Maronensuppe mit Sahne und Thymian

Vorgegarte Maronen, Kartoffel und Sellerie garen in Gemüsebrühe vollständig weich. Sahne und zurückbehaltene Brühe führen anschließend zu einer fein fließenden, nussigen Suppe.

Zurückbehaltene Brühe steuert die Konsistenz. Verzehrfertige Maronenstücke und frischer Thymian kommen erst beim Servieren auf die fein pürierte Suppe.

Maronensuppe mit Sahne und Thymian fertig angerichtet
Gesamtzeit
50 min
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 50 min auf dem Tisch
Vorbereiten
20 min
Ruhen
0 min
Kochen
30 min

Zutaten

Personen

Für die Suppe

Zum Abschmecken

So gelingt das Rezept

Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Abschnitt

    Gemüsebasis und Maronen vorbereiten

  2. 1

    Gemüse hygienisch vorbereiten und Garnitur abteilen

    Zutaten für diesen Schritt

    Kartoffel, Knollensellerie und Thymian unter fließendem kaltem Trinkwasser gründlich waschen und trocknen. Nur eine feste Kartoffel ohne grüne Stellen oder starke Keime verwenden; anschließend Kartoffel und Sellerie schälen und in gleich große kleine Würfel schneiden. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Die verzehrfertigen Maronen öffnen, auf auffälligen Geruch oder Verfärbungen prüfen und entsprechend der angezeigten Aufteilung in Suppenbasis und Garnitur trennen. Den Thymian trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und ebenfalls getrennt bereitstellen. Beide Garnituren abgedeckt beiseitestellen.

  3. 2

    Schalotten in Butter farblos anschwitzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • feine Schalottenwürfel

    Die Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen. Die vorbereiteten Schalottenwürfel zugeben und 4 bis 5 Minuten regelmäßig rühren, bis sie weich und glasig sind. Die Hitze reduzieren, sobald Butter oder Schalotten bräunen; dunkle Röststellen würden die milde Maronensuppe bitter machen.

  4. 3

    Kartoffel, Sellerie und Maronen kurz mitführen

    Schon vorbereitet

    • Maronen für die Suppenbasis
    • kleine Kartoffelwürfel
    • kleine Selleriewürfel

    Kartoffel- und Selleriewürfel einrühren und 2 Minuten mit der Butter überziehen. Die für die Suppe vorgesehenen Maronen zugeben und 1 Minute erwärmen, bis sie nussig duften. Nichts kräftig rösten; die Maronen sollen weich bleiben und keine trockenen Kanten bekommen.

  5. 4

    Mit Brühe und Thymian vollständig weich köcheln

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Thymian für die Suppenbasis

    Den ersten Teil der heißen Gemüsebrühe angießen, den dafür vorgesehenen Thymian und den ersten Salzanteil einrühren und alles einmal aufkochen. Anschließend 18 bis 20 Minuten nur leise köcheln lassen. Kartoffel und Sellerie sind bereit zum Pürieren, wenn sich die größten Würfel mit dem Löffel ohne festen Kern zerdrücken lassen. Bei starkem Flüssigkeitsverlust den Deckel auflegen, statt zusätzliche ungemessene Brühe zuzugeben.

  6. Abschnitt

    Pürieren, Konsistenz einstellen und abschmecken

  7. 5

    Suppe im Topf sicher und vollständig glatt pürieren

    Den Topf auf eine hitzefeste Fläche neben der Kochstelle stellen. Den Stabmixer vollständig in die Suppe eintauchen, erst dann einschalten und die Glocke während des Betriebs unter der Oberfläche halten. 2 bis 3 Minuten pürieren, bis keine Kartoffel-, Sellerie- oder Maronenstücke mehr sichtbar oder am Löffel fühlbar sind. Vor dem Herausheben ausschalten. Falls die Masse am Boden sehr dick steht, zunächst langsam rühren und erst danach weiterpürieren.

  8. 6

    Sahne einarbeiten und die Suppe schonend erhitzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Sahne vollständig einrühren. Die Suppe bei niedriger bis mittlerer Hitze unter Rühren etwa 2 Minuten erwärmen, bis sie gleichmäßig dampft, aber nicht stark sprudelt. Falls noch helle Sahneschlieren sichtbar sind, mit dem ausgeschalteten Stabmixer kurz durchrühren.

  9. 7

    Zielkonsistenz mit der restlichen Brühe einstellen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die restliche heiße Gemüsebrühe portionsweise einrühren, bis die Suppe langsam vom Löffel läuft und ihn dünn überzieht. Nach jeder Zugabe kurz warten: Maronen und Kartoffel binden noch nach. Eine Löffelspur darf gemächlich zufließen; die Suppe bleibt dabei deutlich flüssiger als Püree.

