Einfache Erdnusssoße mit Kokosmilch und Limette

Diese einfache Erdnusssoße mit Kokosmilch wird im Topf cremig und würzig und passt als Dip genauso gut wie zu Bowls, Reis, Gemüse oder Spießen.

Dieses Erdnusssoße Rezept ist eine einfache, cremige Alltagsversion mit Erdnussbutter, Kokosmilch, roter Currypaste, Ingwer und Limettensaft. Die Soße wird ohne Mixer direkt im kleinen Topf glatt gerührt und lässt sich vielseitig einsetzen: etwas dicker als Erdnussdip oder etwas flüssiger zum Überziehen von Bowls, Reis, Gemüse und Spießen. Geschmacklich ist sie nussig, würzig, leicht scharf und durch die Limette schön frisch ausbalanciert. Wichtig für ein gutes Ergebnis ist das stufenweise Abschmecken. Currypaste und Sojasoße bringen je nach Marke unterschiedlich viel Salz und Schärfe mit, deshalb kommt zusätzliches Salz nur bei Bedarf ganz am Ende dazu. So bekommst du eine thailändisch inspirierte Erdnusssoße, die alltagstauglich ist, sich gut vorbereiten lässt und beim Erwärmen mit etwas warmem Wasser schnell wieder cremig wird.

Cremige Erdnusssoße
Vorbereitung

10 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

10 min

Veröffentlicht
Aktualisiert

Zutaten

Basis

Würze

Optionales Finish

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Vorbereiten

  2. 1

    Aromaten und Toppings vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Bereite Knoblauch, Ingwer, Erdnüsse und Koriandergrün jetzt vollständig vor, wasche oder trockne empfindliche Zutaten bei Bedarf gründlich und schneide alles in gleichmäßige Stücke, Würfel oder Scheiben für den folgenden Arbeitsschritt. Lege die Komponenten anschließend getrennt bereit, damit später nichts verwässert, übergart oder im Ablauf durcheinandergerät.

    Notiz

    Die Toppings sind optional und kommen erst ganz am Ende auf die fertige Soße.

  3. Abschnitt

    Soße kochen

  4. 2

    Currybasis kurz anschwitzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Das geröstete Sesamöl in einem kleinen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch und Ingwer etwa 20 bis 30 Sekunden anschwitzen, dann die Currypaste einrühren und noch einmal kurz mitrösten, bis alles duftet. Die Hitze dabei bewusst niedrig halten, damit weder Knoblauch noch Currypaste bitter werden.

    Notiz

    Geröstetes Sesamöl ist kräftig im Geschmack. Deshalb hier wirklich nur sparsam einsetzen.

  5. 3

    Kokosmilch, Wasser und Erdnussbutter einrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Verrühre Kokosmilch, Wasser und Erdnussbutter jetzt gründlich, bis sich alles gleichmäßig verbindet und keine trockenen Stellen oder Klümpchen mehr sichtbar sind.

    Notiz

    Die Soße soll nur sanft heiß werden und nicht stark kochen.

  6. 4

    Würzen und Konsistenz prüfen

    Zutaten für diesen Schritt

    Sojasoße und braunen Zucker einrühren. Wenn du mehr Schärfe möchtest, jetzt die Chiliflocken dazugeben. Die Soße kurz weiter rühren, bis sich Zucker und Würze vollständig gelöst haben. Sie soll cremig vom Löffel laufen; für eine noch flüssigere Gießkonsistenz kannst du am Ende schluckweise etwas warmes Wasser extra einrühren.

    Notiz

    Currypaste und Sojasoße unterscheiden sich je nach Marke deutlich bei Salz und Schärfe. Deshalb lieber erst hier gezielt abschmecken.

  7. 5

    Mit Limette vollenden und final abschmecken

    Zutaten für diesen Schritt

    Gib Limettensaft und Salz erst ganz zum Schluss dazu und hebe alles nur kurz unter, damit Farbe, Frische und Aroma klar erhalten bleiben. Achte bei Limettensaft und Salz auf eine gleichmäßige Verarbeitung, damit Konsistenz und Struktur in diesem Schritt stimmig bleiben.

    Notiz

    Die Limette kommt erst am Ende dazu, damit die frische Säure klar schmeckbar bleibt.

  8. Abschnitt

    Servieren

  9. 6

    Anrichten und servieren

    Richte alles direkt sauber an und serviere sofort, solange Temperatur, Textur und Optik ihren besten Punkt haben, damit das Gericht ohne Wartezeit in genau der gewünschten Konsistenz auf den Tisch kommt.

    Notiz

    Als Dip darf sie etwas dicker sein, als Soße eher weich und gießfähig.

Anmerkung

Am besten gelingt die Soße mit glatter, möglichst ungesüßter Erdnussbutter. Die rote Currypaste sollte für eine vegane oder vegetarische Version ausdrücklich shrimp- und fischfrei sein. Wenn die Soße nach dem Abkühlen fester wird, einfach bei kleiner Hitze mit etwas warmem Wasser wieder glatt rühren. Für eine besonders feine Textur kannst du sie am Ende optional durch ein feines Sieb streichen.

Mehr zum Rezept

Passt zu Satay, Gemüse vom Grill, Nudeln, Reisgerichten und Bowls. Für einen Dip etwas mehr Frische einarbeiten, für Marinaden die Konsistenz lockerer halten. Lässt sich gut vorbereiten und vorsichtig wieder erwärmen, ohne zu kochen, damit die Emulsion stabil bleibt.

FAQ

Häufige Fragen

Am einfachsten gelingt die Soße mit glatter, möglichst ungesüßter Erdnussbutter. Sie lässt sich schneller klümpchenfrei einrühren und der Geschmack bleibt besser steuerbar. Gesüßte oder stark gesalzene Erdnussbutter funktioniert zwar auch, dann solltest du Zucker und Salz am Ende vorsichtiger dosieren.

Die Soße passt sehr gut zu Reis, Ofengemüse, gedämpftem Brokkoli, Bowls, Tofu, Hähnchenspießen oder Sommerrollen. Etwas dicker angerührt ist sie auch ein guter Erdnussdip für Rohkost oder Wraps. Gerade zu eher milden Beilagen bringt sie schnell viel Geschmack auf den Teller.

Für eine dickere Konsistenz die Soße einfach etwas länger ziehen lassen. Für eine flüssigere Version rührst du schluckweise warmes Wasser ein, bis sie glatt vom Löffel läuft. Das geht am besten ganz zum Schluss oder beim Wiedererwärmen.

Das ist normal, weil Erdnussbutter und Kokosfett beim Abkühlen deutlich anziehen. Erwärme die Soße langsam bei kleiner Hitze und rühre etwas warmes Wasser ein, bis sie wieder weich und cremig ist. Wenn sie beim Kochen zu dick wirkt, war meist die Hitze zu hoch oder sie hat etwas zu lange reduziert.

Vegan und vegetarisch ist sie dann, wenn du ausdrücklich eine rote Currypaste ohne Garnelen- oder Fischbestandteile verwendest. Glutenfrei wird die Soße, wenn du statt normaler Sojasoße Tamari oder eine klar glutenfreie Sojasoße nimmst.

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