Weiches Pita-Brot zum Füllen
Heiß gebackene Pita-Fladen mit weicher Krume und einer Tasche, die sich nach kurzer Ruhezeit sauber für herzhafte oder frische Füllungen öffnen lässt.
Der elastische Hefeteig geht kontrolliert, wird in gleich schwere Stücke geteilt und rissfrei ausgerollt. Auf der stark vorgeheizten Backfläche bildet sich die typische Brottasche.

- Vorbereiten
- 25 min
- Ruhen
- 1 h 25 min
- Kochen
- 20 min
Zutaten
Ergibt 8 Pita-Brote · Pro Person: 1 Pita-Brot
Teig
So gelingt das Rezept
Für 8 Personen bereitest du insgesamt 8 Pita-Brote zu. Pro Person: 1 Pita-Brot. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
Abschnitt
Hefeteig kneten und gehen lassen
- 1
Trockene Zutaten gleichmäßig vermischen
Zutaten für diesen Schritt
Das für den Teig bestimmte Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel sorgfältig vermischen. Die Trockenhefe wird direkt unter das Mehl gerührt und muss nicht zuvor in Wasser aktiviert werden.
- 2
Wasser und Olivenöl einarbeiten
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Gleichmäßige trockene Teigmischung
Das Wasser zusammen mit dem Olivenöl in die Schüssel gießen. Alles mit dem Löffel vom Rand zur Mitte arbeiten, bis sämtliche trockenen Partien aufgenommen sind und ein rauer Teigklumpen entsteht. Verbliebene Mehlspuren mit dem Teig aufnehmen, jedoch kein weiteres Wasser ergänzen.
- 3
Pita-Teig vollständig auskneten
Schon vorbereitet
- Zusammenhängender rauer Pita-Teig
Den Teig auf der sauberen, unbemehlten Arbeitsfläche oder in der Küchenmaschine auf niedriger bis mittlerer Stufe 8 bis 10 Minuten kneten. Fertig ist er, wenn die Oberfläche glatt wirkt, der Teig elastisch zurückfedert und nur noch leicht haftet. Klebt er anfangs stark, 5 Minuten abgedeckt ruhen lassen und anschließend weiterkneten; kein zusätzliches Mehl einarbeiten.
- 4
Teig kontrolliert anspringen lassen
Schon vorbereitet
- Glatter elastischer Pita-Teig
Den Teig rund formen, zurück in die gereinigte Schüssel setzen und luftdicht abdecken. Bei 24 bis 26 °C zunächst 30 Minuten gehen lassen. Danach soll die Kugel erkennbar lockerer wirken; eine Volumenverdopplung ist zu diesem Zeitpunkt nicht erforderlich.
- 5
Backfläche vorheizen und Gare beenden
Schon vorbereitet
- Sichtbar gelockerter Pita-Teig
Ein stabiles Backblech mit der Unterseite nach oben oder einen geeigneten Pizzastein beziehungsweise Backstahl in das untere Ofendrittel schieben. Den Regler auf 250 °C bei Ober-/Unterhitze stellen; erreicht der Ofen diese Temperatur nicht, seine höchste verfügbare Stufe wählen. Die Backfläche mindestens 30 Minuten vollständig durchheizen. Währenddessen den abgedeckten Teig weitere 30 Minuten gehen lassen. Bereit ist er, wenn er deutlich aufgegangen ist und eine sanft eingedrückte Stelle langsam zurückfedert.
Abschnitt
Pitas formen und heiß backen
- 6
Teig in gleich schwere Kugeln teilen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Fertig gegangener Pita-Teig
Die Arbeitsfläche mit einem kleinen Teil des zurückbehaltenen Mehls bestäuben. Den Teig daraufgeben, behutsam zu einer gleichmäßigen Rolle formen und mit einer Waage in acht gleich schwere Stücke teilen. Die Schnittflächen jedes Stücks nach unten ziehen und auf der Unterseite zu einer geschlossenen Naht zusammendrücken.
- 7
Teigkugeln abgedeckt entspannen lassen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Acht gleich schwere Pita-Teigkugeln
Die Fläche sehr dünn mit einem weiteren Teil des zurückbehaltenen Mehls bestäuben. Die Teigkugeln mit Abstand und der Naht nach unten daraufsetzen, mit einem sauberen Tuch oder einer Haube abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Danach sollen sie sich ohne starken Widerstand flach drücken lassen.
- 8
Fladen gleichmäßig und rissfrei ausrollen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Entspannte Pita-Teigkugeln
Das restliche Mehl sparsam zum Ausrollen verwenden. Jede Kugel erst mit der Hand flach drücken und dann von der Mitte nach außen zu einem runden Fladen von 17 bis 18 cm Durchmesser und etwa 4 mm gleichmäßiger Dicke ausrollen. Den Fladen mehrfach drehen, nicht über den Rand hinausrollen und kleine Risse sofort sanft zusammendrücken. Fertige Fladen getrennt voneinander und abgedeckt bereitlegen, damit ihre Oberfläche nicht austrocknet.
- 9
Pitas in kleinen Chargen aufblähen lassen
Schon vorbereitet
- Gleichmäßig ausgerollte Pita-Fladen
Jeweils zwei Fladen zügig auf die sehr heiße Backfläche legen und die Ofentür sofort schließen. 3 bis 5 Minuten backen, bis sich die Fladen vollständig oder weitgehend aufblähen und nur einzelne hellbraune Stellen zeigen; nicht wenden. Nach jeder Charge die leere Backfläche bei geschlossener Tür 2 Minuten wieder aufheizen lassen. Die übrigen Fladen bis zu ihrem Backdurchgang abgedeckt halten.
