Spargelsuppe aus Schalen mit weißer Spargeleinlage

Ein kurzer Sud aus frischen Spargelschalen wird fein abgeseiht und hell gebunden. Bissfeste weiße Spargelstücke bilden die Einlage.

Getrennte Schalen und Einlage machen die Resteverwertung nachvollziehbar. Frühes Probieren verhindert, dass kräftige Herbe die Suppe dominiert.

Spargelsuppe aus Schalen mit Einlage fertig angerichtet
Gesamtzeit
55 min
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 55 min auf dem Tisch
Vorbereiten
20 min
Ruhen
0 min
Kochen
35 min

Zutaten

Personen

Spargelsud

Einlage

Helle Bindung

Zum Abrunden

So gelingt das Rezept

Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Abschnitt

    Spargelreste und Einlage vorbereiten

  2. 1

    Schalen, Enden und Einlage getrennt prüfen

    Zutaten für diesen Schritt

    Dieses Resterezept beginnt nach dem Vorbereiten eines anderen Gerichts aus weißem Spargel. Verwende nur Schalen von Stangen, die vor dem Schälen gründlich unter fließendem Wasser gewaschen wurden. Wiege die dabei aufgefangenen sauberen Schalen und kurzen Enden sowie die vom selben Spargel für diese Suppe zurückbehaltenen geschälten Stücke und Spitzen getrennt ab. Sortiere Erde, graue oder schleimige Stellen, muffig riechende Teile und stark verholzte Enden aus. Schneide kräftige Einlagestücke auf etwa 2 Zentimeter Länge und halte zarte Spitzen separat bereit.

  3. 2

    Spargelschalen sanft im gewürzten Wasser ansetzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • geprüfte saubere Spargelschalen und kurze Enden

    Gib den für den Sud vorgesehenen Anteil des Wassers mit Zucker und Meersalz in einen ausreichend großen Topf und löse die Gewürze auf. Stelle das restliche Wasser abgedeckt zum späteren Glätten bereit. Lege die geprüften Schalen und Enden locker hinein und erhitze alles langsam. Sobald der Sud leise simmert, reduziere die Hitze; die Flüssigkeit soll sich nur sanft bewegen und nicht kräftig sprudeln. Halte die Schalen vollständig benetzt, ohne sie zusammenzudrücken.

  4. 3

    Sud kurz ausziehen und mit sauberem Löffel prüfen

    Schon vorbereitet

    • sanft angesetzter Spargelschalen-Sud

    Lasse den Sud 10 bis 12 Minuten bei niedriger Hitze ziehen. Entnimm nach 8 Minuten mit einem sauberen Löffel eine kleine Probe in ein separates Schälchen und verkoste sie erst dort. Der Sud soll klar nach weißem Spargel schmecken und höchstens fein herb sein. Nimm den Topf sofort vom Herd, sobald die Herbe unangenehm kratzig wird; verwende einen deutlich bitteren Sud nicht weiter.

  5. 4

    Sud fein und ohne Druck abseihen

    Schon vorbereitet

    • aromatisch geprüfter Spargelschalen-Sud

    Setze das feinmaschige Sieb auf einen zweiten sauberen Topf und gieße den heißen Sud langsam hindurch. Lasse Schalen und Enden nur abtropfen. Drücke, reibe oder püriere sie nicht, damit keine Fasern und keine konzentrierte Herbe in die Flüssigkeit gelangen. Entsorge die ausgezogenen Reste und halte ausschließlich den klaren Sud bei kleiner Hitze warm.

  6. Abschnitt

    Einlage garen und Suppe hell binden

  7. 5

    Spargelstücke und Spitzen bissfest im Sud garen

    Schon vorbereitet

    • vorbereitete Spargelstücke und getrennte Spitzen
    • klarer warmer Spargelsud

    Gib zuerst die kräftigeren Spargelstücke in den leise siedenden Sud und die zarten Spitzen etwa 3 Minuten später. Beginne nach 6 Minuten Gesamtgarzeit mit der Messerprobe und gare je nach Dicke bis zu 10 Minuten. Die Klinge soll leicht eindringen, während die Mitte noch sanften Widerstand bietet. Hebe die Einlage mit einer Schaumkelle heraus, decke sie ab und halte den Sud warm.

