Spaghetti mit Garnelen, Knoblauch und Kirschtomaten

Spaghetti mit Garnelen, Knoblauch und Kirschtomaten in einer olivenölbasierten Sauce, die mit stärkehaltigem Pastawasser gebunden wird.

Die Garnelen verlassen nach kurzem Braten wieder die Pfanne, damit sie nicht zäh werden. Stärkehaltiges Pastawasser verbindet anschließend Tomatensaft und Olivenöl zu einer Sauce.

Spaghetti mit Garnelen, Knoblauch und Kirschtomaten fertig angerichtet
Vorbereitung

15 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

18 min

Zutaten

Pasta

Pasta und Würze

Garnelen

Sauce

Finish

Würze

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Vorbereitung und Pasta

  2. 1

    Garnelen trocken tupfen und würzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Garnelen mit Küchenpapier sehr gründlich trocken tupfen, bis die Oberfläche nicht mehr glänzend nass wirkt. Dann mit dem vorgesehenen Anteil Meersalz und dem schwarzen Pfeffer würzen. Feuchtigkeit würde die Pfanne abkühlen, Dampf erzeugen und die Garnelen eher kochen als braten.

    Notiz

    Bei aufgetauten Garnelen besonders sorgfältig arbeiten: Tauwasser ist der häufigste Grund für zähe, blasse Garnelen.

  3. 2

    Spaghetti im kräftig gesalzenen Wasser starten

    Zutaten für diesen Schritt

    Einen großen Topf Wasser sprudelnd aufkochen, den vorgesehenen Kochwasser-Anteil Meersalz einrühren und die Spaghetti hineingeben. Die Pasta sehr bissfest garen, weil sie später in der Pfanne weiterzieht. Vor dem Abgießen unbedingt stärkehaltiges Kochwasser auffangen.

    Notiz

    Das aufgefangene Kochwasser ist kein Nebendarsteller: Es verbindet Öl und Tomatensaft zu einer Sauce, die an den Spaghetti haftet.

  4. Abschnitt

    Knoblauch-Kirschtomaten-Sauce und Garnelen

  5. 3

    Garnelen heiß anbraten und herausnehmen

    Zutaten für diesen Schritt

    Eine breite Pfanne stark erhitzen, den ersten Anteil Olivenöl hineingeben und die Garnelen darin nur kurz braten, bis sie außen rosa und leicht gebräunt sind. Sofort auf einen Teller geben. Innen dürfen sie noch saftig wirken, denn sie kommen später nur zum Erwärmen zurück.

    Notiz

    Nicht in der Pfanne liegen lassen: Resthitze gart Garnelen schnell weiter und macht sie trocken.

  6. 4

    Knoblauch sanft ins Olivenöl ziehen lassen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Hitze deutlich reduzieren und den restlichen Anteil Olivenöl in dieselbe Pfanne geben. Knoblauchscheiben und Chiliflocken darin bewegen, bis der Knoblauch duftet und an den Rändern gerade hell wird. Er soll nicht bräunen, sonst schmeckt die Sauce bitter.

    Notiz

    Wenn der Knoblauch zu schnell Farbe bekommt, die Pfanne kurz vom Herd ziehen und erst dann weitermachen.

  7. 5

    Kirschtomaten aufplatzen lassen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Kirschtomaten in die Pfanne geben, den letzten Anteil Meersalz ergänzen und alles bei mittlerer bis lebhafter Hitze garen. Die Tomaten sollen weich werden, Saft abgeben und sichtbar aufplatzen. Mit dem Pfannenwender einige Früchte sanft andrücken, damit eine frische Tomatenbasis entsteht.

    Notiz

    Zu niedrige Hitze macht die Tomaten wässrig; zu hohe Hitze lässt den Knoblauch nachdunkeln. Die Mitte ist hier perfekt.

  8. 6

    Pastawasser zu einer glänzenden Sauce emulgieren

    Etwas aufgefangenes Kochwasser zur Tomaten-Knoblauch-Basis geben und die Pfanne kräftig schwenken oder rühren. Die Stärke verbindet sich mit Olivenöl und Tomatensaft; die Sauce wirkt erst dünn und wird dann glänzender. Nur schluckweise weiteres Kochwasser ergänzen, bis sie fließend, aber nicht suppig ist.

