Feldsalat mit Granatapfel, Feta und Orangen-Dressing
Feldsalat mit Granatapfel, Feta, Orangenfilets und gerösteten Pinienkernen wird mit glatter Orangen-Balsamico-Vinaigrette serviert.
Sehr trocken geschleuderte Blätter, frisch filetierte Orange und ein gebundenes Dressing halten den winterlichen Salat knackig und bringen Frucht, Salz und Crunch ins Gleichgewicht.

Zutaten
Salat
Dressing
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
- 1
Feldsalat verlesen, kalt waschen und sehr gut trocknen
Zutaten für diesen Schritt
Feldsalat gründlich verlesen: welke Blätter entfernen, sandige Wurzelenden knapp abschneiden und die Rosetten möglichst zusammenlassen. In kaltem Wasser behutsam schwenken, anschließend sorgfältig abtropfen lassen und so trocken wie möglich schleudern oder auf einem sauberen Tuch ausbreiten.
Notiz
Je trockener die Blätter sind, desto gleichmäßiger haftet später das Dressing, ohne den Feldsalat zu beschweren.
- 2
Pinienkerne trocken rösten, bis sie duften
Zutaten für diesen Schritt
Pinienkerne in eine trockene Pfanne geben und bei mittlerer Hitze unter häufigem Schwenken rösten. Sobald sie goldene Stellen bekommen und nussig duften, sofort auf einen Teller geben, denn in der heißen Pfanne dunkeln sie schnell nach und können bitter werden.
Notiz
Nicht aus den Augen lassen: Pinienkerne wechseln sehr schnell von goldbraun zu verbrannt.
- 3
Granatapfel öffnen und Kerne sauber auslösen
Zutaten für diesen Schritt
Granatapfel rund um die Krone einschneiden, in Segmente brechen und die Kerne mit den Fingern aus den weißen Häutchen lösen. Helle Häutchen sorgfältig entfernen, weil sie bitter schmecken und im feinen Feldsalat unangenehm auffallen würden.
Notiz
Wer Spritzer vermeiden möchte, löst die Kerne in einer großen Schüssel aus und tupft sie danach trocken.
- 4
Orangen filetieren und Saft auffangen
Zutaten für diesen Schritt
Orangen so schälen, dass auch die weiße Haut entfernt ist. Die Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden und in eine Schale legen. Die übrig gebliebenen Häute über einer weiteren Schale ausdrücken, damit der aromatische Saft für das Dressing nicht verloren geht.
Notiz
Sauber geschnittene Orangenfilets wirken festlich und bringen keine zähen Häutchen in die Vorspeise.
- 5
Feta grob zerbröseln statt zerdrücken
Zutaten für diesen Schritt
Feta abtropfen lassen und mit den Fingern in unregelmäßige Stücke brechen. Nicht zu fein krümeln, damit er beim späteren Anrichten nicht vollständig in der Vinaigrette verschwindet und der Salat cremige, salzige Akzente behält.
Notiz
Grobe Stücke sehen schöner aus und geben einen angenehmen Kontrast zu Granatapfelkernen und Pinienkernen.
- 6
Orangen-Balsamico-Dressing glatt emulgieren
Zutaten für diesen Schritt
Aufgefangenen Orangensaft mit Aceto Balsamico bianco, Dijon-Senf, Honig, Meersalz und schwarzem Pfeffer verrühren. Dann das Olivenöl langsam einarbeiten und kräftig schlagen, bis die Vinaigrette sichtbar gebunden und leicht glänzend ist. Abschmecken, damit Süße und Säure ausgewogen wirken.
Notiz
Eine stabile Emulsion verteilt sich gleichmäßiger und macht den Feldsalat nicht punktuell sauer oder ölig.
- 7
Feldsalat erst kurz vor dem Servieren marinieren
Zutaten für diesen Schritt
Feldsalat in eine weite Schüssel geben und nur so viel Dressing darüberträufeln, dass die Blätter zart überzogen werden. Mit lockeren Händen oder Salatbesteck sehr behutsam wenden, damit die Rosetten luftig bleiben und nicht gequetscht werden.
Notiz
Lieber zunächst zurückhaltend dressieren und restliche Vinaigrette am Tisch nachreichen.
- 8
Mit Orange, Granatapfel, Feta und Pinienkernen anrichten
Zutaten für diesen Schritt
Den marinierten Feldsalat auf Tellern oder einer flachen Platte verteilen. Orangenfilets, Granatapfelkerne und Feta locker daraufsetzen, danach die gerösteten Pinienkerne darüberstreuen, damit der Crunch trocken bleibt und optisch oben sichtbar ist.
Notiz
Für eine festliche Vorspeise nicht zu hoch stapeln; flach angerichtet leuchten Granatapfel und Orange besonders schön.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
332 kcal
pro Portion
1328.2 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
26.3 g
pro Portion
105.1 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
7.96 g
pro Portion
31.8 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
22.8 g
pro Portion
91.3 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
5.52 g
pro Portion
22.1 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
20.2 g
pro Portion
80.9 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
1.17 g
pro Portion
4.68 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Anmerkung
Feldsalat erst direkt vor dem Servieren mit der Vinaigrette mischen. Für ein Buffet Dressing, Feta, Früchte und Pinienkerne getrennt bereithalten und erst am Ende locker zusammensetzen.
FAQ
Häufige Fragen
Eine emulgierte Orangen-Balsamico-Vinaigrette passt besonders gut, weil sie Frucht, milde Säure und etwas Bindung mitbringt. Senf hilft, Öl und Saft zu verbinden, sodass das Dressing nicht wässrig am Schüsselboden landet.
Ja, aber die Komponenten sollten getrennt bleiben. Feldsalat waschen und sehr gut trocknen, Granatapfelkerne auslösen, Orangen filetieren und das Dressing separat kühlen. Gemischt wird erst direkt vor dem Servieren.
Walnüsse passen sehr gut und machen den Salat kräftiger. Für karamellisierte Walnüsse die Kerne separat zubereiten und vollständig abkühlen lassen, bevor sie auf den Salat kommen, damit der Feldsalat nicht warm wird.
Ja, Ziegenkäse ist eine sehr passende Variante. Milde Ziegenfrischkäse-Taler wirken cremiger und feiner, gereifter Ziegenkäse bringt mehr Würze. Besonders gut harmoniert Ziegenkäse mit Honig, Orange und Granatapfel.
Himbeeressig funktioniert sehr gut, wenn der Salat noch fruchtiger schmecken soll. Er ist oft etwas spitzer als weißer Balsamico, daher das Dressing nach dem Verrühren abschmecken und bei Bedarf mit Honig abrunden.
Entscheidend sind sehr trockene Blätter und ein Dressing, das gut gebunden ist. Außerdem sollte der Salat erst direkt vor dem Servieren mariniert werden. Schwere Toppings kommen danach obenauf, damit die Rosetten nicht zerdrückt werden.