One Pot Pasta mit Spinat, Tomaten und Frischkäse
Spaghetti garen direkt in einer gerösteten Tomatenbasis und werden mit Babyspinat, Frischkäse, Hartkäse, Zitrone und Basilikum vollendet.
Regelmäßiges bodennahes Rühren löst Stärke aus den Spaghetti und bindet die Sauce. Spinat und Käse kommen erst dazu, wenn die Nudeln al dente sind.

- Vorbereiten
- 15 min
- Ruhen
- 3 min
- Kochen
- 22 min
Zutaten
Für die Tomatenbasis
Für Pasta und Gemüse
Für die cremige Vollendung
So gelingt das Rezept
Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
Abschnitt
Gemüse, Käse und Kräuter vorbereiten
- 1
Alle frischen Zutaten vollständig vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Die geschälte Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Knoblauch abziehen und sehr fein zerkleinern. Kirschtomaten waschen, trockenreiben und halbieren. Babyspinat in reichlich kaltem Wasser gründlich waschen, abtropfen lassen und sorgfältig trocknen. Den Hartkäse fein reiben. Basilikumblätter kurz abspülen, trockenlegen und grob zupfen. Die saubere Zitronenschale trockenreiben, das Gelbe rundum mit einer feinen Reibe abnehmen und anschließend sämtlichen Saft aus der gelisteten Frucht pressen. Alle vorbereiteten Bestandteile getrennt bereithalten.
- 2
Tomatenmark mit Zwiebel und Knoblauch rösten
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Fein vorbereitete Zwiebel und Knoblauch
Auf dem Herd eine breite, hochwandige Schmorpfanne auf mittlerer Stufe vorheizen und das Olivenöl hineingeben. Die vorbereitete Zwiebel darin etwa 3 Minuten glasig dünsten. Knoblauch zufügen und ungefähr 30 Sekunden rühren, bis er duftet. Tomatenmark und Oregano einarbeiten und rund 2 Minuten unter ständigem Rühren rösten, bis das Mark dunkler und ziegelrot ist. Es darf am Boden ansetzen, aber nicht schwarz werden oder verbrannt riechen.
Abschnitt
Spaghetti direkt in der Sauce garen
- 3
Tomatensauce aufkochen und Spaghetti untertauchen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Geröstete Tomaten-Zwiebel-Basis
Passierte Tomaten und Gemüsebrühe zur gerösteten Basis gießen. Salz und Pfeffer einrühren, den Ansatz vollständig vom Pfannenboden lösen und die Flüssigkeit lebhaft aufkochen. Spaghetti flach hineinlegen. Sobald die unteren Enden weich werden, die Nudeln mit einer Küchenzange behutsam biegen, voneinander lösen und vollständig unter die Oberfläche drücken. Erst wenn alle Spaghetti benetzt sind, die Hitze auf lebhaftes Sieden ohne Deckel einstellen.
- 4
Spaghetti gleichmäßig garen und Tomaten zufügen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Gewaschene und halbierte Kirschtomaten
- Vollständig benetzte Spaghetti in Tomatensauce
Die Spaghetti 12 bis 14 Minuten offen lebhaft sieden lassen. Etwa jede Minute mit Zange und Kochlöffel vom Boden lösen, auseinanderziehen und wenden. Nach ungefähr 7 Minuten die vorbereiteten Kirschtomaten vollständig unterheben. Wenn kaum freie Flüssigkeit bleibt, die Nudeln innen aber noch hart sind, vom bereitgestellten heißen Wasser schluckweise nur so viel einarbeiten, dass wieder ein dünner Flüssigkeitsfilm am Boden steht. Ab Minute 10 regelmäßig probieren. Die Pasta ist bereit, wenn sie innen noch leichten Biss hat und die stärkehaltige Sauce locker und glänzend an den Nudeln haftet.
Abschnitt
Spinat und Käse cremig vollenden
- 5
Babyspinat portionsweise zusammenfallen lassen
Schon vorbereitet
- Gewaschener und getrockneter Babyspinat
- Al dente gegarte Tomaten-Spaghetti
Die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe stellen. Den vorbereiteten Babyspinat portionsweise auf die Pasta geben und jede Lage mit Zange und Kochlöffel unterheben, sobald sie zusammenfällt. Danach noch etwa 2 Minuten rühren, bis alle Blätter weich und gleichmäßig verteilt sind. Am Pfannenboden soll weiterhin ein dünner Saucenfilm sichtbar sein.
- 6
Frischkäse und Hartkäse glatt einarbeiten
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Fein geriebener vegetarischer Hartkäse
- Gleichmäßig mit Babyspinat verbundene Tomatenpasta
Die Pfanne auf die kleinste Stufe stellen. Frischkäse in kleinen Portionen auf der Pasta verteilen und mit dem vorbereiteten Hartkäse vollständig einrühren. Nur so lange sanft erhitzen, bis keine weißen Frischkäsenester mehr sichtbar sind und die Sauce jede Nudel cremig überzieht. Kräftiges Kochen vermeiden, damit die Käsebindung glatt bleibt.
