Rotes Thai-Gemüsecurry mit Kokosmilch und roter Currypaste
Rote Currypaste und Aromaten rösten, dann Kokossauce und Gemüse nach Garzeit führen; Limette, Thai-Basilikum und Frühlingszwiebeln schließen das Curry ab.
Getrennte Gemüsegruppen schützen Biss und Farbe, während die Sauce nur leise siedet.

- Vorbereiten
- 30 min
- Ruhen
- 0 min
- Kochen
- 20 min
Zutaten
Currybasis
Sauce
Gemüse
Finish
So gelingt das Rezept
Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
Abschnitt
Aromaten, Gemüse und Packungszutaten vorbereiten
- 1
Aromaten und rohes Finish hygienisch vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Prüfe Ingwer, Knoblauch, Limetten, Thai-Basilikum und Frühlingszwiebeln; welke, schimmelige oder ungewöhnlich riechende Ware nicht verwenden. Wasche Limetten, Basilikum und Frühlingszwiebeln unter fließendem Trinkwasser und trockne alles sorgfältig. Reibe den geschälten Ingwer fein und hacke den Knoblauch. Zupfe die Basilikumblätter ab. Entferne bei den Frühlingszwiebeln Wurzelansatz und welke Teile, schneide sie in feine Ringe und halte Aromaten, Limetten sowie Kräuter-Zwiebel-Mischung getrennt bereit.
- 2
Gemüse in zwei Gargruppen schneiden
Zutaten für diesen Schritt
Prüfe das Gemüse einzeln und entferne Druckstellen, Schimmel sowie stark beschädigte Bereiche. Wasche alles gründlich unter fließendem Trinkwasser. Bürste die Karotten ab, teile den Brokkoli in kleine Röschen und schneide den zarten Stiel in schmale Scheiben. Schneide die Karotten schräg in dünne Scheiben. Entferne Stielansatz und Kerne der Paprika und schneide sie in Streifen. Schneide die Zucchini zuerst der Länge nach durch und danach quer in halbe Scheiben. Putze die Zuckerschoten und ziehe vorhandene Seitenfäden ab. Halte Karotten und Brokkoli getrennt von Paprika, Zucchini und Zuckerschoten bereit.
- 3
Currypaste, Kokosmilch und Tamari anhand der Etiketten prüfen
Zutaten für diesen Schritt
Lies Zutatenverzeichnis, Allergenhinweise, Spurenangaben und Lagerhinweise der tatsächlich verwendeten Packungen. Die Currypaste darf für dieses Rezept weder Fisch, Krebstiere noch andere tierische Bestandteile enthalten und muss ebenso wie die Tamari-Sojasauce als glutenfrei deklariert sein. Beachte, dass Tamari Soja enthält. Verwende beschädigte, aufgeblähte, undichte oder auffällig riechende Verpackungen nicht. Schüttle beziehungsweise verrühre die Kokosmilch in ihrem Behälter, bis fester und flüssiger Anteil wieder gleichmäßig verbunden sind. Halte Currypaste und die übrigen Saucenbestandteile getrennt bereit.
Abschnitt
Currypaste rösten und Kokossauce aufbauen
- 4
Rote Currypaste kontrolliert im Rapsöl rösten
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Geprüfte rote Thai-Currypaste
Erwärme das Rapsöl in einem weiten Topf oder Wok auf mittlerer Stufe. Gib die geprüfte Currypaste hinein und rühre sie etwa 2 Minuten bodennah, bis sie dunkler glänzt und kräftig duftet. Reduziere die Hitze sofort, wenn die Paste rasch dunkel wird oder raucht. Schwarz gewordene oder bitter riechende Paste wird verworfen und mit sauberem Kochgeschirr neu angesetzt.
- 5
Ingwer und Knoblauch ohne Bräunung einarbeiten
Schon vorbereitet
- Vorbereiteter Ingwer und Knoblauch
- Geröstete Currypaste im Rapsöl
Rühre den vorbereiteten Ingwer und Knoblauch in die geröstete Currypaste. Bewege die Mischung etwa 30 Sekunden ohne Unterbrechung über den Topfboden, bis die Aromaten deutlich duften. Knoblauch darf keine braunen oder schwarzen Stellen entwickeln; bei bitterem Geruch wird die Basis nicht weiterverwendet.
