Spaghetti alla Puttanesca mit Oliven und Kapern

Würzige Spaghetti mit Tomaten, Sardellen, Knoblauch, Chili, schwarzen Oliven und Kapern.

Sardellen schmelzen im Öl zur salzigen Basis, Tomatenmark röstet kurz mit. Am Ende binden Spaghetti und Kochwasser die Sauce glänzend an die Pasta.

Spaghetti alla Puttanesca mit Tomatensauce, Oliven, Kapern und Petersilie
Vorbereitung

10 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

20 min

Zutaten

Pasta

Sauce

Finish

Optionales Finish

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Vorbereiten

  2. 1

    Wasser aufsetzen und Zutaten vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Setze einen großen Topf mit Wasser für die Spaghetti auf. Hacke Knoblauch und Sardellen fein, schneide die Oliven grob und lasse die Kapern abtropfen, damit die Sauce später zügig starten kann.

    Notiz

    Bei diesem Gericht lohnt sich eine kleine Mise en place, weil die Sauce später sehr schnell zusammenkommt.

  3. Abschnitt

    Sauce und Pasta kochen

  4. 2

    Aromatische Saucenbasis ansetzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Olivenöl in einer großen Pfanne bei milder bis mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch und Chiliflocken 30 bis 60 Sekunden anschwitzen, bis es duftet, aber nichts bräunt. Sardellen zugeben und mit dem Kochlöffel im Öl zerdrücken, bis sie fast schmelzen. Dann Tomatenmark einrühren und etwa 1 Minute mitrösten, damit es dunkler und aromatischer wird.

    Notiz

    Wird der Knoblauch dunkel, kann die Sauce bitter werden. Lieber mit etwas weniger Hitze arbeiten.

  5. 3

    Sauce köcheln lassen und Spaghetti garen

    Zutaten für diesen Schritt

    Gib stückige Tomaten, Oliven und Kapern zur Saucenbasis und rühre alles gut ein. Lasse die Puttanesca-Sauce 8 bis 10 Minuten offen köcheln, bis sie leicht eindickt. Koche währenddessen die Spaghetti al dente und schöpfe vor dem Abgießen etwas Pastawasser ab.

    Notiz

    Die Sauce jetzt noch nicht final salzen, weil erst Pasta und Kochwasser die endgültige Balance bestimmen.

  6. 4

    Mit Kochwasser binden und final abschmecken

    Zutaten für diesen Schritt

    Gib die Spaghetti mit etwas Kochwasser in die Sauce und schwenke alles, bis die Nudeln glänzen. Rühre Petersilie unter und gib nach Wunsch fein abgeriebene Zitronenschale dazu und würze nur vorsichtig mit Salz und schwarzem Pfeffer, weil Sardellen, Oliven und Kapern schon salzig sind.

    Notiz

    Die Pasta soll saftig und glänzend wirken, nicht trocken auf dem Teller liegen.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

517.3 kcal

pro Portion

2069.2 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

81.1 g

pro Portion

324.4 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

16.9 g

pro Portion

67.5 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

14.3 g

pro Portion

57.3 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

5.74 g

pro Portion

23 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

8.42 g

pro Portion

33.7 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

8.18 g

pro Portion

32.7 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Anmerkung

Salze die Sauce erst nach dem Schwenken mit Pasta und Kochwasser, weil Sardellen, Kapern und Oliven bereits viel Würze mitbringen. Für das beste Aroma passen kleine, weiche schwarze Oliven wie Gaeta oder Taggiasca besser als feste Standardoliven. Zitronenabrieb ist hier nur ein optionales Frische-Finish und kein klassischer Pflichtbestandteil.

Mehr zum Rezept

Varianten: Für extra Fülle etwas Pastawasser nach dem Emulgieren weiter reduzieren; für mildere Schärfe Chiliflocken reduzieren oder erst am Ende dosieren. Ohne Sardellen wird das Gericht vegetarisch, benötigt dann jedoch etwas mehr Salz, um die fehlende Tiefe auszugleichen.

FAQ

Häufige Fragen

Traditionell eher nicht. Die Sauce lebt von Tomaten, Sardellen, Kapern und Oliven, also von einer salzig-würzigen Balance, die durch Parmesan schnell zu dominant wird. Wenn du Käse magst, probiere lieber erst einen kleinen Teller damit aus.

Ja, das geht, aber die Sauce verliert deutlich an Tiefe und Umami. Wenn du sie weglässt, helfen etwas mehr Tomatenmark und ein paar zusätzliche Kapern oder Oliven mehr als einfach nur mehr Salz.

Am besten funktionieren kleine, aromatische schwarze Oliven mit eher weicher Textur, zum Beispiel Gaeta oder Taggiasca. Sehr feste, stark säuerliche Standardoliven wirken in der Sauce oft etwas grob.

Sehr gut passen auch Linguine oder Spaghettini. Wichtig ist vor allem eine Pastaform, die sich gut schwenken lässt und die Sauce sauber aufnimmt.

Ja, aber nur mit sehr reifen, aromatischen Tomaten. Ersetze Dosentomaten durch eine entsprechend größere Menge frische, gehäutete Tomaten und lasse die Sauce bei Bedarf etwas länger einkochen.

Spüle die Kapern ab, probiere die Oliven vorab und salze die Sauce wirklich erst nach dem Schwenken mit Pasta und Kochwasser. Wenn sie dann trotzdem zu kräftig schmeckt, helfen meist ein kleiner Schluck Kochwasser und etwas zusätzliche Tomate besser als mehr Öl.

Ja, die Sauce kannst du gut 1 Tag vorher kochen und gekühlt aufbewahren. Beim Erwärmen einfach mit einem kleinen Schluck Wasser oder etwas Pasta-Kochwasser wieder geschmeidig machen und erst dann mit frisch gekochter Pasta vermengen.

Reste luftdicht verpackt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 1 bis 2 Tagen essen. Zum Aufwärmen die Pasta am besten in der Pfanne mit einem kleinen Schuss Wasser locker rühren, damit die Sauce wieder bindet.

Veröffentlicht: Aktualisiert:

Bewertung abgeben

Aktuelle GesamtbewertungBewertung: ★★★★★ 5.0/5 (1 Bewertungen)
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0

0/400 Zeichen

Bewertungen aus der Community

Boris G.

★★★★★ 5.0/5