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Bayrischer Kartoffelsalat ohne Mayo mit Brühe, Essig und Öl

Dieser bayerische Kartoffelsalat ohne Mayo wird ganz klassisch mit heißer Brühe, Weißweinessig, Senf und etwas Öl zubereitet. Wichtig ist, die Kartoffeln noch warm zu pellen und zu schneiden, damit sie die Marinade gut aufnehmen und die typische saftige Konsistenz bekommen. So schmeckt der Salat kräftig, aber nicht schwer, und passt lauwarm genauso gut wie leicht abgekühlt. Wer nach bayrischem Kartoffelsalat sucht, bekommt hier eine verlässliche Hausversion, die einfach nachzukochen ist und sich auch gut vorbereiten lässt.

KategorieBeilage
SchwierigkeitEinfach
Portionen4
Vorbereitung35 min
Kochen25 min
Ruhezeit45 min
Gesamt1 h 45 min
Bayrischer Kartoffelsalat ohne Mayo mit Brühe, Essig und Öl

Zutaten

Grundlage

  • 1000 g Festkochende Kartoffeln, mit Schale garen
  • 8 g Salz, für Kochwasser und zum Abschmecken; je nach Brühe sparsam dosieren

Marinade

  • 300 ml Gemüsebrühe, heiß; möglichst mild und nicht zu salzig
  • 100 g Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 55 ml Weißweinessig
  • 70 ml Rapsöl, alternativ mildes Sonnenblumenöl
  • 10 g Mittelscharfer Senf
  • 6 g Zucker
  • 2 g Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen, geteilt verwenden

Frische Kräuter

  • 15 g Glatte Petersilie, fein gehackt
  • 10 g Schnittlauch, in feinen Röllchen

Zubereitung

Kartoffeln vorbereiten

Schritt 1.Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln gründlich waschen, in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. 4 g Salz zugeben, aufkochen und die Kartoffeln dann bei mittlerer Hitze in 20 bis 25 Minuten garen. Sie sind fertig, wenn ein kleines Messer hineingleitet, die Kartoffeln aber noch nicht weich zerfallen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.

Notiz: Nicht zu weich kochen, sonst brechen die Scheiben später leicht.

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Schritt 2.Noch warm pellen und schneiden: Pelle die noch warmen Kartoffeln vorsichtig, solange sie sich gut schälen lassen, und schneide sie dann in gleichmäßige Scheiben. Arbeite zügig, damit die Kartoffeln warm bleiben und die Marinade später besser aufnehmen.

Notiz: Nicht hauchdünn schneiden, damit die Scheiben beim Mischen stabil bleiben.

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Marinade ansetzen

Schritt 3.Zwiebelmarinade kurz erhitzen: Erhitze Topf, Pfanne oder Ofen jetzt gleichmäßig auf die benötigte Temperatur, damit der folgende Arbeitsschritt sofort mit stabiler Hitze starten kann. Erhitze Brühe, Essig, Zwiebeln und Gewürze nur kurz, bis die Zwiebeln leicht weich werden und sich Salz sowie Zucker vollständig lösen. Die Marinade soll heiß sein, aber nicht lange kochen, damit Essigfrische und Würze klar bleiben.

Notiz: Die Zwiebeln sollen weich werden, aber nicht braun werden oder anrösten.

Schritt 4.Kartoffeln warm marinieren: Die heiße Zwiebelmarinade gleichmäßig über die warmen Kartoffelscheiben gießen. Alles mit zwei großen Löffeln oder sehr behutsam mit einem Pfannenwender unterheben, bis die Scheiben rundum benetzt sind. Den Salat 10 bis 15 Minuten stehen lassen, damit die Kartoffeln die Brühe aufnehmen können.

Notiz: Nicht kräftig rühren, sondern locker von unten nach oben heben.

Schritt 5.Öl zugeben und durchziehen lassen: Hebe das Öl gleichmäßig unter den noch warmen Salat, damit die Marinade runder und geschmeidiger wird. Lasse den Kartoffelsalat anschließend 20 bis 30 Minuten ziehen und wende ihn zwischendurch einmal vorsichtig.

Notiz: Das Öl kommt erst nach dem Einziehen der Brühe dazu, damit die Kartoffeln nicht zu früh versiegelt werden.

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Fertigstellen

Schritt 6.Kräuter unterheben und final abschmecken: Hebe Petersilie und Schnittlauch erst kurz vor dem Servieren locker unter, damit Farbe und Frische erhalten bleiben. Schmecke den Salat zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Essig und bei Bedarf etwas Brühe sauber ab, bis er saftig und ausgewogen wirkt.

Notiz: Je salziger die Brühe, desto sparsamer zusätzlich salzen.

Anmerkung

Am besten schmeckt der Salat lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Verwende möglichst keine zu salzige Brühe und würze zusätzliches Salz lieber vorsichtig nach, damit der Salat ausgewogen bleibt. Für die vegane Einordnung sollte die verwendete Gemüsebrühe ausdrücklich vegan sein.

Häufige Fragen

Warum wird bayerischer Kartoffelsalat warm mariniert?

Warme Kartoffelscheiben nehmen Brühe, Essig und Gewürze viel besser auf als kalte. Genau dadurch bekommt der Salat seine typische saftige, würzige Konsistenz.

Welche Kartoffeln eignen sich am besten?

Am besten funktionieren festkochende Kartoffeln. Sie bleiben beim Pellen und Schneiden stabil und zerfallen beim vorsichtigen Unterheben deutlich weniger schnell.

Warum kommt das Öl erst später dazu?

Wenn das Öl gleich am Anfang an die Kartoffeln kommt, legt es sich wie ein Film um die Scheiben. Dann zieht die Brühe schlechter ein. Erst Brühe und Essig, dann Öl – so wird der Salat klassisch saftig statt nur oberflächlich glänzend.

Serviert man bayerischen Kartoffelsalat lauwarm oder kalt?

Am besten schmeckt er lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Direkt aus dem Kühlschrank wirkt er oft fester und die Aromen kommen weniger gut zur Geltung.

Kann ich den Kartoffelsalat am Vortag vorbereiten?

Ja, das klappt gut. Bereite ihn komplett zu, kühle ihn ab und stelle ihn abgedeckt kalt. Vor dem Servieren rechtzeitig herausnehmen und bei Bedarf mit wenig heißer Brühe wieder etwas lockern.

Was kann ich tun, wenn der Kartoffelsalat zu trocken geworden ist?

Dann etwas heiße Gemüsebrühe esslöffelweise zugeben und sehr vorsichtig unterheben. Oft hilft es auch schon, den Salat nicht eiskalt zu servieren.

Wie lange hält sich der Kartoffelsalat?

Gut gekühlt und sauber abgedeckt hält er sich meist 1 bis 2 Tage. Vor dem erneuten Servieren einmal vorsichtig durchheben und immer auf Geruch und Frische achten.

Gedruckt am 30.04.2026 | Plany
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