- 6
Kokossauce gleichmäßig lösen und leise sieden lassen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Geprüfte Kokosmilch-, Tamari- und Zuckerkomponenten
- Aromatische rote Currybasis
Gieße die vorbereitete Kokosmilch schrittweise zur Currybasis und rühre jeden Zusatz vollständig glatt. Gib Tamari-Sojasauce, Rohrohrzucker und die für diese Phase vorgesehene Salzportion dazu. Bringe die Sauce unter bodennahem Rühren bis zum ersten gleichmäßigen Sieden und stelle die Hitze danach kleiner. Lasse sie 2 bis 3 Minuten mit kleinen Blasen ziehen. Eine sichtbare Fettphase ist kein Verderbszeichen; kräftiges Rühren verbindet sie wieder mit der Sauce.
Abschnitt
Gemüse gestaffelt garen und Curry fertigstellen
- 7
Karotten und Brokkoli bis zum ersten Garpunkt führen
Schon vorbereitet
- Vorbereitete langsam garende Gemüsemischung
- Leise siedende Kokos-Currysauce
Gib Karotten und Brokkoli in die leise siedende Sauce. Gare sie 5 bis 6 Minuten ohne starkes Sprudeln und rühre dabei regelmäßig bis zum Boden. Prüfe eine Karottenscheibe und ein Stück Brokkolistiel: Beides soll bereits biegsam sein, aber beim Hineinstechen noch klaren Widerstand zeigen. Fahre erst dann mit der zweiten Gemüsegruppe fort.
- 8
Paprika, Zucchini und Zuckerschoten sicher fertig garen
Schon vorbereitet
- Vorbereitete schnell garende Gemüsemischung
- Teilgegartes Curry mit Karotten und Brokkoli
Hebe Paprika, Zucchini und Zuckerschoten unter. Warte unter bodennahem Rühren, bis die Sauce wieder gleichmäßig siedet, und gare das Curry weitere 4 bis 5 Minuten. Miss anschließend in Rand, Mitte und Bodennähe. Der kühlste Prüfpunkt muss mindestens 70 °C erreichen; halte das Curry dort 2 Minuten oder länger oberhalb dieser Schwelle. Am Endpunkt ist die Zucchini durchgehend heiß und gerade weich, die Paprika saftig und die Zuckerschote ohne rohen, mehlig-grünen Kern noch bissfest.
- 9
Limette, Thai-Basilikum und Frühlingszwiebeln vollständig einarbeiten
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Gewaschene und getrocknete Bio-Limetten
- Vorbereitetes Thai-Basilikum und vorbereitete Frühlingszwiebeln
- Vollständig gegartes rotes Thai-Gemüsecurry
Nimm den Topf von der Kochstelle. Reibe die grüne Schale der vorbereiteten Limetten fein ab, ohne die weiße Schicht mitzunehmen, und presse die Früchte vollständig aus. Rühre Abrieb, den gesamten Saft und die letzte Salzportion gleichmäßig ins heiße Curry. Hebe anschließend sämtliche Thai-Basilikumblätter und Frühlingszwiebelringe unter. Richte das Curry unmittelbar an; das rohe Finish darf nach dem Unterheben nicht lange lauwarm stehen.
- 10
Nicht serviertes Curry zügig kühlen und sicher aufwärmen
Verteile ausschließlich noch nicht ausgegebenes Curry mit sauberem Besteck auf mehrere flache, hygienisch saubere Behälter und decke sie ab. Bringe deren Inhalt in wenigen Stunden auf weniger als 7 °C und bewahre ihn in einem auf höchstens 5 °C eingestellten Kühlschrank auf. Verbrauche den Vorrat innerhalb von 2 bis 3 Tagen. Rühre ihn beim Aufwärmen gründlich durch, miss an Rand, Mitte und Boden und halte ihn vom kältesten Prüfpunkt an gerechnet mindestens 2 Minuten oberhalb von 70 °C. Was schon auf Teller gelangte, längere Zeit warm stand oder auffällt, wird verworfen.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.
Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).
Kalorien
556.5 kcal
pro Person
2225.9 kcal
gesamtes Rezept (4 Personen)
Kohlenhydrate
26.4 g
pro Person
105.5 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Protein
10.3 g
pro Person
41.2 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Fett
44.3 g
pro Person
177.2 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Ballaststoffe
9.25 g
pro Person
37 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Zucker
16.9 g
pro Person
67.8 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Salz
4.17 g
pro Person
16.7 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Häufige Fragen
Verwende nur eine Paste, deren Zutatenverzeichnis keine Fischsauce, Garnelenpaste, Krebstiere oder andere tierische Bestandteile nennt. Für die glutenfreie Einordnung muss sie außerdem entsprechend deklariert sein. Rezeptname und Farbe der Paste reichen als Nachweis nicht aus.
Tamari-Sojasauce enthält Soja. Currypaste, Tamari und weitere abgepackte Zutaten können je nach Hersteller zusätzliche Allergene oder Spurenhinweise tragen. Maßgeblich sind deshalb immer Zutatenverzeichnis, Allergenkennzeichnung und Spurenangaben der tatsächlich verwendeten Produkte.
Karotten und Brokkolistiele benötigen länger als Paprika, Zucchini und Zuckerschoten. Der erste Garpunkt stellt sicher, dass die feste Gruppe schon biegsam ist, bevor die zarte Gruppe in die Sauce kommt. Dadurch erreichen alle Sorten ihren Endpunkt im selben Topf.
Vollfette Kokosmilch ist eine Emulsion, die sich beim Erwärmen sichtbar trennen kann. Das ist für sich genommen kein Verderbszeichen. Kleine Blasen, mäßige Hitze und gründliches Rühren verbinden die Sauce wieder; beschädigte Packungen oder auffälliger Geruch sind dagegen Ausschlussgründe.
Nach dem messbaren Heißhaltepunkt ist die Zucchini durchgehend heiß und gerade weich. Paprika bleibt saftig, Zuckerschoten behalten Biss ohne rohen, mehlig-grünen Kern, und Karotten sowie Brokkolistiel lassen sich einstechen, ohne hart zu wirken.
Die Schärfe hängt stark von der gekauften Currypaste ab. Wähle deshalb bereits beim Einkauf eine passend gekennzeichnete Paste. Eine spontane Mengenänderung würde zugleich Salz, Gewürze und die skalierbare Saucenbalance verändern und gehört nicht zum geprüften Rezept.
Limettenabrieb, Saft und zarte Basilikumblätter verlieren bei längerem Kochen einen Teil ihres frischen Aromas. Sie werden deshalb erst in das vollständig gegarte, von der Kochstelle genommene Curry eingearbeitet. Die vorbereiteten Mengen werden dabei vollständig verwendet.
Für andere Gemüse ändern sich Wasserabgabe, Schnittgröße und Garzeit. Diese Varianten wurden für den veröffentlichten Ablauf nicht geprüft und werden daher nicht als gleichwertiges Ergebnis zugesichert. Der belastbare Vertrag gilt für die gelisteten fünf Gemüsearten.
Kühle nur noch nicht servierte Reste innerhalb weniger Stunden in flachen, abgedeckten Behältern unter 7 °C. Bei höchstens 5 °C werden sie innerhalb von 2 bis 3 Tagen verbraucht. Vor dem Essen muss das Curry überall mindestens 70 °C erreichen und 2 Minuten darüber bleiben.
Nein. Dieses Gericht baut seine Würzbasis auf roter Thai-Currypaste auf und kombiniert sie mit Kokosmilch sowie gestaffelt gegartem Gemüse. Massaman ist eine andere Curryrichtung mit eigener Pasten- und Gewürzcharakteristik.