Versunkener Apfelkuchen nach Omas Art – saftig aus der Springform

Saftiger Klassiker aus der 26-cm-Springform: feiner Rührteig, eingeschnittene Apfelviertel und sichere Garzeichen für lockere Krume.

Feiner Rührteig trägt die Apfelviertel, ohne am Boden matschig zu werden. Entscheidend sind zimmerwarme Zutaten, dickcremige Konsistenz und eine Stäbchenprobe zwischen den Früchten.

Versunkener Apfelkuchen nach Omas Art – saftig aus der Springform fertig angerichtet
Vorbereitung

25 min

Ruhezeit

1 h

Kochen

45 min

Zutaten

Rührteig

Apfelbelag

Finish

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Form und Apfelbelag

  2. 1

    Springform einfetten und Ofen vorheizen

    Zutaten für diesen Schritt

    Den Boden einer 26-cm-Springform mit Backpapier auslegen und den Rand dünn mit der weichen Süßrahmbutter einfetten. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Umluft ist möglich, bräunt die Apfelspitzen aber schneller und sollte nur bei 160 °C genutzt werden.

    Notiz

    Ein gut gefetteter Rand hilft dem Teig, gleichmäßig hochzuklettern, ohne am Rand festzukleben.

  3. 2

    Äpfel einschneiden, ohne sie zu durchtrennen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Bio-Zitrone fein abreiben, den Abrieb abgedeckt für den Teig beiseitestellen und die Zitrone auspressen. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Jedes Viertel auf der gewölbten Seite mehrmals dicht einschneiden, aber nicht bis zur Unterseite schneiden. Danach mit dem Zitronensaft wenden, damit die Schnittflächen hell bleiben.

    Notiz

    Die Einschnitte öffnen sich beim Backen leicht und lassen die Apfelviertel dekorativ in den Teig sinken.

  4. Abschnitt

    Feinen Rührteig herstellen

  5. 3

    Buttermasse hell und cremig aufschlagen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die weiche Süßrahmbutter mit feinem Zucker, Vanillezucker und feinem Salz mehrere Minuten aufschlagen, bis die Masse sichtbar heller, cremig und leicht fluffig ist. Zwischendurch den Schüsselrand abstreifen, damit keine festen Butterstreifen im Teig bleiben.

    Notiz

    Dieser Schritt bringt Luft in den Rührteig; zu kurz geschlagene Butter macht die Krume kompakter.

  6. 4

    Eier einzeln einarbeiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Eier nacheinander zur Buttermasse geben und jedes Ei gründlich einrühren, bevor das nächste folgt. Die Masse darf glänzend und weich aussehen, sollte aber nicht flockig werden. Zum Schluss den vorbereiteten Zitronenabrieb kurz unterrühren, damit der Teig frisch duftet, ohne zitronig zu dominieren.

    Notiz

    Gerinnt die Masse leicht, ist das kein Drama; die Mehlmischung bindet sie später wieder, solange nach dem Mehl nicht zu lange gerührt wird.

  7. 5

    Trockene Zutaten gleichmäßig mischen

    Zutaten für diesen Schritt

    Weizenmehl Type 405, Speisestärke und Backpulver in einer separaten Schüssel gründlich vermischen. Die Stärke verteilt sich so gleichmäßig und das Backpulver bildet später keine bitteren Nester. Große Klümpchen mit dem Löffelrücken zerdrücken oder die Mischung kurz sieben.

    Notiz

    Speisestärke macht die Krume feiner; sie ersetzt hier keinen Arbeitsschritt, sondern verbessert die Textur des Rührteigs.

  8. 6

    Teig dickcremig fertig rühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die vorbereitete Mehlmischung abwechselnd mit der Vollmilch zur Butter-Ei-Masse geben und nur so lange rühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Der fertige Teig soll schwer vom Löffel fallen und dickcremig wirken; zu flüssiger Teig lässt die Äpfel zu tief absinken.

    Notiz

    Nach dem Mehl nicht mehr lange schlagen, sonst entwickelt sich zu viel Kleber und der Kuchen wird zäher.

  9. Abschnitt

    Belegen, backen und fertigstellen

  10. 7

    Teig einfüllen und Apfelviertel platzieren

    Den Rührteig in die vorbereitete Springform geben, glatt streichen und die Form einmal sanft auf die Arbeitsfläche klopfen, damit größere Luftlöcher verschwinden. Die Apfelviertel mit der eingeschnittenen Seite nach oben kreisförmig auflegen und nur leicht andrücken, sodass sie Kontakt zum Teig haben, aber nicht darin verschwinden.

