Hummus mit Tahini nach arabischer Art
Hummus aus Kichererbsen, Tahini und Zitrone wird warm püriert; Natron macht die Kichererbsen besonders weich.
Warm pürierte Kichererbsen, helles Tahini und eiskaltes Wasser ergeben eine glatte Textur. Der kurze Natron-Schritt verhindert körnige Paste.

Zutaten
Hummus-Basis
Basis und Servieren
Zum Servieren
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Kichererbsen besonders weich machen
- 1
Kichererbsen abspülen und mit Natron sieden
Zutaten für diesen Schritt
Die Kichererbsen abgießen, in einem Sieb gründlich abspülen, dann mit dem Natron in einen kleinen Topf geben und mit Wasser bedecken. Sanft sieden lassen, bis die Kichererbsen sehr weich wirken, sich zwischen zwei Fingern leicht zerdrücken lassen und einige Häutchen sichtbar aufschwimmen.
- 2
Abgießen und warm weiterverarbeiten
Die weich gesiedeten Kichererbsen abgießen und kurz unter warmem Wasser abspülen, damit kein Natron-Geschmack bleibt. Gut abtropfen lassen, aber nicht komplett auskühlen lassen: Warm püriert verbinden sich Kichererbsen, Tahini und Wasser deutlich glatter.
Abschnitt
Tahini-Zitronen-Basis mixen
- 3
Zitrone pressen und Knoblauch vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Die Bio-Zitrone halbieren, vollständig auspressen und den Saft auffangen. Die Knoblauchzehe schälen; falls sie innen einen grünen Keim hat, diesen entfernen, damit der Hummus nicht scharf oder beißend schmeckt. Den Zitronensaft für die Tahini-Basis und das spätere Abschmecken bereithalten.
- 4
Tahini hell und luftig aufmixen
Zutaten für diesen Schritt
Das gut aufgerührte Tahini mit dem abgemessenen Zitronensaft, der Knoblauchzehe, Meersalz, Kreuzkümmel und dem eiskalten Wasser in einen leistungsstarken Mixer oder hohen Mixbecher geben. Mixen, bis die Masse heller, dicker und sichtbar cremig wird; genau diese Emulsion macht den Hummus später fein statt ölig.
Abschnitt
Hummus pürieren und abschmecken
- 5
Kichererbsen mit der Tahini-Basis fein pürieren
Die warmen, gut abgetropften Kichererbsen zur Tahini-Basis geben und auf hoher Stufe pürieren. Zwischendurch die Masse von den Wänden nach unten schieben und weiter mixen, bis keine sichtbaren Stückchen mehr bleiben und der Hummus beim Löffeln weich fließt statt bröckelig zu stehen.
- 6
Olivenöl einarbeiten und Konsistenz prüfen
Zutaten für diesen Schritt
Das für die Basis vorgesehene Olivenöl in den laufenden Mixer geben und kurz weiterpürieren, bis der Hummus glänzt und rund schmeckt. Die Konsistenz soll cremig, aber nicht suppig sein; nach kurzer Ruhe wird sie fester. Wirkt die Masse stumpf oder pastig, hilft weiteres kräftiges Mixen besser als sofort mehr Öl.
- 7
Fein abschmecken und kurz ruhen lassen
Zutaten für diesen Schritt
Den Hummus probieren und die Balance prüfen: Er soll nussig, frisch zitronig, mild salzig und nur leicht nach Kreuzkümmel schmecken. Kurz ruhen lassen, damit Knoblauch, Tahini und Zitrone zusammenfinden; danach mit dem restlichen Meersalz und dem zurückbehaltenen Zitronensaft abrunden.
Abschnitt
Servieren
- 8
Mit Öl, Paprika und Petersilie anrichten
Zutaten für diesen Schritt
Die Petersilienblättchen abzupfen und fein hacken. Den Hummus in eine flache Schale streichen und mit dem Löffel eine breite Mulde ziehen. Das Olivenöl hineingeben, mit Paprikapulver bestäuben und die Petersilie darüberstreuen. Dazu passen warmes Fladenbrot, Rohkost, Falafel oder Ofengemüse.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
280.9 kcal
pro Portion
1123.5 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
15.8 g
pro Portion
63.2 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
8.57 g
pro Portion
34.3 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
19.4 g
pro Portion
77.6 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
6.55 g
pro Portion
26.2 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
1.36 g
pro Portion
5.44 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
1.97 g
pro Portion
7.88 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
FAQ
Häufige Fragen
Sehr weiche Kichererbsen, gut emulgiertes Tahini und langes Pürieren sind entscheidend. Der kurze Natron-Schritt lockert die Kichererbsenstruktur, eiskaltes Wasser macht die Tahini-Basis heller und luftiger. Warm püriert wird Hummus deutlich glatter als mit kalten Kichererbsen direkt aus der Dose.
Ja, das geht, schmeckt aber weniger nussig und nicht wie klassischer Hummus bi Tahina. Für eine schnelle Variante ohne Tahini kannst du etwas mehr Olivenöl und eiskaltes Wasser verwenden oder mildes Cashewmus beziehungsweise Sonnenblumenkernmus ausprobieren. Die typische Tiefe liefert jedoch Sesammus.
Meist sind die Kichererbsen nicht weich genug oder der Hummus wurde zu kurz gemixt. Sie sollen sich vor dem Pürieren sehr leicht zerdrücken lassen. Außerdem hilft es, die Tahini-Basis zuerst cremig aufzuschlagen und die warmen Kichererbsen anschließend länger auf hoher Stufe zu pürieren.
Gut abgedeckt hält sich Hummus im Kühlschrank etwa 3 bis 4 Tage. Streiche die Oberfläche glatt und gib eine dünne Schicht Olivenöl darüber, damit er nicht austrocknet. Vor dem Servieren kurz umrühren und bei Bedarf mit etwas kaltem Wasser wieder cremig rühren.
Vorbereiten klappt sehr gut: Am Vortag gemixt zieht Hummus runder durch. Einfrieren ist ebenfalls möglich, die Textur kann nach dem Auftauen aber fester oder leicht körnig wirken. Dann kräftig aufrühren oder kurz mixen und mit kaltem Wasser sowie etwas Zitronensaft auffrischen.
Bitterkeit kommt meist von altem oder sehr dunklem Tahini, zu viel rohem Knoblauch oder ranzigem Olivenöl. Verwende helles, mildes Tahini, entferne beim Knoblauch den grünen Keim und setze kräftiges Olivenöl lieber als Topping statt in großer Menge in der Basis ein.
Ja, das ist aromatisch, braucht aber Planung. Getrocknete Kichererbsen müssen eingeweicht und anschließend sehr weich gekocht werden, bevor sie in den Mixer kommen. Wichtig ist nicht die Herkunft aus Dose oder Topf, sondern dass die Kichererbsen beim Zerdrücken fast cremig auseinanderfallen.
Hummus passt zu warmem Fladenbrot, Pita, Rohkost, Oliven, eingelegtem Gemüse, Falafel, Bowls und gegrilltem Gemüse. Als Brotaufstrich schmeckt er auch in Wraps oder Sandwiches, besonders mit Gurke, Tomate, Kräutern und etwas Zitronensaft.