Zebrakuchen mit Joghurt und klaren Streifen
Zebrakuchen mit Joghurt: gleich weiche Teige, saubere Ringe und eine feinporige Krume.
Der helle und der dunkle Teig werden auf dieselbe Fließfähigkeit gebracht und mittig geschichtet. Stäbchenprobe und Rückfederung schützen die feinporige Krume vor zu langem Backen.

- Vorbereiten
- 30 min
- Ruhen
- 1 h
- Kochen
- 55 min
Zutaten
Ergibt 12 Kuchenstücke · Pro Person: 1 Stück Zebrakuchen
Für die Form
Teig
Dunkler Teig
Zum Fertigstellen
So gelingt das Rezept
Für 12 Personen bereitest du insgesamt 12 Kuchenstücke zu. Pro Person: 1 Stück Zebrakuchen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
- 1
Arbeitsplatz, Zutaten und Springform vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Stelle Eier, Joghurt und Milch 30 Minuten vor Beginn aus dem Kühlschrank und probiere den rohen Teig nicht. Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege den Boden einer Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier aus, fette den Rand dünn und bestäube ihn mit dem dafür vorgesehenen Mehl. Klopfe loses Mehl aus der Form.
- 2
Trockene Zutaten gleichmäßig mischen
Zutaten für diesen Schritt
Vermische das für den Teig vorgesehene Mehl gründlich mit Speisestärke und Backpulver. Lockere die Mischung mit einem Schneebesen auf oder siebe sie einmal, bis keine Backpulverklümpchen mehr sichtbar sind. Stelle die trockene Mischung beiseite.
- 3
Eiermasse hell und dicklich aufschlagen
Zutaten für diesen Schritt
Gib Eier, Zucker, Bourbon-Vanillezucker und Salz in die Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät 4 bis 5 Minuten kräftig auf. Beende den Vorgang, sobald das Volumen merklich zugenommen hat, die Farbe blassgelb geworden ist und eine herabfallende Teigspur erst nach einigen Sekunden einsinkt.
- 4
Öl, Joghurt und Milch kurz einarbeiten
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- hell aufgeschlagene Eiermasse
Lasse das Rapsöl in dünnem Strahl in die Eiermasse laufen und rühre dabei auf niedriger Stufe. Arbeite anschließend Joghurt und den für den hellen Grundteig vorgesehenen Milchanteil nur so lange ein, bis die Masse glatt ist. Behalte den restlichen Milchanteil für den dunklen Teig zurück.
- 5
Mehlmischung kurz zum Grundteig verbinden
Schon vorbereitet
- gleichmäßige Mehlmischung
- glatte flüssige Teigbasis
Gib die Mehlmischung in zwei Portionen zur flüssigen Basis. Ziehe jede Portion mit einem Teigschaber unter oder rühre sie auf kleinster Stufe nur kurz ein. Stoppe sofort, sobald keine trockenen Spuren mehr sichtbar sind. Der Grundteig soll glatt und zähfließend sein; langes Rühren macht die Krume dichter.
- 6
Hellen und dunklen Teig angleichen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- glatter Zebrakuchen-Grundteig
Wiege den Grundteig und verteile ihn möglichst genau auf zwei Schüsseln. Siebe den Backkakao über eine Hälfte und rühre ihn zusammen mit dem zurückbehaltenen Milchanteil kurz ein. Prüfe beide Teige am selben Löffel: Sie sollen als breite, ähnlich schnelle Bänder ablaufen. Rühre nicht weiter, sobald die dunkle Hälfte homogen ist.
- 7
Zebramuster mittig in die Form schichten
Schon vorbereitet
- vorbereitete Springform
- gleich fließende helle und dunkle Zebrateige
Setze mit demselben Löffel eine kleine Portion hellen Teig genau in die Mitte der vorbereiteten Form und gib unmittelbar darauf eine gleich große Portion dunklen Teig. Fahre abwechselnd fort, immer mittig und ohne zu verstreichen. Die sich ausbreitenden Kreise bilden das Muster. Tippe die Form am Ende höchstens einmal leicht auf die Arbeitsfläche, damit die Ringe nicht ineinanderlaufen.
- 8
Zebrakuchen vollständig durchbacken
Schon vorbereitet
- gleichmäßig geschichteter Zebrakuchenteig
Stelle die Form auf einen Rost im unteren Drittel des vollständig vorgeheizten Ofens. Backe den Kuchen bei 175 °C Ober-/Unterhitze 50 bis 60 Minuten und öffne die Tür während der ersten 40 Minuten nicht. Prüfe anschließend die Mitte mit einem Holzstäbchen. Der Kuchen ist fertig, wenn kein flüssiger Teig haftet, höchstens wenige feuchte Krümel zurückbleiben und die Mitte bei leichtem Druck zurückfedert. Decke die Oberfläche bei zu starker Bräunung locker mit Backpapier ab.
