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Rotes Thai-Gemüsecurry mit Kokosmilch und roter Currypaste

Rote Currypaste und Aromaten rösten, dann Kokossauce und Gemüse nach Garzeit führen; Limette, Thai-Basilikum und Frühlingszwiebeln schließen das Curry ab.

Rotes Thai-Gemüsecurry mit Kokosmilch und roter Currypaste
Kategorie
Hauptgericht
Schwierigkeit
Einfach
Personen
4
Gesamtzeit
50 min
Vorbereitung
30 min
Kochen
20 min
Ruhezeit
0 min

Zutaten

Reicht für 4 Personen.

Currybasis

  • 2 EL raffiniertes Rapsöl
  • 60 g rote Thai-Currypaste, vegan und glutenfrei deklariert
  • 15 g geschälter frischer Ingwer
  • 8 g geschälte Knoblauchzehen

Sauce

  • 800 ml vollfette Kokosmilch
  • 30 ml Glutenfreie Tamari-Sojasauce
  • 12 g brauner Rohrohrzucker
  • 4 g feines Meersalz

Gemüse

  • 250 g Karotten
  • 300 g Brokkoli
  • 200 g rote Paprika
  • 250 g Zucchini
  • 150 g Zuckerschoten

Finish

  • 2 Stück Bio-Limetten
  • 15 g Thai-Basilikumblätter
  • 80 g Frühlingszwiebeln

Zubereitung

Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst. Das Rezept hat 10 Schritte; die passenden Zutaten stehen direkt im Ablauf.

Aromaten, Gemüse und Packungszutaten vorbereiten

01

Schritt 1: Aromaten und rohes Finish hygienisch vorbereiten

Zutaten: 15 g geschälter frischer Ingwer · 8 g geschälte Knoblauchzehen · 2 Stück Bio-Limetten · 15 g Thai-Basilikumblätter · 80 g Frühlingszwiebeln

Prüfe Ingwer, Knoblauch, Limetten, Thai-Basilikum und Frühlingszwiebeln; welke, schimmelige oder ungewöhnlich riechende Ware nicht verwenden. Wasche Limetten, Basilikum und Frühlingszwiebeln unter fließendem Trinkwasser und trockne alles sorgfältig. Reibe den geschälten Ingwer fein und hacke den Knoblauch. Zupfe die Basilikumblätter ab. Entferne bei den Frühlingszwiebeln Wurzelansatz und welke Teile, schneide sie in feine Ringe und halte Aromaten, Limetten sowie Kräuter-Zwiebel-Mischung getrennt bereit.

02

Schritt 2: Gemüse in zwei Gargruppen schneiden

Zutaten: 250 g Karotten · 300 g Brokkoli · 200 g rote Paprika · 250 g Zucchini · 150 g Zuckerschoten

Prüfe das Gemüse einzeln und entferne Druckstellen, Schimmel sowie stark beschädigte Bereiche. Wasche alles gründlich unter fließendem Trinkwasser. Bürste die Karotten ab, teile den Brokkoli in kleine Röschen und schneide den zarten Stiel in schmale Scheiben. Schneide die Karotten schräg in dünne Scheiben. Entferne Stielansatz und Kerne der Paprika und schneide sie in Streifen. Schneide die Zucchini zuerst der Länge nach durch und danach quer in halbe Scheiben. Putze die Zuckerschoten und ziehe vorhandene Seitenfäden ab. Halte Karotten und Brokkoli getrennt von Paprika, Zucchini und Zuckerschoten bereit.

Nährwerte

Richtwerte pro Person und für das gesamte Rezept.

Kalorien556.5 kcal2225.9 kcal gesamt
Kohlenhydrate26.4 g105.5 g gesamt
Protein10.3 g41.1 g gesamt
Fett44.3 g177.2 g gesamt

Eigene Notizen

Häufige Fragen

Welche rote Currypaste passt zu diesem veganen Thai-Curry?

Verwende nur eine Paste, deren Zutatenverzeichnis keine Fischsauce, Garnelenpaste, Krebstiere oder andere tierische Bestandteile nennt. Für die glutenfreie Einordnung muss sie außerdem entsprechend deklariert sein. Rezeptname und Farbe der Paste reichen als Nachweis nicht aus.

Welche Allergene sind im roten Thai-Gemüsecurry relevant?

Tamari-Sojasauce enthält Soja. Currypaste, Tamari und weitere abgepackte Zutaten können je nach Hersteller zusätzliche Allergene oder Spurenhinweise tragen. Maßgeblich sind deshalb immer Zutatenverzeichnis, Allergenkennzeichnung und Spurenangaben der tatsächlich verwendeten Produkte.

Warum werden die Gemüsearten in zwei Gruppen gegart?