    Notiz

    Nicht zu viel auf einmal zugießen. Eine gute Emulsion entsteht durch Bewegung und kleine Zugaben, nicht durch Verwässern.

  9. 7

    Spaghetti in der Pfanne fertigziehen

    Die sehr bissfest gegarten Spaghetti direkt in die Pfanne geben und mit Zange oder Löffel in der Sauce wenden. Die Nudeln sollen die Tomaten-Öl-Emulsion aufnehmen und rundum glänzen. Falls sie kleben oder trocken wirken, noch etwas Kochwasser einarbeiten und weiter schwenken.

    Notiz

    Die Pasta ist richtig, wenn am Pfannenboden keine ölige Pfütze steht und die Sauce sichtbar an den Spaghetti haftet.

  10. 8

    Garnelen erst am Ende zurückgeben

    Zutaten für diesen Schritt

    Die angebratenen Garnelen mitsamt ausgetretenem Saft zurück in die Pfanne geben und nur so lange unterheben, bis sie heiß sind. Die Bio-Zitrone fein abreiben und etwas Saft darübergeben, damit die Olivenöl-Sauce frischer wirkt, ohne die Tomaten zu überdecken.

    Notiz

    Ab jetzt nicht mehr kräftig kochen lassen. Die Garnelen sollen saftig bleiben und nur ihre Wärme zurückbekommen.

  11. 9

    Mit Petersilie frisch servieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die gehackte Petersilie unterheben, die Spaghetti sofort auf vorgewärmte Teller drehen und die Garnelen gleichmäßig darauf verteilen. Die Sauce sollte klar, glänzend und aromatisch sein, nicht cremig im Sahnesinn. Direkt servieren, solange Pasta und Garnelen saftig sind.

    Notiz

    Ein letzter Spritzer Kochwasser kann die Sauce beim Anrichten wieder lockern, falls die Pasta kurz gestanden hat.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

494.2 kcal

pro Portion

1976.9 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

62.9 g

pro Portion

251.8 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

26.4 g

pro Portion

105.5 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

15.5 g

pro Portion

62.1 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

4.06 g

pro Portion

16.3 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

5.58 g

pro Portion

22.3 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

5.57 g

pro Portion

22.3 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Anmerkung

Für die beste Textur sollten die Garnelen vor dem Braten komplett aufgetaut und sehr trocken sein. Die Sauce bleibt bewusst klar und olivenölbasiert; Sahne, Alfredo-Logik oder Käse sind hier nicht nötig.

FAQ

Häufige Fragen

Garnelen garen sehr schnell und werden trocken, wenn sie während des gesamten Saucenaufbaus in der Pfanne bleiben. Besser ist: heiß anbraten, herausnehmen und erst am Ende nur noch erwärmen.

Der Schlüssel ist stärkehaltiges Pastawasser. Durch kräftiges Schwenken verbindet es sich mit Olivenöl und Tomatensaft zu einer glänzenden Emulsion, die die Nudeln überzieht.

Ja, das klappt sehr gut. Wichtig ist, dass sie vollständig auftauen und danach gründlich trocken getupft werden. Sonst kühlen sie die Pfanne ab und braten nicht sauber an.

Knoblauch bringt in diesem Gericht Süße und Würze, wird bei zu starker Hitze aber schnell bitter. Sanfte Hitze und ständiges Bewegen sorgen dafür, dass er duftet, ohne die Sauce zu dominieren.

Am besten schmeckt es frisch aus der Pfanne. Du kannst aber Garnelen auftauen, Knoblauch schneiden, Petersilie hacken und Tomaten bereitstellen. Die Pasta selbst sollte erst kurz vor dem Essen gekocht werden.

Reste sollten schnell abkühlen und abgedeckt im Kühlschrank gelagert werden. Beim Erwärmen nur sanft erhitzen und einen kleinen Schluck Wasser zugeben, damit die Garnelen nicht nachgaren und zäh werden.

Nimm lieber gut schmeckende kleine Datteltomaten oder reife Cocktailtomaten als große, wässrige Tomaten. Entscheidend ist, dass sie in der Pfanne süßen Saft abgeben und schnell weich werden.

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