Saftiger Orangenkuchen mit ganzen Orangen
Aromatischer Kuchen aus vorgekochten Bio-Orangen samt Schale, Mandeln und feiner Vanille, saftig und intensiv fruchtig.
Ganze Bio-Orangen werden weich gekocht, entkernt und fein püriert, bevor sie in den Teig kommen. Mandeln, Butter und Eier geben dem Orangenkuchen eine dichte, saftige Krume und eine intensive Zitrusnote.

Zutaten
Fruchtbasis
Teig
Form & Finish
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Orangen vorbereiten
- 1
Orangen weich kochen
Zutaten für diesen Schritt
Die Bio-Orangen gründlich unter warmem Wasser waschen und in einen Topf legen. Mit dem Wasser bedecken, aufkochen und dann zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 60 Minuten sanft sieden lassen, bis die Schale weich ist und sich leicht mit einem Messer einstechen lässt. Falls zu viel Wasser verdampft, etwas heißes Wasser nachgießen, damit die Orangen bedeckt bleiben.
Notiz
Die Orangen sollen nur sanft sieden, nicht sprudelnd kochen.
- 2
Orangen entkernen und pürieren
Die weichen Orangen aus dem Kochwasser heben, gut abtropfen lassen und 15–20 Minuten abkühlen lassen, bis du sie anfassen kannst. Die Orangen halbieren, alle sichtbaren Kerne entfernen und die Früchte samt Schale grob zerteilen. Anschließend sehr fein pürieren, bis eine dicke, möglichst glatte Orangenmasse ohne grobe Schalenstücke entsteht.
Notiz
Das Kochwasser wird nicht weiterverwendet.
Abschnitt
Form und Teig
- 3
Springform einfetten und Ofen vorheizen
Zutaten für diesen Schritt
Eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit der Butter gründlich einfetten und mit dem Weizenmehl dünn ausstäuben. Überschüssiges Mehl ausklopfen. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen und ein Rost auf die mittlere Schiene schieben.
Notiz
Eine gut gefettete und bemehlte Form hilft, den saftigen Kuchen später sauber zu lösen.
- 4
Butter und Zucker cremig rühren
Zutaten für diesen Schritt
Die weiche Butter und den Zucker in eine große Rührschüssel geben. Mit dem Handrührgerät 3–4 Minuten aufschlagen, bis die Masse heller, cremig und leicht luftig ist.
Notiz
Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein.
- 5
Eier und Vanille einarbeiten
Zutaten für diesen Schritt
Die Eier einzeln zur Butter-Zucker-Masse geben und jedes Ei etwa 20–30 Sekunden unterrühren, bis die Masse wieder gleichmäßig aussieht. Danach den Vanilleextrakt kurz einrühren.
Notiz
Zimmerwarme Eier verbinden sich leichter mit der Buttermasse.
- 6
Orangenpüree unterrühren
Das fein pürierte Orangenpüree zur Eier-Butter-Masse geben und kurz auf niedriger Stufe unterrühren, bis der Teig gleichmäßig orange gefärbt ist.
Notiz
Die Masse ist jetzt eher dickflüssig und fruchtig; das ist richtig so.
- 7
Trockene Zutaten mischen
Zutaten für diesen Schritt
Weizenmehl, gemahlene Mandeln, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel gründlich vermengen. Die Mischung zur Orangenmasse geben und mit einem Teigschaber oder auf niedrigster Rührstufe nur so lange einarbeiten, bis keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind.
Notiz
Nicht länger rühren als nötig, sonst wird die Krume fester.
Abschnitt
Backen und servieren
- 8
Kuchen backen
Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und die Oberfläche glatt streichen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen 45–50 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzstäbchen aus der Mitte sauber oder mit wenigen feuchten Krümeln herauskommt. Wird die Oberfläche nach etwa 35 Minuten zu dunkel, locker mit Backpapier abdecken.
Notiz
Die genaue Backzeit kann je nach Ofen leicht variieren.
- 9
Kuchen abkühlen lassen
Den Orangenkuchen 10 Minuten in der Form stehen lassen. Dann den Rand vorsichtig lösen, den Kuchen aus der Form nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Plane dafür etwa 60 Minuten ein, damit die saftige Krume stabil wird und sich sauber schneiden lässt.
Notiz
Warm ist der Kuchen besonders empfindlich und kann beim Schneiden brechen.
- 10
Mit Puderzucker bestäuben
Zutaten für diesen Schritt
Den vollständig ausgekühlten Kuchen kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Dafür den Puderzucker in ein feines Sieb geben und gleichmäßig über die Oberfläche streuen.
Notiz
Erst nach dem Auskühlen bestäuben, sonst schmilzt der Puderzucker schnell in die Oberfläche ein.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
299.1 kcal
pro Portion
3589.2 kcal
gesamt aktuell (12 Portionen)
Kohlenhydrate
34.8 g
pro Portion
417.2 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Protein
5.91 g
pro Portion
71 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Fett
15.1 g
pro Portion
180.9 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Ballaststoffe
2.12 g
pro Portion
25.4 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Zucker
21.2 g
pro Portion
254.3 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Salz
0.453 g
pro Portion
5.43 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Anmerkung
Verwende unbedingt unbehandelte Bio-Orangen, weil die Schale mitgegessen wird. Entferne vor dem Pürieren alle sichtbaren Kerne, denn sie können stark bitter schmecken. Nach dem Einrühren der trockenen Zutaten den Teig nur kurz mischen, damit der Kuchen zart bleibt. Gut abgedeckt hält er 2–3 Tage und schmeckt nach einer Nacht oft noch aromatischer.
Mehr zum Rezept
Für eine noch feinere Krume kann die Fruchtmasse besonders glatt püriert und bei Bedarf durch ein Sieb gestrichen werden. Wer es nussiger mag, kann den Mandelanteil erhöhen und die Mehlmenge entsprechend reduzieren. Als Alternative zum Bestäuben eignet sich auch ein dünner Spiegel aus leicht erwärmter Marmelade, der dem Kuchen Glanz gibt und ihn länger saftig hält.
FAQ
Häufige Fragen
Durch das Vorkochen wird die Schale weich und deutlich milder. So kannst du die ganzen Bio-Orangen samt Schale pürieren, ohne dass harte Schalenstücke im Teig bleiben.
Er kann bitter werden, wenn die Orangen stark gespritzt, sehr dickschalig oder nicht entkernt sind. Verwende unbehandelte Bio-Orangen, koche sie weich und entferne vor dem Pürieren alle Kerne. Dann wird der Kuchen aromatisch-fruchtig statt unangenehm bitter.
Ja, das funktioniert sehr gut. Koche die Orangen weich, lass sie abkühlen und bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag entkernen, pürieren und wie im Rezept weiterverarbeiten.
Die Oberfläche ist goldbraun, die Mitte fühlt sich leicht elastisch an und ein Holzstäbchen kommt sauber oder nur mit wenigen feuchten Krümeln heraus. Klebt noch roher Teig daran, braucht der Kuchen einige Minuten länger.
Ja. Lass den Kuchen vollständig auskühlen, friere ihn gut verpackt ein und taue ihn langsam bei Raumtemperatur auf. Den Puderzucker am besten erst nach dem Auftauen frisch darüberstäuben.
Grundsätzlich ja, aber die Textur wird etwas anders und weniger buttrig. Für ein möglichst ähnliches Ergebnis ist Butter hier die bessere Wahl, weil sie beim Aufschlagen mit Zucker Luft in den Teig bringt.