- 10
Pitas weich halten und Taschen öffnen
Schon vorbereitet
- Heiß gebackene Pita-Brote
Die heißen Pitas sofort in ein sauberes, trockenes Küchentuch legen und vollständig einschlagen. 10 Minuten im Tuch ruhen lassen; dabei gleicht sich die Feuchtigkeit aus und die Brote werden biegsam. Anschließend jedes Brot an einer Seite mit einem Messer einschneiden und die Tasche vorsichtig öffnen, ohne die gegenüberliegende Kante zu durchtrennen. Vor dem luftdichten Verpacken vollständig auskühlen lassen.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.
Berechnungsgrundlage pro Person: 1 Pita-Brot. Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (8 Pita-Brote).
Kalorien
253.9 kcal
pro Person
2031 kcal
gesamtes Rezept (8 Pita-Brote)
Kohlenhydrate
48.2 g
pro Person
385.5 g
gesamtes Rezept (8 Pita-Brote)
Protein
7.18 g
pro Person
57.4 g
gesamtes Rezept (8 Pita-Brote)
Fett
2.98 g
pro Person
23.8 g
gesamtes Rezept (8 Pita-Brote)
Ballaststoffe
2.31 g
pro Person
18.5 g
gesamtes Rezept (8 Pita-Brote)
Zucker
1.97 g
pro Person
15.8 g
gesamtes Rezept (8 Pita-Brote)
Salz
1.23 g
pro Person
9.82 g
gesamtes Rezept (8 Pita-Brote)
Mehr zum Rezept
Wenn du besonders weiche Pitas möchtest, reduziere die Backzeit leicht und halte sie nach dem Backen länger im Tuch. Für mehr Aroma kann der Teig nach der Gare im Kühlschrank langsam reifen; vor dem Formen wieder temperieren. Als Füllung passen zum Beispiel Hummus, Falafel, gegrilltes Gemüse, Salat, Tahini-Dip oder würziges Linsenragout; am besten zuerst eine eher trockene Schicht einstreichen und Saftiges zuletzt zugeben, damit die Krume nicht durchweicht.
Häufige Fragen
Auf der sehr heißen Backfläche verdampft die Feuchtigkeit im Teig rasch. Zwischen den bereits anbackenden Außenschichten bildet der Dampf einen Hohlraum. Dafür müssen die Fladen gleichmäßig dick, rissfrei und bis zum Backen vor Austrocknung geschützt sein.
Am zuverlässigsten ist starke Ober-/Unterhitze mit einer vollständig aufgeheizten Backfläche im unteren Ofendrittel. Verwendet wird die höchste geeignete Temperatur des Ofens bis 250 °C. Reine Umluft kann die Oberfläche schneller austrocknen und ist für diesen Ablauf nicht geprüft.
Nein. Die hier verwendete Trockenhefe wird gleichmäßig unter die trockenen Zutaten gemischt. Ein vorgeschalteter Schaumtest ist für diesen Ablauf unnötig und kein verlässlicher Ersatz für ein unbeschädigtes Produkt innerhalb des Haltbarkeitsdatums.
Die Stückzahl ist auf die gesamte Teigmenge und die vorgegebenen Fladenmaße abgestimmt. Gleich schwere Teiglinge lassen sich auf den festgelegten Durchmesser und die gleichmäßige Dicke ausrollen, ohne dass die Fladen für eine zuverlässige Tasche zu massiv werden.
Dann ist das Klebergerüst noch zu angespannt. Den betroffenen Teigling wieder abdecken und einige Minuten ruhen lassen, während die übrigen Stücke ausgerollt werden. Starkes Ziehen oder zusätzliches Mehl macht den Fladen eher ungleichmäßig.
Beim Öffnen der Ofentür und durch den kalten Teig verliert die Backfläche Wärme. Die kurze Aufheizphase bei geschlossener Tür stellt die starke Anfangshitze für die nächste Charge wieder her und macht das Aufblähen gleichmäßiger.
Nein. Rohes Mehl und ungebackener Hefeteig können Krankheitserreger enthalten. Hände, Arbeitsfläche und Werkzeuge nach Kontakt mit rohem Teig reinigen und die Pitas vollständig durchbacken; sichtbares Aufblähen allein ist kein Grund, rohen Teig zu kosten.
Eine kalte Übernachtgare ist für diese konkrete Hefemenge, Zeitplanung und Stückgeometrie nicht geprüft. Sie verändert Gärgeschwindigkeit und Teigtemperatur. Für ein reproduzierbares Ergebnis wird deshalb die beschriebene Gare bei kontrollierter Raumtemperatur verwendet.
Für die beste Textur die Brote am Backtag servieren. Reste erst ganz erkalten lassen und danach sofort dicht einpacken. Sollen sie länger aufbewahrt werden, die Pitas durch Backpapier trennen und einfrieren. Im geschlossenen Behälter auftauen und vor dem Servieren kurz erwärmen. Eine feste Haltbarkeit wurde nicht durch Lagerprüfungen bestimmt.
Die aufgeführten Zutaten sind grundsätzlich vegan. Weizen enthält Gluten und ist das maßgebliche Allergen. Ob das fertige Brot für eine bestimmte Ernährungsweise geeignet ist, hängt zusätzlich von den verwendeten Packungsprodukten und möglichem Kreuzkontakt in der Küche ab.