Chili sin Carne mit Bohnen, Mais und roten Linsen
Dieses Chili sin Carne ist würzig, sämig und richtig alltagstauglich – ein veganes Chili mit Bohnen, Mais und roten Linsen, das sich super vorbereiten lässt.
Dieses Chili sin Carne ist ein würziges, sämiges veganes Chili für alle, die ein zuverlässiges Chili ohne Fleisch suchen. Zwiebeln, Paprika, Karotte, Sellerie und etwas Zucchini bilden zusammen mit Tomatenmark und gerösteten Gewürzen eine kräftige Basis, während Bohnen, Mais und rote Linsen für Substanz sorgen. Nach einer ruhigen Schmorphase wird das Chili mit Limettensaft, Apfelessig, Ahornsirup und etwas Bitterschokolade rund abgeschmeckt. Es lässt sich gut am Vortag kochen, schmeckt aufgewärmt oft noch besser und passt perfekt zu Avocado, veganem Joghurt und Tortilla-Chips.

Nährwerte
Kalorien
458.4 kcal
pro Portion
2750.2 kcal
gesamt aktuell (6 Portionen)
Kohlenhydrate
60.6 g
pro Portion
363.9 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Protein
18.5 g
pro Portion
111 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Fett
14.3 g
pro Portion
85.9 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Zutaten
Basis
Hülsenfrüchte & Flüssigkeit
Gewürze
Zum Servieren
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Vorbereiten
- 1
Gemüse und Toppings vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Bereite Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Stangensellerie jetzt vollständig vor, wasche oder trockne empfindliche Zutaten bei Bedarf gründlich und schneide alles in gleichmäßige Stücke, Würfel oder Scheiben für den folgenden Arbeitsschritt. Lege die Komponenten anschließend getrennt bereit, damit später nichts verwässert, übergart oder im Ablauf durcheinandergerät.
Notiz
Kleine, gleichmäßige Würfel sorgen dafür, dass das Chili später eher sämig als grob-stückig wird.
- 2
Bohnen, Mais und Linsen bereitstellen
Zutaten für diesen Schritt
Gieße Bohnen und Mais in ein Sieb ab, spüle sie kurz ab und lasse alles gut abtropfen. Halte die roten Linsen, die gehackten Tomaten und die Brühe griffbereit, damit der Chili-Ansatz später ohne Unterbrechung weiterkochen kann.
Notiz
Gut abgetropfte Bohnen und Mais machen das Chili konzentrierter statt wässrig.
Abschnitt
Kochen
- 3
Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen
Zutaten für diesen Schritt
Erhitze das Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebeln hinein und brate sie 4 bis 5 Minuten an, bis sie weich und leicht goldgelb sind. Den Knoblauch einrühren und 30 Sekunden mitbraten, nur bis er duftet. Er soll nicht dunkel werden.
Notiz
Wird der Topf zu heiß, die Hitze kurz reduzieren.
- 4
Paprika und übriges Gemüse kräftig anrösten
Zutaten für diesen Schritt
Paprika, Karotten, Stangensellerie und Zucchini in den Topf geben und 6 bis 8 Minuten bei mittlerer bis etwas stärkerer Hitze anbraten. Zwischendurch rühren, das Gemüse aber immer wieder kurz ungestört liegen lassen, damit Röstaromen entstehen. Die Jalapeño in der letzten Minute mitbraten.
Notiz
Das Gemüse soll sichtbar Farbe bekommen und nicht nur im eigenen Saft weich werden.
- 5
Tomatenmark und Gewürze kurz mitrösten
Zutaten für diesen Schritt
Schiebe das Gemüse an den Rand, gib Tomatenmark und Gewürze in die Mitte des Topfes und röste alles 30 bis 60 Sekunden unter Rühren an. So verlieren die Gewürze ihre rohe Note und das Chili bekommt mehr Tiefe, ohne bitter zu werden.
Notiz
Gewürze nur kurz anrösten, sonst verlieren sie Aroma oder werden bitter.
