Rindfleischsuppe mit Beinscheibe

Klare Rindfleischsuppe aus Beinscheiben, langsam abgeschäumter Brühe, bissfestem Wurzelgemüse und frischen Kräutern.

Kalter Ansatz und ruhiges Ziehen ergeben eine klare kräftige Brühe. Jede Beinscheibe wird nahe am Knochen gemessen, das Fleisch heiß gehalten und erst mit der frischen Einlage wieder zusammengeführt.

Rindfleischsuppe mit Beinscheibe fertig angerichtet
Gesamtzeit
4 h
Schwierigkeit
Mittel
ZeitplanIn 4 h auf dem Tisch
Vorbereiten
40 min
Ruhen
0 min
Kochen
3 h 20 min

Zutaten

Personen

Brühenansatz

Würzung

Gemüse und Kräuter

So gelingt das Rezept

Du kochst für 6 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Abschnitt

    Gemüse vorbereiten und Brühe kalt ansetzen

  2. 1

    Aromaten und spätere Einlage vor dem Rohfleisch schneiden

    Zutaten für diesen Schritt

    Zwiebeln schälen, halbieren, bevor du die Fleischpackung öffnest. Möhren und Sellerie schälen, Lauch längs öffnen und zwischen den Schichten unter fließendem Wasser waschen. Möhren, Sellerie und Lauch jeweils halbieren, eine Hälfte als Brühenaromaten grob in etwa 2-cm-Stücke schneiden. Die andere Hälfte als Einlage schneiden: Möhren in etwa 4 mm dicke Scheiben, Sellerie in etwa 8 mm große Würfel, Lauch in etwa 5 mm breite Ringe. Petersilienstiele von den Blättern trennen, Blätter grob hacken und Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Alles getrennt abgedeckt bereitstellen; Einlage und Kräuter kalt stellen.

  3. 2

    Beinscheiben ungewaschen und hygienisch in den Topf legen

    Zutaten für diesen Schritt

    Auf Etikett oder an der Fleischtheke prüfen, dass die Beinscheiben naturbelassen, nicht injiziert und nicht mechanisch zartgemacht sind. Die rohen Scheiben weder abbrausen noch in Wasser reinigen, weil Spritzer Keime verteilen können. Die Packung erst direkt am großen sauberen Suppentopf öffnen und die Beinscheiben ohne Kontakt zu Gemüse, Kräutern oder deren Brettern hineinlegen. Verpackung sofort entsorgen. Danach Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife waschen sowie Spüle, Arbeitsfläche, Topfgriffe und alle roh belasteten Stellen mit heißer Spüllauge reinigen.

  4. 3

    Kalt aufsetzen, langsam erhitzen und vollständig abschäumen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Ungewaschene kontrollierte rohe Rinderbeinscheiben im sauberen Suppentopf

    Das kalte Wasser und die erste Salzportion zu den Beinscheiben geben; das Fleisch soll knapp bedeckt sein. Den offenen Topf bei mittlerer Hitze in ungefähr 25 bis 35 Minuten langsam bis kurz unter den Siedepunkt bringen. Ab dem ersten grauen Eiweißschaum alle 3 bis 5 Minuten mit einer flachen Kelle abschöpfen und den Kellenrand jeweils unter heißem Wasser reinigen. Nicht umrühren. Sobald 10 Minuten lang kaum neuer Schaum erscheint und nur einzelne kleine Bläschen am Rand aufsteigen, mit dem Aromatisieren fortfahren.

  5. 4

    Aromatisieren, sanft ziehen und jede Beinscheibe sicher prüfen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Vorbereitete Brühenaromaten
    • Langsam erhitzter und vollständig abgeschäumter Brühenansatz mit Beinscheiben

    Brühenaromaten, Lorbeer, Pfeffer und Piment in den abgeschäumten Ansatz geben. Den Deckel mit etwa 1 cm Spalt auflegen und so leise ziehen lassen, dass nur alle 2–3 Sekunden eine kleine Blase aufsteigt. Nach 150 Minuten an jeder Beinscheibe nahe am Knochen im dicksten Fleischbereich mindestens 70 °C messen. Liegt ein Wert darunter, 10 Minuten weiterziehen lassen; anschließend erneut prüfen und die Temperatur 2 Minuten halten. Das Fleisch ist fertig, wenn eine Gabel mit wenig Widerstand eindringt und es sich leicht vom Knochen löst. Bei deutlichem Widerstand jeweils 15 Minuten weitergaren.