  8. 6

    Butter und Mehl zu einer hellen Mehlschwitze verbinden

    Zutaten für diesen Schritt

    Erwärme die Süßrahmbutter bei mäßiger Hitze, bis sie vollständig flüssig ist, aber weder zischt noch Farbe annimmt. Gib das Weizenmehl dazu und schlage die Mischung mit dem Schneebesen glatt. Bewege die helle Paste 2 Minuten ohne Pause über den Topfboden. Ein leichter Duft ist richtig; gelbe oder braune Stellen würden das feine Spargelaroma überdecken.

  9. 7

    Warmen Spargelsud klumpenfrei einarbeiten

    Schon vorbereitet

    • warmer Spargelsud nach dem Garen der Einlage
    • glatte helle Mehlschwitze

    Gib zunächst so viel warmen Spargelsud zur Mehlschwitze, dass sie sich mit dem Schneebesen zu einer glatten, noch dicken Creme löst. Ergänze den übrigen Sud portionsweise; jede Zugabe muss vollständig eingearbeitet sein, ehe du fortfährst. Erfasse mit dem Schneebesen auch Topfboden und Rand, damit dort keine trockenen Mehlinseln zurückbleiben.

  10. 8

    Mehlbindung vollständig auskochen

    Schon vorbereitet

    • glatt gebundene Spargelsuppe

    Lasse die gebundene Suppe 8 bis 10 Minuten offen bei kleiner Hitze köcheln. Rühre regelmäßig langsam über den gesamten Topfboden. Die Suppe ist bereit, wenn sie nicht mehr mehlig schmeckt, glatt glänzt und einen Löffel dünn überzieht, aber noch fließend bleibt. Reduziere die Hitze, wenn sie am Rand stark eindickt oder am Boden anzusetzen beginnt.

  11. 9

    Sahne und helle Gewürze einarbeiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • vollständig ausgekochte seidige Suppenbasis

    Rühre die Schlagsahne in die ausgekochte Suppenbasis und würze mit weißem Pfeffer sowie frisch geriebener Muskatnuss. Erhitze die Suppe nochmals 2 Minuten sanft, ohne sie stark sprudelnd zu kochen. Rühre dabei weiter am Boden entlang. Sie soll cremig und rund schmecken, der klare Geschmack von weißem Spargel muss jedoch vor Sahne und Gewürzen erkennbar bleiben.

  12. 10

    Konsistenz und Geschmack abschließend prüfen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • cremig gewürzte Spargelsuppe

    Ziehe den Topf kurz von der Hitze und prüfe die Suppe mit einem sauberen Löffel. Sie soll gleichmäßig vom Löffel fließen, ihn dünn überziehen und fein nach Spargel schmecken. Ist sie dicker als gewünscht, rühre das zurückbehaltene heiße Wasser portionsweise ein und prüfe nach jeder Zugabe erneut; nicht benötigtes Wasser bleibt ungenutzt. Verwende die Suppe nicht weiter, wenn eine deutlich kratzige Bitterkeit oder ein muffiger Geschmack erkennbar ist.

  13. 11

    Einlage erwärmen, servieren und Reste sicher kühlen

    Schon vorbereitet

    • bissfest gegarte Spargelstücke und Spitzen
    • abschließend geprüfte servierbereite Suppenbasis

    Gib die gegarten Spargelstücke und Spitzen zurück in die heiße Suppe und erwärme sie kurz, ohne sie weiter weich zu kochen. Verteile Suppe und Einlage mit der Kelle gleichmäßig auf vorgewärmte Schalen. Soll etwas übrig bleiben, fülle die Suppe zum zügigen Herunterkühlen in niedrige verschließbare Gefäße; ihr Kern muss binnen weniger Stunden unter 7 °C gelangen. Brauche sie gekühlt nach 2 bis 3 Tagen auf und halte sie beim Wiedererhitzen überall 2 Minuten lang über 70 °C.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).

