
32.6 g
pro Portion
391.7 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Protein
8.08 g
pro Portion
96.9 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Fett
8.73 g
pro Portion
104.8 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Ballaststoffe
4.5 g
pro Portion
54 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Zucker
2.06 g
pro Portion
24.7 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Salz
0.843 g
pro Portion
10.1 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Anmerkung
Am besten funktioniert das Rezept in einer Kastenform von etwa 25 bis 30 cm Länge. Der Teig ist weich und leicht klebrig; arbeite deshalb lieber mit leicht geölten Händen oder einem Teigschaber statt mit viel zusätzlichem Mehl. Vor dem Anschneiden das Brot vollständig auskühlen lassen, damit die Krume sauber setzt und nicht speckig wirkt.
Mehr zum Rezept
Das Brot passt zu herzhaften Aufstrichen, zu Suppen und Eintöpfen oder einfach mit pflanzlicher Margarine und etwas Salz. Durch die Kombination aus Quinoa, Vollkornmehl und Saaten liefert es langanhaltende Sättigung und eine saftige Krume. Für ein milderes Aroma kann der Teig mit etwas weniger Roggenanteil zubereitet werden.
FAQ
Häufige Fragen
Sie sollte mindestens lauwarm sein. Heiße Quinoa kann die Hefe schwächen und den Teig zu warm machen, wodurch das Brot ungleichmäßig aufgeht.
Ja. Du kannst Trockenhefe durch frische Hefe ersetzen. Rechne sie im üblichen Verhältnis um, löse sie in einem Teil des lauwarmen Wassers mit dem Zucker auf und gib sie dann zum Teig.
Häufige Ursachen sind zu heiße Quinoa, zu kurze Gehzeiten, zu viel zusätzliches Mehl oder ein zu wenig ausgearbeiteter Teig. Der Teig darf weich sein und braucht beide Garen, damit die Krume lockerer wird.
Am besten in ein sauberes Küchentuch gewickelt oder im Brotkasten bei Zimmertemperatur lagern. So bleibt es etwa 3 bis 4 Tage saftig. Für längere Aufbewahrung das Brot in Scheiben einfrieren.
Für dieses Rezept nicht. Die gekochte Quinoa bringt Feuchtigkeit in die Krume. Ungekochte Körner würden im Teig zu fest bleiben und zusätzlich Wasser binden.
Nein. Durch Weizenmehl und Roggenmehl enthält das Brot Gluten. Für ein glutenfreies Quinoa-Brot braucht es eine eigene Mehlmischung und einen anderen Rezeptaufbau.