Teriyaki-Sauce selber machen – japanisch inspiriert
Eine japanisch inspirierte Teriyaki-Sauce mit Ingwer, Knoblauch und Mirin. Die Stärke wird separat angerührt und erst am Ende eingekocht.
Sojasauce, Mirin, Reisessig und fein geriebene Aromaten werden kurz gekocht. Eine klümpchenfreie Stärkemischung sorgt anschließend für kontrollierten Glanz und eine gleichmäßige Bindung.

- Vorbereiten
- 5 min
- Ruhen
- 0 min
- Kochen
- 8 min
Zutaten
Ergibt ca. 320 ml · Pro Person: etwa 40 ml Teriyaki-Sauce
So gelingt das Rezept
Für 8 Personen bereitest du insgesamt ca. 320 ml zu. Pro Person: etwa 40 ml Teriyaki-Sauce. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
Abschnitt
Aromaten und Saucebasis vorbereiten
- 1
Ingwer und Knoblauch zu einer feinen Paste reiben
Zutaten für diesen Schritt
Schäle den Ingwer dünn und reibe ihn auf einer feinen Reibe. Reibe den Knoblauch direkt dazu und streiche lange Ingwerfasern ab, die auf der Reibe zurückbleiben. Verrühre beides zu einer gleichmäßigen Paste ohne grobe Stücke.
- 2
Saucebasis im kleinen Topf vollständig verrühren
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- fein geriebene Ingwer-Knoblauch-Paste
Gib Sojasauce, Mirin, den für die Basis abgemessenen Teil des kalten Wassers, Braunen Zucker und Reisessig in eine kleine Stielkasserolle. Füge die Aromatenpaste hinzu und rühre mit dem Schneebesen, bis kein trockener Zucker mehr am Topfboden liegt.
Abschnitt
Sauce kochen und kontrolliert binden
- 3
Saucebasis drei Minuten offen köcheln
Schon vorbereitet
- vollständig verrührte kalte Saucebasis
Erhitze die Saucebasis unter Rühren auf mittlerer Stufe, bis über die gesamte Oberfläche kleine Blasen aufsteigen. Stelle die Hitze so ein, dass die Sauce ruhig weiterköchelt, und rühre sie offen 3 Minuten regelmäßig über den Topfboden. Schalte anschließend auf die kleinste Stufe.
- 4
Speisestärke mit dem restlichen Wasser glattrühren
Zutaten für diesen Schritt
Verrühre die Speisestärke in einer kleinen Schale mit dem restlichen kalten Wasser. Fahre mit dem Löffel über Boden und Rand, bis keine trockenen Stärkenester mehr zu sehen sind. Rühre die Mischung unmittelbar vor dem Eingießen noch einmal auf.
- 5
Stärkemischung einrühren und eine Minute auskochen
Schon vorbereitet
- drei Minuten gekochte Saucebasis
- klümpchenfreie Stärkemischung
Rühre die Saucebasis langsam mit dem Schneebesen und gieße die Stärkemischung dabei in einem dünnen Strahl ein. Erhöhe die Hitze, bis die Sauce wieder gleichmäßig blubbert. Koche sie unter ständigem Rühren 1 Minute, damit die Stärke bindet und die Sauce sichtbar glänzend wird.
- 6
Topf vom Herd nehmen und Bindung prüfen
Schon vorbereitet
- heiß gebundene Teriyaki-Sauce
Nimm den Topf von der Kochstelle und rühre die Sauce noch 30 Sekunden weiter. Tauche einen sauberen Löffel ein: Die heiße Sauce soll ihn in einem dünnen, geschlossenen Film überziehen und in einem gleichmäßigen Band zurücklaufen. Gib jetzt weder weitere Stärke noch Flüssigkeit dazu, weil die Sauce beim Abkühlen noch fester wird.
