Erdnusssoße mit Kokosmilch und Limette
Cremige Erdnusssoße mit Kokosmilch, roter Currypaste, Ingwer, Knoblauch, Limette und Sesamöl.
Currypaste, Ingwer und Knoblauch duften kurz in Sesamöl an, dann werden Kokosmilch und Erdnussbutter glatt gerührt. Limettensaft kommt erst zum Schluss dazu.

Zutaten
Basis
Würze
Optionales Finish
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Vorbereiten
- 1
Aromaten und Toppings vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Hacke Knoblauch und Ingwer sehr fein, damit sie sich gleichmäßig in der Soße verteilen. Hacke die Erdnüsse grob und schneide das Koriandergrün erst kurz vor dem Servieren, damit es frisch bleibt.
Notiz
Die Toppings sind optional und kommen erst ganz am Ende auf die fertige Soße.
Abschnitt
Soße kochen
- 2
Currybasis kurz anschwitzen
Zutaten für diesen Schritt
Das geröstete Sesamöl in einem kleinen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch und Ingwer etwa 20 bis 30 Sekunden anschwitzen, dann die Currypaste einrühren und noch einmal kurz mitrösten, bis alles duftet. Die Hitze dabei bewusst niedrig halten, damit weder Knoblauch noch Currypaste bitter werden.
Notiz
Geröstetes Sesamöl ist kräftig im Geschmack. Deshalb hier wirklich nur sparsam einsetzen.
- 3
Kokosmilch, Wasser und Erdnussbutter einrühren
Zutaten für diesen Schritt
Rühre Kokosmilch, Wasser und Erdnussbutter glatt, bis eine gleichmäßige Mischung entsteht und keine sichtbaren Schlieren mehr bleiben.
Notiz
Die Soße soll nur sanft heiß werden und nicht stark kochen.
- 4
Würzen und Konsistenz prüfen
Zutaten für diesen Schritt
Sojasauce und braunen Zucker einrühren. Wenn du mehr Schärfe möchtest, jetzt die Chiliflocken dazugeben. Die Soße kurz weiter rühren, bis sich Zucker und Würze vollständig gelöst haben. Sie soll cremig vom Löffel laufen; für eine noch flüssigere Gießkonsistenz kannst du am Ende schluckweise etwas warmes Wasser extra einrühren.
Notiz
Currypaste und Sojasauce unterscheiden sich je nach Marke deutlich bei Salz und Schärfe. Deshalb lieber erst hier gezielt abschmecken.
- 5
Mit Limette vollenden und final abschmecken
Zutaten für diesen Schritt
Presse die Limette aus und rühre den Saft erst zum Schluss unter die Erdnusssoße. Probiere danach und passe Säure oder Salz vorsichtig an, damit die Soße cremig bleibt und frisch schmeckt.
Notiz
Die Limette kommt erst am Ende dazu, damit die frische Säure klar schmeckbar bleibt.
Abschnitt
Servieren
- 6
Warm mit Erdnüssen und Koriander servieren
Zutaten für diesen Schritt
Fülle die warme Erdnusssoße in eine Schale oder gib sie direkt über Gemüse, Reis, Nudeln oder Saté. Bestreue sie nach Wunsch mit gehackten Erdnüssen und Koriandergrün. Wenn sie beim Stehen zu dick wird, rühre esslöffelweise warmes Wasser ein.
Notiz
Als Dip darf sie etwas dicker sein, als Soße eher weich und gießfähig.
Anmerkung
Am besten gelingt die Soße mit glatter, möglichst ungesüßter Erdnussbutter. Die rote Currypaste sollte für eine vegane oder vegetarische Version ausdrücklich shrimp- und fischfrei sein. Wenn die Soße nach dem Abkühlen fester wird, einfach bei kleiner Hitze mit etwas warmem Wasser wieder glatt rühren. Für eine besonders feine Textur kannst du sie am Ende optional durch ein feines Sieb streichen.
Mehr zum Rezept
Passt zu Satay, Gemüse vom Grill, Nudeln, Reisgerichten und Bowls. Für einen Dip etwas mehr Frische einarbeiten, für Marinaden die Konsistenz lockerer halten. Lässt sich gut vorbereiten und vorsichtig wieder erwärmen, ohne zu kochen, damit die Emulsion stabil bleibt.
FAQ
Häufige Fragen
Am einfachsten gelingt die Soße mit glatter, möglichst ungesüßter Erdnussbutter. Sie lässt sich schneller klümpchenfrei einrühren und der Geschmack bleibt besser steuerbar. Gesüßte oder stark gesalzene Erdnussbutter funktioniert zwar auch, dann solltest du Zucker und Salz am Ende vorsichtiger dosieren.
Die Soße passt sehr gut zu Reis, Ofengemüse, gedämpftem Brokkoli, Bowls, Tofu, Hähnchenspießen oder Sommerrollen. Etwas dicker angerührt ist sie auch ein guter Erdnussdip für Rohkost oder Wraps. Gerade zu eher milden Beilagen bringt sie schnell viel Geschmack auf den Teller.
Für eine dickere Konsistenz die Soße einfach etwas länger ziehen lassen. Für eine flüssigere Version rührst du schluckweise warmes Wasser ein, bis sie glatt vom Löffel läuft. Das geht am besten ganz zum Schluss oder beim Wiedererwärmen.
Das ist normal, weil Erdnussbutter und Kokosfett beim Abkühlen deutlich anziehen. Erwärme die Soße langsam bei kleiner Hitze und rühre etwas warmes Wasser ein, bis sie wieder weich und cremig ist. Wenn sie beim Kochen zu dick wirkt, war meist die Hitze zu hoch oder sie hat etwas zu lange reduziert.
Vegan und vegetarisch ist sie dann, wenn du ausdrücklich eine rote Currypaste ohne Garnelen- oder Fischbestandteile verwendest. Glutenfrei wird die Soße, wenn du statt normaler Sojasauce Tamari oder eine klar glutenfreie Sojasauce nimmst.