Veganes Massaman-Curry mit Tofu und Gemüse

Cremiges Thai-Curry mit gebratenem Tofu, Kartoffeln, Gemüse und milder Kokos-Erdnuss-Sauce.

Massaman-Currypaste wird kurz angeröstet, dann garen Kartoffeln, Karotten und Paprika in der sämigen Sauce. Der Tofu kommt erst am Ende zurück, damit er nicht zerbricht.

Veganes Massaman-Curry mit Tofu, Kartoffeln, Gemüse, Erdnüssen und Jasminreis in einer Schale
Vorbereitung

25 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

35 min

Zutaten

Beilage

Currygrundlage

Gemüse und Tofu

Gewürze und Garnitur

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Reis und Vorbereitung

  2. 1

    Jasminreis kochen

    Zutaten für diesen Schritt

    Jasminreis in einem Sieb unter kaltem Wasser spülen, bis das Wasser deutlich klarer abläuft. Mit Wasser und Salz in einen kleinen Topf geben, aufkochen, dann zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 12 Minuten garen. Den Topf vom Herd ziehen und den Reis bis zum Servieren zugedeckt ausdampfen lassen.

    Notiz

    Falls du einen Reiskocher nutzt, Reis und Wasser nach Geräteangabe garen.

  3. 2

    Tofu und Gemüse schneiden

    Tofu trocken tupfen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und in 2 cm große Stücke schneiden. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in Spalten schneiden. Rote Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden.

  4. 3

    Garnitur vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Geröstete Erdnüsse mit einem Messer grob hacken, damit später kleine und größere Stücke für Crunch entstehen. Koriander waschen, gut trocken schütteln und Blätter samt zarten Stielen grob schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.

    Notiz

    Die Garnitur erst beim Servieren aufstreuen, damit Kräuter und Frühlingszwiebeln frisch bleiben.

  5. Abschnitt

    Curry kochen

  6. 4

    Tofu anbraten

    Zutaten für diesen Schritt

    Rapsöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Tofuwürfel hineingeben und 5–6 Minuten rundherum goldbraun anbraten. Den Tofu herausnehmen und auf einem Teller zur Seite stellen.

    Notiz

    Der Tofu muss nicht knusprig wie frittiert werden, aber sichtbare Bräunung gibt dem Curry deutlich mehr Aroma.

  7. 5

    Zwiebeln und Currypaste rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Das übrige Rapsöl in denselben Topf geben. Zwiebelspalten darin 3–4 Minuten anbraten, bis sie glasig werden und leicht bräunen. Massaman-Currypaste dazugeben und 1 Minute unter Rühren anrösten, bis sie intensiv duftet.

    Notiz

    Rühre die Paste beim Anrösten ständig, damit sie nicht am Topfboden verbrennt.

  8. 6

    Sauce glattrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Etwa ein Drittel der Kokosmilch zur Currypaste geben und glatt rühren. Dann die übrige Kokosmilch, Gemüsebrühe, Erdnussbutter, braunen Zucker und Sojasauce einrühren. Die Sauce einmal aufkochen lassen.

  9. 7

    Kartoffeln mit Gewürzen garen

    Zutaten für diesen Schritt

    Kartoffelstücke in die heiße Kokos-Erdnuss-Sauce geben und so umrühren, dass sie rundum bedeckt sind. Kaffir-Limettenblätter, Zimtstange, angedrückte Kardamomkapseln und Sternanis einlegen. Die Hitze reduzieren und alles 12 Minuten leise köcheln lassen; dabei gelegentlich vom Topfboden lösen, damit die Sauce gleichmäßig cremig bleibt.

    Notiz

    Die Sauce soll nur sanft blubbern. Bei zu starker Hitze kann Kokosmilch ausflocken und die Kartoffeln garen ungleichmäßig.

  10. 8

    Karotten und Paprika zugeben

    Zutaten für diesen Schritt

    Karottenscheiben in den Topf geben und 5 Minuten mitköcheln. Danach rote Paprika unterrühren und weitere 4–5 Minuten garen, bis Kartoffeln und Karotten weich sind, aber noch ihre Form behalten.

