Gebratener Reis mit Ei und Gemüse

Gebratener Reis mit Ei, Möhren, Erbsen und Paprika. Vollständig ausgekühlter Jasminreis und hohe Pfannenhitze verhindern weiche, klebende Körner.

Der Reis wird vor dem Braten schnell heruntergekühlt. Ei und Gemüse garen nacheinander; erst danach bekommt der Reis direkten Kontakt zur heißen Pfannenfläche.

Gebratener Reis mit Ei und Gemüse fertig angerichtet
Vorbereitung

20 min

Ruhezeit

1 h

Kochen

25 min

Zutaten

Reis

Gemüse und Ei

Braten und Würzen

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Reis vorbereiten

  2. 1

    Reis garen und schnell herunterkühlen

    Zutaten für diesen Schritt

    Den Jasminreis in einem Sieb unter kaltem Wasser spülen, bis das ablaufende Wasser deutlich klarer wird. Mit dem abgemessenen Wasser aufkochen, einmal umrühren und zugedeckt bei kleinster Hitze 12 Minuten garen. Den Topf vom Herd nehmen und 10 Minuten geschlossen stehen lassen. Den Reis anschließend sofort dünn auf einem sauberen Blech verteilen, höchstens 10 Minuten ausdampfen lassen und 40 Minuten unabgedeckt in den höchstens 7 °C kalten Kühlschrank stellen. Nur vollständig kalten Reis weiterverwenden; danach abdecken und bis zum Braten kalt halten.

    Notiz

    Reis nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen. Reis vom Vortag ist ideal, wenn er nach dem Kochen zügig gekühlt und anschließend durchgehend im Kühlschrank gelagert wurde.

  3. 2

    Kalte Reiskörner lockern

    Den vollständig kalten Reis mit einer Gabel vorsichtig auflockern. Größere Klumpen lösen, ohne die Körner zu zerdrücken. Feuchte Stellen noch kurz offen im Kühlschrank abtrocknen lassen, während Gemüse und Ei vorbereitet werden.

    Notiz

    Den Reis nicht mit Wasser abspülen. Genau diese zusätzliche Feuchtigkeit macht gebratenen Reis schnell weich und klebrig.

  4. Abschnitt

    Gemüse und Ei vorbereiten

  5. 3

    Gemüse klein schneiden und Aromaten bereitlegen

    Möhren schälen und sehr klein würfeln. Die Paprika entkernen und ebenfalls klein würfeln. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, weiße und grüne Teile getrennt halten. Knoblauch fein hacken und Ingwer fein reiben. Die Erbsen auftauen und gründlich abtropfen lassen.

    Notiz

    Knoblauch und Ingwer verbrennen bei hoher Hitze schnell. Sie duften am besten, wenn sie mit dem Gemüse in Bewegung bleiben und nicht allein in der leeren Pfanne liegen.

  6. 4

    Eier nur kurz verquirlen

    Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und nur so lange verquirlen, bis Eigelb und Eiweiß verbunden sind. Nicht schaumig schlagen. Die Schüssel direkt neben den Herd stellen, damit das Ei in der vorgeheizten Pfanne ohne Wartezeit stocken kann.

    Notiz

    Das Ei wird zuerst vollständig gegart und später untergehoben. So legt es sich nicht klebrig um die Reiskörner.

  7. Abschnitt

    Heiß braten und würzen

  8. 5

    Pfanne stark vorheizen und Ei stocken lassen

    Zutaten für diesen Schritt

    Das Rapsöl in eine breite Pfanne oder einen Wok geben und bei mittelhoher Hitze etwa 1 Minute erwärmen, bis es dünnflüssig über den Boden läuft. Die Eier einlaufen lassen und 45–60 Sekunden in weiche Stücke schieben. Sobald keine flüssigen Stellen mehr sichtbar sind, das Ei auf einen sauberen Teller geben.

    Notiz

    Das Ei darf weich bleiben, aber nicht roh. Wird es erst zusammen mit dem Reis gegart, verteilt es sich oft als klebriger Film auf den Körnern.

  9. 6

    Möhren, Paprika und weiße Frühlingszwiebeln anbraten

    Zutaten für diesen Schritt

    Erneut Rapsöl in die heiße Pfanne geben. Möhren, Paprika und die weißen Frühlingszwiebelringe 3–4 Minuten unter häufigem Wenden braten. Knoblauch und Ingwer zugeben und weitere 30–45 Sekunden mitbewegen, bis sie deutlich duften, aber nicht bräunen. Die Möhren sollen noch leichten Biss haben.

    Notiz

    Zieht das Gemüse Wasser oder liegt es nahezu lautlos in der Pfanne, ist die Fläche zu voll oder zu kalt. Dann kurz stärker erhitzen und erst weiterarbeiten, wenn die Feuchtigkeit verdampft ist.

