Naan-Brot mit Joghurt aus der Pfanne

Ein elastischer Joghurt-Hefeteig wird dünn ausgerollt, kurz in der heißen Pfanne gebacken und direkt mit Ghee bestrichen.

Klare Reifezeichen, eine kontrollierte Teigdicke und kurze Pfannenhitze sorgen für biegsame Naan-Fladen mit großen Blasen und kräftigen Röstpunkten.

Naan-Brot aus der heißen Pfanne – weich und blasig fertig angerichtet
Gesamtzeit
2 h 30 min
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 2 h 30 min auf dem Tisch
Vorbereiten
30 min
Ruhen
1 h 40 min
Kochen
20 min

Zutaten

Personen

Ergibt ca. 8 Naan-Fladen · Pro Person: 2 Naan-Fladen

Teig und Arbeitsfläche

Teig

Teig und Finish

So gelingt das Rezept

Für 4 Personen bereitest du insgesamt ca. 8 Naan-Fladen zu. Pro Person: 2 Naan-Fladen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Abschnitt

    Teig kneten und reifen lassen

  2. 1

    Hefe in temperiertem Wasser verteilen

    Zutaten für diesen Schritt

    Das Wasser auf 30 bis 35 °C temperieren. Zucker in der großen Rührschüssel darin auflösen, anschließend die Trockenhefe klümpchenfrei verteilen. 5 bis 10 Minuten stehen lassen. Die Mischung ist bereit, wenn sich erste kleine Bläschen zeigen; eine hohe Schaumschicht ist nicht erforderlich. Bleibt sie unverändert und riecht die Hefe nicht frisch, mit neuer Hefe beginnen.

  3. 2

    Weichen, elastischen Teig kneten

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Gleichmäßig verteilte Hefemischung

    Mehl, Salz und Backpulver in einer zweiten Schüssel gleichmäßig mischen. Naturjoghurt auf Raumtemperatur bringen; Ghee schmelzen und nur lauwarm abkühlen lassen. Trockene Mischung, Joghurt und Ghee zur Hefemischung geben, erst ohne trockene Mehlnester zusammenführen und dann 8 bis 10 Minuten kneten. Der fertige Teig soll glatt, elastisch und leicht klebrig sein. Eine dünn ausgezogene Teigprobe soll Licht durchlassen, bevor sie reißt; bei starker Klebrigkeit erst 5 Minuten ruhen lassen, statt zusätzliches Mehl einzuarbeiten.

  4. 3

    Teig bis zur deutlichen Volumenzunahme gehen lassen

    Schon vorbereitet

    • Glatt gekneteter Naan-Teig

    Mit wenigen kreisenden Bewegungen eine glatte, gespannte Teigoberseite schaffen. Anschließend in einem ausreichend großen, geschlossenen Behälter bei 24 bis 27 °C 60 bis 90 Minuten gehen lassen. Der Teig ist reif, sobald er sichtbar aufgegangen ist und eine sanft eingedrückte Stelle sich langsam, aber nur teilweise schließt. Erst nach diesem Reifezeichen weiterarbeiten; in einer kühleren Küche dauert die Gare länger.

  5. Abschnitt

    Fladen formen

  6. 4

    Teig gleichmäßig teilen und entspannen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Deutlich aufgegangener Naan-Teig

    Die Arbeitsfläche nur dünn bemehlen. Den Teig behutsam herausgeben, in gleich große Stücke teilen und jedes Stück mit möglichst wenig Entgasen locker rund formen. Die Teigstücke in einen leicht bemehlten Behälter setzen, schließen und 10 Minuten entspannen lassen. Danach sollen sie sich ohne starkes Zurückziehen ausrollen lassen.

  7. 5

    Fladen dünn und gleichmäßig ausrollen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Entspannte Naan-Teiglinge

    Die Arbeitsfläche sparsam nachbemehlen. Jeden Teigling oval oder tropfenförmig auf 3 bis 4 mm Dicke ausrollen; der Rand darf etwas kräftiger bleiben. Klebende Stellen mit dem Teigschaber lösen und loses Mehl vollständig abstreifen, damit es in der Pfanne nicht verbrennt. Geformte Fladen bis zum Backen in einem geschlossenen Behälter vor Austrocknung schützen.

  8. Abschnitt

    In der Pfanne backen und mit Ghee vollenden

  9. 6

    Naan kurz, heiß und vollständig durchbacken

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Dünn ausgerollte Naan-Fladen

    Eine schwere Pfanne trocken auf mittelhoher bis hoher Stufe gründlich vorheizen. Beschichtete Pfannen nur im vom Hersteller freigegebenen Temperaturbereich verwenden und nie leer überhitzen. Je einen Fladen einlegen und 60 bis 90 Sekunden backen, bis große Blasen entstehen, die Oberfläche matt wird und die Unterseite kräftige braune Röstpunkte zeigt. Wenden und die zweite Seite weitere 30 bis 60 Sekunden backen. Die Hitze so regeln, dass dunkle Punkte entstehen, bevor das Brot trocken wird. Ein angeschnittener dicker Bereich darf keine feucht-klebrige Teigschicht mehr zeigen. Jeden fertigen Fladen sofort dünn mit geschmolzenem Ghee bestreichen und in einem geschlossenen, vorgewärmten Behälter weich halten.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Berechnungsgrundlage pro Person: 2 Naan-Fladen. Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (ca. 8 Naan-Fladen).

