Köttbullar-Sauce mit Sahne und Fond

Helle Mehlschwitze, Rinderfond und Sahne ergeben eine glatte Köttbullar-Sauce. Sojasauce, Dijon-Senf, Piment und weißer Pfeffer setzen die Würze.

Die Zwiebel wird weich, aber nicht braun angeschwitzt. Warmer Fond kommt portionsweise in die ausgekochte Mehlschwitze; erst danach folgen Sahne und Würzsaucen.

Köttbullar mit cremiger Rahmsauce, Kartoffeln und Preiselbeeren auf einem Teller
Gesamtzeit
35 min
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 35 min auf dem Tisch
Vorbereiten
10 min
Ruhen
0 min
Kochen
25 min

Zutaten

Ergibt ca. 640 ml · Pro Portion: etwa 160 ml Köttbullar-Sauce

Sauce

Würze

So gelingt das Rezept

Du bereitest insgesamt ca. 640 ml für 4 Portionen zu. Eine Portion entspricht etwa 160 ml Köttbullar-Sauce. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Abschnitt

    Sauce vorbereiten

  2. 1

    Zwiebel gleichmäßig fein würfeln

    Zutaten für diesen Schritt

    Schäle und halbiere die Zwiebel. Schneide sie zuerst längs in schmale Streifen, dann quer in gleichmäßig feine Würfel. Trenne zusammenhängende Lagen mit den Fingerspitzen. Gleichmäßige Würfel werden gleichzeitig weich und bleiben später nicht als harte Stücke in der Sauce zurück.

  3. 2

    Rinderfond erhitzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Erhitze den Rinderfond in einem kleinen Topf, bis er deutlich dampft, aber noch nicht sprudelnd kocht. Halte ihn bei niedriger Hitze warm. Warmer Fond lässt sich gleichmäßiger in die Mehlschwitze einarbeiten und bremst den Kochvorgang weniger stark ab.

  4. Abschnitt

    Köttbullar-Sauce kochen

  5. 3

    Zwiebel in Butter weich anschwitzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Gleichmäßig fein geschnittene Zwiebelwürfel

    Schmelze die Butter in einer ausreichend großen Stielkasserolle bei mittlerer Hitze. Füge die Zwiebelwürfel hinzu und gare sie 4 bis 5 Minuten; bewege sie dabei häufig mit dem Kochlöffel. Fertig sind sie, sobald sie weich sowie glasig aussehen und süßlich duften. Nimm die Hitze zurück, falls die Ränder bräunen.

  6. 4

    Zwiebel-Mehlschwitze hell garen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Weich angeschwitzte glasige Zwiebelbasis

    Streue das Mehl gleichmäßig über die Zwiebelbasis und arbeite es vollständig ein. Erhitze die Mischung 2 Minuten bei mittlerer bis niedriger Hitze und rühre ohne Unterbrechung über den Topfboden. Die Mehlschwitze soll schäumen und nussig duften, aber hell bleiben; trockene Mehlnester dürfen nicht mehr sichtbar sein.

  7. 5

    Warmen Fond klümpchenfrei einarbeiten

    Schon vorbereitet

    • Dampfend heißer Rinderfond
    • Hell ausgekochte Mehlschwitze mit Zwiebel

    Gib den warmen Fond portionsweise zur Mehlschwitze und rühre jede Zugabe mit dem Schneebesen vollständig glatt, bevor weitere Flüssigkeit dazukommt. Fahre mit dem Schneebesen auch entlang des Topfrands und über den Boden. Nach der letzten Zugabe soll eine homogene, noch dünn wirkende Saucenbasis ohne Mehlklümpchen vorliegen.

  8. 6

    Mehlbindung vollständig ausquellen lassen

    Schon vorbereitet

    • Klümpchenfrei angerührte Fondbasis

    Bringe die Fondbasis unter Rühren einmal sichtbar zum Kochen. Reduziere die Hitze und lasse sie 8 bis 10 Minuten offen leise köcheln. Rühre regelmäßig bodennah, besonders an den Rändern. Probiere eine kleine Menge: Sie darf nicht mehr nach rohem Mehl schmecken und soll zugleich einen dünnen Film auf einem Löffel hinterlassen.

  9. 7

    Sahne und Würzsaucen einrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Vollständig ausgekochte glatte Saucenbasis

    Rühre Schlagsahne, Sojasauce, Dijon-Senf, Worcestershiresauce und Piment mit dem Schneebesen in die ausgekochte Basis. Bringe die Sauce erneut zum leisen Köcheln und lasse sie 3 bis 4 Minuten offen ziehen. Rühre dabei regelmäßig, damit nichts am Topfboden ansetzt und sich der Senf vollständig verteilt.

  10. 8

    Würzen und Konsistenz prüfen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Mit Sahne und Würzsaucen verfeinerte Köttbullar-Sauce

    Rühre Salz und weißen Pfeffer gleichmäßig ein und lasse die Sauce noch 1 Minute leise köcheln. Ziehe mit einem Löffel eine Spur über den Topfboden: Die Sauce ist servierbereit, wenn sich die Spur langsam wieder schließt und ein überzogener Löffelrücken einen klaren Strich hält. Bleibt sie zu dünn, koche sie in kurzen Intervallen weiter und prüfe erneut.