  6. Abschnitt

    Fleisch auslösen und Brühe passieren

  7. 5

    Fleisch sauber auslösen, schneiden und heiß halten

    Schon vorbereitet

    • Zarte Beinscheiben in aromatischer Brühe

    Eine saubere ofenfeste Form im auf 80 °C eingestellten Backofen bereitstellen. Die gegarten Beinscheiben mit einer frisch gereinigten Zange auf ein sauberes Brett heben und höchstens 10 Minuten abgedeckt handhabbar werden lassen. Fleisch und genießbares Mark mit sauberem Besteck von den Knochen lösen; Knochen, harte Sehnen und feste Fettstücke entsorgen. Das Fleisch quer zur Faser in ungefähr 2 cm große Stücke schneiden, mit dem Mark in die vorgewärmte Form geben, abdecken und im Ofen bei mindestens 60 °C heiß halten. Die Temperatur an mehreren Fleischstücken kontrollieren.

  8. 6

    Brühe ohne Ausdrücken passieren und Fettbild vereinheitlichen

    Schon vorbereitet

    • Heiße Brühe mit Aromaten ohne Fleisch

    Die heiße Brühe durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf gießen. Ausgekochtes Gemüse, Kräuterstiele und Gewürze im Sieb nicht ausdrücken, sondern vollständig entsorgen. Aufsteigendes Fett mit einer sauberen Kelle so weit abnehmen, dass auf der Oberfläche nur noch einzelne kleine Fettaugen stehen. Die passierte Brühe bei niedriger Hitze oberhalb von 60 °C halten; sprudelndes Kochen vermeiden.

  9. Abschnitt

    Frische Einlage garen und Suppe servieren

  10. 7

    Serviergemüse gestaffelt knapp bissfest garen

    Schon vorbereitet

    • Gekühlte Möhren, Sellerie und Lauchringe
    • Klare passierte Rindfleischbrühe mit vereinheitlichtem Fettbild

    Die passierte Brühe bis zu einem sanften Sieden erhitzen. Vorbereitete Möhren und Selleriewürfel hineingeben und 8 bis 10 Minuten garen. Ab der achten Minute jeweils ein Stück prüfen: Die Mitte soll weich werden, beim Beißen aber noch leichten Widerstand zeigen. Den vorbereiteten Lauch zufügen und weitere 3 bis 4 Minuten sanft sieden, bis die Ringe weich, aber noch formstabil sind. Die Brühe nicht sprudelnd kochen lassen.

  11. 8

    Fleisch zurückgeben, sicher erhitzen und ausgewogen abschmecken

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Heißes ausgelöstes Rindfleisch mit Mark
    • Klare Rindfleischbrühe mit bissfestem Gemüse

    Das heiß gehaltene Fleisch mit dem Mark in die Brühe geben und die Suppe bei sanfter Hitze gleichmäßig erwärmen. Zwischen Fleisch und Gemüse mindestens 70 °C erreichen und 2 Minuten halten. Mit dem restlichen Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Die Suppe anschließend über 60 °C halten, aber nicht mehr kräftig kochen, damit das Fleisch saftig bleibt.

  12. 9

    Mit Kräutern anrichten und Reste rasch kühlen

    Schon vorbereitet

    • Gehackte Petersilienblätter und feine Schnittlauchröllchen
    • Heiße Rindfleischsuppe mit bissfester Einlage

    Die Suppe in vorgewärmte saubere tiefe Teller verteilen und erst unmittelbar vor dem Servieren mit Petersilie und Schnittlauch bestreuen. Nicht ausgegebene Suppe spätestens binnen 2 Stunden ab Servierbeginn in mehrere flache saubere Behälter füllen, verschließen und unverzüglich kalt stellen. Portionen entsorgen, die länger ungekühlt standen. Zange, Sonde, Brett und alle verwendeten Geräte anschließend gründlich mit heißer Spüllauge reinigen.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (6 Personen).

