Mairübchen in Rahmsoße mit Schnittlauch

Bissfeste Mairübchen und zarte Innenblätter in heller Rahmsoße aus Gemüsesud und Sahne, frisch abgerundet mit Schnittlauch.

Die Mairübchen garen nur bis zur Messerprobe. Ihr abgemessener Sud bindet eine helle, vollständig gekochte Rahmsoße, in der das Gemüse schonend fertig erhitzt wird.

Mairübchen in Rahmsoße mit Schnittlauch fertig angerichtet
Gesamtzeit
40 min
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 40 min auf dem Tisch
Vorbereiten
20 min
Ruhen
0 min
Kochen
20 min

Zutaten

Personen

Pro Person: etwa 300 g Mairübchen in Rahmsoße

Mairübchen

Garen und Abschmecken

Rahmsoße

Abschmecken

Finish

So gelingt das Rezept

Du kochst für 4 Personen. Pro Person: etwa 300 g Mairübchen in Rahmsoße. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Abschnitt

    Mairübchen vorbereiten und garen

  2. 1

    Rübchen und zarte Innenblätter vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Das Grün von den Rübchen trennen. Nur frische, hellgrüne Innenblätter auswählen; welke Blätter und grobe Stiele entsorgen. Die Rübchen waschen, dünn schälen, holzige Stellen entfernen und in etwa 1,5 Zentimeter große Würfel schneiden. Die Blätter gründlich spülen, trocken schütteln und in schmale Streifen schneiden. Rübchenwürfel und Blattstreifen getrennt bereithalten.

  3. 2

    Mairübchen bissfest garen und Sud abmessen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • gleichmäßig geschnittene Mairübchen mit vorbereiteten Innenblättern

    Das Wasser im Topf bis zum kräftigen Kochen erhitzen und den für das Garwasser bestimmten Salzanteil einrühren. Die Rübchenwürfel hineingeben und 6 bis 8 Minuten bei mittlerem Kochen garen. In der letzten Minute die Blattstreifen zufügen. Eine Würfelkante soll sich mit einem kleinen Messer durchstechen lassen, der Kern aber noch leichten Widerstand bieten. Das Gemüse abgießen, den Sud auffangen und die für die Soße vorgesehene Menge exakt abmessen.

  4. Abschnitt

    Helle Rahmsoße vollständig kochen

  5. 3

    Helle Mehlschwitze ohne Bräunung garen

    Zutaten für diesen Schritt

    Bei mittlerer Hitze die Butter im breiten Topf vollständig zergehen lassen. Das Mehl auf einmal einstreuen und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die helle Mehlschwitze 2 Minuten unter ständigem Rühren fein schäumen lassen, ohne dass sie Farbe annimmt. Sie soll gleichmäßig cremig werden und nicht trocken am Topfboden haften. Die ungekochte Mischung nicht probieren.

  6. 4

    Mairübchensud klümpchenfrei einarbeiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • abgemessener heißer Mairübchensud
    • vollständig erhitzte helle Mehlschwitze

    Den heißen Mairübchensud gedanklich in vier Teile aufteilen. Den ersten Teil kräftig in die Mehlschwitze schlagen; erst wenn die Masse vollkommen glatt ist, den nächsten einarbeiten. Mit dem restlichen Sud ebenso verfahren. Die Sahne einrühren, alles einmal aufkochen und anschließend 5 Minuten ohne Deckel sanft köcheln lassen. Häufig über Boden und Topfrand rühren. Am Ende bleibt auf einem eingetauchten Löffel ein dünner, gleichmäßiger Soßenfilm zurück.

  7. 5

    Rahmsoße ausgewogen abschmecken

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • glatte vollständig gekochte Rahmsoße

    Zucker, weißen Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss und den restlichen Salzanteil einrühren. Die Soße 1 Minute leise weiterköcheln und anschließend probieren. Sie soll mild, sahnig und leicht gemüsig schmecken. Falls noch ein roher Mehlton wahrnehmbar ist, unter Rühren weitere 2 Minuten köcheln lassen.

  8. Abschnitt

    Gemüse fertigstellen und servieren

  9. 6

    Mairübchen schonend in der Soße erhitzen

    Schon vorbereitet

    • bissfest gegarte Mairübchen mit zarten Innenblättern
    • mild abgeschmeckte Mairübchen-Rahmsoße

    Die gegarten Rübchen samt Innenblättern in die Rahmsoße geben und mit einem breiten Löffel vorsichtig unterheben. Bei kleiner Hitze 2 Minuten erwärmen, bis alle Stücke dampfend heiß und dünn von Soße umhüllt sind. Nicht mehr stark kochen und nicht kräftig rühren, damit die Würfel ihre Kanten und ihren leichten Biss behalten.