    Notiz

    Prüfe die Kartoffeln mit einer Gabel: Sie sollen leicht nachgeben, aber nicht zerfallen.

  11. 9

    Tofu zurückgeben und abschmecken

    Zutaten für diesen Schritt

    Gebratenen Tofu in das fast fertige Curry geben und bei niedriger Hitze 3 Minuten in der Sauce ziehen lassen. Den Topf vom starken Kochen fernhalten, damit die Tofuwürfel nicht zerbrechen. Limettensaft einrühren und das Curry mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken; bei sehr dicker Sauce nach Bedarf Wasser oder Gemüsebrühe zugeben.

    Notiz

    Limettensaft erst am Ende einrühren, damit die Kokos-Erdnuss-Sauce frisch und ausgewogen schmeckt.

  12. Abschnitt

    Servieren

  13. 10

    Curry mit Reis anrichten

    Zutaten für diesen Schritt

    Zimtstange, Sternanis, Kardamomkapseln und Kaffir-Limettenblätter aus dem Curry fischen, soweit sie sichtbar sind. Den Jasminreis mit einer Gabel auflockern und auf vier Schalen verteilen. Das Massaman-Curry daneben oder darüber schöpfen und jede Portion mit gehackten Erdnüssen, Koriander und Frühlingszwiebeln bestreuen.

    Notiz

    Sofort servieren, solange die Sauce heiß und cremig ist und die Garnitur noch frisch schmeckt.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

825.5 kcal

pro Portion

3302 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

90.2 g

pro Portion

360.9 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

25.6 g

pro Portion

102.5 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

40.4 g

pro Portion

161.7 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

9.72 g

pro Portion

38.9 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

14.1 g

pro Portion

56.4 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

3.58 g

pro Portion

14.3 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Anmerkung

Achte bei der Massaman-Currypaste auf die Zutatenliste: Viele Produkte enthalten Garnelenpaste oder Fischsauce und sind dann nicht vegan. Die Sauce dickt beim Stehen nach; beim Aufwärmen einfach etwas Wasser oder Gemüsebrühe einrühren. Zimtstange, Sternanis, Kardamomkapseln und Kaffir-Limettenblätter vor dem Servieren möglichst herausnehmen.

Mehr zum Rezept

Wer mehr Schärfe bevorzugt, kann einen Teil der Currypaste erst gegen Ende der Garzeit ergänzen, damit die Aromen frischer und direkter wirken. Das Gericht eignet sich gut zum Vorbereiten für den nächsten Tag, da sich die Gewürze über Nacht weiter entfalten und das Curry dadurch noch runder im Geschmack wird.

FAQ

Häufige Fragen

Schau unbedingt auf die Zutatenliste. Manche Massaman-Currypasten enthalten Garnelenpaste, Fischsauce oder andere tierische Würzmittel. Für dieses Rezept brauchst du eine ausdrücklich vegane Paste oder eine Paste ohne diese Zutaten.

Ja, das Curry ist flexibel. Statt Karotten oder Paprika passen auch Süßkartoffel, Kürbis, grüne Bohnen oder Brokkoli. Gib festes Gemüse wie Süßkartoffel oder Kürbis früher in die Sauce, zartes Gemüse wie Brokkoli erst in den letzten Minuten.

Die Schärfe hängt stark von der Currypaste ab. Für eine mildere Version nimm weniger Paste und schmecke später nach. Für mehr Schärfe kannst du etwas mehr Paste anrösten oder am Ende fein geschnittene Chili ergänzen.

Frisch gepresster Limettensaft verliert beim langen Kochen viel von seiner frischen Säure. Wenn du ihn erst am Ende einrührst, schmeckt die Kokos-Erdnuss-Sauce runder, heller und weniger schwer.

Gut gekühlt hält sich das Massaman-Curry 2–3 Tage in einem verschlossenen Behälter. Beim Aufwärmen dickt die Sauce meist nach; rühre einfach etwas Wasser oder Gemüsebrühe ein und erhitze alles gründlich.

Ja, das Curry lässt sich portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen langsam im Topf erhitzen und bei Bedarf mit etwas Gemüsebrühe glattrühren. Der Tofu wird nach dem Einfrieren etwas fester, passt aber weiterhin gut zur Sauce.

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