Salsiccia-Pasta mit Tomatensauce und gebräuntem Brät
Gebräunte Salsiccia, offen reduzierte Tomatensauce und knapp bissfeste Rigatoni verbinden sich mit stärkehaltigem Kochwasser zu einer glänzenden Pasta.
Die Wurststücke werden kräftig gebräunt und sicher durchgegart, bevor Rigatoni in der konzentrierten Sauce fertigziehen. Parmesan und Basilikum runden das Pfannengericht ab.

- Vorbereiten
- 20 min
- Ruhen
- 0 min
- Kochen
- 30 min
Zutaten
Salsiccia-Sauce
Pasta
Pasta und Sauce
Fertigstellen
So gelingt das Rezept
Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
Abschnitt
Salsiccia vorbereiten und Sauce konzentrieren
- 1
Salsiccia aus dem Darm lösen und kühl bereithalten
Zutaten für diesen Schritt
Schneide die Salsiccia längs ein, ziehe den Naturdarm vollständig ab und zupfe das Brät in unregelmäßige, mundgerechte Stücke. Zerdrücke es nicht zu feinen Krümeln, damit kleine Kanten bräunen und größere Stücke saftig bleiben. Stelle das vorbereitete Brät bis zum Braten wieder kalt. Reinige danach Hände, Messer, Brett und alle Kontaktflächen gründlich, bevor du weitere Zutaten bearbeitest.
- 2
Brät in einer breiten Pfanne kräftig bräunen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Aus dem Darm gelöstes, unregelmäßig gezupftes Salsiccia-Brät
Erhitze das Olivenöl in einer breiten Pfanne auf mittelhoher bis hoher Stufe. Verteile das vorbereitete Brät in einer flachen Lage und lasse die Unterseite zunächst ungestört bräunen. Wende die Stücke erst bei deutlichen goldbraunen Kontaktflächen und brate weiter, bis freie Flüssigkeit verdampft ist und mehrere Seiten Röstspuren tragen. Senke die Hitze, sobald Gewürze oder Bratensatz sehr dunkel werden.
- 3
Zwiebel, Fenchel, Chili und Knoblauch anschwitzen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Saftig gebräuntes Salsiccia-Brät mit deutlichen Röstkanten
Würfle die geschälte Zwiebel fein, hacke den geschälten Knoblauch klein und drücke die Fenchelsamen leicht an. Reduziere die Pfannenhitze auf mittlere Stufe. Gib Zwiebel, Fenchel und Chiliflocken zum gebräunten Brät und gare sie unter regelmäßigem Rühren, bis die Zwiebel weich und glasig ist. Gib den Knoblauch erst dann dazu und bewege ihn nur so lange in der Pfanne, bis er aromatisch duftet, ohne zu bräunen. Der Pfannenboden darf braune, jedoch keine schwarzen Spuren zeigen.
- 4
Tomatenmark direkt am Pfannenboden rösten
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Gebräunte Salsiccia mit weich gegarten Aromaten
Schiebe Brät und Aromaten etwas zur Seite und gib das Tomatenmark auf die freie heiße Fläche. Röste es unter Rühren, bis es dunkler ziegelrot wird und süßlich statt roh duftet. Vermische es anschließend vollständig mit dem Pfanneninhalt. Beginnt der Ansatz stark anzusetzen, fahre sofort mit den Tomaten fort, damit der Bratensatz nicht bitter wird.
- 5
Tomatensauce offen reduzieren und Brät sicher garen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Salsiccia-Aromaten-Basis mit geröstetem Tomatenmark
Gib die stückigen Tomaten und den für die Sauce vorgesehenen Salzanteil in die Pfanne. Löse den Bratensatz vollständig und lasse die Sauce offen sanft köcheln, bis sie das Brät dicht umhüllt, sämig vom Löffel zurückläuft und der Pfannenboden beim Durchziehen für einen Augenblick frei bleibt. Prüfe mehrere der größten Wurststücke seitlich mit einem sauberen Einstichthermometer. Im Kern müssen mindestens 72 °C erreicht sein; Farbe und klarer Fleischsaft allein sind kein Sicherheitsnachweis.
Abschnitt
Rigatoni kochen, binden und fertigstellen
- 6
Rigatoni knapp bissfest kochen und Kochwasser sichern
Zutaten für diesen Schritt
Erhitze das Wasser in einem geräumigen Topf, bis es kräftig wallt, und löse den vorgesehenen Nudelwasser-Salzanteil darin. Gib die Rigatoni hinein und rühre während des Garens mehrmals um. Prüfe sie vor der kürzesten Packungszeit: Der Kern soll noch deutlich fest, aber nicht trocken oder kreidig sein. Schöpfe vor dem Abgießen reichlich trübes, stärkehaltiges Kochwasser ab. Gieße die Pasta ohne Abspülen ab.
- 7
Rigatoni in der Sauce glänzend fertigziehen
Schon vorbereitet
- Reduzierte Tomatensauce mit gegartem Salsiccia-Brät
- Knapp bissfeste Rigatoni mit stärkehaltiger Kochwasserreserve
Gib die abgetropften Rigatoni direkt in die reduzierte Salsiccia-Sauce. Schwenke oder rühre bei mittlerer Hitze und arbeite das reservierte Kochwasser schluckweise ein. Warte nach jeder Zugabe, bis die Flüssigkeit gebunden ist. Beende das Garen, sobald die Pasta bissfest ist, die Sauce sichtbar glänzt und jede Röhre innen wie außen überzieht, ohne dass eine wässrige Pfütze am Pfannenboden zurückbleibt.
