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Quinoabrot aus der Kastenform mit saftiger Krume

Dieses Quinoabrot aus der Kastenform ist ein unkompliziertes Brot für alle, die ein kerniges, saftiges und gut planbares Alltagsbrot suchen. Gekochte Quinoa sorgt für Feuchtigkeit in der Krume, während Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Quinoaflocken dem Laib mehr Biss und eine rustikale Oberfläche geben. Das Rezept führt dich klar durch Quinoa kochen, Teig anrühren, Gehzeiten und Backen. So gelingt ein veganes Brot mit Quinoa, das lange frisch bleibt, sich gut in Scheiben schneiden lässt und sowohl zu herzhaften Aufstrichen als auch zu Suppen und Eintöpfen passt.

KategorieFrühstück
SchwierigkeitMittel
Portionen12
Vorbereitung25 min
Kochen55 min
Ruhezeit1 h 50 min
Gesamt3 h 10 min
Quinoabrot aus der Kastenform mit saftiger Krume

Zutaten

Quinoa

  • 120 g Quinoa
  • 240 ml Wasser

Hauptteig

  • 300 g Weizenmehl Type 1050
  • 100 g Roggenmehl Vollkorn fein
  • 10 g Salz
  • 7 g Trockenhefe
  • 10 g Zucker
  • 280 ml Wasser, lauwarm
  • 30 g Olivenöl
  • 60 g Sonnenblumenkerne
  • 40 g Kürbiskerne
  • 40 g Quinoaflocken

Form und Kruste

  • 5 g Olivenöl
  • 20 g Quinoaflocken

Zubereitung

Schritt 1.Quinoa garen: Halte die Masse jetzt über die gesamte Reifezeit warm und möglichst ruhig, damit die Kultur gleichmäßig arbeiten kann. Achte auf eine gleichmäßige Hitze und beobachte Farbe sowie Konsistenz, damit der Garpunkt in diesem Schritt sauber getroffen wird.

Notiz: Die Quinoa sollte vor dem Mischen nur noch lauwarm sein, damit die Hefe später gleichmäßig arbeitet.

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Schritt 2.Form vorbereiten: Fette oder lege die Form sauber aus, damit sich das Gebäck oder Brot später gut lösen lässt und die Oberfläche gleichmäßig bleibt. Achte bei Olivenöl und Quinoaflocken auf eine gleichmäßige Verarbeitung, damit Konsistenz und Struktur in diesem Schritt stimmig bleiben.

Notiz: Eine Form von etwa 25 bis 30 cm Länge passt gut zu dieser Teigmenge.

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Schritt 3.Trockene Zutaten mischen: Verrühre Weizenmehl Type 1050, Roggenmehl Vollkorn fein, Salz und Trockenhefe jetzt gründlich, bis sich alles gleichmäßig verbindet und keine trockenen Stellen oder Klümpchen mehr sichtbar sind.

Notiz: Je gleichmäßiger die trockenen Zutaten verteilt sind, desto sauberer bindet der Teig später ab.

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Schritt 4.Teig anrühren und kneten: Verrühre Quinoa, Wasser und Olivenöl jetzt gründlich, bis sich alles gleichmäßig verbindet und keine trockenen Stellen oder Klümpchen mehr sichtbar sind.

Notiz: Der Teig bleibt weich. Nicht mit zusätzlichem Mehl austrocknen.

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Schritt 5.Erste Gare: Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen. Er sollte danach deutlich luftiger wirken und sichtbar an Volumen gewonnen haben. Halte die Masse jetzt über die gesamte Reifezeit warm und möglichst ruhig, damit die Kultur gleichmäßig arbeiten kann.

Notiz: Bei kühler Raumtemperatur kann die Gare etwas länger dauern.

Schritt 6.In die Form geben und Stückgare: Halte die Masse jetzt über die gesamte Reifezeit warm und möglichst ruhig, damit die Kultur gleichmäßig arbeiten kann. Achte auf eine gleichmäßige Hitze und beobachte Farbe sowie Konsistenz, damit der Garpunkt in diesem Schritt sauber getroffen wird.

Notiz: Die zweite Gare sorgt dafür, dass das Brot in der Form gleichmäßig aufreißt und lockerer wird.

Schritt 7.Backen: Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot auf der mittleren Schiene 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 190 °C senken und weitere 25 bis 30 Minuten backen. Fertig ist es, wenn die Oberfläche kräftig gebräunt ist und der Laib beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.

Notiz: Wird die Oberfläche zu dunkel, das Brot in den letzten 10 Minuten locker abdecken.

Schritt 8.Auskühlen lassen: Lasse die Mischung jetzt ohne Hektik abkühlen, bis die im Rezept gewünschte Temperatur wirklich erreicht ist, und vermeide dabei unnötiges Rühren oder Abdecken im falschen Moment. So entstehen weder Kondenswasser noch Wärmestaus, die Textur, Kultur oder Bindung im nächsten Schritt stören könnten.

Notiz: Beim Auskühlen setzt sich die saftige Krume; zu frühes Anschneiden macht sie schnell speckig.

Anmerkung

Am besten funktioniert das Rezept in einer Kastenform von etwa 25 bis 30 cm Länge. Der Teig ist weich und leicht klebrig; arbeite deshalb lieber mit leicht geölten Händen oder einem Teigschaber statt mit viel zusätzlichem Mehl. Vor dem Anschneiden das Brot vollständig auskühlen lassen, damit die Krume sauber setzt und nicht speckig wirkt.

Häufige Fragen

Muss die Quinoa komplett abkühlen, bevor sie in den Teig kommt?

Sie sollte mindestens lauwarm sein. Heiße Quinoa kann die Hefe schwächen und den Teig zu warm machen, wodurch das Brot ungleichmäßig aufgeht.

Kann ich frische Hefe statt Trockenhefe verwenden?

Ja. Ersetze die 7 g Trockenhefe durch etwa 21 g frische Hefe. Löse sie in einem Teil des lauwarmen Wassers mit dem Zucker auf und gib sie dann zum Teig.

Warum wird mein Quinoabrot kompakt statt locker?

Häufige Ursachen sind zu heiße Quinoa, zu kurze Gehzeiten, zu viel zusätzliches Mehl oder ein zu wenig ausgearbeiteter Teig. Der Teig darf weich sein und braucht beide Garen, damit die Krume lockerer wird.

Wie bewahre ich das Brot am besten auf?

Am besten in ein sauberes Küchentuch gewickelt oder im Brotkasten bei Zimmertemperatur lagern. So bleibt es etwa 3 bis 4 Tage saftig. Für längere Aufbewahrung das Brot in Scheiben einfrieren.

Kann ich ungekochte Quinoa direkt in den Teig geben?

Für dieses Rezept nicht. Die gekochte Quinoa bringt Feuchtigkeit in die Krume. Ungekochte Körner würden im Teig zu fest bleiben und zusätzlich Wasser binden.

Ist dieses Quinoabrot glutenfrei?

Nein. Durch Weizenmehl und Roggenmehl enthält das Brot Gluten. Für ein glutenfreies Quinoa-Brot braucht es eine eigene Mehlmischung und einen anderen Rezeptaufbau.

Gedruckt am 30.04.2026 | Plany
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