Plany Rezeptdruck
Veganes Massaman-Curry mit Tofu und Gemüse
Massaman-Currypaste wird kurz angeröstet, dann garen Kartoffeln, Karotten und Paprika in der sämigen Sauce. Der Tofu kommt erst am Ende zurück, damit er nicht zerbricht.

Nährwerte
Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.
Zutatenübersicht
Für 4 Portionen.
Beilage
- 250 g Jasminreis, roh, ergibt etwa 700 g gekochten Reis
- 500 ml Wasser, zum Reiskochen, bei Reiskocher nach Gerät dosieren
- 0,5 TL Salz, für den Reis
Currygrundlage
- 400 g Kokosmilch, vollfett für eine cremige Sauce
- 200 ml Gemüsebrühe
- 40 g vegane Massaman-Currypaste, je nach Schärfe etwas mehr oder weniger verwenden
- 30 g cremige Erdnussbutter
- 15 g Brauner Zucker
- 20 g Sojasauce
- 20 g Limettensaft, erst zum Abschmecken am Ende zugeben; frisch oder aus der Flasche
Gemüse und Tofu
- 300 g fester Tofu, gut abgetropft
- 400 g festkochende Kartoffeln
- 150 g Karotten
- 150 g Zwiebeln
- 150 g Rote Paprika
- 2 EL Rapsöl, oder Sonnenblumenöl
Gewürze und Garnitur
- 2 Blätter Kaffir-Limettenblätter, frisch oder getrocknet
- 1 Stück Zimtstange
- 3 Stück grüne Kardamomkapseln, leicht angedrückt
- 1 Stück Sternanis
- 0,5 TL Salz, für das Curry, später nach Geschmack anpassen
- 1 Prise gemahlener schwarzer Pfeffer
- 30 g Geröstete Erdnüsse, grob gehackt
- 10 g frischer Koriander, Blätter und zarte Stiele
- 20 g Frühlingszwiebeln
Zubereitung
10 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.
Reis und Vorbereitung
Jasminreis kochen
Zutaten: 250 g Jasminreis · 500 ml Wasser · 0,5 TL Salz
Jasminreis in einem Sieb unter kaltem Wasser spülen, bis das Wasser deutlich klarer abläuft. Mit Wasser und Salz in einen kleinen Topf geben, aufkochen, dann zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 12 Minuten garen. Den Topf vom Herd ziehen und den Reis bis zum Servieren zugedeckt ausdampfen lassen.
Notiz: Falls du einen Reiskocher nutzt, Reis und Wasser nach Geräteangabe garen.
Tofu und Gemüse schneiden
Zutaten: 300 g fester Tofu, gut abgetropft · 400 g festkochende Kartoffeln · 150 g Karotten · 150 g Zwiebeln · 150 g Rote Paprika
Tofu trocken tupfen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und in 2 cm große Stücke schneiden. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in Spalten schneiden. Rote Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Garnitur vorbereiten
Zutaten: Geröstete Erdnüsse · frischer Koriander · Frühlingszwiebeln
Geröstete Erdnüsse mit einem Messer grob hacken, damit später kleine und größere Stücke für Crunch entstehen. Koriander waschen, gut trocken schütteln und Blätter samt zarten Stielen grob schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.
Notiz: Die Garnitur erst beim Servieren aufstreuen, damit Kräuter und Frühlingszwiebeln frisch bleiben.
Curry kochen
Tofu anbraten
Zutaten: 1 EL Rapsöl · 300 g fester Tofu
Rapsöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Tofuwürfel hineingeben und 5–6 Minuten rundherum goldbraun anbraten. Den Tofu herausnehmen und auf einem Teller zur Seite stellen.
Notiz: Der Tofu muss nicht knusprig wie frittiert werden, aber sichtbare Bräunung gibt dem Curry deutlich mehr Aroma.
Zwiebeln und Currypaste rösten
Zutaten: 1 EL Rapsöl · 150 g Zwiebeln · 40 g vegane Massaman-Currypaste
Das übrige Rapsöl in denselben Topf geben. Zwiebelspalten darin 3–4 Minuten anbraten, bis sie glasig werden und leicht bräunen. Massaman-Currypaste dazugeben und 1 Minute unter Rühren anrösten, bis sie intensiv duftet.
Notiz: Rühre die Paste beim Anrösten ständig, damit sie nicht am Topfboden verbrennt.
Sauce glattrühren
Zutaten: 400 g Kokosmilch · 200 ml Gemüsebrühe · 30 g cremige Erdnussbutter · 15 g Brauner Zucker · 20 g Sojasauce
Etwa ein Drittel der Kokosmilch zur Currypaste geben und glatt rühren. Dann die übrige Kokosmilch, Gemüsebrühe, Erdnussbutter, braunen Zucker und Sojasauce einrühren. Die Sauce einmal aufkochen lassen.
