Lemon Curd selber machen – glatte Zitronencreme aus dem Wasserbad

Dieses Lemon Curd Rezept ergibt eine glatte, intensiv zitronige Creme, die perfekt als Aufstrich, Tarte-Füllung oder Dessert-Topping passt.

Wenn du Lemon Curd selber machen möchtest, ist dieses Rezept eine verlässliche Hausversion mit frischem Zitronensaft, fein abgeriebener Zitronenschale, Eiern und Butter. Die Creme wird im Wasserbad sanft angedickt, bleibt dadurch schön glatt und bekommt nach dem Kühlen ihre typisch streichfähige Konsistenz. Ideal für Toast, Scones, Tartes, Kuchenfüllungen, Biskuitrollen oder als kleines Extra zu Desserts.

Lemon Curd selber machen – glatte Zitronencreme aus dem Wasserbad
Vorbereitung

15 min

Ruhezeit

2 h

Kochen

15 min

Veröffentlicht
Aktualisiert

Nährwerte

Kalorien

202 kcal

pro Portion

1616 kcal

gesamt aktuell (8 Portionen)

Kohlenhydrate

20.1 g

pro Portion

160.9 g

gesamt aktuell (8 Portionen)

Protein

2.88 g

pro Portion

23 g

gesamt aktuell (8 Portionen)

Fett

12.5 g

pro Portion

100.1 g

gesamt aktuell (8 Portionen)

Zutaten

Grundmasse

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Vorbereiten

  2. 1

    Zitronenbasis anrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Einen Topf mit wenig Wasser aufsetzen und nur sanft erhitzen. Eine hitzebeständige Schüssel daraufsetzen, sodass der Boden das Wasser nicht berührt. Zitronenabrieb, Zitronensaft und Zucker in die Schüssel geben und mit dem Schneebesen verrühren, bis sich alles gleichmäßig verbunden hat.

    Notiz

    Das Wasser soll nur leicht sieden, nicht stark kochen.

  3. 2

    Eier glatt einarbeiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Eier und Eigelb in einer zweiten Schüssel kurz verquirlen, bis keine Eiweißschlieren mehr zu sehen sind. Dann zur Zitronenmischung geben und sofort gründlich einrühren, damit die Masse gleichmäßig wird und später schön glatt stockt.

    Notiz

    Separates Verquirlen hilft gegen kleine Ei-Fäden in der fertigen Creme.

  4. Abschnitt

    Sanft andicken

  5. 3

    Im Wasserbad zur Creme rühren

    Die Masse unter ständigem Rühren 8 bis 10 Minuten im Wasserbad erhitzen. Dabei auch am Rand entlangrühren, damit nichts ansetzt. Das Lemon Curd ist fertig, wenn es deutlich andickt und einen Löffel oder Teigschaber dünn überzieht. Als optionaler Kontrollpunkt kannst du mit Thermometer etwa 82 bis 84 °C anpeilen.

    Notiz

    Die Masse darf nicht sprudelnd kochen, sonst kann sie ausflocken.

  6. 4

    Butter und Salz einrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Schüssel vom Wasserbad nehmen. Die kalte Butter portionsweise einrühren, bis sie vollständig geschmolzen ist und die Creme glänzt. Zum Schluss die Prise Salz unterrühren, damit Süße und Säure runder schmecken.

    Notiz

    Butter erst nach dem Andicken zugeben, so bleibt die Textur besonders samtig.

  7. Abschnitt

    Fein machen und kühlen

  8. 5

    Optional sieben und direkt abdecken

    Wenn du eine besonders feine Textur möchtest, streiche die warme Creme jetzt durch ein feines Sieb. Decke die Oberfläche anschließend direkt ab, damit sich keine Haut bildet.

    Notiz

    Zum Abdecken eignet sich Folie direkt auf der Oberfläche oder eine gut passende Schüssel mit Deckel.

  9. 6

    Kalt stellen und sauber lagern

    Das Lemon Curd erst etwas abkühlen lassen, dann in ein sauberes, trockenes Glas füllen und mindestens 2 Stunden kalt stellen. Danach ist die Creme deutlich fester und streichfähig. Im Kühlschrank lagern, am besten innerhalb von etwa 1 Woche verbrauchen und immer mit einem sauberen Löffel entnehmen. Zum längeren Aufbewahren kannst du sie portionsweise einfrieren und langsam im Kühlschrank auftauen.

    Notiz

    Vor dem Verwenden kurz umrühren, falls die Creme nach dem Kühlen sehr fest geworden ist.

Anmerkung

Ergibt etwa 300 ml Lemon Curd, also ungefähr 1 kleines bis mittleres Glas. Für eine besonders feine Textur kannst du die Creme nach dem Einrühren der Butter durchs Sieb streichen. Im sauberen, gut verschlossenen Glas im Kühlschrank lagern und am besten innerhalb von etwa 1 Woche verbrauchen. Immer mit sauberem Löffel entnehmen.

Mehr zum Rezept

Als Füllung für Gebäck sollte die Creme vollständig durchkühlen, damit sie stabil bleibt. Für ein besonders sauberes Ergebnis helfen trockenes, sauberes Equipment und kontinuierliches Rühren am Wasserbad. Nach dem Auftauen die Creme kräftig glatt rühren, um die Emulsion wieder gleichmäßig zu machen.

FAQ

Häufige Fragen

Bei zu hoher Hitze stocken Ei und Eigelb zu schnell. Dann wird die Creme eher körnig als glatt. Das Wasserbad gibt dir mehr Kontrolle und macht die Zubereitung deutlich sicherer.

Das Lemon Curd ist fertig, wenn es sichtbar andickt und einen Löffel oder Teigschaber dünn überzieht. Direkt warm wirkt es noch etwas weicher, beim Kühlen zieht es deutlich nach. Mit Thermometer liegt der passende Bereich ungefähr bei 82 bis 84 °C.

Meist war die Masse noch nicht lange genug auf dem Wasserbad oder die Hitze war zu niedrig. Wichtig ist geduldiges Rühren, bis die Creme klar eindickt. Außerdem wird Lemon Curd erst nach dem vollständigen Kühlen richtig streichfähig.

In einem sauberen, gut verschlossenen Glas hält sich selbst gemachtes Lemon Curd im Kühlschrank in der Regel etwa 1 Woche. Sauberes Arbeiten und hygienisches Entnehmen sind besonders wichtig, weil Ei und Butter enthalten sind. Wenn Geruch, Geschmack oder Oberfläche auffällig wirken, solltest du die Creme nicht mehr verwenden.

Ja, am besten portionsweise. Zum Auftauen das Lemon Curd langsam im Kühlschrank auftauen lassen und vor dem Verwenden kurz glatt rühren.

Lemon Curd passt sehr gut auf Toast, Scones, Croissants und Brioche. Außerdem eignet es sich als Füllung für Tartes, Biskuitrollen und Torten oder als Topping für Joghurt, Eis, Cheesecake, Pancakes und andere Desserts.

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