Kalorien

579.9 kcal

pro Person

2319.5 kcal

gesamtes Rezept (ca. 8 Naan-Fladen)

Kohlenhydrate

88.8 g

pro Person

355.3 g

gesamtes Rezept (ca. 8 Naan-Fladen)

Protein

14.4 g

pro Person

57.4 g

gesamtes Rezept (ca. 8 Naan-Fladen)

Fett

17.5 g

pro Person

69.8 g

gesamtes Rezept (ca. 8 Naan-Fladen)

Ballaststoffe

4.22 g

pro Person

16.9 g

gesamtes Rezept (ca. 8 Naan-Fladen)

Zucker

5.06 g

pro Person

20.3 g

gesamtes Rezept (ca. 8 Naan-Fladen)

Salz

2.79 g

pro Person

11.2 g

gesamtes Rezept (ca. 8 Naan-Fladen)

Anmerkung

Die Portionsangabe ist als Beilage berechnet; die tatsächliche Zahl der Fladen hängt von Größe und Ausrolldicke ab. Eine schwere Pfanne mit für starke Hitze freigegebener Oberfläche liefert die kräftigsten Röstpunkte.

Häufige Fragen

Nein. Traditionelles Naan wird an der heißen Innenwand eines Tandoors gebacken. Eine schwere Pfanne bildet die kurze, intensive Kontakthitze zu Hause nach, erreicht aber weder dieselbe Ofengeometrie noch das identische Raucharoma. Deshalb bezeichnet dieses Rezept seine Pfannenmethode ausdrücklich.

Die Minutenangabe dient nur zur Orientierung. Bereit ist der Teig, sobald er sichtbar aufgegangen ist und luftig wirkt. Drücke ihn sanft mit der Fingerspitze: Die Vertiefung soll sich gemächlich nur teilweise schließen. Verschwindet sie umgehend, wartet man noch; sackt die Masse ein, war die Gare zu lang.

Häufige Ursachen sind zusätzlich eingearbeitetes Mehl, zu dünnes Ausrollen oder lange Backzeit bei zu geringer Hitze. Der Teig bleibt bewusst leicht klebrig. Die gut vorgeheizte Pfanne bräunt ihn schnell; danach hält ein geschlossener Behälter die Restfeuchte im Brot.

Der Teig kann zu wenig gereift, nach dem Teilen nicht entspannt oder beim Formen stark entgast worden sein. Auch eine noch nicht ausreichend heiße Pfanne hemmt den schnellen Ofentrieb. Erst weiterbacken, wenn die beschriebenen Reifezeichen erreicht sind, und die Fladen nicht austrocknen lassen.

Eine schwere Gusseisen- oder Edelstahlpfanne speichert Hitze besonders gleichmäßig. Bei einer beschichteten Pfanne gelten zwingend die Temperatur- und Vorheizangaben des Herstellers. Eine beschädigte Beschichtung oder eine nicht für starke Hitze freigegebene Pfanne ist ungeeignet.

Ja. Den fertig gekneteten Teig sofort in einem ausreichend großen geschlossenen Behälter kalt stellen und 8 bis 12 Stunden bei höchstens 7 °C reifen lassen. Vor dem Formen so lange bei Raumtemperatur stehen lassen, bis er wieder geschmeidig ist und das beschriebene Reifezeichen zeigt.

Nein. Auch Teig ohne Ei ist wegen möglicher Keime im Mehl nicht zum Rohverzehr geeignet. Hände, Flächen und Geräte nach Mehlkontakt reinigen und jeden Fladen vollständig durchbacken; besonders Kinder und immungeschwächte Personen sollten keinen rohen Teig essen.

Reste rasch ausdampfen lassen und danach in einer geschlossenen Dose kalt stellen. Spätestens am zweiten Tag verzehren. Vor dem Essen in heißer Pfanne oder Backofen vollständig durcherhitzen. Naan, das ungewöhnlich riecht, aussieht oder sich schmierig anfühlt, wird entsorgt.

Ja. Vollständig abgekühlte Fladen mit Backpapier getrennt luftdicht einfrieren. Zum Servieren direkt aus dem Gefrierfach in Pfanne oder Backofen vollständig erhitzen. Bereits aufgetaute Fladen nicht erneut einfrieren, wenn sie längere Zeit ungekühlt waren.

Weizen enthält Gluten; Naturjoghurt und Ghee sind Milchprodukte. Damit enthält die Grundfassung glutenhaltiges Getreide und Milch. Bei Backpulver sowie allen abgepackten Zutaten gelten zusätzlich die Zutaten- und Spurenhinweise auf der jeweiligen Verpackung.

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