Bayerischer Kartoffelsalat ohne Mayo

Bayerischer Kartoffelsalat ohne Mayo wird warm mit Zwiebelbrühe, Weißweinessig und Öl mariniert und mit frischen Kräutern vollendet.

Das Dressing kommt in Etappen an die Kartoffelscheiben. So ziehen sie Würze ein, bleiben intakt und erhalten einen leichten Glanz.

Bayerischer Kartoffelsalat ohne Mayo mit Kräutern in einer Schüssel angerichtet
Gesamtzeit
1 h 45 min
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 1 h 45 min auf dem Tisch
Vorbereiten
35 min
Ruhen
45 min
Kochen
25 min

Zutaten

Personen

Kartoffeln

Marinade und Fertigstellen

Marinade

Fertigstellen

So gelingt das Rezept

Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Abschnitt

    Kartoffeln garen und schneiden

  2. 1

    Kartoffeln prüfen und bissfest garen

    Zutaten für diesen Schritt

    Kartoffeln auf Keimansätze und grüne Stellen prüfen. Kleine betroffene Bereiche großzügig entfernen; stark grüne, stark gekeimte oder bittere Knollen nicht verwenden. Die Kartoffeln gründlich waschen, in einem Topf mit kaltem Wasser bedecken und aufkochen. Bei mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten sanft garen. Ein kleines Messer soll bis in die Mitte gleiten, ohne dass die Knolle aufbricht oder am Rand zerfällt. Anschließend abgießen und 3 Minuten ausdampfen lassen.

  3. 2

    Warme Kartoffeln pellen und gleichmäßig schneiden

    Schon vorbereitet

    • gekochte und abgegossene Pellkartoffeln

    Die noch warmen Kartoffeln mit einer Gabel oder einem sauberen Küchentuch festhalten und vollständig pellen. Druckstellen und dunkle Stellen entfernen. Anschließend in 4 bis 5 mm dicke Scheiben schneiden und locker in eine weite Schüssel legen. Die Scheiben sollen glatte Schnittflächen und feste Ränder haben; zerfallene Stücke nicht zerdrücken.

  4. Abschnitt

    Heiße Zwiebelmarinade ansetzen

  5. 3

    Zwiebeln glasig ziehen und Marinade würzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Zwiebeln schälen, fein würfeln und mit dem für die Marinade vorgesehenen Brüheanteil aufkochen. 2 bis 3 Minuten sanft ziehen lassen, bis die Würfel glasig sind, aber keine braunen Ränder zeigen. Den Topf vom Herd nehmen. Weißweinessig, Senf, Zucker sowie die ersten Salz- und Pfefferanteile einrühren, bis sich Zucker und Salz gelöst haben und keine Senfklümpchen mehr sichtbar sind.

  6. 4

    Heiße Marinade in drei Durchgängen einziehen lassen

    Die heiße Zwiebelmarinade in drei aufeinanderfolgenden Zugaben über die warmen Kartoffelscheiben geben. Nach jeder Zugabe die Scheiben mit zwei großen Löffeln vom Schüsselboden nach oben heben, ohne sie zusammenzudrücken. Danach 15 Minuten unbedeckt stehen lassen. Richtig eingezogen ist die Marinade, wenn die Schnittflächen feucht glänzen und am Schüsselboden nur noch ein flacher Flüssigkeitsfilm bleibt.

  7. 5

    Ersten Ölanteil einarbeiten und Salat ruhen lassen

    Zutaten für diesen Schritt

    Den ersten Ölanteil in dünnem Strahl über den noch warmen Salat geben und mit wenigen Hebebewegungen verteilen. 25 Minuten ruhen lassen und nach der Hälfte der Zeit einmal vom Rand zur Mitte wenden. Die Kartoffelscheiben sollen danach intakt, leicht glänzend und von einer dünnen Marinade überzogen sein; eine tiefe Flüssigkeitspfütze darf nicht zurückbleiben.