  10. 8

    Mit Salz, Pfeffer und Apfelessig ausbalancieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Das restliche Salz, den Pfeffer und den Apfelessig einrühren. Die Suppe probieren: Die Säure soll die nussige Süße heben, aber nicht deutlich vorschmecken. Schmeckt sie flach, gründlich durchrühren und erneut probieren; keine ungemessenen Würzzugaben ergänzen. Bis zum Anrichten bei niedriger Hitze heiß halten, ohne sie stark einzukochen.

  11. Abschnitt

    Garnieren und servieren

  12. 9

    Mit Maronenstücken und frischem Thymian anrichten

    Schon vorbereitet

    • Maronen für die Garnitur
    • Thymian für die Garnitur

    Die heiße Suppe in vorgewärmte Teller oder Schalen geben. Die zurückgelegten Maronenstücke grob zerbrechen und zusammen mit dem frischen Thymian gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Sofort servieren, solange die Suppe glatt fließt und die Garnitur ihre Struktur behält.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).

Kalorien

306.8 kcal

pro Person

1227.1 kcal

gesamtes Rezept (4 Personen)

Kohlenhydrate

34.4 g

pro Person

137.4 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Protein

4.42 g

pro Person

17.7 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Fett

15.5 g

pro Person

62.1 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Ballaststoffe

6.74 g

pro Person

26.9 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Zucker

11.9 g

pro Person

47.5 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Salz

2.55 g

pro Person

10.2 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Häufige Fragen

Die mehligkochende Kartoffel liefert Stärke und stabilisiert die Bindung, ohne den Maronengeschmack zu überdecken. Entscheidend ist, sie vollständig weich zu garen und die Suppe glatt zu pürieren. Bleiben feste Stücke zurück, wirkt die Textur körnig statt fein.

Maronen und Kartoffel binden nach dem Pürieren weiter. Deshalb bleibt ein Teil der Brühe zunächst getrennt und wird erst nach Sahne und Pürieren schrittweise eingerührt. Die fertige Suppe soll langsam vom Löffel laufen und eine gezogene Spur gemächlich schließen.

Ja, aber nicht im Rohzustand direkt ersetzen. Frische Esskastanien müssen vollständig gegart, geschält und von der bitteren Samenhaut befreit werden. Erst danach wird die in der Zutatenliste verlangte verzehrfertige Menge abgewogen. Rosskastanien sind nicht essbar und dürfen nicht verwendet werden.

Ja. Die Suppe ohne Garnitur fertig kochen, zügig abkühlen und abgedeckt kalt stellen. Beim späteren Erwärmen gründlich rühren, weil Maronen und Kartoffel am Topfboden ansetzen können. Konsistenz erst nach dem vollständigen Erhitzen prüfen; die Garnitur kommt unmittelbar vor dem Servieren darauf.

Reste zügig in flache, geschlossene Behälter füllen und innerhalb weniger Stunden auf unter 7 °C bringen. Gekühlt spätestens am dritten Tag aufbrauchen. Zum Wiedererhitzen unter Rühren überall über 70 °C bringen und diese Temperatur mindestens 2 Minuten halten; nur die benötigte Portion erwärmen.

Ja, am gleichmäßigsten gelingt es vor dem Einrühren der Sahne. Vollständig abgekühlt portionsweise einfrieren, im Kühlschrank auftauen und danach gründlich erhitzen. Bereits mit Sahne eingefrorene Suppe kann sich trennen; sie lässt sich häufig durch langsames Erwärmen und erneutes Pürieren wieder verbinden.

Pastinake ist eine milde Alternative, bringt aber zusätzliche Süße mit. Wer Sellerie wegen einer Allergie meidet, muss außerdem die Gemüsebrühe und alle verpackten Zutaten auf Sellerie sowie Kreuzkontakthinweise prüfen. Ein bloßer Austausch der frischen Knolle macht das Rezept nicht automatisch selleriefrei.

Das Rezept enthält Milch und Sellerie. Abhängig von der gewählten Gemüsebrühe und den abgepackten Maronen können andere kennzeichnungspflichtige Bestandteile oder Kreuzkontaktspuren hinzukommen. Glutenfreiheit ist deshalb nur mit ausdrücklich glutenfrei gekennzeichneten Produkten belastbar; Zutatenverzeichnis und Hinweise jeder Packung bleiben maßgeblich.

Sicherer ist der im Rezept vorgesehene Stabmixer im Topf. Einen Standmixer nur verwenden, wenn der Hersteller heiße Flüssigkeiten ausdrücklich erlaubt. Dann die Suppe etwas abkühlen lassen, portionsweise arbeiten und die herstellerspezifische Dampfentlüftung nutzen; einen heißen, vollständig geschlossenen Mixbehälter niemals starten.

Ja. Dafür die Portionszahl im Rezeptrechner erhöhen und größere Schalen einplanen. Beim Warmhalten dickt die Suppe nach; vor dem Anrichten noch einmal gründlich rühren und die Konsistenz prüfen. Die abgeteilte Garnitur wird weiterhin erst unmittelbar vor dem Servieren verteilt.

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