  10. 7

    Erbsen kurz erhitzen, nicht zerkochen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die gut abgetropften Erbsen zum Gemüse geben und 1–2 Minuten mitbraten, bis sie heiß und kräftig grün sind. Sammelt sich Flüssigkeit am Pfannenboden, weiterbraten, bis sie vollständig verdampft ist. Erst dann den Reis zugeben.

    Notiz

    Der kurze Extra-Moment verhindert, dass Feuchtigkeit aus den Erbsen später die Reiskörner weich macht.

  11. 8

    Reis mit viel Pfannenfläche rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Das übrige Rapsöl an eine freie Stelle der Pfanne geben und den kalten Reis hinzufügen. Flach verteilen und 1 Minute ungestört rösten. Danach 3–4 Minuten wenden, bis die Körner heiß und getrennt sind und erste goldene Röststellen zeigen. Bei austretender Feuchtigkeit weiterbraten, bevor gewürzt wird.

    Notiz

    Sojasauce noch nicht zugeben. Flüssigkeit auf kaltem oder klumpigem Reis macht die Körner schwer und würzt sie fleckig.

  12. 9

    Mit Sojasauce würzen und erst danach salzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Sojasauce am heißen Pfannenrand entlang einlaufen lassen und den Reis sofort wenden. Sesamöl und weißen Pfeffer zugeben. Probieren und das optionale Salz nur verwenden, wenn die Sojasauce nicht ausreicht. Noch 1 Minute braten; am Pfannenboden darf keine freie Flüssigkeit stehen.

    Notiz

    Salz kommt bewusst nach der Sojasauce dazu, weil Sojasauce bereits deutlich salzt. So bleibt die Würzung kontrollierbar.

  13. 10

    Ei zurückgeben und mit Frühlingszwiebelgrün fertigstellen

    Das gegarte Ei zurück in die Pfanne geben und in mundgerechte Stücke teilen. Das Frühlingszwiebelgrün unterheben und alles 30 Sekunden durchschwenken. Sofort servieren, solange der Reis heiß ist und die Körner getrennt bleiben.

    Notiz

    Langes Warmhalten macht gebratenen Reis wieder weicher. Reste besser rasch abkühlen, luftdicht verpacken und später einmal vollständig durcherhitzen.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

411.8 kcal

pro Portion

1647.2 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

59.9 g

pro Portion

239.7 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

12.2 g

pro Portion

48.6 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

13.2 g

pro Portion

52.7 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

4.39 g

pro Portion

17.6 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

4.85 g

pro Portion

19.4 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

2.63 g

pro Portion

10.5 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Anmerkung

Für frisch gekochten Reis ist die Kühlzeit eingerechnet. Reis vom Vortag nur verwenden, wenn er zügig gekühlt, bei höchstens 7 °C gelagert und innerhalb von 24 Stunden verarbeitet wurde. Eine breite Pfanne oder ein Wok verhindert, dass der Reis im eigenen Dampf weich wird.

FAQ

Häufige Fragen

Ja. Den Reis nach dem Garen sofort dünn auf einem sauberen Blech verteilen, nur kurz ausdampfen lassen und zügig in den Kühlschrank stellen. Erst vollständig gekühlten Reis braten. Warmen oder lange bei Raumtemperatur stehenden Reis nicht verwenden.

Meist ist der Reis zu warm, zu feucht oder die Pfanne zu voll. Kalter Langkornreis, hohe Hitze, wenig Bewegung am Anfang und viel Kontakt zur Pfannenfläche sorgen dafür, dass die Körner rösten statt dämpfen.

Jasminreis, Basmatireis oder anderer Langkornreis funktionieren besonders zuverlässig, weil die Körner locker bleiben. Rundkornreis oder Risottoreis enthält mehr Stärke und wird beim Braten schneller kompakt.

Gebratenen Reis am besten vollständig frisch servieren. Der gekühlte Reis wurde beim Braten bereits einmal wiedererhitzt; Reste deshalb nicht für einen weiteren Aufwärmvorgang aufbewahren. Reis, der nach dem Servieren längere Zeit ungekühlt stand, entsorgen.

Ja, solange es klein geschnitten ist und zur kurzen Bratzeit passt. Gut funktionieren Mais, Zuckerschoten, Brokkolistiele oder Pak Choi. Sehr wässriges Gemüse wie Zucchini lieber sparsam verwenden und besonders heiß anbraten.

Ersetze die helle Sojasauce durch glutenfreie Tamari und prüfe das Etikett, weil nicht jede Sojasauce weizenfrei ist. An der Technik ändert sich nichts: erst Reis rösten, dann würzen.

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