Fried Rice mit Ei und Gemüse aus Restereis

Fried Rice aus sicher gekühltem Restereis mit saftig gebratenem Ei, Möhre, Erbsen und Frühlingszwiebeln – heiß geröstet und direkt serviert.

Bereits gekochter, vollständig gekühlter Reis wird portionsweise geröstet. Separat gebratenes Ei, Gemüse und eine leichte Soja-Sesam-Würzsauce kommen erst zum Schluss dazu.

Fried Rice mit Ei und Gemüse fertig angerichtet
Vorbereitung

15 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

13 min

Zutaten

Für den Fried Rice

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Kalten Reis, Würzsauce und Gemüse vorbereiten

  2. 1

    Sicher gekühlten Reis auflockern

    Zutaten für diesen Schritt

    Nur Reis verwenden, der nach dem Garen idealerweise innerhalb von 1 Stunde heruntergekühlt, anschließend abgedeckt kalt gestellt und höchstens 24 Stunden aufbewahrt wurde. Reis mit unklarer Lagerung oder längerer Standzeit bei Raumtemperatur entsorgen. Den vollständig kalten Reis mit einer Gabel lockern und feste Klumpen lösen, ohne die Körner zu zerdrücken.

  3. 2

    Würzsauce glatt rühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Sojasauce, Reisessig, Sesamöl und weißen Pfeffer in einer kleinen Schale verrühren. Die Sauce neben dem Herd bereitstellen, damit sie später ohne Unterbrechung in die heiße Pfanne gegeben werden kann.

  4. 3

    Möhre, Frühlingszwiebeln und Aromaten klein schneiden

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Möhre in etwa 4 mm kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die weißen von den grünen Teilen trennen. Knoblauch und Ingwer fein hacken. Die Erbsen gefroren bereithalten; so behalten sie während der kurzen Bratzeit mehr Biss.

  5. Abschnitt

    Ei, Gemüse und Reis nacheinander braten

  6. 4

    Ei kurz und saftig braten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Eier in einer Schüssel mit einer Gabel verquirlen. Wok oder große Pfanne bei mittelhoher bis hoher Hitze vorheizen, bis das Öl dünnflüssig über den Boden läuft. Das Ei hineingeben, 45 bis 60 Sekunden in weiche Stücke schieben und herausnehmen, sobald keine flüssigen Stellen mehr sichtbar sind.

  7. 5

    Gemüse bissfest braten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Pfanne erneut stark erhitzen. Möhre und weiße Frühlingszwiebelringe hineingeben und unter Rühren 2 bis 3 Minuten kräftig anbraten. Erst danach Knoblauch und Ingwer zufügen und 30 Sekunden mitbewegen, bis sie duften, aber nicht bräunen. Die gefrorenen Erbsen zugeben und 1 bis 2 Minuten weiterbraten, bis sie vollständig heiß und noch bissfest sind. Das Gemüse aus der Pfanne nehmen; das Frühlingszwiebelgrün bleibt für den Schluss zurück.

  8. 6

    Reis mit viel Bodenfläche rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die leere Pfanne wieder stark erhitzen, das Öl zugeben und den kalten Reis flach verteilen. Bei einer Bratfläche unter etwa 30 cm Durchmesser den Reis in zwei Durchgängen braten und das Öl entsprechend teilen. Jeden Durchgang zunächst 1 Minute ungestört rösten, dann insgesamt 4 bis 5 Minuten wenden, bis die Körner getrennt, vollständig heiß und stellenweise goldgelb sind.

  9. 7

    Würzen und sofort servieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Gemüse und Ei zum Reis geben. Die Würzsauce am heißen Pfannenrand einlaufen lassen und alles 1 bis 2 Minuten zügig wenden, bis keine freie Flüssigkeit mehr sichtbar und das gesamte Gericht dampfend heiß ist. Das Frühlingszwiebelgrün unterheben und sofort servieren. Da der gekochte Reis hierbei bereits einmal wiedererhitzt wird, fertige Reste nicht erneut aufwärmen.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

522.6 kcal

pro Portion

1567.9 kcal

gesamt aktuell (3 Portionen)

Kohlenhydrate

67 g

pro Portion

201.1 g

gesamt aktuell (3 Portionen)

Protein

15 g

pro Portion

45.1 g

gesamt aktuell (3 Portionen)

Fett

20.4 g

pro Portion

61.1 g

gesamt aktuell (3 Portionen)

Ballaststoffe

4.28 g

pro Portion

12.8 g

gesamt aktuell (3 Portionen)

Zucker

4.37 g

pro Portion

13.1 g

gesamt aktuell (3 Portionen)

Salz

3.21 g

pro Portion

9.62 g

gesamt aktuell (3 Portionen)

FAQ

Häufige Fragen

Ja, aber nicht warm aus dem Topf. Den Reis nach dem Garen flach verteilen, idealerweise innerhalb von 1 Stunde herunterkühlen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Erst vollständig kalten Reis braten. So kleben die Körner weniger und der Reis bleibt sicher gelagert.

Meist ist der Reis noch warm oder feucht, die Pfanne zu klein oder ihre Temperatur zu niedrig. Vollständig kalter Reis, eine breite heiße Bratfläche und ein kurzer ungestörter Kontakt zum Pfannenboden sorgen für getrennte Körner. Die Würzsauce kommt erst ganz am Ende dazu.

Gekochten Reis idealerweise binnen 1 Stunde herunterkühlen. Danach abgedeckt im Kühlschrank kalt halten und spätestens 24 Stunden nach dem Kochen wiedererhitzen. Reis mit unklarer Lagerdauer oder längerer Standzeit bei Raumtemperatur entsorgen. Geruch und Aussehen allein zeigen mögliche Bacillus-cereus-Toxine nicht zuverlässig an.

Ein Wok oder eine breite Pfanne mit einer Bratfläche von etwa 30 cm Durchmesser ist für diese Menge ideal. In einer kleineren Pfanne den Reis in zwei Durchgängen rösten. Entscheidend ist, dass eine dünne Reisschicht direkten Kontakt zur heißen Fläche bekommt.

Klein geschnittene Paprika, Mais, Edamame, Zuckerschoten oder Brokkolistiele passen gut. Wasserreiches Gemüse sparsam verwenden und separat kräftig braten, damit austretende Flüssigkeit den Reis nicht dämpft.

Nein, diese Rezeptfassung erhitzt bereits gekochten und gekühlten Reis ein zweites Mal. Die Food Standards Agency empfiehlt, Reis nur einmal wiederzuerhitzen. Deshalb frisch servieren, nur die benötigte Menge braten und fertige Reste nicht für einen weiteren Aufwärmvorgang einplanen.

Helle Sojasauce würzt salzig und aromatisch, ohne den Reis stark zu färben. Dunkle Sojasauce ist süßer, malziger und färbt intensiver; sie eignet sich eher als kleine Ergänzung. Vor dem Nachsalzen immer erst das fertige Gericht probieren.

Viele herkömmliche Sojasaucen enthalten Weizen. Wer glutenfrei kochen möchte, verwendet eine entsprechend gekennzeichnete Tamari oder Sojasauce und kontrolliert auch die übrigen Etiketten auf weizenhaltige Zusätze und Spurenhinweise.

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