  10. 7

    Schnittlauch erst unmittelbar vor dem Servieren zugeben

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • dampfend heiße Mairübchen in heller Rahmsoße

    Den Schnittlauch waschen und anschließend sehr gut abtrocknen. Mit einem scharfen Messer feine Röllchen schneiden. Etwa zwei Drittel behutsam unter das heiße Gemüse ziehen und den Rest darüberstreuen. Nicht weiterkochen, damit Farbe und frisches Zwiebelaroma erhalten bleiben.

  11. 8

    Konsistenz prüfen und sicher aufbewahren

    Schon vorbereitet

    • servierfertige Mairübchen in Rahmsoße mit Schnittlauch

    Die Beilage sofort heiß servieren. Die Rahmsoße soll sichtbar an den Rübchen haften und langsam vom Löffel fließen, ohne dicke Klumpen oder wässrige Ränder. Übrig Gebliebenes spätestens 2 Stunden nach dem Kochen flach in einem dicht schließenden Behälter kühlen und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen. Beim Wiedererwärmen unter vorsichtigem Rühren einmal vollständig aufkochen.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Berechnungsgrundlage pro Person: etwa 300 g Mairübchen in Rahmsoße. Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).

Kalorien

246.6 kcal

pro Person

986.4 kcal

gesamtes Rezept (4 Personen)

Kohlenhydrate

14 g

pro Person

56.1 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Protein

3.17 g

pro Person

12.7 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Fett

19 g

pro Person

76.2 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Ballaststoffe

3.43 g

pro Person

13.7 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Zucker

7.88 g

pro Person

31.5 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Salz

2.86 g

pro Person

11.4 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Anmerkung

Die Rübchen sollen bissfest bleiben, während die helle Soße sie nur dünn umhüllt. Frisches Blattgrün und Schnittlauch werden wegen ihrer kurzen Garzeit erst spät zugegeben.

Häufige Fragen

Mairübchen sind kleine Speiserüben mit weißem bis violettem Ansatz. Jung geerntet schmecken sie mild, leicht süßlich und nur dezent rettichartig. In der hellen Rahmsoße bleibt dieses feine Gemüsearoma erhalten.

Sehr junge Rübchen haben zwar eine dünne Schale, für diese Beilage werden sie dennoch sparsam geschält. Dadurch garen die Stücke gleichmäßig und es gelangen keine faserigen, beschädigten oder deutlich scharfen Schalenteile in die helle Soße.

Ja, frische zarte Innenblätter sind essbar. Welke Blätter und grobe Stiele werden aussortiert. Da das Blattgrün schneller gart als die Rübchenwürfel, kommt es erst in der letzten Minute ins Kochwasser.

Ein kleines Messer dringt ohne großen Kraftaufwand in einen Würfel ein, trifft im Kern aber noch auf leichten Widerstand. Vollständig weiche Stücke würden beim späteren Unterheben zerfallen und die Beilage breiig wirken lassen.

Der heiße Sud wird portionsweise in die glatte Mehlschwitze geschlagen. Erst wenn die Masse wieder homogen ist, folgt die nächste Zugabe. Gründliches Rühren am Topfboden und anschließendes vollständiges Aufkochen verhindern Mehlklumpen und rohen Mehlgeschmack.

Ist die Soße nach dem Kochen zu fest, lässt sie sich mit wenig heißem, zuvor aufgefangenem Sud lockern. Wirkt sie zu dünn, wird sie ohne Deckel sanft weitergekocht. Zusätzliche rohe Mehlmischung gehört nicht in die fertige Soße.

Kochsahne oder eine ungesüßte pflanzliche Kochcreme funktionieren technisch, verändern aber Geschmack, Fettgehalt und Bindung. Bei pflanzlichen Produkten müssen die Zutatenliste und mögliche Allergene geprüft werden; eine identische Rahmsoße ist nicht zu erwarten.

Durch Weizenmehl und Milchprodukte sind Gluten beziehungsweise Milch enthalten. Bei Butter, Sahne und möglichen Ersatzprodukten gilt die Kennzeichnung der konkreten Packung. Wer für Allergiker kocht, muss außerdem Spurenhinweise und Kreuzkontakt in der eigenen Küche berücksichtigen.

Die Rübchen lassen sich vorgaren und zusammen mit dem abgemessenen Sud gekühlt bereitstellen. Für die beste Textur wird die Rahmsoße erst vor dem Essen gekocht und das Gemüse darin kurz erhitzt. So bleiben Biss und Soßenkonsistenz besser kontrollierbar.

Die Beilage rasch abkühlen, dicht verschlossen kühlen und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen die Soße vollständig aufkochen. Einfrieren ist möglich, doch Sahnesoßen können nach dem Auftauen ausflocken und Mairübchen weicher werden.

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