Veganer Wurzelgemüse-Eintopf mit Kartoffeln
Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Sellerie und Kartoffeln garen in tomatiger Brühe. Petersilie und Zitronensaft folgen erst nach der Garprobe.
Karotten, Pastinaken und Petersilienwurzel werden größer geschnitten als Sellerie, Kartoffeln noch etwas größer. Konkrete Garproben ersetzen eine pauschale Endzeit.

- Vorbereiten
- 25 min
- Ruhen
- 0 min
- Kochen
- 40 min
Zutaten
Wurzelgemüse und Kartoffeln
Topfbasis und Brühe
Kräuter und Würze
So gelingt das Rezept
Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
Abschnitt
Wurzelgemüse vorbereiten
- 1
Gemüse waschen, putzen und passend schneiden
Zutaten für diesen Schritt
Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Knollensellerie, Kartoffeln und Petersilie unter kaltem Trinkwasser gründlich waschen. Wurzelgemüse und Kartoffeln soweit nötig schälen oder putzen. Karotten, Pastinaken und Petersilienwurzel in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Für den Sellerie etwa 1 cm und für die Kartoffeln etwa 2 cm Kantenlänge wählen. Anschließend die Zwiebel fein würfeln, den Knoblauch fein schneiden und die Petersilie trocken schütteln. Grobe Petersilienstiele entfernen, die Blätter hacken und abgedeckt kühl bereitstellen.
Abschnitt
Eintopf im Topf garen
- 2
Zwiebel glasig ziehen und Knoblauch kurz mitgaren
Zutaten für diesen Schritt
Einen Topf wählen, der die gesamte Menge mit sicherem Rührraum fasst. Das Rapsöl darin auf mittlerer Stufe erwärmen. Die Zwiebel 3–4 Minuten regelmäßig wenden, bis sie durchsichtig wird, ohne braune Kanten zu bekommen. Den Knoblauch untermischen und 30 Sekunden mitgaren. Zeigen sich an ihm goldbraune Ränder, sofort mit dem nächsten Schritt fortfahren.
- 3
Tomatenmark und trockene Gewürze kurz rösten
Zutaten für diesen Schritt
Tomatenmark, Thymian, Rosmarin und Paprikapulver einrühren und 1 Minute unter ständigem Rühren rösten. Das Tomatenmark soll am Topfboden einen dünnen ziegelroten Film bilden; bei dunkelbraunen Stellen die Hitze sofort reduzieren.
- 4
Geschnittenes Wurzelgemüse mit der Basis überziehen
Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Sellerie und Kartoffeln zugeben. Alles 3–4 Minuten unter regelmäßigem Rühren erhitzen, bis die Würfel rundum von der Tomaten-Gewürz-Basis überzogen sind. Beginnt der Topfboden trocken zu werden, die Hitze reduzieren und direkt weiterarbeiten; keine zusätzliche Flüssigkeit ergänzen.
- 5
Mit Brühe aufgießen und Lorbeer zugeben
Zutaten für diesen Schritt
Die Gemüsebrühe angießen und den Bratensatz mit einem Kochlöffel vollständig vom Topfboden lösen. Lorbeerblätter einlegen und alles bei hoher Hitze unter einmaligem Rühren gleichmäßig aufkochen.
- 6
Wurzelgemüse sanft garen und jede Sorte prüfen
Nach dem Aufkochen auf sanfte Hitze zurückschalten; an der Oberfläche sollen nur kleine Blasen erscheinen. Den Deckel leicht versetzt auflegen. Den Eintopf 25 Minuten köcheln lassen und alle 5 Minuten bis zum Topfboden umrühren. Danach jeweils ein großes Stück jeder Gemüsesorte prüfen: Ein kleines Messer soll Kartoffel und Sellerie ohne harten Kern durchgleiten; Karotte, Pastinake und Petersilienwurzel sollen sich mit einer Gabel teilen lassen, aber nicht zerfallen. Ist eine Sorte noch fest, weitere 3 Minuten garen und anschließend alle Sorten erneut prüfen.