Kalorien

229.4 kcal

pro Person

1376.2 kcal

gesamtes Rezept (6 Personen)

Kohlenhydrate

4.43 g

pro Person

26.6 g

gesamtes Rezept (6 Personen)

Protein

28.9 g

pro Person

173.6 g

gesamtes Rezept (6 Personen)

Fett

9.31 g

pro Person

55.8 g

gesamtes Rezept (6 Personen)

Ballaststoffe

1.58 g

pro Person

9.45 g

gesamtes Rezept (6 Personen)

Zucker

2.22 g

pro Person

13.3 g

gesamtes Rezept (6 Personen)

Salz

3.6 g

pro Person

21.6 g

gesamtes Rezept (6 Personen)

Häufige Fragen

Beinscheiben liefern Fleisch, Knochen, Mark und kollagenreiches Bindegewebe und geben der Brühe dadurch Körper. Rinderbrust oder Querrippe verändern Fettgehalt, Garzeit und Ausbeute und benötigen einen eigenen kontrollierten Durchlauf; diese Zielfassung ist ausschließlich auf Beinscheiben abgestimmt.

Der kalte Ansatz erwärmt Fleisch, Knochen und Wasser langsam, sodass aufsteigender Eiweißschaum früh abgeschöpft werden kann. Danach sorgen einzelne kleine Bläschen, ein definierter Deckelspalt und Passieren ohne Ausdrücken für eine klare Brühe. Starkes Rühren oder sprudelndes Kochen verteilt Trübstoffe.

Sicherheit und Zartheit sind getrennte Endpunkte. Jeder dickste Fleischbereich nahe am Knochen muss mindestens 70 °C erreichen, diese Grenze über 2 Minuten halten und erneut gemessen werden. Zusätzlich muss eine saubere Gabel bei jeder Scheibe mit wenig Widerstand eindringen; Farbe oder leichtes Ablösen allein reichen nicht.

Ja, aber als separat gegarte Variante und nicht als Bestandteil dieses Grundrezepts. Die fertige Einlage erst direkt im Teller mit der heißen Suppe verbinden. Dadurch bleibt die Brühe klar; Allergene, Nährwerte und Haltbarkeit der gewählten Einlage müssen separat berücksichtigt werden.

Ja. Suppe und Fleisch spätestens binnen 2 Stunden in mehrere flache, saubere und verschlossene Behälter verteilen und unverzüglich kühlen. Im Kühlschrank innerhalb von 3 Tagen verbrauchen. Große heiße Töpfe nicht ungeteilt bei Raumtemperatur auskühlen lassen.

Nur die benötigte Portion unter Rühren erhitzen und an mehreren Stellen zwischen Fleisch und Gemüse messen. Für Reste sind mindestens 74 °C an allen Messpunkten der klare Endpunkt. Anschließend sofort servieren und nicht mehrfach abkühlen und wieder erwärmen.

Ja. Vollständig gekühlte Brühe und Fleisch portionsweise luftdicht einfrieren; frisches Serviergemüse bleibt getrennt meist texturstabiler. Im Kühlschrank auftauen und danach wie einen Rest vollständig auf mindestens 74 °C erhitzen.

Das grobe Gemüse im Ansatz gibt Aroma ab und wird anschließend verworfen. Frisch geschnittene Möhren, Sellerie und Lauch garen erst in der passierten Brühe, damit Farbe, Form und leichter Biss erhalten bleiben und die Suppe nicht durch zerfallene Aromaten trüb wird.

Knollensellerie enthält Sellerie. Bei separat ergänzten Nudeln, Eierstich, gekaufter Brühe oder anderen Einlagen immer deren Etiketten auf weitere Allergene und herstellungsbedingte Spuren prüfen; solche Ergänzungen gehören nicht zum angegebenen Grundrezept.

Alle vorhandenen Katalogprofile stammen ausschließlich aus KI-Schätzungen. Außerdem wurden Knochen, Mark, Sehnen, abgeschöpftes Fett, Schaum, verworfene Aromaten, Verdampfung, fertiges Volumen sowie Fleisch-, Gemüse- und Brühenmenge je Portion nicht gemessen. Eine belastbare Angabe wäre vorgetäuschte Genauigkeit und bleibt ausgeblendet.

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