- 9
Zebrakuchen ausformen und auf dem Gitter erkalten
Schon vorbereitet
- vollständig gebackener Zebrakuchen
Gönne dem gebackenen Kuchen zunächst 10 Minuten Standzeit in der Form auf einem Kuchengitter. Löse die Kruste danach behutsam mit einer schmalen Klinge vom Formrand, öffne den Ring und setze den Kuchen samt Formboden zurück auf das Gitter. Ziehe Boden und Backpapier erst ab, wenn die Krume den Kuchen sicher trägt. Vor dem Fertigstellen und Anschneiden muss auch die Mitte vollständig erkaltet sein.
- 10
Puderzucker fein auftragen und Kuchen lagern
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- vollständig ausgekühlter Zebrakuchen
Stelle den vollständig ausgekühlten Kuchen auf dem Gitter oder einem Servierteller bereit und siebe den Puderzucker dünn darüber. Schneide ihn mit einem langen sauberen Messer an und wische die Klinge zwischen den Schnitten ab, damit das Muster sichtbar bleibt. Bewahre Reste luftdicht und kühl bei Raumtemperatur auf; bei großer Wärme gehören sie in den Kühlschrank. Entsorge Kuchen mit auffälligem Geruch, sichtbarem Schimmel oder schmieriger Oberfläche.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.
Berechnungsgrundlage pro Person: 1 Stück Zebrakuchen. Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (12 Kuchenstücke).
Kalorien
373.7 kcal
pro Person
4484.8 kcal
gesamtes Rezept (12 Kuchenstücke)
Kohlenhydrate
45.7 g
pro Person
548.4 g
gesamtes Rezept (12 Kuchenstücke)
Protein
6.7 g
pro Person
80.4 g
gesamtes Rezept (12 Kuchenstücke)
Fett
17.9 g
pro Person
214.6 g
gesamtes Rezept (12 Kuchenstücke)
Ballaststoffe
1.69 g
pro Person
20.3 g
gesamtes Rezept (12 Kuchenstücke)
Zucker
21.8 g
pro Person
261.7 g
gesamtes Rezept (12 Kuchenstücke)
Salz
0.58 g
pro Person
6.96 g
gesamtes Rezept (12 Kuchenstücke)
Häufige Fragen
Beide Teige müssen ähnlich zähfließend sein. Setze immer gleich große Portionen genau übereinander in die Mitte und verstreiche sie nicht. Zu starkes Klopfen oder Schütteln verwischt die Ringe.
Häufig wurde die Mehlmischung zu lange eingerührt oder der Kuchen zu spät aus dem Ofen genommen. Stoppe beim Rühren, sobald keine trockenen Spuren mehr sichtbar sind, und orientiere dich gegen Ende an Stäbchenprobe und Rückfederung der Mitte.
Wiege zunächst die leere Rührschüssel und danach die Schüssel mit dem fertigen Grundteig. Ziehe das Leergewicht ab und verteile die Hälfte des Teiggewichts in eine zweite Schüssel. So bleiben helle und dunkle Ringe ausgewogen.
Nein. Rohes Mehl kann mit Krankheitserregern belastet sein, und auch die Eier sind ungegart. Wasche nach Kontakt mit Mehl oder Teig die Hände, reinige Flächen und Geräte und iss den Kuchen erst vollständig gebacken.
Ja. Backe ihn am Vortag, warte bis die Mitte ganz kalt ist und schließe ihn dann luftdicht ein. Der Puderzucker kommt erst kurz vor dem Servieren darauf, damit er trocken und sichtbar bleibt.
Luftdicht verpackt bleibt er bei kühler Raumtemperatur etwa drei Tage saftig. Bei großer Wärme lagere ihn im Kühlschrank. Zum Einfrieren eignen sich einzelne Scheiben ohne Puderzucker; taue sie abgedeckt bei Raumtemperatur auf.
Tausche beide nicht ungeprüft aus. Andere Fett- und Wassergehalte verändern Fließfähigkeit, Muster, Backzeit und Krume. Für den beschriebenen Ablauf sind Naturjoghurt mit dem angegebenen Fettgehalt und raffiniertes Rapsöl die verlässliche Kombination.
Ein kleiner Riss ist bei Rührkuchen möglich und beeinträchtigt den Anschnitt nicht. Starke Risse sprechen oft für zu hohe Hitze oder eine zu volle Form. Nutze die angegebene Formgröße, den vorgesehenen Einschub und decke nur bei starker Bräunung locker ab.