Abschnitt
Abschmecken, servieren und Reste kühlen
- 7
Lorbeer entfernen und den Eintopf fertig abschmecken
Zutaten für diesen Schritt
Die Lorbeerblätter zählen und beide aus dem Eintopf heben. Zitronensaft, Salz und Pfeffer gründlich einrühren. Den Herd ausschalten und die Petersilie unterheben. Eine Löffelprobe kurz abkühlen lassen; danach Kartoffel- und Gemüsegare sowie Säure und Salz gemeinsam beurteilen.
- 8
Wurzelgemüse gleichmäßig auf die Schalen verteilen
Schon vorbereitet
- Fertig abgeschmeckter Wurzelgemüse-Eintopf
Den Eintopf vom Topfboden her umrühren, damit Brühe, Kartoffeln und alle Wurzelgemüse gleichmäßig verteilt sind. In tiefe Teller oder Schalen füllen und heiß servieren.
- 9
Übrig gebliebenen Eintopf zügig herunterkühlen
Fülle übrig gebliebenen Eintopf sofort in mehrere saubere, flache Behälter um. Lass ihn innerhalb weniger Stunden auf unter 7 °C abkühlen. Decke die Behälter ab und lagere sie bei höchstens 7 °C, besser unter 5 °C. Verbrauche den Eintopf bis zum Ende des dritten Tages. Zum Aufwärmen in einen Topf geben und gründlich bis zum Boden rühren. Auf 70 °C erhitzen, 2 Minuten halten und einmal in der Mitte messen.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.
Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).
Kalorien
274.2 kcal
pro Person
1096.8 kcal
gesamtes Rezept (4 Personen)
Kohlenhydrate
39 g
pro Person
155.8 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Protein
6.42 g
pro Person
25.7 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Fett
8.09 g
pro Person
32.4 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Ballaststoffe
10.3 g
pro Person
41.2 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Zucker
12.7 g
pro Person
50.7 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Salz
3.23 g
pro Person
12.9 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Mehr zum Rezept
Als Beilage eignen sich kräftiges Bauernbrot, Brötchen oder ein einfacher Blattsalat. Für eine noch sättigendere Variante kann der Eintopf mit gegarten Hülsenfrüchten wie Linsen oder Kichererbsen ergänzt werden. Wer es besonders fein mag, kann einen kleinen Teil des gegarten Gemüses mit etwas Flüssigkeit pürieren und wieder in den Topf geben, um die Bindung zu verstärken. Der Eintopf lässt sich sehr gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag oft noch intensiver, da sich die Aromen weiter verbinden.
Häufige Fragen
Sellerie wird kleiner, Kartoffeln werden größer und die übrigen Wurzelgemüse liegen dazwischen. Damit beginnt die Garprobe für alle Sorten gleichzeitig; die genaue Schnittgröße steht im Vorbereitungsschritt. Entscheidend bleibt die Prüfung jedes Gemüses am Ende, weil Sorte und Lagerdauer die Garzeit verändern können.
Prüfe jeweils ein großes Stück jeder Sorte. Kartoffel und Sellerie dürfen keinen harten Kern mehr haben, Karotte, Pastinake und Petersilienwurzel sollen sich mit einer Gabel teilen lassen, aber ihre Form behalten. Ist nur eine Sorte noch fest, wird der gesamte Topf in kurzen Intervallen weitergegart und erneut vollständig geprüft.
Verwende eine als vegan gekennzeichnete Gemüsebrühe und bereite sie nach der Herstellerangabe zu. Prüfe die Zutatenliste auf Sellerie und weitere Allergene. Das gelistete Salz kommt erst nach der Garprobe dazu, damit Brühe und Verdunstung vor dem endgültigen Abschmecken berücksichtigt werden.
Zitronensaft wird nach dem Garen eingerührt, damit seine Säure beim abschließenden Probieren klar erkennbar bleibt. Erst danach werden Gemüsegare, Säure und Salz gemeinsam beurteilt.
Fülle Überbleibsel direkt in mehrere flache, saubere Behälter. Sie müssen binnen weniger Stunden unter 7 °C kommen und abgedeckt kalt stehen. Plane den Verbrauch spätestens für den dritten Tag. Erhitze den Eintopf danach unter gründlichem Rühren erneut; an jeder Messstelle sind 70 °C über 2 Minuten erforderlich.