- 6
Mit Tomaten und Brühe ablöschen und Chili schmoren
Zutaten für diesen Schritt
Lösche mit den gehackten Tomaten und der Brühe ab, rühre Bohnen, Mais und rote Linsen unter und bringe alles einmal zum Kochen. Lasse das Chili danach bei kleiner bis mittlerer Hitze 25 bis 30 Minuten sanft schmoren, bis die Linsen weich sind und die Sauce sämig wirkt.
Notiz
Wird das Chili zu dick, schluckweise heißes Wasser oder Brühe ergänzen.
- 7
Zum Schluss abschmecken und kurz ruhen lassen
Zutaten für diesen Schritt
Schmecke das Chili mit Salz, Pfeffer, Limettensaft, Ahornsirup und etwas Bitterschokolade ausbalanciert ab. Lasse es danach 5 Minuten ruhen, damit sich Schärfe, Süße und Säure runder verbinden.
Notiz
Erst ganz am Ende mit Säure und Schokolade abschmecken, damit die Balance sauber bleibt.
Abschnitt
Servieren
- 8
Anrichten und toppen
Zutaten für diesen Schritt
Fülle das Chili heiß in tiefe Schalen und gib Toppings wie Frühlingszwiebeln, Avocado, Limettenspalten oder pflanzlichen Joghurt erst direkt vor dem Servieren darüber. So bleiben Frische, Temperaturkontrast und Textur klar erhalten.
Notiz
Wer mag, drückt vor dem Essen noch etwas Limettensaft über jede Portion.
Anmerkung
Wenn das Chili beim Köcheln zu schnell eindickt, rühre schluckweise heißes Wasser oder etwas Brühe ein. Am nächsten Tag ist es meist noch aromatischer; beim Aufwärmen braucht es oft wieder etwas Flüssigkeit. Für mehr Schärfe kannst du die Jalapeño mitsamt Kernen verwenden oder am Ende noch etwas Cayennepfeffer ergänzen.
Mehr zum Rezept
Variationen: Für mehr Gemüse kannst du zusätzliche milde Würfel erst gegen Ende mitgaren, damit sie bissfest bleiben. Für mehr Rauchigkeit eignen sich rauchige Gewürznoten oder eine etwas längere Röstphase der Basis, solange nichts verbrennt. Servieren: Der Eintopf funktioniert auch als Füllung für Wraps oder als Basis für eine Bowl mit frischen Toppings.
FAQ
Häufige Fragen
Ja, sogar sehr gut. Das Chili schmeckt am nächsten Tag oft noch runder, weil Gewürze, Säure und Schärfe mehr Zeit hatten, sich zu verbinden. Beim Aufwärmen einfach langsam erhitzen und bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe einrühren.
Gut gekühlt und luftdicht verpackt hält es sich in der Regel 3 bis 4 Tage. Vor dem Servieren immer einmal gründlich durcherhitzen.
Ja. Lass es vollständig abkühlen, fülle es portionsweise in geeignete Behälter und friere es ein. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank lagern und anschließend langsam erhitzen.
Für ein milderes Chili reduzierst du Jalapeño, Chilipulver und Cayennepfeffer. Für mehr Schärfe kannst du die Jalapeño mit Kernen verwenden oder am Ende noch etwas Cayenne ergänzen. Veganer Joghurt und Avocado nehmen Schärfe beim Servieren gut auf.
Ist es zu dick, rühre schluckweise heiße Brühe oder Wasser ein. Ist es zu dünn, lass es noch einige Minuten offen köcheln. Die roten Linsen binden zusätzlich, wenn das Chili ein wenig länger zieht.
Ja. Statt schwarzer Bohnen passen zum Beispiel Pintobohnen oder weiße Bohnen ebenfalls gut. Wichtig ist nur, die Bohnen gut abtropfen zu lassen, damit das Chili nicht wässrig wird.
Sehr gut passen Reis, Brot, Ofenkartoffeln oder einfach extra Tortilla-Chips. Frische Toppings wie Avocado, Limette und Koriander bringen zusätzlich Balance ins würzige Chili.