Karotten und Brokkolistiele benötigen länger als Paprika, Zucchini und Zuckerschoten. Der erste Garpunkt stellt sicher, dass die feste Gruppe schon biegsam ist, bevor die zarte Gruppe in die Sauce kommt. Dadurch erreichen alle Sorten ihren Endpunkt im selben Topf.

Warum kann sich auf der Kokossauce eine Fettphase zeigen?

Vollfette Kokosmilch ist eine Emulsion, die sich beim Erwärmen sichtbar trennen kann. Das ist für sich genommen kein Verderbszeichen. Kleine Blasen, mäßige Hitze und gründliches Rühren verbinden die Sauce wieder; beschädigte Packungen oder auffälliger Geruch sind dagegen Ausschlussgründe.

Woran erkenne ich, dass das Gemüse vollständig gegart ist?

Nach dem messbaren Heißhaltepunkt ist die Zucchini durchgehend heiß und gerade weich. Paprika bleibt saftig, Zuckerschoten behalten Biss ohne rohen, mehlig-grünen Kern, und Karotten sowie Brokkolistiel lassen sich einstechen, ohne hart zu wirken.

Wie lässt sich die Schärfe des Currys zuverlässig steuern?

Die Schärfe hängt stark von der gekauften Currypaste ab. Wähle deshalb bereits beim Einkauf eine passend gekennzeichnete Paste. Eine spontane Mengenänderung würde zugleich Salz, Gewürze und die skalierbare Saucenbalance verändern und gehört nicht zum geprüften Rezept.

Warum kommen Limette und Thai-Basilikum erst nach dem Garen dazu?

Limettenabrieb, Saft und zarte Basilikumblätter verlieren bei längerem Kochen einen Teil ihres frischen Aromas. Sie werden deshalb erst in das vollständig gegarte, von der Kochstelle genommene Curry eingearbeitet. Die vorbereiteten Mengen werden dabei vollständig verwendet.

Kann ich einzelne Gemüsearten austauschen?

Für andere Gemüse ändern sich Wasserabgabe, Schnittgröße und Garzeit. Diese Varianten wurden für den veröffentlichten Ablauf nicht geprüft und werden daher nicht als gleichwertiges Ergebnis zugesichert. Der belastbare Vertrag gilt für die gelisteten fünf Gemüsearten.

Gedruckt am 20.09.2026https://plany.de/rezept/rotes-thai-gemuesecurry-mit-kokosmilch/
03

Schritt 3: Currypaste, Kokosmilch und Tamari anhand der Etiketten prüfen

Zutaten: 60 g rote Thai-Currypaste, vegan und glutenfrei deklariert · 800 ml vollfette Kokosmilch · 30 ml Glutenfreie Tamari-Sojasauce · 12 g brauner Rohrohrzucker

Lies Zutatenverzeichnis, Allergenhinweise, Spurenangaben und Lagerhinweise der tatsächlich verwendeten Packungen. Die Currypaste darf für dieses Rezept weder Fisch, Krebstiere noch andere tierische Bestandteile enthalten und muss ebenso wie die Tamari-Sojasauce als glutenfrei deklariert sein. Beachte, dass Tamari Soja enthält. Verwende beschädigte, aufgeblähte, undichte oder auffällig riechende Verpackungen nicht. Schüttle beziehungsweise verrühre die Kokosmilch in ihrem Behälter, bis fester und flüssiger Anteil wieder gleichmäßig verbunden sind. Halte Currypaste und die übrigen Saucenbestandteile getrennt bereit.

Currypaste rösten und Kokossauce aufbauen

04

Schritt 4: Rote Currypaste kontrolliert im Rapsöl rösten

Zutaten: 2 EL raffiniertes Rapsöl

Schon vorbereitet: Geprüfte rote Thai-Currypaste

Erwärme das Rapsöl in einem weiten Topf oder Wok auf mittlerer Stufe. Gib die geprüfte Currypaste hinein und rühre sie etwa 2 Minuten bodennah, bis sie dunkler glänzt und kräftig duftet. Reduziere die Hitze sofort, wenn die Paste rasch dunkel wird oder raucht. Schwarz gewordene oder bitter riechende Paste wird verworfen und mit sauberem Kochgeschirr neu angesetzt.

05

Schritt 5: Ingwer und Knoblauch ohne Bräunung einarbeiten

Schon vorbereitet: Vorbereiteter Ingwer und Knoblauch · Geröstete Currypaste im Rapsöl

Rühre den vorbereiteten Ingwer und Knoblauch in die geröstete Currypaste. Bewege die Mischung etwa 30 Sekunden ohne Unterbrechung über den Topfboden, bis die Aromaten deutlich duften. Knoblauch darf keine braunen oder schwarzen Stellen entwickeln; bei bitterem Geruch wird die Basis nicht weiterverwendet.

