Rotes Thai-Gemüsecurry mit Kokosmilch und roter Currypaste

Rote Currypaste und Aromaten rösten, dann Kokossauce und Gemüse nach Garzeit führen; Limette, Thai-Basilikum und Frühlingszwiebeln schließen das Curry ab.

Getrennte Gemüsegruppen schützen Biss und Farbe, während die Sauce nur leise siedet.

Rotes Thai-Gemüsecurry mit Kokosmilch und roter Currypaste fertig angerichtet
Gesamtzeit
50 min
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 50 min auf dem Tisch
Vorbereiten
30 min
Ruhen
0 min
Kochen
20 min

So gelingt das Rezept

Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Aromaten, Gemüse und Packungszutaten vorbereiten

  2. 1

    Aromaten und rohes Finish hygienisch vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Prüfe Ingwer, Knoblauch, Limetten, Thai-Basilikum und Frühlingszwiebeln; welke, schimmelige oder ungewöhnlich riechende Ware nicht verwenden. Wasche Limetten, Basilikum und Frühlingszwiebeln unter fließendem Trinkwasser und trockne alles sorgfältig. Reibe den geschälten Ingwer fein und hacke den Knoblauch. Zupfe die Basilikumblätter ab. Entferne bei den Frühlingszwiebeln Wurzelansatz und welke Teile, schneide sie in feine Ringe und halte Aromaten, Limetten sowie Kräuter-Zwiebel-Mischung getrennt bereit.

  3. 2

    Gemüse in zwei Gargruppen schneiden

    Zutaten für diesen Schritt

    Prüfe das Gemüse einzeln und entferne Druckstellen, Schimmel sowie stark beschädigte Bereiche. Wasche alles gründlich unter fließendem Trinkwasser. Bürste die Karotten ab, teile den Brokkoli in kleine Röschen und schneide den zarten Stiel in schmale Scheiben. Schneide die Karotten schräg in dünne Scheiben. Entferne Stielansatz und Kerne der Paprika und schneide sie in Streifen. Schneide die Zucchini zuerst der Länge nach durch und danach quer in halbe Scheiben. Putze die Zuckerschoten und ziehe vorhandene Seitenfäden ab. Halte Karotten und Brokkoli getrennt von Paprika, Zucchini und Zuckerschoten bereit.

  4. 3

    Currypaste, Kokosmilch und Tamari anhand der Etiketten prüfen

    Zutaten für diesen Schritt

    Lies Zutatenverzeichnis, Allergenhinweise, Spurenangaben und Lagerhinweise der tatsächlich verwendeten Packungen. Die Currypaste darf für dieses Rezept weder Fisch, Krebstiere noch andere tierische Bestandteile enthalten und muss ebenso wie die Tamari-Sojasauce als glutenfrei deklariert sein. Beachte, dass Tamari Soja enthält. Verwende beschädigte, aufgeblähte, undichte oder auffällig riechende Verpackungen nicht. Schüttle beziehungsweise verrühre die Kokosmilch in ihrem Behälter, bis fester und flüssiger Anteil wieder gleichmäßig verbunden sind. Halte Currypaste und die übrigen Saucenbestandteile getrennt bereit.

  5. Currypaste rösten und Kokossauce aufbauen

  6. 4

    Rote Currypaste kontrolliert im Rapsöl rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Geprüfte rote Thai-Currypaste

    Erwärme das Rapsöl in einem weiten Topf oder Wok auf mittlerer Stufe. Gib die geprüfte Currypaste hinein und rühre sie etwa 2 Minuten bodennah, bis sie dunkler glänzt und kräftig duftet. Reduziere die Hitze sofort, wenn die Paste rasch dunkel wird oder raucht. Schwarz gewordene oder bitter riechende Paste wird verworfen und mit sauberem Kochgeschirr neu angesetzt.

  7. 5

    Ingwer und Knoblauch ohne Bräunung einarbeiten

    Schon vorbereitet

    • Vorbereiteter Ingwer und Knoblauch
    • Geröstete Currypaste im Rapsöl

    Rühre den vorbereiteten Ingwer und Knoblauch in die geröstete Currypaste. Bewege die Mischung etwa 30 Sekunden ohne Unterbrechung über den Topfboden, bis die Aromaten deutlich duften. Knoblauch darf keine braunen oder schwarzen Stellen entwickeln; bei bitterem Geruch wird die Basis nicht weiterverwendet.

