Gebratene Maronen aus der Pfanne mit Rosmarin und Knoblauch

Diese gebratenen Maronen aus der Pfanne werden außen goldbraun, innen zart und bekommen mit Rosmarin, Knoblauch und etwas Zitrone ein würzig-frisches Aroma.

Maronen aus der Pfanne sind eine schnelle, herbstliche Beilage und genauso gut ein warmer Snack für zwischendurch. In diesem Rezept werden vorgegarte, geschälte Maronen in der Pfanne goldbraun angebraten und erst zum Schluss mit Rosmarin, Knoblauch, Petersilie und Zitronensaft verfeinert. So bleiben die Maronen saftig, die Kräuter aromatisch und der Knoblauch wird nicht bitter.

Gebratene Maronen aus der Pfanne mit Kräutern
Vorbereitung

10 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

12 min

Veröffentlicht
Aktualisiert

Nährwerte

Kalorien

263.2 kcal

pro Portion

1052.8 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

42.2 g

pro Portion

168.7 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

2.62 g

pro Portion

10.5 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

8.84 g

pro Portion

35.4 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zutaten

Maronenpfanne

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. 1

    Maronen und Kräuter vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Maronen aus der Verpackung lösen, auf einem sauberen Brett verteilen und beschädigte Stücke aussortieren, damit nur gleichmäßig geformte Stücke in der Pfanne landen.

    Notiz

    Trockene Maronen bräunen besser als feuchte.

  2. 2

    Pfanne vorheizen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die vorbereiteten Maronen in das erhitzte Fett geben, gleichmäßig verteilen und unter häufigem Wenden braten, bis sich eine gleichmäßige Bräunung zeigt und ein intensiver, nussiger Duft entsteht. Erhitze Topf, Pfanne oder Ofen jetzt gleichmäßig auf die benötigte Temperatur, damit der folgende Arbeitsschritt sofort mit stabiler Hitze starten kann.

    Notiz

    Die Pfanne soll heiß sein, aber nicht rauchen.

  3. 3

    Maronen goldbraun braten

    Zutaten für diesen Schritt

    Brate maronen vorgegart und geschaelt jetzt bei mittlerer bis hoher Hitze an, bis Farbe, Duft und Röstaromen sauber aufgebaut sind. Wende erst, wenn sich eine stabile Bräunung gebildet hat.

    Notiz

    Wenn die Pfanne zu voll ist, lieber in zwei Portionen braten.

  4. 4

    Knoblauch und Rosmarin kurz mitbraten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Hitze auf mittel reduzieren. Knoblauch und Rosmarin zu den Maronen geben und 1 bis 2 Minuten unter Rühren mitbraten, bis alles duftet. Der Knoblauch soll aromatisch werden, aber nicht dunkel werden.

    Notiz

    Knoblauch und Kräuter kommen bewusst erst zum Schluss in die Pfanne, damit sie nicht verbrennen.

  5. 5

    Mit Zitrone und Gewürzen abschmecken

    Zutaten für diesen Schritt

    Gib Zitronensaft und Gewürze erst am Schluss in kleinen Portionen zu Zitronensaft, Salz, schwarzer pfeffer und Petersilie (glatt), damit Frische und Würze steuerbar bleiben. Schmecke nach jeder Zugabe kurz ab und stoppe, sobald Säure, Salz und Röstaromen ausgewogen wirken und die Maronen nicht von zu viel Zitrone überdeckt werden.

    Notiz

    Durch den Zitronensaft off heat bleiben die Röstaromen ausgewogen und frisch.

  6. 6

    Anrichten und servieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Frisch aus der Pfanne sind sie außen am aromatischsten. Richte alles direkt sauber an und serviere sofort, solange Temperatur, Textur und Optik ihren besten Punkt haben, damit das Gericht ohne Wartezeit in genau der gewünschten Konsistenz auf den Tisch kommt.

    Notiz

    Frisch aus der Pfanne sind sie außen am aromatischsten.

Anmerkung

Am besten gelingen vakuumierte, vorgegarte Maronen, wenn du sie vor dem Braten gut trocken tupfst. Wird die Pfanne zu voll, lieber in zwei Portionen arbeiten, damit die Maronen wirklich Farbe bekommen. Dazu passen Rotkohl, Pilzgerichte, Feldsalat oder Ofengemüse.

Mehr zum Rezept

Für eine besonders aromatische Note können die gegarten Maronen vor dem Anbraten kurz mit einem scharfen Messer eingeritzt werden, sodass noch mehr Oberfläche entsteht und die Röstaromen intensiver ausfallen. Wird das Gericht als Beilage serviert, passt es sehr gut zu geschmortem Gemüse, pflanzlichen Bratenalternativen oder auch zu einfachen Ofenkartoffeln. Reste lassen sich in einer luftdichten Dose im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag in der Pfanne erneut kurz erhitzen, bis die Oberflächen wieder leicht knusprig sind.

FAQ

Häufige Fragen

Ja, aber nicht direkt. Frische Maronen müssen zuerst eingeschnitten, gegart und vollständig geschält werden. Dieses Rezept ist bewusst auf vorgegarte, geschälte Maronen ausgelegt, weil sie in der Pfanne schnell und zuverlässig gelingen.

Meist ist die Pfanne nicht heiß genug oder zu voll. Tupfe die Maronen vor dem Braten gut trocken, heize die Pfanne ordentlich vor und verteile die Maronen möglichst in einer lockeren Schicht. Zu häufiges Rühren bremst die Bräunung ebenfalls.

Eine schwere Pfanne aus Gusseisen oder Edelstahl ist ideal, weil sie die Hitze gut hält und schöne Röstaromen erzeugt. Eine gute beschichtete Pfanne funktioniert ebenfalls, wenn sie groß genug ist und stark erhitzt werden kann.

Ja. Kräuter und Knoblauch kannst du vorher hacken und die Maronen schon trocken tupfen. Bereits gebratene Maronen lassen sich später in einer heißen Pfanne in 2 bis 3 Minuten wieder aufwärmen, verlieren dann aber etwas von ihrer frischen Röstaromatik.

Sehr gut zu Rotkohl, Pilzgerichten, Feldsalat, Ofengemüse oder einfach als warmer Snack. Sie passen auch gut zu winterlichen Menüs mit Kürbis, Rosenkohl oder veganen Bratenbeilagen.

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