- 7
Ruhen lassen und mit Zitrone sowie Basilikum abschließen
Schon vorbereitet
- Gewaschene und gezupfte Basilikumblätter
- Vollständig vorbereiteter Zitronenabrieb und Zitronensaft
- Cremig gebundene One Pot Pasta mit Spinat
Die Pfanne vom Herd ziehen, abdecken und die Pasta 3 Minuten ruhen lassen. Danach den vorbereiteten Zitronenabrieb und Zitronensaft vollständig einrühren. Das gezupfte Basilikum unterheben, die Pasta auf vorgewärmte tiefe Teller verteilen und sofort servieren. Die fertige Sauce soll cremig fließen und darf weder wässrig am Tellerboden stehen noch klumpig an den Spaghetti haften.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.
Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).
Kalorien
629.2 kcal
pro Person
2516.9 kcal
gesamtes Rezept (4 Personen)
Kohlenhydrate
85.5 g
pro Person
341.8 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Protein
22 g
pro Person
88 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Fett
20.7 g
pro Person
82.7 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Ballaststoffe
7.09 g
pro Person
28.4 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Zucker
14.8 g
pro Person
59.3 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Salz
2.57 g
pro Person
10.3 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Häufige Fragen
Geeignet ist eine breite Schmorpfanne mit hohem Rand, ungefähr 28 Zentimetern Durchmesser und ausreichend Platz zum Wenden. Die große Bodenfläche lässt die Spaghetti gleichmäßig in der Sauce liegen. In einem schmalen Topf stehen sie dichter, garen ungleichmäßig und setzen leichter am Boden an.
Beim Garen geben die Nudeln Stärke ab. Ohne regelmäßiges bodennahes Rühren verkleben sie miteinander und die konzentrierte Tomatensauce kann ansetzen. Zange und Kochlöffel lösen, wenden und verteilen die Spaghetti, ohne sie unnötig zu zerbrechen.
Sind die Spaghetti innen noch hart, wird das als optionale Zutat aufgeführte heiße Wasser schluckweise eingearbeitet. Nach jeder Zugabe kurz weitersieden und erneut prüfen. So bleibt genug Flüssigkeit zum Garen, ohne die fertige Sauce unnötig zu verdünnen.
Die Pasta offen lebhaft weitersieden und dabei besonders sorgfältig vom Boden lösen. Sobald die Nudeln al dente sind, die Pfanne vom Herd ziehen: Während der Ruhezeit bindet die austretende Stärke weiter. Zusätzlicher Frischkäse ist dafür nicht nötig.
Eine probierte Nudel ist außen weich, bietet im Inneren aber noch leichten Widerstand und besitzt keinen harten, kreidigen Kern. Nicht nur nach der Uhr arbeiten: Pfannenbreite, Heizleistung und Nudeldicke beeinflussen die tatsächliche Garzeit.
Die passierten Tomaten bilden von Beginn an die Sauce. Später zugefügte Kirschtomaten werden heiß und weich, behalten aber einen Teil ihrer Form. Würden sie über die gesamte Garzeit kräftig sieden, zerfielen sie weitgehend in der Basis.
Beide Käse sollen die bereits stärkehaltige Sauce binden und nicht lange kochen. Auf kleiner Hitze schmelzen sie gleichmäßig, ohne am Pfannenboden anzusetzen oder sich sichtbar zu trennen. Die Zitrone kommt erst abseits der Hitze dazu, damit die Käsebindung glatt bleibt.
Übrig gebliebene Pasta ohne Wartezeit in einem flachen, sauberen Behälter verteilen, auf unter 7 °C abkühlen und abgedeckt kalt stellen. Spätestens am nächsten Tag nur einmal wiedererwärmen. Dabei muss die gesamte Portion, auch die kühlste Stelle, mindestens 70 °C für 2 Minuten erreichen.
Ja, sofern die verwendete Gemüsebrühe vegetarisch ist und der Hartkäse mit mikrobiellem oder pflanzlichem Lab hergestellt wurde. Deshalb nennt die Zutatenliste ausdrücklich einen vegetarischen Hartkäse nach Parmesan-Art. Bei Fertigprodukten bleibt die jeweilige Zutatenliste maßgeblich.
Spaghetti enthalten üblicherweise Weizen und damit Gluten; Frischkäse und Hartkäse enthalten Milch. Gemüsebrühe kann je nach Produkt weitere Allergene wie Sellerie enthalten. Bei Allergien deshalb sämtliche Packungsangaben prüfen und Kreuzkontakt über Pfanne, Brett, Messer und Rührwerkzeuge vermeiden.