Kokosmakronen ohne Oblaten mit weichem Kern
Kompakte Kokoshäufchen mit goldenen Spitzen und weicher Mitte. Die Masse quillt vor dem Formen und wird direkt auf Backpapier gebacken.
Für Kokosmakronen ohne Oblaten braucht es eine standfeste Eiweißmasse und Geduld beim Auskühlen. Zitronenabrieb gibt Aroma, abgemessener Saft verhindert eine zu flüssige Masse. Die Bleche backen nacheinander, damit sich die Bräunung gut kontrollieren lässt.

- Vorbereiten
- 25 min
- Ruhen
- 1 h
- Kochen
- 32 min
So gelingt das Rezept
Für 10 Personen bereitest du insgesamt ca. 35 Makronen zu. Pro Person: etwa 3–4 Makronen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
Eiweiß und Zitronenaroma vorbereiten
- 1
Eiweiß sauber trennen und abwiegen
Zutaten für diesen Schritt
Die Eier einzeln über einer kleinen sauberen Schale trennen und nur Eiweiß ohne Eigelbspuren sammeln. Die angegebene Eiweißmenge in einer fettfreien Rührschüssel abwiegen; die Eigelbe für ein anderes Gericht abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Hände, Trennschale und Flächen nach dem Kontakt mit rohem Ei reinigen. Das Eiweiß bis zum Aufschlagen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und die rohe Masse später nicht probieren.
- 2
Zitronenschale abreiben und Saft abmessen
Zutaten für diesen Schritt
Die Bio-Zitrone unter fließendem Wasser gründlich waschen und trocken reiben. Nur die gelbe äußere Schale fein abreiben und den Abrieb abwiegen; die weiße Schicht schmeckt bitter. Die Zitrone auspressen, Kerne entfernen und den Saft abmessen. Nur die bei den Schrittzutaten aufgeführten Mengen bereitstellen, übrigen Saft separat kühlen.
Eiweiß aufschlagen und Kokos einarbeiten
- 3
Eiweiß mit Zucker glänzend aufschlagen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- 130 g Abgewogenes Eiweiß
- 2 g Abgewogener Zitronenabrieb
- 10 ml Abgemessener Zitronensaft
Das Eiweiß mit dem Salz auf mittlerer Stufe schlagen, bis es weiß und feinporig ist. Feinen Zucker und Vanillezucker nach und nach einrieseln lassen und jeweils einarbeiten. Insgesamt etwa 5–7 Minuten schlagen, bis die Masse dicht glänzt und beim Herausziehen der Quirle feste Spitzen mit leicht umgebogener Spitze bildet. Saft und Abrieb auf niedriger Stufe kurz einarbeiten, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
- 4
Kokosraspel unterheben
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Glänzende Eiweiß-Zucker-Masse
Die Kokosraspel auf die Eiweißmasse geben. Mit einem breiten Teigschaber vom Schüsselboden nach oben unterheben und die Schüssel dabei drehen. Aufhören, sobald keine trockenen Raspeln oder weißen Eiweißnester mehr zu sehen sind. Die Masse soll feucht zusammenhalten; kräftiges Weiterrühren drückt die eingeschlagene Luft heraus.
- 5
Masse quellen lassen und Bleche vorbereiten
Schon vorbereitet
- Frisch gemischte Kokosmakronenmasse
Die Schüssel abdecken und die Masse 20 Minuten im Kühlschrank quellen lassen. Währenddessen den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze oder 140 °C Umluft vorheizen. Zwei kalte Backbleche mit Backpapier auslegen; auch bei Umluft werden sie nacheinander gebacken. Nach der Quellzeit soll ein mit dem Löffel abgesetztes Häufchen stehen bleiben.
Makronen formen, backen und auskühlen
- 6
Kompakte Häufchen auf Backpapier setzen
Schon vorbereitet
- Gequollene formbare Kokosmakronenmasse
Die Masse mit zwei Teelöffeln als gleich große Häufchen auf die vorbereiteten Bleche setzen. Die Häufchen etwa 3–3,5 cm breit formen, leicht zusammenschieben und mit rund 3 cm Abstand setzen. Lose Raspeln mit dem Löffel anlegen, ohne die Makronen flachzudrücken. Das erste Blech sofort backen und das zweite bis zum Einschieben kühl stellen.
- 7
Bleche nacheinander hell backen
Schon vorbereitet
- Gleich große geformte Kokosmakronen
Jedes Blech einzeln auf der mittleren Schiene etwa 14–16 Minuten backen und ab Minute 14 prüfen. Die Spitzen sollen zart goldbraun werden, die Seiten überwiegend hell bleiben und die Oberfläche sich gesetzt haben. Eine Makrone vorsichtig mit einem flachen Wender anheben: Der Boden soll zusammenhalten, die warme Mitte darf noch weich sein. Wirkt die Masse innen noch flüssig oder roh, kurz weiterbacken; die Makronen sollen aber nicht rundum braun und hart werden. Das zweite Blech anschließend ebenso backen.
- 8
Auf dem Blech festigen und auf dem Gitter auskühlen
Schon vorbereitet
- Gebackene Kokosmakronen
Die Makronen nach dem Backen 15 Minuten auf dem jeweiligen Blech stehen lassen. Erst wenn sich ein Probestück ohne Zerbrechen vom Papier löst, die übrigen mit einem flachen Wender auf ein Kuchengitter setzen. Dort etwa weitere 25 Minuten vollständig auskühlen lassen. Erst in eine Dose geben, wenn auch die Unterseiten kalt sind, damit sich keine Feuchtigkeit niederschlägt.