Kartoffeln mit Gewürzen garen
Zutaten: 400 g festkochende Kartoffeln · 2 Blätter Kaffir-Limettenblätter · 1 Stück Zimtstange · 3 Stück grüne Kardamomkapseln · 1 Stück Sternanis
Kartoffelstücke in die heiße Kokos-Erdnuss-Sauce geben und so umrühren, dass sie rundum bedeckt sind. Kaffir-Limettenblätter, Zimtstange, angedrückte Kardamomkapseln und Sternanis einlegen. Die Hitze reduzieren und alles 12 Minuten leise köcheln lassen; dabei gelegentlich vom Topfboden lösen, damit die Sauce gleichmäßig cremig bleibt.
Notiz: Die Sauce soll nur sanft blubbern. Bei zu starker Hitze kann Kokosmilch ausflocken und die Kartoffeln garen ungleichmäßig.
Karotten und Paprika zugeben
Zutaten: 150 g Karotten · 150 g Rote Paprika
Karottenscheiben in den Topf geben und 5 Minuten mitköcheln. Danach rote Paprika unterrühren und weitere 4–5 Minuten garen, bis Kartoffeln und Karotten weich sind, aber noch ihre Form behalten.
Notiz: Prüfe die Kartoffeln mit einer Gabel: Sie sollen leicht nachgeben, aber nicht zerfallen.
Tofu zurückgeben und abschmecken
Zutaten: 20 g frisch gepresster Limettensaft · 0,5 TL Salz · 1 Prise gemahlener schwarzer Pfeffer
Gebratenen Tofu in das fast fertige Curry geben und bei niedriger Hitze 3 Minuten in der Sauce ziehen lassen. Den Topf vom starken Kochen fernhalten, damit die Tofuwürfel nicht zerbrechen. Limettensaft einrühren und das Curry mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken; bei sehr dicker Sauce nach Bedarf Wasser oder Gemüsebrühe zugeben.
Notiz: Limettensaft erst am Ende einrühren, damit die Kokos-Erdnuss-Sauce frisch und ausgewogen schmeckt.
Servieren
Curry mit Reis anrichten
Zutaten: 30 g Geröstete Erdnüsse · 10 g frischer Koriander · 20 g Frühlingszwiebeln
Zimtstange, Sternanis, Kardamomkapseln und Kaffir-Limettenblätter aus dem Curry fischen, soweit sie sichtbar sind. Den Jasminreis mit einer Gabel auflockern und auf vier Schalen verteilen. Das Massaman-Curry daneben oder darüber schöpfen und jede Portion mit gehackten Erdnüssen, Koriander und Frühlingszwiebeln bestreuen.
Notiz: Sofort servieren, solange die Sauce heiß und cremig ist und die Garnitur noch frisch schmeckt.
Rezeptnotiz
Achte bei der Massaman-Currypaste auf die Zutatenliste: Viele Produkte enthalten Garnelenpaste oder Fischsauce und sind dann nicht vegan. Die Sauce dickt beim Stehen nach; beim Aufwärmen einfach etwas Wasser oder Gemüsebrühe einrühren. Zimtstange, Sternanis, Kardamomkapseln und Kaffir-Limettenblätter vor dem Servieren möglichst herausnehmen.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Woran erkenne ich vegane Massaman-Currypaste?
Schau unbedingt auf die Zutatenliste. Manche Massaman-Currypasten enthalten Garnelenpaste, Fischsauce oder andere tierische Würzmittel. Für dieses Rezept brauchst du eine ausdrücklich vegane Paste oder eine Paste ohne diese Zutaten.
Kann ich anderes Gemüse verwenden?
Ja, das Curry ist flexibel. Statt Karotten oder Paprika passen auch Süßkartoffel, Kürbis, grüne Bohnen oder Brokkoli. Gib festes Gemüse wie Süßkartoffel oder Kürbis früher in die Sauce, zartes Gemüse wie Brokkoli erst in den letzten Minuten.
Wie wird das Massaman-Curry milder oder schärfer?
Die Schärfe hängt stark von der Currypaste ab. Für eine mildere Version nimm weniger Paste und schmecke später nach. Für mehr Schärfe kannst du etwas mehr Paste anrösten oder am Ende fein geschnittene Chili ergänzen.
Warum kommt der Limettensaft erst am Ende dazu?
Frisch gepresster Limettensaft verliert beim langen Kochen viel von seiner frischen Säure. Wenn du ihn erst am Ende einrührst, schmeckt die Kokos-Erdnuss-Sauce runder, heller und weniger schwer.
Wie lange hält sich das Curry?
Gut gekühlt hält sich das Massaman-Curry 2–3 Tage in einem verschlossenen Behälter. Beim Aufwärmen dickt die Sauce meist nach; rühre einfach etwas Wasser oder Gemüsebrühe ein und erhitze alles gründlich.
Kann ich das Curry einfrieren?
Ja, das Curry lässt sich portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen langsam im Topf erhitzen und bei Bedarf mit etwas Gemüsebrühe glattrühren. Der Tofu wird nach dem Einfrieren etwas fester, passt aber weiterhin gut zur Sauce.