  11. 9

    Nach Wunsch passieren und direkt servieren

    Schon vorbereitet

    • Servierfertige sämige Köttbullar-Sauce

    Für eine glatte Sauce setze ein feines Sieb über einen sauberen Topf und streiche die Sauce portionsweise mit einem Kochlöffel hindurch. Erwärme sie danach unter Rühren nur so lange, bis sie wieder dampfend heiß ist. Serviere sie direkt; beim Stehen bildet die Mehlbindung eine Haut und die Sauce zieht weiter an.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Berechnungsgrundlage pro Portion: etwa 160 ml Köttbullar-Sauce. Angezeigt werden die Werte pro Portion und für das gesamte Rezept (ca. 640 ml).

Kalorien

244.4 kcal

pro Portion

977.6 kcal

gesamtes Rezept (ca. 640 ml)

Kohlenhydrate

8.54 g

pro Portion

34.2 g

gesamtes Rezept (ca. 640 ml)

Protein

3.5 g

pro Portion

14 g

gesamtes Rezept (ca. 640 ml)

Fett

21.7 g

pro Portion

86.7 g

gesamtes Rezept (ca. 640 ml)

Ballaststoffe

0.674 g

pro Portion

2.7 g

gesamtes Rezept (ca. 640 ml)

Zucker

2.67 g

pro Portion

10.7 g

gesamtes Rezept (ca. 640 ml)

Salz

1.99 g

pro Portion

7.96 g

gesamtes Rezept (ca. 640 ml)

Anmerkung

Benötigt werden ein kleines Messer, Schneidebrett, kleiner Topf, ausreichend große Stielkasserolle, Kochlöffel, Schneebesen, feines Sieb und Einstichthermometer.

Häufige Fragen

Koche die Mehlschwitze zunächst vollständig aus und arbeite den warmen Fond portionsweise ein. Rühre jede Zugabe glatt, bevor weitere Flüssigkeit folgt, und fahre mit dem Schneebesen auch über Boden und Topfrand. Bereits feste Klümpchen lassen sich am Ende durch ein feines Sieb entfernen.

Die Sauce überzieht einen Löffelrücken gleichmäßig. Ein hineingezogener Strich bleibt klar stehen, während eine Spur am Topfboden langsam wieder zusammenläuft. Wirkt die Sauce noch wässrig, braucht sie weitere kurze Kochintervalle; beim Abkühlen wird sie zusätzlich fester.

Ja. Löse einen nicht verbrannten Bratensatz mit einem Teil des bereits abgemessenen Rinderfonds und gib diese Flüssigkeit zusammen mit dem übrigen Fond zur Mehlschwitze. Verbrannte schwarze Rückstände kommen nicht in die Sauce, weil sie bitter schmecken.

Eine offizielle IKEA-Fassung kombiniert Butter, Mehl, Brühe oder Fond, Sahne, Sojasauce und Dijon-Senf. Diese Variante ergänzt fein angeschwitzte Zwiebel, Worcestershiresauce, weißen Pfeffer und Piment. Sie ist damit eine klar benannte Hausvariante und kein behauptetes historisches Original.

Typisch sind Fleischbällchen, Kartoffelpüree oder gekochte Kartoffeln und Preiselbeerkonfitüre, die getrennt neben der Sauce serviert wird. Auch Erbsen oder anderes mildes Gemüse passen dazu. Diese Beilagen gehören nicht zur berechneten Sauce und werden separat zubereitet.

Ja. Fülle sie nach dem Kochen in einen flachen, sauberen Behälter und kühle sie zügig. Als belastbarer Richtwert gelten höchstens 21 °C innerhalb von 2 Stunden und höchstens 5 °C innerhalb von insgesamt 6 Stunden. Decke sie nach dem Auskühlen dicht ab und verbrauche sie innerhalb von drei bis vier Tagen.

Erhitze sie unter regelmäßigem Rühren vollständig und prüfe an mehreren Stellen mindestens 74 °C. Sauce und Bratensoße sollen beim Wiedererwärmen kurz sprudelnd aufkochen. Rühre bodennah, damit die Mehlbindung nicht ansetzt, und erwärme nur die Portion, die du direkt servierst.

Ja, die Sauce kann nach dem sicheren Abkühlen portionsweise eingefroren werden. Nach dem Auftauen im Kühlschrank kann die Sahnebindung zunächst leicht getrennt wirken. Beim vollständigen Erhitzen kräftig rühren; eine dauerhaft flockige oder auffällig riechende Sauce wird nicht serviert.

Sicher enthalten sind Milch durch Butter und Sahne, Weizen und damit Gluten durch das Mehl, Soja durch die Sojasauce sowie Senf. Rinderfond, Sojasauce und Worcestershiresauce können je nach Produkt zusätzlich Sellerie, Weizen, Fisch oder Sulfite enthalten. Maßgeblich ist immer das konkrete Etikett.

Preiselbeerkonfitüre ist eine typische Beilage zu schwedischen Fleischbällchen und wird getrennt serviert. So bleibt die Sauce herzhaft und jeder kann Süße und Frucht selbst kombinieren. Das Rezept führt sie deshalb nicht als Bestandteil der Sauce oder ihrer Nährwerte.

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