Geschätzte Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten geschätzt. Je nach Produkt, Zubereitung und Portionsgröße können sie abweichen.
Berechnungsgrundlage pro Person: etwa 3–4 Makronen. Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (ca. 35 Makronen).
Kalorien
250 kcal
pro Person
2550 kcal
gesamtes Rezept (ca. 35 Makronen)
Kohlenhydrate
23 g
pro Person
228 g
gesamtes Rezept (ca. 35 Makronen)
Protein
3,1 g
pro Person
31 g
gesamtes Rezept (ca. 35 Makronen)
Fett
16 g
pro Person
162 g
gesamtes Rezept (ca. 35 Makronen)
Ballaststoffe
4,1 g
pro Person
41 g
gesamtes Rezept (ca. 35 Makronen)
Zucker
23 g
pro Person
228 g
gesamtes Rezept (ca. 35 Makronen)
Salz
0,2 g
pro Person
1,8 g
gesamtes Rezept (ca. 35 Makronen)
Anmerkung
Die Backzeit gilt pro Blech. Die Zeitangabe rechnet mit zwei nacheinander gebackenen Blechen und dem vollständigen Auskühlen des letzten Blechs. Kleine Häufchen sind früher fertig als große; ab Beginn der angegebenen Backzeit kontrollieren.
Häufige Fragen
Zu langes oder zu heißes Backen trocknet den Kern aus. Die Spitzen dürfen goldbraun sein, während die Seiten noch hell bleiben. Nimm die Makronen heraus, sobald Oberfläche und Boden gesetzt sind; die warme Mitte darf weich bleiben. Rundum braune Makronen werden nach dem Auskühlen meist deutlich härter.
Lass sie zuerst auf dem Blech fest werden und löse dann ein Probestück mit einem flachen Wender. Warme Makronen sind zerbrechlich und können am Papier kleben. Zerfällt der Boden noch, gib ihnen mehr Zeit zum Abkühlen. Eine heiße Makrone mit Gewalt abzuziehen reißt den Boden ab.
Häufig ist die Eiweißmasse nicht standfest genug, die Kokosmasse noch nicht gequollen oder zu viel Saft darin. Wiege das Eiweiß und den Abrieb ab und miss den Saft separat, statt eine ganze Zitrone nach Gefühl zuzugeben. Hält die Masse nach der Quellzeit noch keine Form, lass sie weitere 5–10 Minuten im Kühlschrank quellen. Bleibt sie flüssig, stimmt das Mengenverhältnis nicht; forme daraus keine großen Häufchen, die außen bräunen und innen roh bleiben.
Die gelbe Schale gibt Zitronenaroma, ohne die Masse stark zu verdünnen. Der Saft wird gesondert abgemessen, weil Zitronen unterschiedlich viel davon liefern. Reibe die weiße Schicht nicht mit ab, damit die Makronen nicht bitter schmecken.
Vollständig ausgekühlte Makronen in einer gut schließenden Dose kühl, trocken und getrennt von knusprigen Plätzchen lagern. Für guten Geschmack und einen weichen Kern am besten innerhalb von etwa zwei Wochen essen. Je nach Feuchtigkeit und Lagerung werden sie früher trocken oder klebrig. Bei Schimmel, feuchten Stellen oder ungewöhnlichem Geruch die betroffene Charge entsorgen. Kein Apfelstück in die Dose legen, weil es zusätzliche Feuchtigkeit einbringt und verderben kann.
Für dieses Gebäck ist eine gut schließende Dose die bessere Wahl. Makronen können beim Einfrieren und Auftauen ihre Textur verändern und klebrig werden. Backe bei kleinerem Bedarf lieber eine kleinere Menge; die Zutaten lassen sich mit der Personenwahl herunterrechnen.
Für die hier beschriebene Größe gilt der vorgeheizte Ofen mit 160 °C Ober-/Unterhitze oder 140 °C Umluft. Backe jedes Blech einzeln auf der mittleren Schiene etwa 14–16 Minuten und kontrolliere ab Minute 14. Entscheidend sind gesetzte Oberfläche, ein zusammenhaltender Boden und zart goldene Spitzen. Große Häufchen benötigen länger; die angegebene Formgröße sorgt für gleichmäßiges Backen.
Oblaten sind bei dieser Masse nicht nötig: Backpapier trägt die Makronen, bis ihr Boden abgekühlt und fest ist. Quark und Kondensmilch gehören nicht in dieses Rezept. Sie würden Feuchtigkeit und Bindung verändern und lassen sich nicht einfach zusätzlich einrühren.
Ja, sofern es sauber getrennt, durchgehend im Kühlschrank aufbewahrt und noch frisch ist. Wiege es ab, damit das Verhältnis zu Zucker und Kokos stimmt. Pasteurisiertes Eiweiß ist möglich, wenn es laut Packung zum Aufschlagen geeignet ist; die Hinweise des Herstellers zu Lagerung und Verwendung beachten.
Ja. Forme zunächst nur die Makronen für das erste Blech und bewahre die restliche Masse abgedeckt im Kühlschrank auf. Lass das benutzte Blech nach dem Backen abkühlen und belege es mit frischem Backpapier, bevor du die nächste Ladung formst. Auf einem heißen Blech würde sich die Masse bereits vor dem Backen erwärmen und leichter verlaufen. Die gesamte Backrunde dauert dadurch länger.