Cremiger Sahnemeerrettich
Klassischer Sahnemeerrettich mit frischem Meerrettich und Schlagsahne – luftig, frisch und angenehm scharf als kalte Beilage.
Kalte Schlagsahne, frisch geriebener Meerrettich und Zitronensaft ergeben eine cremige, luftige Sauce mit klarer Schärfe. Sie passt zu Tafelspitz, Roastbeef, Räucherfisch und kalten Platten.

Zutaten
Für den Sahnemeerrettich
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
- 1
Meerrettich vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Schäle den frischen Meerrettich und reibe ihn sehr fein. Vermische ihn direkt mit Zitronensaft, damit er hell bleibt und seine Schärfe frisch, aber nicht muffig wirkt.
Notiz
Frisch geriebener Meerrettich schmeckt deutlich kräftiger als Ware aus dem Glas.
- 2
Sahne halbsteif schlagen
Zutaten für diesen Schritt
Die sehr kalte Schlagsahne in eine kalte Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät halbsteif schlagen. Die Sahne soll luftig werden und weiche Spitzen bilden, aber noch geschmeidig bleiben, damit sich der Meerrettich später gut unterheben lässt.
Notiz
Nicht zu fest schlagen, sonst wird die Creme schnell körnig oder schwer.
- 3
Unterheben und abschmecken
Zutaten für diesen Schritt
Die Meerrettich-Zitronen-Mischung zusammen mit Zucker, Salz und weißem Pfeffer zur geschlagenen Sahne geben. Wenn du eine mildere Variante möchtest, hebe auch die Crème fraîche vorsichtig unter. Alles mit einem Teigschaber oder Löffel mischen, bis eine glatte, luftige Creme entsteht. Anschließend direkt abschmecken: Der Geschmack soll deutlich nach Meerrettich schmecken, aber noch rund und cremig wirken.
Notiz
Behutsam arbeiten, damit die aufgeschlagene Sahne ihre luftige Struktur behält.
- 4
Kalt ziehen lassen und servieren
Zutaten für diesen Schritt
Stelle den Dip mindestens 20 bis 30 Minuten kalt, damit Meerrettich, Sahne und Zitronensaft harmonisch durchziehen. Rühre ihn vor dem Servieren noch einmal glatt und serviere ihn gut gekühlt.
Notiz
Passt besonders gut zu Tafelspitz, Roastbeef, Räucherfisch und kalten Platten.
Anmerkung
Sehr kalt verarbeiten und gut gekühlt servieren. Für eine etwas festere, mildere Variante die optionale Crème fraîche am Ende vorsichtig unterheben.
FAQ
Häufige Fragen
Ja, das geht. Meerrettich aus dem Glas ist meist milder und oft bereits gewürzt. Starte deshalb mit etwas weniger und taste dich durch Abschmecken an die gewünschte Schärfe heran.
Ja, einige Stunden vorher oder am Vorabend funktioniert gut. Am luftigsten schmeckt er aber frisch am Zubereitungstag. Vor dem Servieren nur noch einmal vorsichtig glatt rühren.
Meist war die Sahne nicht kalt genug oder wurde nicht weit genug halbsteif geschlagen. Auch zu viel Zitronensaft kann die Creme lockern. Stelle sie noch einmal kalt und arbeite beim Unterheben besonders behutsam.
Dann hilft etwas zusätzlich geschlagene Sahne. Auch die optionale Crème fraîche aus der Zutatenliste macht den Geschmack milder und runder. Nach kurzer Kühlzeit wirkt die Schärfe meist ebenfalls ausgewogener.
Gut abgedeckt hält er sich etwa 1 bis 2 Tage im Kühlschrank. Danach lässt die Frische nach, die Schärfe baut ab und die Konsistenz kann weicher werden.
Sehr gut passt er zu Tafelspitz, gekochtem Rindfleisch, Roastbeef, Räucherfisch, Lachs, kaltem Braten oder zu einer klassischen Brotzeitplatte.