Rotes Thai-Gemüsecurry mit Kokosmilch und roter Currypaste

Rotes Thai-Curry mit angerösteter Currypaste, Kokosmilch und gestaffelt gegartem Gemüse – würzig, frisch und mit klar erkennbarem Biss.

Geröstete rote Currypaste gibt der Kokossauce Tiefe, das Gemüse kommt nach Garzeit gestaffelt in den Topf. Limette, Salz und Zucker balancieren Schärfe, Säure und Süße.

Rotes Thai-Gemüsecurry mit Kokosmilch und roter Currypaste fertig angerichtet
Vorbereitung

20 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

16 min

Zutaten

Currybasis

Sauce

Gemüse

Finish

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Gemüse und Aromaten vorbereiten

  2. 1

    Gemüse nach Garzeit schneiden

    Zutaten für diesen Schritt

    Karotten in dünne schräge Scheiben schneiden. Brokkoli in kleine Röschen teilen und den zarten Stiel in schmale Scheiben schneiden. Rote Paprika in Streifen schneiden, Zucchini längs halbieren und in Halbmonde schneiden. Zuckerschoten putzen und seitliche Fäden abziehen, sofern vorhanden.

    Notiz

    Karotten und Brokkoli brauchen länger als Paprika, Zucchini und Zuckerschoten. Diese Sortierung ist der wichtigste Trick gegen matschiges Thai Gemüse Curry.

  3. 2

    Currypaste aromatisch anrösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Rapsöl in einem weiten Topf oder Wok bei mittlerer Hitze erwärmen. Currypaste darin etwa 2 Minuten rühren, bis sie dunkler glänzt und intensiv duftet. Ingwer fein reiben, Knoblauch fein hacken und beides etwa 30 Sekunden mitrösten, ohne den Knoblauch zu bräunen.

    Notiz

    Mittlere Hitze ist hier wichtiger als Tempo: Zu starke Hitze macht Knoblauch bitter und lässt die Currypaste schnell stumpf schmecken.

  4. 3

    Kokossauce glatt rühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Kokosmilch nach und nach zur gerösteten Paste rühren, bis sich die Würzbasis gleichmäßig löst. Tamari-Sojasauce, Rohrohrzucker und die erste Salzportion einrühren. Die Sauce 2 bis 3 Minuten nur leise köcheln lassen, damit sie sich verbindet, ohne stark zu reduzieren.

    Notiz

    Starkes Kochen kann das Kokosfett absetzen. Mittlere Hitze hält die Sauce gleichmäßig gebunden.

  5. Abschnitt

    Curry garen und ausbalancieren

  6. 4

    Karotten und Brokkoli vorgaren

    Zutaten für diesen Schritt

    Karotten und Brokkoli in die leise köchelnde Kokossauce geben und 5 bis 6 Minuten garen. Die Karotten sollen biegsam werden, während der Brokkoli kräftig grün bleibt. Gelegentlich umrühren und die Sauce nicht stark reduzieren lassen.

    Notiz

    Falls der Topfboden zu heiß wirkt, die Hitze sofort senken. Eine gleichmäßig gebundene Kokossauce ist wichtiger als starkes Kochen.

  7. 5

    Schnell garendes Gemüse kurz mitgaren

    Zutaten für diesen Schritt

    Rote Paprika, Zucchini und Zuckerschoten unterheben und weitere 4 bis 5 Minuten garen. Die Zucchini soll gerade weich werden, die Paprika saftig bleiben und die Zuckerschoten noch Biss haben. Ohne Deckel arbeiten, damit Farbe und Struktur erhalten bleiben.

    Notiz

    Das Gemüse zieht nach dem Ausschalten noch nach. Lieber etwas früher stoppen als später eine zu weiche Textur retten zu müssen.

  8. 6

    Mit Limette und Kräutern fein abschmecken

    Zutaten für diesen Schritt

    Thai-Basilikumblätter von den Stielen zupfen. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Den Topf vom Herd ziehen. Limettenschale fein abreiben, Limetten auspressen und den Saft nach und nach einrühren, bis die Kokossauce frisch, aber nicht spitz schmeckt. Thai-Basilikumblätter und Frühlingszwiebelringe unterheben, mit der zweiten Salzportion final abrunden und sofort servieren.

    Notiz

    Limettensaft verliert bei starkem Kochen Frische. Darum kommt er erst in die heiße, aber nicht mehr kochende Sauce.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

555.1 kcal

pro Portion

2220.4 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

29.5 g

pro Portion

118 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

10 g

pro Portion

40 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

44.4 g

pro Portion

177.5 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

9.02 g

pro Portion

36.1 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

17.4 g

pro Portion

69.6 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

3.92 g

pro Portion

15.7 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Anmerkung

Currypasten unterscheiden sich stark in Salz und Schärfe. Für ein veganes Thai Curry unbedingt das Etikett prüfen: Fischsauce, Garnelenpaste oder andere Fischbestandteile gehören in diese Version nicht hinein. Die Kokosmilch nur sanft köcheln lassen, damit die Sauce cremig bleibt und nicht ölig ausflockt.

FAQ

Häufige Fragen

Nimm eine rote Thai-Currypaste, die ausdrücklich vegan deklariert ist. Viele Pasten enthalten Garnelenpaste, Fischsauce oder andere Fischbestandteile; deshalb lohnt sich der Blick auf die Zutatenliste wirklich.

Kokosmilch trennt sich vor allem bei zu starker Hitze. Rühre sie nach und nach in die angeröstete Paste und lasse die Sauce nur sanft köcheln, nicht sprudelnd kochen.

Ja, solange du nach Garzeit sortierst. Festes Gemüse kommt früher in die Sauce, zartes Gemüse später. So bleibt das Thai Gemüse Curry farbig, frisch und nicht verkocht.

Currypasten sind sehr unterschiedlich. Für mildere Teller hilft eine eher milde Paste und ein vorsichtiges finales Abschmecken mit Limette, Salz und etwas Süße, statt einfach mehr Schärfe nachzulegen.

Das Curry lässt sich gut vorbereiten, wenn du das Gemüse beim ersten Kochen eher knapp garst. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen, damit Kokosmilch und Gemüse ihre Textur behalten.

Duftender Jasminreis nimmt die gebundene Kokossauce gut auf und mildert die Schärfe. Auch Reisnudeln funktionieren, wenn das Curry etwas flüssiger serviert werden soll.

Nein. Dieses Gericht arbeitet mit roter Thai-Currypaste, Kokosmilch und frischem Gemüse. Massaman Curry ist eine eigene Richtung mit anderer Paste und warmen Gewürzen.

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