Zitronenkuchen vom Blech mit Joghurt und Zitronenguss

Zitronenkuchen vom Blech mit Joghurt, Bio-Zitronen und Zitronensirup: kurz rühren und warm einstechen.

Der Rührteig wird nach der Mehlzugabe nur kurz verbunden. Der Zitronensirup kommt auf den warmen Kuchen, der dicke Guss erst nach dem vollständigen Abkühlen.

Zitronenkuchen vom Blech mit Joghurt und Zitronenguss fertig angerichtet
Vorbereitung

25 min

Ruhezeit

55 min

Kochen

25 min

Zutaten

Für das Blech und die Zitronen

Für den Rührteig

Für den Zitronensirup

Für den Zitronenguss

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Vorbereiten

  2. 1

    Ofen, Blech und Zitronen vorbereiten

    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Die Bio-Zitronen heiß abspülen, gründlich trockenreiben, die gelbe Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Abrieb und Saft getrennt bereithalten, damit keine bittere weiße Schale in den Teig gerät.

    Notiz

    Bei Umluft reichen meist 160 °C. Der Kuchen bräunt dann schneller, deshalb etwas früher prüfen.

  3. 2

    Mehlmischung für eine lockere Krume anrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Weizenmehl, Speisestärke, Backpulver und feines Meersalz in einer Schüssel mit dem Schneebesen sorgfältig vermengen. So verteilt sich das Backpulver gleichmäßig und der Zitronenkuchen bekommt keine dichten Stellen oder bitteren Backpulvernester.

    Notiz

    Wirkt das Mehl klumpig, die Mischung einmal sieben. Das macht den Teig feiner, ist aber nicht zwingend nötig.

  4. Abschnitt

    Rührteig herstellen

  5. 3

    Butter, Zucker und Zitronenabrieb cremig schlagen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die weiche Süßrahmbutter mit feinem Zucker, Vanillezucker und Zitronenabrieb hell und cremig aufschlagen. Die Masse soll sichtbar luftiger werden und nicht mehr körnig aussehen, denn diese eingeschlagene Luft macht den Kuchen später lockerer.

    Notiz

    Ist die Butter noch zu fest, lieber kurz bei Raumtemperatur stehen lassen. Flüssig geschmolzene Butter macht den Teig schwerer.

  6. 4

    Eier nacheinander einarbeiten und Öl unterrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Eier einzeln unter die Buttercreme rühren und jeweils warten, bis die Masse wieder cremig wirkt. Danach das neutrale Rapsöl langsam einlaufen lassen und kurz unterrühren. So bleibt die Emulsion stabil und der fertige Kuchen trocknet beim Lagern weniger schnell aus.

    Notiz

    Nicht auf höchster Stufe hetzen: Zu viel Geschwindigkeit kann die Masse eher trennen als glätten.

  7. 5

    Joghurt, Zitronensaft und Mehlmischung kurz verbinden

    Zutaten für diesen Schritt

    Naturjoghurt und Zitronensaft unter die Eier-Butter-Masse rühren. Die vorbereitete Mehlmischung dazugeben und nur so lange einarbeiten, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Der Teig soll weich und glatt wirken, aber nicht minutenlang geschlagen werden.

    Notiz

    Langes Rühren nach der Mehlzugabe aktiviert Gluten und macht Zitronenkuchen eher kompakt als locker.

  8. Abschnitt

    Backen, tränken und glasieren

  9. 6

    Teig auf dem Blech verstreichen und goldgelb backen

    Den Rührteig auf das vorbereitete Blech geben, bis in die Ecken verstreichen und die Oberfläche glattziehen. Auf der mittleren Schiene 22–25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldgelb ist, leicht zurückfedert und an einem Holzstäbchen höchstens feuchte Krümel hängen bleiben.

    Notiz

    Je nach Blech und Ofen liegt die Backzeit meist bei 22 bis 28 Minuten. Lieber früh prüfen als trocken backen.

  10. 7

    Warmen Zitronenkuchen einstechen und tränken

    Zutaten für diesen Schritt

    Während der Kuchen bäckt, Zitronensaft und feinen Zucker für den Zitronensirup verrühren, bis die Mischung sirupartig und leicht körnig ist. Den frisch gebackenen Kuchen auf dem Blech lassen, die Oberfläche mit einem Holzstäbchen dicht, aber nicht bis zum Boden einstechen und den Zitronensirup gleichmäßig darüber verteilen.