06

Schritt 6: Kokossauce gleichmäßig lösen und leise sieden lassen

Zutaten: 3 g feines Meersalz

Schon vorbereitet: Geprüfte Kokosmilch-, Tamari- und Zuckerkomponenten · Aromatische rote Currybasis

Gieße die vorbereitete Kokosmilch schrittweise zur Currybasis und rühre jeden Zusatz vollständig glatt. Gib Tamari-Sojasauce, Rohrohrzucker und die für diese Phase vorgesehene Salzportion dazu. Bringe die Sauce unter bodennahem Rühren bis zum ersten gleichmäßigen Sieden und stelle die Hitze danach kleiner. Lasse sie 2 bis 3 Minuten mit kleinen Blasen ziehen. Eine sichtbare Fettphase ist kein Verderbszeichen; kräftiges Rühren verbindet sie wieder mit der Sauce.

Gemüse gestaffelt garen und Curry fertigstellen

07

Schritt 7: Karotten und Brokkoli bis zum ersten Garpunkt führen

Schon vorbereitet: Vorbereitete langsam garende Gemüsemischung · Leise siedende Kokos-Currysauce

Gib Karotten und Brokkoli in die leise siedende Sauce. Gare sie 5 bis 6 Minuten ohne starkes Sprudeln und rühre dabei regelmäßig bis zum Boden. Prüfe eine Karottenscheibe und ein Stück Brokkolistiel: Beides soll bereits biegsam sein, aber beim Hineinstechen noch klaren Widerstand zeigen. Fahre erst dann mit der zweiten Gemüsegruppe fort.

08

Schritt 8: Paprika, Zucchini und Zuckerschoten sicher fertig garen

Schon vorbereitet: Vorbereitete schnell garende Gemüsemischung · Teilgegartes Curry mit Karotten und Brokkoli

Hebe Paprika, Zucchini und Zuckerschoten unter. Warte unter bodennahem Rühren, bis die Sauce wieder gleichmäßig siedet, und gare das Curry weitere 4 bis 5 Minuten. Miss anschließend in Rand, Mitte und Bodennähe. Der kühlste Prüfpunkt muss mindestens 70 °C erreichen; halte das Curry dort 2 Minuten oder länger oberhalb dieser Schwelle. Am Endpunkt ist die Zucchini durchgehend heiß und gerade weich, die Paprika saftig und die Zuckerschote ohne rohen, mehlig-grünen Kern noch bissfest.

09

Schritt 9: Limette, Thai-Basilikum und Frühlingszwiebeln vollständig einarbeiten

Zutaten: 1 g feines Meersalz

Schon vorbereitet: Gewaschene und getrocknete Bio-Limetten · Vorbereitetes Thai-Basilikum und vorbereitete Frühlingszwiebeln · Vollständig gegartes rotes Thai-Gemüsecurry

Nimm den Topf von der Kochstelle. Reibe die grüne Schale der vorbereiteten Limetten fein ab, ohne die weiße Schicht mitzunehmen, und presse die Früchte vollständig aus. Rühre Abrieb, den gesamten Saft und die letzte Salzportion gleichmäßig ins heiße Curry. Hebe anschließend sämtliche Thai-Basilikumblätter und Frühlingszwiebelringe unter. Richte das Curry unmittelbar an; das rohe Finish darf nach dem Unterheben nicht lange lauwarm stehen.

10

Schritt 10: Nicht serviertes Curry zügig kühlen und sicher aufwärmen

Verteile ausschließlich noch nicht ausgegebenes Curry mit sauberem Besteck auf mehrere flache, hygienisch saubere Behälter und decke sie ab. Bringe deren Inhalt in wenigen Stunden auf weniger als 7 °C und bewahre ihn in einem auf höchstens 5 °C eingestellten Kühlschrank auf. Verbrauche den Vorrat innerhalb von 2 bis 3 Tagen. Rühre ihn beim Aufwärmen gründlich durch, miss an Rand, Mitte und Boden und halte ihn vom kältesten Prüfpunkt an gerechnet mindestens 2 Minuten oberhalb von 70 °C. Was schon auf Teller gelangte, längere Zeit warm stand oder auffällt, wird verworfen.

Wie lange hält sich das Thai-Gemüsecurry im Kühlschrank?

Kühle nur noch nicht servierte Reste innerhalb weniger Stunden in flachen, abgedeckten Behältern unter 7 °C. Bei höchstens 5 °C werden sie innerhalb von 2 bis 3 Tagen verbraucht. Vor dem Essen muss das Curry überall mindestens 70 °C erreichen und 2 Minuten darüber bleiben.

Ist rotes Thai-Curry dasselbe wie Massaman-Curry?

Nein. Dieses Gericht baut seine Würzbasis auf roter Thai-Currypaste auf und kombiniert sie mit Kokosmilch sowie gestaffelt gegartem Gemüse. Massaman ist eine andere Curryrichtung mit eigener Pasten- und Gewürzcharakteristik.