Spaghetti alla Puttanesca mit Oliven und Kapern
Würzige Spaghetti mit Tomaten, Sardellen, Knoblauch, Chili, schwarzen Oliven und Kapern.
Sardellen schmelzen im Öl zur salzigen Basis, Tomatenmark röstet kurz mit. Am Ende binden Spaghetti und Kochwasser die Sauce glänzend an die Pasta.

Zutaten
Pasta
Sauce
Finish
Optionales Finish
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Vorbereiten
- 1
Wasser aufsetzen und Zutaten vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Setze einen großen Topf mit Wasser für die Spaghetti auf. Hacke Knoblauch und Sardellen fein, schneide die Oliven grob und lasse die Kapern abtropfen, damit die Sauce später zügig starten kann.
Notiz
Bei diesem Gericht lohnt sich eine kleine Mise en place, weil die Sauce später sehr schnell zusammenkommt.
Abschnitt
Sauce und Pasta kochen
- 2
Aromatische Saucenbasis ansetzen
Zutaten für diesen Schritt
Olivenöl in einer großen Pfanne bei milder bis mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch und Chiliflocken 30 bis 60 Sekunden anschwitzen, bis es duftet, aber nichts bräunt. Sardellen zugeben und mit dem Kochlöffel im Öl zerdrücken, bis sie fast schmelzen. Dann Tomatenmark einrühren und etwa 1 Minute mitrösten, damit es dunkler und aromatischer wird.
Notiz
Wird der Knoblauch dunkel, kann die Sauce bitter werden. Lieber mit etwas weniger Hitze arbeiten.
- 3
Sauce köcheln lassen und Spaghetti garen
Zutaten für diesen Schritt
Gib stückige Tomaten, Oliven und Kapern zur Saucenbasis und rühre alles gut ein. Lasse die Puttanesca-Sauce 8 bis 10 Minuten offen köcheln, bis sie leicht eindickt. Koche währenddessen die Spaghetti al dente und schöpfe vor dem Abgießen etwas Pastawasser ab.
Notiz
Die Sauce jetzt noch nicht final salzen, weil erst Pasta und Kochwasser die endgültige Balance bestimmen.
- 4
Mit Kochwasser binden und final abschmecken
Zutaten für diesen Schritt
Gib die Spaghetti mit etwas Kochwasser in die Sauce und schwenke alles, bis die Nudeln glänzen. Rühre Petersilie unter und gib nach Wunsch fein abgeriebene Zitronenschale dazu und würze nur vorsichtig mit Salz und schwarzem Pfeffer, weil Sardellen, Oliven und Kapern schon salzig sind.
Notiz
Die Pasta soll saftig und glänzend wirken, nicht trocken auf dem Teller liegen.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
517.3 kcal
pro Portion
2069.2 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
81.1 g
pro Portion
324.4 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
16.9 g
pro Portion
67.5 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
14.3 g
pro Portion
57.3 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
5.74 g
pro Portion
23 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
8.42 g
pro Portion
33.7 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
8.18 g
pro Portion
32.7 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Anmerkung
Salze die Sauce erst nach dem Schwenken mit Pasta und Kochwasser, weil Sardellen, Kapern und Oliven bereits viel Würze mitbringen. Für das beste Aroma passen kleine, weiche schwarze Oliven wie Gaeta oder Taggiasca besser als feste Standardoliven. Zitronenabrieb ist hier nur ein optionales Frische-Finish und kein klassischer Pflichtbestandteil.
Mehr zum Rezept
Varianten: Für extra Fülle etwas Pastawasser nach dem Emulgieren weiter reduzieren; für mildere Schärfe Chiliflocken reduzieren oder erst am Ende dosieren. Ohne Sardellen wird das Gericht vegetarisch, benötigt dann jedoch etwas mehr Salz, um die fehlende Tiefe auszugleichen.
FAQ
Häufige Fragen
Traditionell eher nicht. Die Sauce lebt von Tomaten, Sardellen, Kapern und Oliven, also von einer salzig-würzigen Balance, die durch Parmesan schnell zu dominant wird. Wenn du Käse magst, probiere lieber erst einen kleinen Teller damit aus.
Ja, das geht, aber die Sauce verliert deutlich an Tiefe und Umami. Wenn du sie weglässt, helfen etwas mehr Tomatenmark und ein paar zusätzliche Kapern oder Oliven mehr als einfach nur mehr Salz.
Am besten funktionieren kleine, aromatische schwarze Oliven mit eher weicher Textur, zum Beispiel Gaeta oder Taggiasca. Sehr feste, stark säuerliche Standardoliven wirken in der Sauce oft etwas grob.
Sehr gut passen auch Linguine oder Spaghettini. Wichtig ist vor allem eine Pastaform, die sich gut schwenken lässt und die Sauce sauber aufnimmt.
Ja, aber nur mit sehr reifen, aromatischen Tomaten. Ersetze Dosentomaten durch eine entsprechend größere Menge frische, gehäutete Tomaten und lasse die Sauce bei Bedarf etwas länger einkochen.
Spüle die Kapern ab, probiere die Oliven vorab und salze die Sauce wirklich erst nach dem Schwenken mit Pasta und Kochwasser. Wenn sie dann trotzdem zu kräftig schmeckt, helfen meist ein kleiner Schluck Kochwasser und etwas zusätzliche Tomate besser als mehr Öl.
Ja, die Sauce kannst du gut 1 Tag vorher kochen und gekühlt aufbewahren. Beim Erwärmen einfach mit einem kleinen Schluck Wasser oder etwas Pasta-Kochwasser wieder geschmeidig machen und erst dann mit frisch gekochter Pasta vermengen.
Reste luftdicht verpackt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 1 bis 2 Tagen essen. Zum Aufwärmen die Pasta am besten in der Pfanne mit einem kleinen Schuss Wasser locker rühren, damit die Sauce wieder bindet.