  8. 6

    Kokossauce gleichmäßig lösen und leise sieden lassen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Geprüfte Kokosmilch-, Tamari- und Zuckerkomponenten
    • Aromatische rote Currybasis

    Gieße die vorbereitete Kokosmilch schrittweise zur Currybasis und rühre jeden Zusatz vollständig glatt. Gib Tamari-Sojasauce, Rohrohrzucker und die für diese Phase vorgesehene Salzportion dazu. Bringe die Sauce unter bodennahem Rühren bis zum ersten gleichmäßigen Sieden und stelle die Hitze danach kleiner. Lasse sie 2 bis 3 Minuten mit kleinen Blasen ziehen. Eine sichtbare Fettphase ist kein Verderbszeichen; kräftiges Rühren verbindet sie wieder mit der Sauce.

  9. Gemüse gestaffelt garen und Curry fertigstellen

  10. 7

    Karotten und Brokkoli bis zum ersten Garpunkt führen

    Schon vorbereitet

    • Vorbereitete langsam garende Gemüsemischung
    • Leise siedende Kokos-Currysauce

    Gib Karotten und Brokkoli in die leise siedende Sauce. Gare sie 5 bis 6 Minuten ohne starkes Sprudeln und rühre dabei regelmäßig bis zum Boden. Prüfe eine Karottenscheibe und ein Stück Brokkolistiel: Beides soll bereits biegsam sein, aber beim Hineinstechen noch klaren Widerstand zeigen. Fahre erst dann mit der zweiten Gemüsegruppe fort.

  11. 8

    Paprika, Zucchini und Zuckerschoten sicher fertig garen

    Schon vorbereitet

    • Vorbereitete schnell garende Gemüsemischung
    • Teilgegartes Curry mit Karotten und Brokkoli

    Hebe Paprika, Zucchini und Zuckerschoten unter. Warte unter bodennahem Rühren, bis die Sauce wieder gleichmäßig siedet, und gare das Curry weitere 4 bis 5 Minuten. Miss anschließend in Rand, Mitte und Bodennähe. Der kühlste Prüfpunkt muss mindestens 70 °C erreichen; halte das Curry dort 2 Minuten oder länger oberhalb dieser Schwelle. Am Endpunkt ist die Zucchini durchgehend heiß und gerade weich, die Paprika saftig und die Zuckerschote ohne rohen, mehlig-grünen Kern noch bissfest.

  12. 9

    Limette, Thai-Basilikum und Frühlingszwiebeln vollständig einarbeiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Gewaschene und getrocknete Bio-Limetten
    • Vorbereitetes Thai-Basilikum und vorbereitete Frühlingszwiebeln
    • Vollständig gegartes rotes Thai-Gemüsecurry

    Nimm den Topf von der Kochstelle. Reibe die grüne Schale der vorbereiteten Limetten fein ab, ohne die weiße Schicht mitzunehmen, und presse die Früchte vollständig aus. Rühre Abrieb, den gesamten Saft und die letzte Salzportion gleichmäßig ins heiße Curry. Hebe anschließend sämtliche Thai-Basilikumblätter und Frühlingszwiebelringe unter. Richte das Curry unmittelbar an; das rohe Finish darf nach dem Unterheben nicht lange lauwarm stehen.

  13. 10

    Nicht serviertes Curry zügig kühlen und sicher aufwärmen

    Verteile ausschließlich noch nicht ausgegebenes Curry mit sauberem Besteck auf mehrere flache, hygienisch saubere Behälter und decke sie ab. Bringe deren Inhalt in wenigen Stunden auf weniger als 7 °C und bewahre ihn in einem auf höchstens 5 °C eingestellten Kühlschrank auf. Verbrauche den Vorrat innerhalb von 2 bis 3 Tagen. Rühre ihn beim Aufwärmen gründlich durch, miss an Rand, Mitte und Boden und halte ihn vom kältesten Prüfpunkt an gerechnet mindestens 2 Minuten oberhalb von 70 °C. Was schon auf Teller gelangte, längere Zeit warm stand oder auffällt, wird verworfen.

Geschätzte Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten geschätzt. Je nach Produkt, Zubereitung und Portionsgröße können sie abweichen.

Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).

Kalorien

560 kcal

pro Person

2230 kcal

gesamtes Rezept (4 Personen)

Kohlenhydrate

26 g

pro Person

106 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Protein

10 g

pro Person

41 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Fett

44 g

pro Person

177 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Ballaststoffe

9,2 g

pro Person

37 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Zucker

17 g

pro Person

68 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Salz

4,2 g

pro Person

17 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Häufige Fragen

Veröffentlicht: Aktualisiert:

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