- 8
Parmesan, Pfeffer und Basilikum unterheben
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Bissfeste Rigatoni in glänzend gebundener Salsiccia-Tomatensauce
Reibe den Parmesan fein und zupfe die gewaschenen, trocken geschüttelten Basilikumblätter grob. Ziehe die Pfanne vom Herd. Rühre den für die Sauce vorgesehenen Parmesan ein, bis er in der Resthitze schmilzt, und hebe den vorgesehenen Basilikumanteil sowie den gemahlenen Pfeffer unter. Wird die Sauce stumpf oder zu fest, lockere sie mit wenig heißem Kochwasser. Fertig ist sie, wenn sie cremig an der Pasta haftet und weder ölig noch körnig wirkt.
- 9
Sofort anrichten und Reste sicher kühlen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Cremige Salsiccia-Rigatoni mit Parmesan und Basilikum
Verteile die Pasta sofort auf vorgewärmte Teller und gib den restlichen Parmesan sowie das restliche Basilikum darüber. Jedes Pastastück soll von Sauce überzogen sein, während die gebräunten Wurststücke ihre Form behalten. Fülle Reste spätestens 2 Stunden nach dem Garen in flache Behälter und stelle sie abgedeckt bei höchstens 4 °C kalt. Verbrauche sie innerhalb von 3 Tagen und erhitze jede entnommene Portion vor dem Essen vollständig auf mindestens 74 °C.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.
Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).
Kalorien
770 kcal
pro Person
3080.2 kcal
gesamtes Rezept (4 Personen)
Kohlenhydrate
79.5 g
pro Person
317.9 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Protein
34.2 g
pro Person
136.9 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Fett
33.4 g
pro Person
133.7 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Ballaststoffe
6.77 g
pro Person
27.1 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Zucker
12.7 g
pro Person
50.9 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Salz
3.41 g
pro Person
13.6 g
gesamtes Rezept (4 Personen)
Häufige Fragen
Am besten passt rohe Salsiccia fresca aus Schweinefleisch mit Fenchel. Ihr lockeres Brät lässt sich aus dem Darm lösen, entwickelt beim Bräunen kräftige Röstaromen und würzt die Tomatensauce. Bei einer bereits pikanten Sorte werden zusätzliche Chiliflocken nicht automatisch erhöht.
Zerkleinertes Fleisch kann außen bereits braun sein, bevor der Kern sicher erhitzt ist. Verlässlich ist deshalb die Messung in mehreren großen Stücken mit einem sauberen Thermometer. Der im Rezept genannte Mindestwert muss im Kern erreicht sein, bevor die Pasta in die Sauce kommt.
Die Röhren nehmen Sauce und kleine Brätstücke innen auf, während die gerillte Außenseite die gebundene Tomatensauce festhält. Eine andere kurze Pasta benötigt eine eigene Garprobe; entscheidend sind ein noch fester Kern und genügend Stabilität für das Fertigziehen in der Pfanne.
Beim Pastakochen gelangt Stärke ins Wasser. Portionsweise in die konzentrierte Sauce eingearbeitet, verbindet sie Tomatenflüssigkeit und Bratfett zu einem glänzenden Film. Zu viel Kochwasser auf einmal verdünnt die Sauce; deshalb wird jede Zugabe erst vollständig gebunden.
Meist wurde die Tomatensauce nicht offen genug reduziert, die Pasta zu nass abgegossen oder das Kochwasser zu schnell zugegeben. Die Sauce muss vor der Pasta bereits konzentriert sein. Beim Fertigziehen wird nur so viel Flüssigkeit eingearbeitet, wie die Stärke sichtbar bindet.
Ja. Gare das Brät sicher durch, reduziere die Sauce und kühle sie danach zügig in einem flachen Behälter. Bewahre sie geschlossen kalt auf und erhitze sie vollständig, bevor frisch gekochte Rigatoni und Kochwasser dazukommen. So bleibt die Pasta bissfest.
Eine rohe grobe Schweinebratwurst mit Fenchel kommt der Textur am nächsten. Zutaten, Salzgehalt und Schärfe unterscheiden sich jedoch je nach Produkt. Hackfleisch oder fertig gegarte Wurst verändern Bratverhalten, Würzung und Garprüfung so stark, dass sie nicht ohne Anpassung ausgetauscht werden sollten.
Rigatoni aus Hartweizen enthalten glutenhaltiges Getreide, Parmesan enthält Milch. Bei Salsiccia, Tomatenkonserven, Gewürzen und fertig geriebenem Käse sind die Etiketten der konkret verwendeten Produkte maßgeblich, weil Rezepturen und mögliche Spuren variieren können.
Gib die benötigte Portion mit wenig Wasser in eine Pfanne, decke sie zunächst ab und rühre beim Erwärmen mehrmals um. Vor dem Essen muss sie im Inneren den im Rezept genannten Aufwärmwert erreichen. Bereits erhitzte Reste werden nicht erneut abgekühlt und ein weiteres Mal aufgewärmt.
Die vollständig gegarte Salsiccia-Tomatensauce lässt sich besser einfrieren als das fertige Pastagericht. Kühle sie rasch, friere sie portionsweise ein und taue sie im Kühlschrank auf. Rigatoni werden am Serviertag frisch gekocht, damit sie beim Erwärmen nicht weich und brüchig werden.