Bärlauchpesto mit Pinienkernen einfach selber machen
Dieses Bärlauchpesto Rezept ist in rund 20 Minuten fertig und schmeckt schön grün, nussig und frisch. Mit gerösteten Pinienkernen, Parmesan und Zitrone passt es zu Pasta,
Wenn du Bärlauchpesto selber machen möchtest, ist dieses Rezept eine einfache und verlässliche Frühlingsversion für zuhause. Frischer Bärlauch, leicht geröstete Pinienkerne, Parmesan, Olivenöl und etwas Zitronensaft ergeben ein cremiges, würziges Pesto mit frischer Säure und feiner Nussnote. Wichtig für ein besonders gutes Ergebnis sind sehr trockene Bärlauchblätter, vollständig abgekühlte Pinienkerne und kurzes Mixen in Intervallen, damit das Pesto schön grün bleibt. Das Rezept ergibt etwa 260 g, also 1 kleines Glas oder ungefähr 6 kleine Portionen als Würzbeilage.

Nährwerte
Kalorien
277.3 kcal
pro Portion
1663.8 kcal
gesamt aktuell (6 Portionen)
Kohlenhydrate
1.62 g
pro Portion
9.74 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Protein
4.21 g
pro Portion
25.2 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Fett
28.7 g
pro Portion
172 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Zutaten
Pesto
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
- 1
Bärlauch gründlich trocknen
Zutaten für diesen Schritt
Den Bärlauch durchsehen, welke Stellen und grobe Stielenden entfernen und die Blätter bei Bedarf grob schneiden. Wichtig: Die Blätter müssen wirklich trocken sein, sonst wird das Pesto schnell wässrig und verliert an Haltbarkeit. Wenn nötig, nach dem Schleudern zusätzlich mit Küchenpapier trocken tupfen.
Notiz
Feuchtigkeit ist bei Pesto der häufigste Grund für eine stumpfe Farbe und kurze Haltbarkeit.
- 2
Pinienkerne rösten und abkühlen lassen
Lasse die Mischung jetzt ohne Hektik abkühlen, bis die im Rezept gewünschte Temperatur wirklich erreicht ist, und vermeide dabei unnötiges Rühren oder Abdecken im falschen Moment. So entstehen weder Kondenswasser noch Wärmestaus, die Textur, Kultur oder Bindung im nächsten Schritt stören könnten.
Notiz
Nur leicht rösten, nicht dunkel werden lassen.
- 3
Bärlauch, Käse und Kerne grob mixen
Zutaten für diesen Schritt
Die abgekühlten Pinienkerne zuerst kurz im Mixer oder Zerkleinerer anstoßen. Dann den Bärlauch und den geriebenen Parmesan dazugeben und alles in kurzen Impulsen mixen, bis eine grobe, gleichmäßige Masse entsteht. Zwischendurch die Mischung vom Rand nach unten schieben.
Notiz
Nicht dauerhaft laufen lassen, damit das Pesto nicht warm wird und seine frische Farbe behält.
- 4
Olivenöl und Zitronensaft einarbeiten
Zutaten für diesen Schritt
Während des weiteren Mixens 140 ml Olivenöl langsam einlaufen lassen und den Zitronensaft zugeben. Wieder nur in kurzen Intervallen mixen, bis das Pesto cremig, aber noch leicht strukturiert ist. Wenn es dir zu dick erscheint, kannst du schluckweise noch etwas vom restlichen Öl einarbeiten.
Notiz
10 ml Olivenöl bleiben zum Abdecken im Glas zurück.
- 5
Abschmecken
Zutaten für diesen Schritt
Schmecke Salz und Schwarzer Pfeffer jetzt in kleinen Schritten ab, statt alles auf einmal nachzuwürzen. Gib Salz, Säure und Gewürze portionsweise zu, rühre jeweils gründlich durch und probiere nach jeder Korrektur, bis Würze, Frische und Balance wirklich stimmig zusammenkommen.
Notiz
Wenn du mehr Frische möchtest, gib noch ein paar Tropfen Zitronensaft dazu.
- 6
In ein sauberes Glas füllen
Zutaten für diesen Schritt
Verteile Olivenöl (nativ extra) jetzt gleichmäßig und arbeite sauber bis in die Ränder, damit Aufbau und Oberfläche stimmig werden. Achte bei Olivenöl (nativ extra) auf eine gleichmäßige Verarbeitung, damit Konsistenz und Struktur in diesem Schritt stimmig bleiben.
Notiz
Die dünne Ölschicht schützt das Pesto besser vor Luft und hilft, Farbe und Aroma länger zu erhalten.
Anmerkung
Ergibt ca. 260 g Bärlauchpesto, also 1 kleines Glas mit etwa 250 bis 300 ml Inhalt. Die 6 Portionen sind als kleine Würz- oder Beilagenportionen gedacht. Für gute Haltbarkeit das Pesto immer mit sauberem Löffel entnehmen und die Oberfläche bei Bedarf wieder dünn mit Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank aufbewahren oder portionsweise einfrieren.
Mehr zum Rezept
Variationen: Die Kerne lassen sich durch Sonnenblumenkerne oder Mandeln ersetzen, der Käse durch einen würzigen Hartkäse nach Wahl. Für mehr Säure kann etwas zusätzlicher Saft ergänzt werden, für mehr Cremigkeit etwas mehr Öl. Lagerung: Im gut verschlossenen Glas im Kühlschrank aufbewahren; für längere Lagerung portionsweise einfrieren.
FAQ
Häufige Fragen
In einem sehr sauberen, gut verschlossenen Glas hält es sich im Kühlschrank meist etwa 4 bis 5 Tage. Wichtig sind trockene Zutaten, ein sauberer Löffel und am besten eine dünne Ölschicht auf der Oberfläche.
Ja, das klappt sehr gut. Am besten portionsweise in kleinen Dosen oder einer Eiswürfelform einfrieren, damit du später nur so viel auftauen musst, wie du gerade brauchst.
Achte auf gut getrocknete Blätter, vollständig abgekühlte Pinienkerne und kurzes Mixen in Intervallen. Zu viel Wärme beim Mixen lässt das Pesto schneller nachdunkeln.
Meist sind die Pinienkerne zu dunkel geröstet oder das Pesto wurde zu lange am Stück gemixt. Röste die Kerne nur leicht und mixe lieber stoßweise statt dauerhaft.
Gut passen Sonnenblumenkerne, Mandeln oder Walnüsse. Röste den Ersatz ebenfalls kurz an, damit das Pesto aromatischer und runder schmeckt.
Ja. Ein Mini-Zerkleinerer funktioniert sehr gut, und auch im Mörser klappt es, wenn du etwas mehr Zeit einplanst. Dann zuerst Pinienkerne und Parmesan zerreiben und den Bärlauch nach und nach einarbeiten.
Ja. Wenn du das Pesto ohne Parmesan machen möchtest, nimm einen anderen kräftigen Hartkäse. Für eine vegane Variante funktionieren Hefeflocken plus etwas mehr Nüsse oder Kerne als würziger Ersatz.