  8. Abschnitt

    Salat vollenden und sicher servieren

  9. 6

    Brühe, Kräuter und letzte Würzung vollständig einarbeiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Petersilie waschen, trocknen und fein schneiden; Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Den zurückbehaltenen Brüheanteil, den restlichen Ölanteil, Petersilie, Schnittlauch sowie die letzten Salz- und Pfefferanteile vollständig und behutsam unterheben. 5 Minuten stehen lassen. Servierfertig ist der Salat, wenn die Scheiben ihre Kontur behalten, rundum feucht glänzen und die Marinade am Schüsselboden nur als dünner Film sichtbar ist. Lauwarm servieren oder Reste ohne längere Standzeit kühlen.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).

Kalorien

345 kcal

pro Person

1380 kcal

gesamtes Rezept (4 Personen)

Kohlenhydrate

40.4 g

pro Person

161.4 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Protein

5.51 g

pro Person

22 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Fett

16.6 g

pro Person

66.6 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Ballaststoffe

5.5 g

pro Person

22 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Zucker

4.89 g

pro Person

19.6 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Salz

1.91 g

pro Person

7.64 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Häufige Fragen

Die warmen Schnittflächen nehmen die heiße Zwiebelbrühe gleichmäßiger auf als vollständig ausgekühlte Kartoffeln. Dadurch sitzt die Würze nicht nur außen, während die Scheiben bei behutsamem Unterheben stabil bleiben.

Festkochende Kartoffeln sind dafür vorgesehen. Laut BZfE behalten sie beim Garen ihre Struktur und eignen sich für Kartoffelsalat. Grüne Stellen und Keimansätze werden vor dem Kochen großzügig entfernt; stark betroffene Knollen gehören nicht in den Salat.

Zuerst sollen Brühe, Essig und Gewürze in die warmen Schnittflächen einziehen. Öl wird erst danach verteilt, damit es die Aufnahme nicht zu früh bremst und die fertige Marinade nur einen leichten Glanz bildet.

Zerfall entsteht meist durch zu weiche Kartoffeln, zu dünne Scheiben oder kräftiges Rühren. Eine tiefe Flüssigkeitsschicht deutet auf zu schnelles Eingießen oder fehlende Ruhezeit hin. Halte die beschriebenen Messer-, Scheiben- und Flüssigkeitsendpunkte ein und hebe nur vom Boden nach oben.

Direkt nach der letzten kurzen Ruhezeit ist der Salat lauwarm und die Marinade besonders geschmeidig. Gekühlte Reste können kurz temperieren, sollen aber nicht längere Zeit ungekühlt stehen bleiben.

Ja. Für die sicherste Vorbereitung die Kräuter getrennt halten, den übrigen Salat innerhalb weniger Stunden in flachen, abgedeckten Behältern auf unter 7 °C abkühlen und kühlen. Nach BfR sollen Speisen mit rohen Komponenten spätestens am nächsten Tag verbraucht werden; die frischen Kräuter deshalb erst vor dem Servieren zugeben.

In dieser Fassung sind Brühe und Öl bereits in frühe und späte Anteile aufgeteilt. Arbeite die zurückbehaltenen Anteile im letzten Schritt vollständig ein und prüfe danach den dünnen Film am Schüsselboden. Zusätzliche, nicht skalierende Flüssigkeit wird nicht geraten.

Senf ist ein kennzeichnungspflichtiges Allergen. Gemüsebrühe kann je nach Produkt Sellerie, glutenhaltige Bestandteile, Soja oder weitere Allergene enthalten; deshalb die Packung prüfen. Für eine vegane Fassung müssen insbesondere Brühe und Senf entsprechend gekennzeichnet sein.

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Bewertungen aus der Community

Julia P.

★★★★★ 5.0/5

ohne Mayo war es genau richtig, der Sud ist nach dem Ziehen schön eingezogen