Buchweizen-Crêpes – glutenfreies Grundrezept für süß & herzhaft
Diese Buchweizen-Crêpes sind dünn, elastisch und leicht nussig – ein einfaches glutenfreies Grundrezept für süße oder herzhafte Füllungen.
Diese Buchweizen-Crêpes sind ein unkompliziertes Grundrezept für dünne, elastische Crêpes mit leicht nussigem Geschmack. Der Teig aus Buchweizenmehl, Eiern, Vollmilch, Wasser und Butter lässt sich gut vorbereiten, ruht 30 Minuten und backt danach schnell in der Pfanne aus. So bekommst du glutenfreie Crêpes, die neutral genug für Marmelade, Zimtzucker, Käse, Schinken oder Gemüse sind. Für Menschen mit Zöliakie solltest du möglichst zertifiziert glutenfreies Buchweizenmehl verwenden und sauber ohne Mehlspuren arbeiten.

Zutaten
Teig
Teig & Pfanne
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Teig zubereiten
- 1
Mehl und Salz mischen
Zutaten für diesen Schritt
Buchweizenmehl und Salz in eine große Schüssel sieben oder direkt hineingeben und mit einem Schneebesen kurz vermischen. So verteilt sich das Salz gleichmäßig und der Teig wird später leichter klümpchenfrei.
- 2
Eier und Flüssigkeit einrühren
Zutaten für diesen Schritt
Anschließend Eier in die Schüssel schlagen und mit der trockenen Mischung verrühren, bis eine dickflüssige, glatte Masse entsteht, die an eine cremige Paste erinnert.
Notiz
Erst wenig Flüssigkeit einrühren, dann den Rest zufügen – das verhindert Klümpchen deutlich besser als alles auf einmal.
- 3
Butter unterrühren und Teig ruhen lassen
Zutaten für diesen Schritt
30 g Butter schmelzen, kurz abkühlen lassen und unter den Teig rühren. Den Teig anschließend 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit das Buchweizenmehl quellen kann und die Crêpes später elastischer werden.
Notiz
Vor dem Ausbacken den Teig noch einmal kurz aufrühren, weil sich Buchweizenmehl beim Stehen etwas absetzen kann.
Abschnitt
Crêpes ausbacken
- 4
Pfanne vorbereiten und Test-Crêpe backen
Zutaten für diesen Schritt
Eine große beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen und dünn mit etwas Butter ausstreichen. Etwa 60 ml Teig in die Mitte geben und die Pfanne sofort schwenken, damit sich der Teig sehr dünn verteilt. Den ersten Crêpe als Test backen: Wird er zu dick, beim nächsten etwas weniger Teig verwenden; bräunt er zu schnell, die Hitze leicht reduzieren.
Notiz
Die Pfanne soll heiß sein, aber nicht rauchen. Mittlere Hitze ist meist ideal.
- 5
Crêpe wenden
Den Crêpe 45 bis 60 Sekunden backen, bis die Oberfläche nicht mehr nass glänzt und sich die Ränder leicht lösen. Dann vorsichtig anheben, wenden und die zweite Seite weitere 15 bis 30 Sekunden goldig backen. Den fertigen Crêpe auf einen Teller legen.
Notiz
Die zweite Seite braucht deutlich weniger Zeit als die erste.
- 6
Restliche Crêpes ausbacken und warm halten
Zutaten für diesen Schritt
Den restlichen Teig genauso portionsweise ausbacken. Die Pfanne nur bei Bedarf erneut hauchdünn mit der übrigen Butter fetten. Die fertigen Crêpes übereinander stapeln und locker abdecken, damit sie weich bleiben und warm serviert werden können.
Notiz
Je nach Pfannengröße ergibt der Teig etwa 8 bis 10 dünne Crêpes.
Anmerkung
Aus dem Teig gelingen je nach Pfannengröße etwa 8 bis 10 dünne Crêpes. Wenn du für Menschen mit Zöliakie kochst, nimm zertifiziert glutenfreies Buchweizenmehl und achte auch bei Butter, Milch und Arbeitsgeräten auf sauberes Arbeiten ohne Weizenmehlspuren.
Mehr zum Rezept
Als herzhafte Füllung eignen sich geriebener Käse, gebratenes Gemüse, Pilze oder ein Spiegelei, das direkt in der Pfanne auf dem teilweise gestockten Teig gegart wird. Für eine süße Variante passen frische Beeren, Kompott, Nussaufstrich oder Zimt und Zucker. Der Teig lässt sich durch den Austausch eines Teils der Milch gegen Wasser noch leichter gestalten, und durch längeres Ruhen wird die Struktur elastischer. Reste können im Kühlschrank aufbewahrt und am nächsten Tag kurz in der Pfanne oder in einer Pfanne mit Deckel aufgewärmt werden.
FAQ
Häufige Fragen
Ja, der Teig gelingt auch mit ungesüßten Pflanzendrinks wie Hafer-, Soja- oder Mandeldrink. Je nach Sorte kann der Teig etwas dicker oder dünner werden, deshalb vor dem Ausbacken kurz prüfen und gut aufrühren.
Während der Ruhezeit quillt das Buchweizenmehl nach, der Teig wird homogener und die Crêpes reißen beim Wenden seltener. Gerade bei Buchweizen lohnt sich diese halbe Stunde wirklich.
Wichtig sind eine gut vorgeheizte beschichtete Pfanne, mittlere Hitze und nur wenig Butter. Wende den Crêpe erst, wenn die Oberfläche nicht mehr nass aussieht und sich die Ränder schon leicht lösen.
Ja, vollständig ausgekühlte Crêpes lassen sich mit Backpapier zwischen den Lagen gut einfrieren. Zum Servieren einfach auftauen lassen und kurz in der Pfanne oder im Ofen erwärmen.
Buchweizen ist von Natur aus glutenfrei, aber für Menschen mit Zöliakie solltest du ausdrücklich zertifiziert glutenfreies Buchweizenmehl verwenden. Außerdem sollten Schüssel, Pfanne und Arbeitsfläche frei von Weizenmehlspuren sein.