Sauce Tartare mit Cornichons, Kapern und Kräutern

Sauce Tartare mit kleinen Cornichonwürfeln, gehackten Kapern, Petersilie, Dill und Schnittlauch; nach der Ziehzeit servierbereit.

Gut abgetropfte Einlagen verdünnen die Mayonnaisebasis nicht. Feiner Zuschnitt, Zitronensaft und die Kühlzeit verteilen Cornichons, Kapern und Kräuter in der Sauce.

Sauce Tartare mit Cornichons, Kapern und Kräutern fertig angerichtet
Vorbereitung

20 min

Ruhezeit

30 min

Kochen

0 min

Zutaten

Basis

Einlagen und Kräuter

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Einlagen und Kräuter vorbereiten

  2. 1

    Cornichons und Kapern abtropfen und klein schneiden

    Zutaten für diesen Schritt

    Cornichons und Kapern getrennt in ein feines Sieb geben und gründlich abtropfen lassen. Auf Küchenpapier verteilen und von oben vorsichtig trocken tupfen. Die Cornichons in Würfel von höchstens etwa 3 Millimetern schneiden, die Kapern mit dem Messer hacken. Es darf keine freie Lake auf dem Brett stehen; die Einlagen sollen ihren Biss behalten.

    Notiz

    Nicht auspressen und keinen Blitzhacker verwenden. Beides beschädigt die Struktur und setzt unnötig Flüssigkeit frei.

  3. 2

    Schalotte und Kräuter schneiden, Zitrone auspressen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Schalotte schälen, längs halbieren und sehr klein würfeln. Die Bio-Zitrone heiß abwaschen, trocknen, nur die gelbe Schale fein abreiben und den Saft durch ein kleines Sieb pressen. Petersilie und Dill hacken, den Schnittlauch in schmale Röllchen schneiden. Die Kräuter müssen vor dem Schneiden trocken sein, damit kein Waschwasser in die Sauce gelangt.

    Notiz

    Weiße Zitronenschale nicht mit abreiben, da sie bitter schmeckt. Grobe oder harte Kräuterstiele aussortieren.

  4. Abschnitt

    Basis rühren und Sauce fertigstellen

  5. 3

    Mayonnaisebasis glatt rühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Mayonnaise, Crème fraîche und Dijon-Senf mit einem Schneebesen glatt rühren. Cornichon-Sud, Zucker, weißen Pfeffer und das für diesen Schritt angegebene Meersalz einarbeiten. Die Basis ist fertig, wenn sie gleichmäßig glänzt, keine Senfstreifen zeigt und am Schüsselrand kein Flüssigkeitssaum steht.

    Notiz

    Nur so lange rühren, bis die Basis homogen ist. Kräftiges Aufschlagen trägt Luft ein und erschwert die spätere Konsistenzprüfung.

  6. 4

    Einlagen, Zitrone und Kräuter unterheben

    Den Zitronenabrieb und zunächst etwas vom aufgefangenen Zitronensaft in die Basis rühren; den übrigen Saft für die Schlussprüfung abgedeckt kühl bereithalten. Cornichons, Kapern, Schalotte, Petersilie, Dill und Schnittlauch mit einem Teigschaber vom Schüsselboden nach oben unterheben. Aufhören, sobald alle Einlagen gleichmäßig verteilt sind und sich nirgends freie Flüssigkeit sammelt.

    Notiz

    Mit dem Teigschaber nur wenige breite Züge machen. Langes Rühren zerdrückt Cornichons und Kapern und kann die Sauce dünner wirken lassen.

  7. Abschnitt

    Kühlen, prüfen und servieren

  8. 5

    Sauce abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen

    Die Sauce luftdicht abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. In dieser Zeit verteilen sich Gurken-, Kapern-, Zitronen- und Kräuterwürze in der Basis. Die Sauce während der gesamten Ziehzeit gekühlt halten und erst danach abschließend prüfen.

    Notiz

    Nicht bei Raumtemperatur ziehen lassen. Die Kühlzeit gehört zur Rezeptzeit und darf nicht übersprungen werden.

  9. 6

    Konsistenz prüfen und Sauce Tartare servieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die gekühlte Sauce langsam vom Schüsselboden her durchrühren. Das für diesen Schritt angegebene Meersalz vollständig einarbeiten und probieren. Den zurückbehaltenen Zitronensaft nach und nach nur so weit einrühren, bis Säure, Salz, Cornichons, Kapern und Kräuter ausgewogen schmecken. Die Sauce ist servierbereit, wenn sie am Löffel haftet, langsam abläuft, die Einlagen gleichmäßig verteilt bleiben und sich kein wässriger Rand bildet. Bis zum Anrichten abgedeckt kühlen.

    Notiz

    Die Sauce passt zu Backfisch, Kartoffeln, Ofengemüse, paniertem Gemüse und kalten Platten.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

203.2 kcal

pro Portion

1626 kcal

gesamt aktuell (8 Portionen)

Kohlenhydrate

2.9 g

pro Portion

23.2 g

gesamt aktuell (8 Portionen)

Protein

0.915 g

pro Portion

7.32 g

gesamt aktuell (8 Portionen)

Fett

21.2 g

pro Portion

169.7 g

gesamt aktuell (8 Portionen)

Ballaststoffe

0.54 g

pro Portion

4.32 g

gesamt aktuell (8 Portionen)

Zucker

1.72 g

pro Portion

13.8 g

gesamt aktuell (8 Portionen)

Salz

0.877 g

pro Portion

7.02 g

gesamt aktuell (8 Portionen)

Anmerkung

Reste sofort wieder abdecken und durchgehend kühlen. Für die Entnahme stets einen sauberen Löffel verwenden.

FAQ

Häufige Fragen

Cornichons, Kapern oder nasse Kräuter tragen freie Flüssigkeit in die Basis. Einlagen gründlich abtropfen lassen, nur vorsichtig trocken tupfen und mit dem Messer schneiden. Nach der Kühlzeit langsam durchrühren statt die Sauce aufzuschlagen.

Ja. Die vorgesehene Ziehzeit im Kühlschrank verbindet Gurken-, Kapern-, Zitronen- und Kräuterwürze. Die Sauce bis zum Servieren abgedeckt kühlen und erst unmittelbar davor durchrühren sowie prüfen.

Gut abgedeckt, durchgehend gekühlt und mit sauberem Besteck entnommen hält sie sich etwa zwei Tage. Bei auffälligem Geruch, Verfärbung oder deutlich abgesetzter Flüssigkeit muss sie entsorgt werden.

Zusätzliche fein gehackte Cornichons bringen Säure und Biss, ersetzen aber nicht die salzige Kapernnote. Ohne Kapern fällt die Sauce milder aus; Konsistenz und Würzung deshalb erst nach der Kühlzeit beurteilen.

Nur gezielt. Die Sauce ist haftend statt gießfähig und passt deshalb eher in kleinen Klecksen zu Kartoffel- oder Gurkensalat als über zarte Blattsalate.

Sie passt besonders zu gebackenem oder paniertem Fisch, Kartoffelgerichten, Ofengemüse, paniertem Gemüse und kalten Platten. Säure und Einlagen ergänzen vor allem milde oder gebratene Speisen.

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