Pak-Choi-Salat mit Karotte, Gurke und Sesam-Dressing
Roher Pak-Choi-Salat mit saftigen Stielen, zarten Blättern, Karotte, Gurke und glänzend gerührtem Sesam-Dressing.
Pak Choi roh essen klappt besonders gut, wenn die saftigen Stiele kurz marinieren und die zarten Blätter erst am Ende dazukommen. So bleibt der Salat frisch und aromatisch statt wässrig.

Zutaten
Für den Salat
Für das Sesam-Dressing
Zum Fertigstellen
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Gemüse knackig vorbereiten
- 1
Pak Choi zwischen den Stielen gründlich reinigen
Zutaten für diesen Schritt
Pak Choi am Strunk so weit lösen, dass sich die einzelnen Stiele auffächern. Die Stielansätze unter kaltem Wasser auseinanderziehen und Sand aus den Zwischenräumen spülen. Danach gut abtropfen lassen und die Blätter behutsam trocken schütteln oder trocken schleudern.
Notiz
Gerade nahe am Strunk sitzt oft feiner Sand. Zu starkes Reiben quetscht die Blätter und macht sie später schneller schlapp.
- 2
Stiele und Blätter getrennt schneiden
Die weißen bis hellgrünen Stiele von den dunkleren Blattteilen trennen. Stiele quer in schmale, bissfeste Streifen schneiden; sehr breite Stiele vorher längs teilen. Die Blätter separat grob in lockere Stücke schneiden und noch nicht mit den Stielen mischen.
Notiz
Die Stiele sind saftig und fest, die Blätter zart. Getrenntes Schneiden verhindert, dass die Blätter welken, bevor die Stiele Geschmack aufnehmen.
- 3
Karotte, Gurke und Frühlingszwiebeln fein schneiden
Zutaten für diesen Schritt
Die Karotte in feine Stifte hobeln oder schneiden. Die Gurke längs halbieren, sehr wässrige Kerne mit einem Löffel ausstreichen und das feste Fruchtfleisch in dünne Halbmonde schneiden. Frühlingszwiebeln schräg in feine Ringe schneiden.
Notiz
Entkernte Gurke hält den Pak-Choi-Salat deutlich knackiger, weil sie weniger Flüssigkeit an das Dressing abgibt.
Abschnitt
Sesam-Dressing emulgieren
- 4
Ingwer, Knoblauch und Limette vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Ingwer sehr fein reiben, damit keine faserigen Stücke im Dressing bleiben. Knoblauch ebenfalls fein reiben oder zu einer glatten Paste drücken. Von der Limette nur die grüne Schale fein abreiben, anschließend die Frucht auspressen und den Saft bereithalten.
Notiz
Limettenabrieb bringt Frische ohne zusätzliche Schärfe. Die weiße Schicht unter der Schale schmeckt bitter und sollte nicht mitgerieben werden.
- 5
Dressing glatt und glänzend rühren
Zutaten für diesen Schritt
Reisessig, Tamari-Sojasauce, Ahornsirup, Meersalz, Limettensaft, Limettenabrieb, Ingwer und Knoblauch in einer Schüssel gründlich verrühren, bis sich Salz und Sirup gelöst haben. Dann Sesamöl und Rapsöl langsam einrühren, bis das Dressing sichtbar glänzt und leicht bindet.
Notiz
Ein Dressing-Shaker ist hier praktisch: kräftig schütteln, kurz stehen lassen und direkt vor dem Marinieren noch einmal aufschütteln.
Abschnitt
Mischen und frisch servieren
- 6
Stiele und festes Gemüse kurz marinieren
Pak-Choi-Stiele, Karotte, Gurke und Frühlingszwiebeln in eine breite Schüssel geben. Das Dressing darüber verteilen und alles mit zwei Löffeln locker wenden, bis die festen Gemüse gleichmäßig überzogen sind. Während der Ziehzeit gelegentlich vorsichtig wenden.
Notiz
Nicht kneten und nicht pressen: Gurke und Pak-Choi-Stiele sollen saftig bleiben, aber keine unnötige Flüssigkeit verlieren.
- 7
Zarte Pak-Choi-Blätter erst am Ende unterheben
Die geschnittenen Pak-Choi-Blätter nach der Ziehzeit in die Schüssel geben. Locker unterheben, bis sie vom Dressing nur leicht benetzt sind. Der Salat soll frisch und voluminös wirken, nicht kompakt oder nass am Schüsselboden liegen.
Notiz
Die Blätter brauchen keine lange Marinade. Zu frühes Mischen ist der häufigste Grund, warum roher Pak-Choi-Salat welk schmeckt.
- 8
Mit Sesam fertigstellen und sofort anrichten
Zutaten für diesen Schritt
Den Pak-Choi-Salat auf einer Platte oder in flachen Schalen anrichten und mit gerösteten Sesamsamen bestreuen. Vor dem Servieren prüfen, ob Dressing am Boden steht; falls ja, den Salat nur einmal locker durchheben und direkt auf den Tisch bringen.
Notiz
Sesam erst zum Schluss darübergeben, damit er seinen nussigen Duft und den leichten Biss behält.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
118 kcal
pro Portion
472 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
8.89 g
pro Portion
35.6 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
3.34 g
pro Portion
13.4 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
7.96 g
pro Portion
31.9 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
2.76 g
pro Portion
11.1 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
4.63 g
pro Portion
18.5 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
1.51 g
pro Portion
6.05 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Anmerkung
Dressing und Gemüse möglichst erst kurz vor dem Servieren zusammenbringen. Die Stiele vertragen eine kurze Marinade, die Blätter bleiben am schönsten, wenn sie nur locker benetzt werden.
FAQ
Häufige Fragen
Ja, Pak Choi kann roh gegessen werden. Wichtig sind gründliches Reinigen zwischen den Stielen, gutes Trocknen und ein feiner Schnitt, damit die festen Stiele angenehm knackig statt grob wirken.
Die Stiele sind saftig und stabil, die Blätter deutlich zarter. Stiele dürfen kurz mit Dressing ziehen, während Blätter erst am Ende untergehoben werden, damit sie frisch und voluminös bleiben.
Trockne den Pak Choi gründlich, streiche sehr wässrige Gurkenkerne aus und mische das Dressing erst kurz vor dem Servieren unter. Die Blätter sollten nur leicht benetzt werden.
Ja, aber am besten getrennt: Gemüse schneiden und kühlen, Dressing separat aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren einarbeiten. So bleiben Stiele, Gurke und Karotte knackig.
Normale helle Sojasauce passt geschmacklich gut, ist aber meist nicht glutenfrei. Für eine sojafreie Richtung kannst du Coconut Aminos verwenden und die Würzung am Ende vorsichtig anpassen.
Rühre zuerst Säure, Sojasauce, Süße und Salz glatt. Danach werden die Öle langsam eingearbeitet oder im Shaker kräftig geschüttelt, damit das Dressing besser am Gemüse haftet.