Klassische Zimtsterne ohne Mehl mit weißer Glasur
Zimtsterne aus kühlem Mandelteig, Ceylon-Zimt und einer dünnen, gleichmäßig weißen Baiserglasur.
Pasteurisiertes Eiklar, kontrollierte Teigdicke und niedrige Ofenhitze verbinden eine helle Glasur mit sicher durchgebackenem, noch nachgiebigem Mandelkern.

- Vorbereiten
- 55 min
- Ruhen
- 2 h
- Kochen
- 40 min
Zutaten
Baisermasse
Mandelteig
So gelingt das Rezept
Du kochst für 10 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
- 1
Arbeitsplatz und Eiklar hygienisch vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Verwende eine vollständig fettfreie Rührschüssel und fettfreie Rührbesen. Gib das gut gekühlte pasteurisierte Eiklar hinein und füge Zitronensaft sowie feines Meersalz hinzu. Halte das Eiklar bis unmittelbar vor dem Aufschlagen gekühlt. Probiere weder die rohe Masse noch den späteren ungebackenen Teig.
- 2
Baisermasse feinporig und standfest aufschlagen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- hygienisch vorbereitete Eiklarmischung
Schlage die Eiklarmischung zunächst auf mittlerer Stufe feinporig auf. Siebe den Puderzucker und lasse ihn nach und nach einrieseln, während du weiterschlägst. Beende das Schlagen, sobald die Masse dicht und glänzend ist, zwischen den Fingerspitzen nicht mehr körnig wirkt und eine aufgerichtete Spitze mit nur leicht geneigtem Ende hält. Überschlage sie nicht bis zu trockenen Flocken.
- 3
Baisermasse im festen Verhältnis teilen
Schon vorbereitet
- glänzende standfeste Baisermasse
Teile die Baisermasse im Verhältnis eins zu zwei. Der kleinere Teil ist die Glasur, der größere Teil bindet den Mandelteig. Decke die Glasur direkt an der Oberfläche luftdicht ab, damit keine Haut entsteht. Beide Anteile müssen glatt bleiben; trockene Randreste gehören nicht in die Glasur.
- 4
Mandelteig schonend und vollständig binden
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Baiserbasis für den Mandelteig
Mische gemahlene blanchierte Mandeln, Ceylon-Zimt und Bourbon-Vanille gleichmäßig. Hebe die Mischung portionsweise unter die Baiserbasis, bis ein homogener, weicher und leicht klebriger Teig ohne trockene Nester entsteht. Drücke und falte nur so lange wie nötig; kräftiges Kneten lässt Mandelöl austreten und macht die Masse schmierig.
- 5
Teig und Glasur sicher kalt stellen
Schon vorbereitet
- abgedeckte weiße Baiserglasur
- homogener weicher Zimt-Mandelteig
Drücke den Mandelteig zwischen zwei Bögen Backpapier zu einer flachen Platte und verschließe ihn luftdicht. Stelle Teig und abgedeckte Glasur sofort für 60 bis 90 Minuten in den Kühlschrank. Fahre erst fort, wenn der Teig durchgehend kühl, deutlich fester und ohne zusätzliche Trockenmasse ausrollbar ist. Bleibt er weich, verlängere die Kühlung.
- 6
Bleche vorbereiten und Ofen vollständig vorheizen
Belege zwei ebene Backbleche mit sauberem Backpapier. Heize den Backofen vollständig auf 140 °C Ober-/Unterhitze oder 120 °C Umluft vor. Plane, die Bleche nacheinander auf der mittleren Schiene zu backen; so bleiben Temperatur und Garzeit kontrollierbar und die Glasur wird nicht durch eine ungünstige Einschubhöhe gebräunt.
- 7
Teig gleichmäßig ausrollen und fünfzig Sterne ausstechen
Schon vorbereitet
- formbarer gekühlter Zimt-Mandelteig
Rolle den gekühlten Teig portionsweise zwischen den Backpapierbögen auf etwa 8 mm Dicke aus. Löse die obere Lage ab und stich mit einem Sternausstecher von etwa 5 cm Breite insgesamt ungefähr 50 Sterne aus. Feuchte den Ausstecher bei Bedarf nur außen an und trockne ihn fast vollständig ab. Setze die Sterne mit Abstand auf die vorbereiteten Bleche, füge Reste ohne weiteres Kneten zusammen und kühle weich gewordene Portionen erneut kurz.
- 8
Baiserglasur dünn bis in die Spitzen auftragen
Schon vorbereitet
- gekühlte abgedeckte Baiserglasur
- fünfzig gleichmäßig ausgestochene rohe Zimtsterne
Rühre die gekühlte Glasur mit wenigen ruhigen Bewegungen glatt. Streiche auf jeden Stern eine dünne, vollständig geschlossene Schicht bis in die Spitzen. Die Glasur darf nicht an den Seiten herablaufen. Entferne angetrocknete Reste vom Werkzeug, statt sie wieder in die Schüssel zu mischen, und halte das noch nicht benötigte Blech kühl.