Abschnitt
Sauber abfüllen und rasch kühlen
- 7
Sauce abfüllen und zügig in den Kühlschrank stellen
Schon vorbereitet
- fertig gebundene japanisch inspirierte Teriyaki-Sauce
Fülle die Sauce in einen sauberen, hitzebeständigen Behälter mit ausreichend freiem Rand. Lass sichtbaren Dampf bei lose aufgelegtem Deckel kurz entweichen, verschließe den Behälter danach und stelle ihn zügig in den Kühlschrank. Beschrifte ihn mit dem Zubereitungsdatum.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.
Berechnungsgrundlage pro Person: etwa 40 ml Teriyaki-Sauce. Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (ca. 320 ml).
Kalorien
68.1 kcal
pro Person
545.2 kcal
gesamtes Rezept (ca. 320 ml)
Kohlenhydrate
12.9 g
pro Person
103.1 g
gesamtes Rezept (ca. 320 ml)
Protein
1.51 g
pro Person
12.1 g
gesamtes Rezept (ca. 320 ml)
Fett
0.034 g
pro Person
0.273 g
gesamtes Rezept (ca. 320 ml)
Ballaststoffe
0.187 g
pro Person
1.5 g
gesamtes Rezept (ca. 320 ml)
Zucker
10.7 g
pro Person
85.6 g
gesamtes Rezept (ca. 320 ml)
Salz
2.93 g
pro Person
23.5 g
gesamtes Rezept (ca. 320 ml)
Häufige Fragen
Nein. Klassisches japanisches Teriyaki bezeichnet vor allem eine Garmethode, bei der eine Würzung aus Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker beim Grillen oder Braten Glanz erzeugt. Diese eigenständige Sauce mit Ingwer, Knoblauch, Reisessig und Stärke ist ausdrücklich eine japanisch inspirierte Alltagsversion.
Mirin verbindet Süße und Umami mit einer glänzenden Oberfläche und passt geschmacklich zu Sojasauce. Entscheidend ist das konkrete Produkt: Hon-Mirin und würzende Mirin-Produkte können sich bei Alkohol, Salz und Zucker deutlich unterscheiden, daher gehört der Etikettcheck zur Zubereitung.
Das Rezept wird nicht als alkoholfrei ausgewiesen. Hon-Mirin enthält Alkohol; wie viel im konkreten Produkt steckt, steht auf dem Etikett. Wer Alkohol sicher vermeiden muss, benötigt ein ausdrücklich alkoholfreies Produkt und eine dafür separat abgestimmte Rezeptur.
Die Stärke erzeugt bei kurzer Kochzeit eine gleichmäßige, haftende Konsistenz. Das ist typisch für viele international verbreitete Teriyaki-Saucen, gehört aber nicht zwingend zu einer klassischen japanischen Tare. In diesem Rezept ist die Bindung deshalb klar als Teil der adaptierten Version beschrieben.
Heiß soll die Sauce einen Löffel dünn und lückenlos überziehen und noch gleichmäßig zurücklaufen. Beim Abkühlen bindet sie weiter. Deshalb wird die Konsistenz direkt nach dem Auskochen nur geprüft und nicht mit zusätzlichen Zutaten korrigiert.
Sojasauce enthält Soja und häufig Weizen. Prüfe außerdem Mirin, Reisessig und Speisestärke anhand der Packungskennzeichnung auf weitere Allergene oder Spuren. Für eine glutenfreie Auslobung müssten alle verwendeten Produkte ausdrücklich geeignet sein; dieses Rezept macht diese Auslobung nicht.
Sobald der sichtbare Dampf entwichen ist, kommt der verschlossene Behälter ohne weitere Standzeit in den Kühlschrank. Plane die Sauce spätestens am dritten Tag ein; was bis dahin nicht gebraucht wird, frierst du frühzeitig ein. Beim Wiedererhitzen sollte sie an allen Stellen mindestens 2 Minuten lang 70 °C erreichen.
Ja. Lass die Sauce vollständig abkühlen, friere sie in kleinen, dicht verschlossenen Portionen ein und vermerke das Datum. Taue sie im Kühlschrank auf und rühre sie beim vollständigen Wiedererhitzen gründlich, damit die Bindung wieder gleichmäßig wird.