Käsekuchen mit Quark und zartem Mürbeteig

Cremiger Quark-Käsekuchen mit Schmand, Zitrone und zartem Mürbeteigboden, ganz ohne Wasserbad gebacken.

Magerquark, Schmand, Vanille und Zitrone werden nur glatt gerührt, nicht aufgeschlagen. Der Kuchen ist fertig, wenn der Rand gesetzt ist und die Mitte noch sanft nachgibt.

Angeschnittener Käsekuchen mit Quarkfüllung und zartem Mürbeteigboden
Vorbereitung

30 min

Ruhezeit

4 h

Kochen

1 h

Zutaten

Form vorbereiten

Mürbeteig

Füllung

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Form und Mürbeteig

  2. 1

    Ofen vorheizen und Springform einfetten

    Zutaten für diesen Schritt

    Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette Boden und Rand der Springform mit 26 cm Durchmesser dünn mit Butter ein und streue die Form mit Semmelbröseln aus; überschüssige Brösel ausklopfen.

    Notiz

    Achte besonders auf den Übergang zwischen Boden und Rand, dort klebt Käsekuchen am ehesten fest.

  3. 2

    Mürbeteig nur kurz verkneten

    Zutaten für diesen Schritt

    Verknete Mehl, Zucker, Salz, kalte Butter und Ei nur so lange, bis ein glatter Mürbeteig entsteht. Forme ihn flach, wickle ihn ein und kühle ihn etwa 30 Minuten, bis er fester, aber noch formbar ist.

    Notiz

    Wenn der Teig durch warme Hände weich wird, kurz 5 Minuten kalt stellen.

  4. 3

    Boden auslegen, Rand hochziehen und kühlen

    Drücke den gekühlten Teig gleichmäßig in die Springform und ziehe einen stabilen Rand hoch. Stelle die Form kalt, während du die Füllung vorbereitest, damit der Mürbeteig beim Backen seine Form besser hält.

    Notiz

    Arbeite den Rand möglichst gleichmäßig aus, damit er überall ähnlich backt.

  5. Abschnitt

    Füllung

  6. 4

    Quarkbasis glatt rühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Rühre Magerquark, Zucker und Vanilleextrakt in einer großen Schüssel glatt. Die Masse soll homogen sein, aber nicht stark aufgeschlagen werden. Wenn der Quark sehr grob oder feucht wirkt, kannst du ihn vorab kurz abtropfen lassen oder die Mischung durch ein Sieb streichen.

    Notiz

    Auf niedriger Stufe arbeiten, damit möglichst wenig Luft in die Füllung kommt.

  7. 5

    Eier behutsam einarbeiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Gib die Eier einzeln zur Quarkmasse und rühre jedes nur kurz unter, bis es gerade eben aufgenommen ist. So bleibt die Füllung glatt, ohne unnötig viel Luft zu ziehen.

    Notiz

    Nicht schaumig schlagen, sonst steigt der Kuchen im Ofen zu stark auf und fällt eher rissig zusammen.

  8. 6

    Füllung mit Schmand, Stärke und Zitrone vollenden

    Zutaten für diesen Schritt

    Gib Schmand, Vollmilch, Speisestärke, Zitronensaft, fein abgeriebene Zitronenschale und die lauwarm geschmolzene Butter erst ganz zum Schluss dazu und hebe alles nur kurz unter, damit Farbe, Frische und Aroma klar erhalten bleiben.

    Notiz

    Die Butter sollte nicht heiß sein, damit die Eiermasse nicht anzieht.

  9. Abschnitt

    Backen und auskühlen

  10. 7

    Füllung einfüllen und Oberfläche glätten

    Nimm die gekühlte Form aus dem Kühlschrank und gieße die Quarkmasse hinein. Streiche die Oberfläche glatt und klopfe die Form einmal vorsichtig auf die Arbeitsfläche, damit größere Luftblasen entweichen.

    Notiz

    Die Füllung sollte knapp unter dem Rand enden, damit sie beim Backen sauber stehen bleibt.

  11. 8

    Käsekuchen schonend backen

    Backe den Käsekuchen zunächst 15 Minuten bei 175 °C. Reduziere dann die Temperatur auf 160 °C und backe ihn weitere 45 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn der Rand sichtbar gesetzt ist und die Mitte beim leichten Rütteln noch sanft nachgibt.

    Notiz

    Wird der Rand zu dunkel, decke ihn zum Ende locker mit Backpapier ab.

  12. 9

    Langsam auskühlen und durchkühlen

    Lasse den Käsekuchen zunächst bei leicht geöffneter Ofentür abkühlen und danach in der Form vollständig auskühlen. Stelle ihn anschließend mehrere Stunden kalt, damit die Füllung schnittfest wird.

    Notiz

    Das langsame Auskühlen hilft gegen Spannungsrisse und sorgt für ein sauberes Schnittbild.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

429.8 kcal

pro Portion

5157.6 kcal

gesamt aktuell (12 Portionen)

Kohlenhydrate

47.2 g

pro Portion

566.2 g

gesamt aktuell (12 Portionen)

Protein

16.1 g

pro Portion

193.7 g

gesamt aktuell (12 Portionen)

Fett

19.9 g

pro Portion

238.8 g

gesamt aktuell (12 Portionen)

Ballaststoffe

0.865 g

pro Portion

10.4 g

gesamt aktuell (12 Portionen)

Zucker

28.2 g

pro Portion

338 g

gesamt aktuell (12 Portionen)

Salz

0.38 g

pro Portion

4.56 g

gesamt aktuell (12 Portionen)

Anmerkung

Wenn der Magerquark sehr feucht ist, lasse ihn vor dem Anrühren der Füllung 20 bis 30 Minuten in einem Sieb abtropfen. Rühre die Eier nur kurz ein, damit die Masse wenig Luft zieht und die Oberfläche ruhiger bleibt. Der Kuchen ist fertig, wenn der Rand gesetzt ist und die Mitte beim leichten Rütteln noch sanft wackelt. Für den saubersten Anschnitt vollständig auskühlen lassen und mehrere Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen.

FAQ

Häufige Fragen

Der Rand sollte klar gesetzt sein, während die Mitte beim leichten Anstoßen noch sanft wackelt. Sie darf nicht flüssig wirken, aber auch nicht komplett fest sein, weil der Kuchen beim Abkühlen weiter anzieht.

Häufige Ursachen sind zu starkes Rühren, zu hohe Hitze oder zu langes Backen. Rühre die Eier nur kurz ein, backe den Kuchen schonend und lasse ihn danach langsam auskühlen.

Ja, das ist sogar ideal. Nach mehreren Stunden Kühlzeit wird die Füllung stabiler, der Geschmack runder und der Kuchen lässt sich deutlich sauberer schneiden.

Nicht immer. Wenn dein Quark aber sehr feucht oder grobkörnig ist, lohnt sich ein kurzes Abtropfen im Sieb für 20 bis 30 Minuten. So wird die Füllung verlässlicher und weniger weich.

Gut abgedeckt hält er sich im Kühlschrank etwa 3 bis 4 Tage. Zum Einfrieren am besten in Stücke schneiden und später langsam im Kühlschrank auftauen.

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