Veganer Wurzelgemüse-Eintopf mit Kartoffeln

Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Sellerie und Kartoffeln schmoren in würziger Brühe weich.

Tomatenmark und Kräuter rösten kurz mit, bevor die Brühe dazukommt. Zerdrückte Kartoffelstücke binden den Eintopf, Zitronensaft bringt zum Schluss Frische.

Veganer Wurzelgemüse-Eintopf mit Kartoffeln, Karotten, Pastinaken und Petersilie
Vorbereitung

25 min

Ruhezeit

10 min

Kochen

35 min

Zutaten

Gemüse

Aromaten & Brühe

Zum Abschmecken & Servieren

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Vorbereiten

  2. 1

    Gemüse und Kräuter vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Schäle Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Knollensellerie und Kartoffeln. Schneide Karotten, Pastinaken und Petersilienwurzel in gleichmäßige Würfel, Sellerie etwas kleiner und Kartoffeln etwas größer. Würfle die Zwiebel fein, hacke Knoblauch und Petersilie getrennt und stelle alles bereit.

    Notiz

    Möglichst gleich große Stücke garen gleichmäßiger; etwas größere Kartoffelwürfel bleiben im Eintopf stabiler.

  3. Abschnitt

    Eintopf kochen

  4. 2

    Zwiebel und Knoblauch anschwitzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel 3 bis 4 Minuten glasig anschwitzen, bis sie weich werden und leicht süßlich duften. Den Knoblauch zugeben und nur etwa 30 Sekunden mitrühren, bis er aromatisch ist.

    Notiz

    Der Knoblauch soll duften, aber keine dunklen Stellen bekommen, sonst wird er bitter.

  5. 3

    Tomatenmark und Gewürze rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Rühre Tomatenmark, Thymian, Rosmarin und Paprikapulver unter das angeröstete Gemüse. Röste alles etwa 1 Minute mit, damit der Eintopf später kräftiger und nicht roh nach Tomatenmark schmeckt.

    Notiz

    Sobald die Gewürze deutlich duften, direkt mit dem Gemüse weitermachen.

  6. 4

    Wurzelgemüse kurz mitrösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Knollensellerie und Kartoffeln in den Topf geben. Alles 3 bis 4 Minuten unter regelmäßigem Rühren mitrösten, bis die Gemüsestücke rundum mit der Gewürzbasis überzogen sind und leicht glänzen.

    Notiz

    Wenn der Topfboden trocken wird, die Hitze etwas reduzieren und konsequent rühren.

  7. 5

    Mit Brühe aufgießen und leise schmoren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die heiße Gemüsebrühe angießen, Lorbeerblätter und Salz zugeben und alles gut umrühren. Den Eintopf einmal kurz aufkochen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 25 bis 30 Minuten leise schmoren lassen. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren. Das Gemüse soll weich sein, aber noch Struktur haben.

    Notiz

    Die Brühe soll das Gemüse gut umspülen; so wird der Eintopf klassisch dicklich.

  8. 6

    Konsistenz und Würze einstellen

    Zutaten für diesen Schritt

    Prüfe, ob Kartoffeln und Wurzelgemüse weich sind. Presse die Zitronenmenge aus und würze den Eintopf dann mit Salz, Pfeffer und dem frischen Saft. Zerdrücke ein paar Kartoffelstücke am Topfrand, wenn du ihn sämiger möchtest.

    Notiz

    Nach dem Zitronensaft verändert sich der Geschmack leicht, deshalb erst ganz am Ende final salzen.

  9. 7

    Petersilie einrühren und kurz ruhen lassen

    Zutaten für diesen Schritt

    Rühre die Petersilie erst kurz vor dem Servieren ein und lasse den Eintopf 10 Minuten neben der Hitze stehen. Danach noch einmal abschmecken, weil Kartoffeln und Wurzelgemüse Salz und Säure nach dem Garen stärker aufnehmen.

    Notiz

    Dazu passt kräftiges Brot besonders gut.

Anmerkung

Für mehr Bindung kannst du am Ende einige Kartoffelstücke direkt im Topf leicht zerdrücken. Wird der Eintopf zu dick, rühre schluckweise heiße Gemüsebrühe oder Wasser ein. Mit frischen Kräutern statt getrockneten wird das Aroma etwas milder; gib sie dann am besten erst kurz vor der Brühe dazu.

Mehr zum Rezept

Als Beilage eignen sich kräftiges Bauernbrot, Brötchen oder ein einfacher Blattsalat. Für eine noch sättigendere Variante kann der Eintopf mit gegarten Hülsenfrüchten wie Linsen oder Kichererbsen ergänzt werden. Wer es besonders fein mag, kann einen kleinen Teil des gegarten Gemüses mit etwas Flüssigkeit pürieren und wieder in den Topf geben, um die Bindung zu verstärken. Der Eintopf lässt sich sehr gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag oft noch intensiver, da sich die Aromen weiter verbinden.

FAQ

Häufige Fragen

Ja, sogar sehr gut. Der Wurzelgemüse-Eintopf schmeckt nach einigen Stunden oder am nächsten Tag oft noch runder. Beim Aufwärmen einfach bei Bedarf etwas Brühe oder Wasser einrühren, falls er stark eingedickt ist.

Ja. Lass ihn vollständig abkühlen und friere ihn portionsweise ein. So hält er sich etwa 2 bis 3 Monate. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank lagern und anschließend langsam erhitzen.

Für mehr Bindung kannst du am Ende einige Kartoffelstücke direkt im Topf zerdrücken oder den Eintopf kurz offen einkochen lassen. Ist er dir zu dick geworden, rühre schluckweise heiße Brühe oder Wasser ein, bis die Konsistenz wieder passt.

Festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln sind am besten, weil sie beim Schmoren ihre Form gut halten. Mehligkochende Kartoffeln funktionieren auch, machen den Eintopf aber schneller dicker und etwas rustikaler.

Ja. Gut passen zum Beispiel Steckrübe oder mehr Karotten. Auch Rote Bete ist möglich, färbt den Eintopf aber deutlich und bringt eine erdig-süße Note mit. Wichtig ist vor allem, ähnlich feste Gemüsesorten in vergleichbarer Größe zu schneiden.

Am besten passt kräftiges Brot, Bauernbrot, Baguette oder ein rustikales Brötchen. Wenn du noch etwas Frische dazu möchtest, funktioniert auch ein schlichter grüner Salat gut dazu.

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Nils J.

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