Eierkuchen wie bei Oma – dünn und goldbraun

Dünne, goldbraune Eierkuchen mit lockerer Struktur: Der Grundteig ruht vor dem Ausbacken und bekommt seine Kohlensäure erst kurz vor der Pfanne.

Milch und Eier werden klümpchenfrei eingearbeitet; beim Wenden zählen matte Oberfläche, sichtbare Bläschen und ein trockener Rand. Apfelmus und Zimt-Zucker runden die Eierkuchen ab.

Dünne goldbraune Eierkuchen mit Zimt-Zucker und Apfelmus auf weißem Teller
Gesamtzeit
1 h
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 1 h auf dem Tisch
Vorbereiten
15 min
Ruhen
20 min
Kochen
25 min

Zutaten

Für den Eierkuchenteig

Zum Ausbacken

Zum Servieren

So gelingt das Rezept

  1. Abschnitt

    Eierkuchenteig anrühren

  2. 1

    Mehl, Vanillezucker und Salz vermengen

    Zutaten für diesen Schritt

    Mehl, Vanillezucker und Salz in die Rührschüssel geben. Den Schneebesen kreisend durch die trockenen Zutaten führen, bis sie gleichmäßig verteilt sind und keine festen Mehlklumpen mehr sichtbar sind. Ein Sieb wird nur gebraucht, falls das Mehl bereits verklumpt aus der Packung kommt.

  3. 2

    Milch zu einem glatten Grundteig einrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Milch zunächst in einem dünnen Strahl zur Mehlmischung gießen und dabei von der Schüsselmitte nach außen rühren. Sobald eine glatte, dickflüssige Basis entstanden ist, die übrige Milch schrittweise einarbeiten. Vor der nächsten Zugabe jeweils so lange rühren, bis keine trockenen Nester oder Klümpchen mehr sichtbar sind.

  4. 3

    Eier einzeln in den Grundteig rühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Eier einzeln aufschlagen, jeweils vollständig unter den Grundteig rühren und erst dann das nächste Ei zugeben. Aufhören, sobald der Teig homogen und glänzend ist; langes kräftiges Schlagen ist nicht nötig. Schalen sofort entsorgen und Hände sowie benutzte Flächen reinigen.

  5. 4

    Grundteig zwanzig Minuten entspannen lassen

    Zutaten für diesen Schritt

    Den Grundteig zugedeckt 20 Minuten ungestört bei Raumtemperatur stehen lassen. Das Mehl bindet dabei Flüssigkeit, während sich die durch das Rühren aufgebaute Spannung löst. Anschließend einmal mit dem Schneebesen über den Schüsselboden fahren; der Teig soll glatt und gleichmäßig fließen.

  6. 5

    Mineralwasser unmittelbar vor dem Braten unterheben

    Zutaten für diesen Schritt

    Das Mineralwasser erst jetzt zugießen und mit wenigen ruhigen Zügen unterheben. Nicht kräftig schlagen, damit möglichst viel Kohlensäure im Teig bleibt. Anschließend ohne weitere Wartezeit mit dem Ausbacken beginnen.

  7. Abschnitt

    Eierkuchen ausbacken und servieren

  8. 6

    Acht Eierkuchen goldbraun ausbacken

    Zutaten für diesen Schritt

    Eine beschichtete Pfanne mit 28 Zentimetern Durchmesser zwei Minuten bei mittlerer Hitze vorwärmen und mit einem kleinen Anteil Butterschmalz dünn ausstreichen. Teig mit einer Schöpfkelle hineingeben und die Pfanne sofort schwenken, bis der Boden dünn bedeckt ist. Die erste Seite etwa 90 Sekunden backen. Wenden, sobald die Oberfläche überwiegend matt ist, kleine Bläschen zeigt und der trockene Rand sich mit dem Pfannenwender anheben lässt. Die zweite Seite 30 bis 60 Sekunden bräunen. Mit dem restlichen Teig und Butterschmalz ebenso verfahren, bis acht Eierkuchen gebacken sind. Die Hitze reduzieren, falls das Fett raucht oder dunkle Flecken entstehen, bevor die Oberfläche gestockt ist.

  9. 7

    Mit Apfelmus und Zimt-Zucker servieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Zucker und Zimt gleichmäßig vermischen. Die warmen Eierkuchen locker aufrollen oder zweimal falten, auf Teller verteilen und mit Apfelmus anrichten. Den Zimt-Zucker erst direkt vor dem Essen darüberstreuen, damit die Oberfläche nicht feucht wird.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

501.4 kcal

pro Portion

2005.7 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

73.5 g

pro Portion

293.9 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

15.2 g

pro Portion

61 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

15.9 g

pro Portion

63.8 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

3.27 g

pro Portion

13.1 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

25.9 g

pro Portion

103.8 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

0.532 g

pro Portion

2.13 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Häufige Fragen

Beim Einrühren entstehen kleine Gasbläschen, die den Eierkuchen eine leichtere Struktur geben. Langes Stehen und kräftiges Rühren treiben die Kohlensäure wieder aus. Deshalb ruht zunächst nur der Grundteig; das Mineralwasser kommt unmittelbar vor der Pfanne dazu.

Während der Ruhezeit nimmt das Mehl die Flüssigkeit gleichmäßig auf und der Teig entspannt sich. Dadurch läuft er in der Pfanne kontrollierter aus und reißt beim Wenden seltener. Vor dem Backen genügt kurzes Aufrühren vom Schüsselboden her.

Zu langes kräftiges Rühren entwickelt unnötig viel Kleber, und starke Hitze trocknet die dünnen Eierkuchen aus. Rühre nur bis zu einem homogenen Teig, halte die Ruhezeit ein und backe bei mittlerer Hitze, bis die sichtbaren Wendezeichen erreicht sind.

Die Oberseite ist überwiegend matt statt nass, kleine Bläschen bleiben sichtbar und der Rand wirkt trocken. Lässt er sich mit dem Pfannenwender sauber anheben und ist die Unterseite goldbraun, kann der Eierkuchen gewendet werden. Reißt er noch, braucht die erste Seite etwas länger.

In einer Pfanne mit 28 Zentimetern Durchmesser entstehen acht dünne Eierkuchen. Das entspricht bei vier Portionen jeweils zwei Stück. Eine kleinere Pfanne ergibt entsprechend mehr, eine größere Pfanne weniger Eierkuchen; die Portionsmenge bleibt gleich.

Der Grundteig aus Mehl, Milch und Eiern kann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank stehen. Rühre ihn vor dem Ausbacken kurz glatt und gib das Mineralwasser erst dann dazu. Rohteig mit Ei nicht bei Raumtemperatur aufbewahren und nicht ungegart probieren.

Übrige Eierkuchen nebeneinander zügig abkühlen lassen und danach abgedeckt bei höchstens sieben Grad kühlen. Spätestens am dritten Tag vollständig erhitzt verzehren. Apfelmus und Zimt-Zucker getrennt lagern und erst beim Servieren ergänzen.

Das Rezept enthält Weizen und damit Gluten, außerdem Ei und Milch. Butterschmalz zählt ebenfalls zu den Milcherzeugnissen. Bei Allergien sind zusätzlich die Packungsangaben von Vanillezucker und Apfelmus sowie mögliche Spurenhinweise zu prüfen; bloßes Austauschen einzelner Zutaten verhindert Kreuzkontakte nicht.

Veröffentlicht: Aktualisiert:

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