- 9
Glasur kontrolliert matt antrocknen lassen
Schon vorbereitet
- gleichmäßig dünn glasierte rohe Zimtsterne
Lasse das erste Blech 20 bis 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen, bis die Glasur oberflächlich matt ist und bei sehr leichter Berührung nicht verschmiert. Stelle das zweite Blech währenddessen kühl und lasse es erst passend zu seinem Backtermin antrocknen. Überschreite für rohe eihaltige Masse insgesamt nicht unnötig die Arbeitszeit bei Raumtemperatur.
- 10
Zimtsterne hell, aber vollständig durchbacken
Schon vorbereitet
- matt angetrocknete glasierte Zimtsterne
Schiebe immer nur ein Blech auf die mittlere Ofenschiene und rechne mit 18 bis 22 Minuten Backzeit. Prüfe beim ersten Blech einen der dicksten Sterne seitlich mit einem sauberen Einstichthermometer: Sobald der Kern mindestens 70 °C erreicht, halte diese Temperatur durch weiteres Backen für mindestens 2 Minuten. Fertige Sterne haben eine trockene, stabile Unterseite, bleiben innen noch nachgiebig und tragen eine helle, matte Glasur. Lasse sie 10 Minuten auf dem Blech fest werden, setze sie dann auf ein Gitter und verpacke sie erst vollständig ausgekühlt. Entsorge Stücke mit Schimmel, feuchtschmieriger Oberfläche oder auffälligem Geruch.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.
Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (10 Personen).
Kalorien
324.2 kcal
pro Person
3241.6 kcal
gesamtes Rezept (10 Personen)
Kohlenhydrate
26.9 g
pro Person
268.6 g
gesamtes Rezept (10 Personen)
Protein
9.95 g
pro Person
99.5 g
gesamtes Rezept (10 Personen)
Fett
18.7 g
pro Person
186.7 g
gesamtes Rezept (10 Personen)
Ballaststoffe
4.44 g
pro Person
44.4 g
gesamtes Rezept (10 Personen)
Zucker
26.5 g
pro Person
265 g
gesamtes Rezept (10 Personen)
Salz
0.089 g
pro Person
0.89 g
gesamtes Rezept (10 Personen)
Häufige Fragen
Der Teig wird ohne Mehl durch Eiklar, Zucker und Mandeln gebunden und bleibt deshalb weicher als Mürbeteig. Kühle ihn als flache Platte vollständig durch und rolle ihn zwischen Backpapier aus. Zusätzliche Trockenmasse würde das Verhältnis verändern und die Sterne härter machen.
Arbeite portionsweise mit durchgehend kühlem Teig und rolle ihn zwischen zwei glatten Bögen aus. Kontrolliere die Dicke an mehreren Stellen, bevor du ausstichst. Weiche Reste werden nur sanft zusammengefügt und erneut gekühlt, nicht kräftig geknetet.
Die Baisermasse muss feinporig, glänzend und standfest sein. Trage sie dünn bis in die Spitzen auf, lasse sie oberflächlich matt werden und backe auf der mittleren Schiene bei niedriger Temperatur. Bräunung deutet meist auf zu starke Oberhitze, eine zu hohe Einschubposition oder zu lange Backzeit hin.
Die Unterseite ist trocken und stabil, die Mitte bleibt nachgiebig und die Glasur hell. Für die Eiersicherheit ist das Aussehen allein nicht ausreichend: Kontrolliere beim ersten Blech einen dicken Stern und halte im Kern mindestens 70 °C für mindestens 2 Minuten.
Die Glasur und der Mandelteig enthalten Eiklar und werden bei vergleichsweise niedriger Ofentemperatur gebacken. Pasteurisiertes Eiklar senkt das Ausgangsrisiko und vermeidet zugleich ungenutztes Eigelb. Die vorgeschriebene Kernerhitzung und saubere, kühle Verarbeitung bleiben trotzdem notwendig.
Ja, wenn beide Komponenten sofort luftdicht abgedeckt und durchgehend gekühlt werden. Verarbeite sie zügig weiter, halte nur die benötigte Portion außerhalb des Kühlschranks und verwende keine angetrockneten Glasurreste. Beobachtbare Konsistenz und saubere Kühlkette sind wichtiger als eine pauschale Lagerfrist.
Lasse sie vollständig auskühlen und lagere sie anschließend trocken, kühl und luftdicht in einer sauberen Dose. Trenne Lagen mit Backpapier, damit die Glasur nicht scheuert. Verwirf jedes Exemplar, das Schimmel, eine feucht-schmierige Stelle oder einen ungewöhnlichen Geruch zeigt.
Die Rezeptur enthält kein Weizenmehl. Eine sichere Glutenfrei-Aussage ist aber nur möglich, wenn Eiklar, Puderzucker, Mandeln, Gewürze und alle Arbeitsgeräte nachweislich frei von glutenhaltigen Verunreinigungen sind. Bei Zöliakie müssen deshalb die Kennzeichnung und die eigene Küchenumgebung geprüft werden.