    Notiz

    Nicht zu eng legen: Wenn die Äpfel sich berühren, bleibt darunter mehr Feuchtigkeit eingeschlossen und der Boden kann weich werden.

  11. 8

    Goldgelb backen und richtig prüfen

    Den Kuchen auf der mittleren Schiene 42–48 Minuten backen, bis die Oberfläche goldgelb ist, der Teig zwischen den Apfelvierteln elastisch zurückfedert und kein roher Teig mehr am Holzstäbchen klebt. Die Stäbchenprobe immer in eine Teigstelle setzen, nicht direkt in ein Apfelstück, weil Fruchtsaft die Probe verfälscht.

    Notiz

    Werden die Apfelspitzen zu dunkel, den Kuchen locker mit Backpapier abdecken und fertig backen.

  12. 9

    Auskühlen lassen und mit Puderzucker servieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Den Kuchen erst in der Form kurz entspannen lassen, dann den Rand lösen und vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Warm ist die Krume noch empfindlich; sauber schneiden lässt sich der versunkene Apfelkuchen erst, wenn Butter und Fruchtsaft wieder etwas angezogen haben.

    Notiz

    Lauwarm schmeckt er besonders gut, für saubere Stücke aber ein scharfes Messer verwenden und ohne Druck schneiden.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

380.2 kcal

pro Portion

3802 kcal

gesamt aktuell (10 Portionen)

Kohlenhydrate

50.6 g

pro Portion

505.6 g

gesamt aktuell (10 Portionen)

Protein

5.24 g

pro Portion

52.4 g

gesamt aktuell (10 Portionen)

Fett

18.3 g

pro Portion

183.3 g

gesamt aktuell (10 Portionen)

Ballaststoffe

2.98 g

pro Portion

29.8 g

gesamt aktuell (10 Portionen)

Zucker

29.2 g

pro Portion

291.7 g

gesamt aktuell (10 Portionen)

Salz

0.653 g

pro Portion

6.53 g

gesamt aktuell (10 Portionen)

Anmerkung

Ausgelegt für eine runde Springform mit 26 cm Durchmesser. In einer 24-cm-Form wird der Kuchen höher und braucht meist einige Minuten länger; die Stäbchenprobe immer zwischen den Apfelstücken machen, nicht direkt in eine Frucht.

FAQ

Häufige Fragen

Säuerliche, eher feste Backäpfel wie Boskoop, Elstar, Cox Orange oder Braeburn sind ideal. Sie behalten beim Backen Struktur, geben Aroma ab und zerfallen nicht zu Mus. Sehr weiche oder sehr saftige Äpfel können den Teig unter den Früchten feuchter machen.

Meist liegt es an zu festem Teig oder daran, dass die Äpfel nur lose oben aufliegen. Die Viertel sollen leicht angedrückt werden, aber nicht tief hineingeschoben. Beim Backen geht der Rührteig auf und umschließt die eingeschnittenen Äpfel von selbst.

Die Balance entsteht durch dickcremigen Rührteig, feste Apfelsorten und etwas Abstand zwischen den Apfelstücken. Zu flüssiger Teig, sehr nasse Äpfel oder zu dicht gelegte Viertel schließen Feuchtigkeit ein. Die Stäbchenprobe zwischen den Früchten verhindert außerdem, dass der Kuchen zu früh aus dem Ofen kommt.

Ja, das klappt sehr gut. Nach dem vollständigen Auskühlen den Kuchen abdecken und bei kühler Raumtemperatur aufbewahren. Am nächsten Tag ist er oft noch aromatischer, weil sich Butter, Vanille, Zitrone und Apfelsaft gleichmäßig in der Krume verteilt haben.

Bei kühler Raumtemperatur bleibt er etwa zwei Tage saftig, im Kühlschrank eher drei Tage, wird dort aber etwas fester. Zum Einfrieren den vollständig ausgekühlten Kuchen portionsweise verpacken. Auftauen klappt schonend bei Raumtemperatur; kurz aufgebacken schmeckt die Krume wieder frischer.

Ja, aber der Kuchen wird höher und braucht meist etwas länger. Wichtig ist, die Form nicht zu voll zu füllen und die Garprobe sorgfältig an einer Teigstelle zwischen den Apfelvierteln zu machen. Bräunt die Oberfläche früh, locker abdecken und weiterbacken.

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