Kalorien

174.4 kcal

pro Person

697.8 kcal

gesamtes Rezept (4 Personen)

Kohlenhydrate

8.08 g

pro Person

32.3 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Protein

2.38 g

pro Person

9.51 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Fett

14.7 g

pro Person

58.9 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Ballaststoffe

1.2 g

pro Person

4.81 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Zucker

2.56 g

pro Person

10.3 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Salz

0.688 g

pro Person

2.75 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Anmerkung

Dieses Resterezept beginnt nach dem Vorbereiten des weißen Spargels für ein anderes Gericht. Wasche die Stangen vor dem Schälen gründlich. Halte dabei saubere Schalen und kurze Enden für den Sud sowie geschälte Stücke und Spitzen für die Einlage getrennt zurück. Eine pauschale Einkaufsmenge ganzer Stangen wäre wegen unterschiedlicher Stangendicke und Schälverluste nicht belastbar; maßgeblich sind deshalb die beiden abgewogenen Restanteile. Die Suppe enthält Weizen und Milch.

Häufige Fragen

Geeignet sind frische, saubere Schalen und kurze Endstücke von weißem Spargel, dessen Stangen vor dem Schälen gründlich gewaschen wurden. Erde, muffiger Geruch, Schleim, graue Stellen und stark verholzte Enden sind Ausschlussgründe.

Schalen und Enden geben nur Aroma an den Sud ab und werden danach verworfen. Die geschälten Stücke und Spitzen bleiben dagegen als essbare Einlage in der Suppe. Durch die getrennten Pflichtzutaten ist vor dem Kochen klar, dass beide Anteile vorhanden sein müssen.

Alte oder ungeeignete Reste, kräftiges Auskochen, langes Ziehen und Ausdrücken konzentrieren eine unangenehme Herbe. Prüfe den Sud früh in einem separaten Schälchen und stoppe sofort, sobald er kratzig wird. Sahne oder Zucker können starke Bitterkeit nicht zuverlässig ausgleichen.

Ja, wenn Herkunft und Frische klar sind und bestätigt ist, dass die Stangen vor dem Schälen gewaschen wurden. Bewahre die Schalen bis zur zeitnahen Verarbeitung gekühlt und abgedeckt auf. Bei unklarer Herkunft, Verschmutzung oder auffälligem Geruch solltest du sie nicht verwenden.

Verrühre Butter und Mehl zuerst zu einer glatten hellen Paste. Arbeite den warmen Sud anfangs nur in kleinen Schritten ein und glätte jeden Ansatz vollständig. Erst danach darf der restliche Sud nach und nach dazukommen.

Ja, aber das ist eine eigene Variante. Ersetze Weizenmehl nur durch ein eindeutig glutenfreies Bindemittel und folge dessen Dosier- und Anwendungshinweisen. Die Bindung wird häufig klarer und weniger samtig als bei einer klassischen Mehlschwitze.

Nur wenn es rasch gekühlt, abgedeckt gelagert und geschmacklich mild geblieben ist. Prüfe Salz und Herbe vor dem Ansetzen und passe die Würzung über die Zutatenliste an. Bei unklarer Kühlung, auffälligem Geruch oder deutlicher Bitterkeit ist frisches Wasser die sichere Wahl.

Befolge die im letzten Arbeitsschritt genannten Kühl-, Verbrauchs- und Wiedererhitzungsgrenzen. Teile größere Restmengen zum schnellen Abkühlen auf flache geschlossene Behälter auf und entnimm nur die Portion, die du tatsächlich wieder erhitzen möchtest.

Für genau diese Rezeptfassung nicht. Grüner Spargel verändert Farbe, Aroma, Schälmenge und Garverhalten deutlich. Verwende dafür ein eigens abgestimmtes Rezept, statt die weißen Schalen und die weiße Einlage ohne weitere Anpassung auszutauschen.

Weizenmehl enthält glutenhaltiges Getreide; Süßrahmbutter und Schlagsahne enthalten Milch. Bei Allergien oder Unverträglichkeiten dürfen nur eindeutig geeignete Ersatzprodukte verwendet werden. Prüfe dafür stets die aktuelle Verpackungskennzeichnung.

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