    Notiz

    Der Kuchen sollte noch warm sein; auf kaltem Kuchen bleibt der Zitronensirup eher an der Oberfläche und zieht ungleichmäßig ein.

  11. 8

    Zitronenguss dick anrühren und auftragen

    Zutaten für diesen Schritt

    Den getränkten Kuchen vollständig abkühlen lassen. Den gesiebten Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren, bis eine dickflüssige, glänzende Glasur entsteht. Den Guss auf dem kalten Kuchen verteilen und zügig glattstreichen, damit er gleichmäßig anzieht.

    Notiz

    Ist der Guss zu dünn, mehr Puderzucker einrühren. Ist er zu fest, Zitronensaft nur tropfenweise ergänzen.

  12. 9

    Guss fest werden lassen und Kuchen sauber schneiden

    Den glasierten Zitronenkuchen ruhen lassen, bis die Oberfläche trocken wirkt und beim Berühren nicht mehr klebt. Dann mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden. Für glatte Kanten das Messer zwischendurch mit warmem Wasser abwischen und gut trocknen.

    Notiz

    Wird der Kuchen zu früh geschnitten, zieht das Messer den noch weichen Guss über die Schnittkanten.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

353.9 kcal

pro Portion

5662.5 kcal

gesamt aktuell (16 Portionen)

Kohlenhydrate

52 g

pro Portion

831.7 g

gesamt aktuell (16 Portionen)

Protein

4.7 g

pro Portion

75.1 g

gesamt aktuell (16 Portionen)

Fett

14.5 g

pro Portion

231.3 g

gesamt aktuell (16 Portionen)

Ballaststoffe

1.02 g

pro Portion

16.3 g

gesamt aktuell (16 Portionen)

Zucker

32.5 g

pro Portion

519.5 g

gesamt aktuell (16 Portionen)

Salz

0.357 g

pro Portion

5.72 g

gesamt aktuell (16 Portionen)

Anmerkung

Für ein normales tiefes Backblech oder eine Fettpfanne von etwa 30 x 40 cm. Varianten: Für eine Kastenform die Teigmenge halbieren und deutlich länger backen, bis die Stäbchenprobe passt. Für veganen Zitronenkuchen funktionieren pflanzlicher Joghurt, vegane Butter und ein bewährter Ei-Ersatz für Rührkuchen am zuverlässigsten. Für extra intensives Zitronenaroma den Guss sehr dick anrühren und erst auf dem vollständig abgekühlten Kuchen verteilen.

FAQ

Häufige Fragen

Meist liegt es an zu langer Backzeit oder zu langem Rühren nach der Mehlzugabe. Backe den Kuchen nur bis zur saftigen Stäbchenprobe und rühre den Teig nach dem Mehl wirklich nur kurz zusammen.

Am besten eignet sich ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne von etwa 30 x 40 cm. Auf einem größeren, flachen Blech wird der Kuchen dünner und ist schneller fertig; prüfe dann früher die Stäbchenprobe.

Ja, das klappt sehr gut. Durch Joghurt, Öl und Zitronensirup bleibt der Kuchen über Nacht saftig. Den Guss kannst du direkt nach dem Abkühlen auftragen oder frisch am Serviertag ergänzen.

Gut abgedeckt hält er sich bei kühler Raumtemperatur etwa zwei Tage. Im Kühlschrank bleibt er länger frisch, sollte vor dem Essen aber kurz Raumtemperatur annehmen, damit die Krume wieder weicher wirkt.

Ja, aber die Textur wird etwas anders. Verwende pflanzlichen Joghurt, vegane Butter und einen zuverlässigen Ei-Ersatz für Rührkuchen. Wichtig ist auch beim veganen Teig: nach der Mehlzugabe nur kurz rühren.

Joghurt bringt Säure, Feuchtigkeit und eine zarte Krume. Als Ersatz passen saure Sahne, griechischer Joghurt oder milder pflanzlicher Joghurt. Sehr flüssige Alternativen können den Teig schneller kompakt machen.

Ja. Am besten frierst du einzelne Stücke gut verpackt ein und taust sie abgedeckt bei Raumtemperatur auf. Mit Guss funktioniert es ebenfalls, er kann nach dem Auftauen aber etwas matter aussehen.

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