Pasta mit grünem Spargel, Zitrone und Parmesan
Grüner Spargel, Zitrone und Parmesan verbinden sich mit stärkehaltigem Kochwasser zu einer seidigen Frühlingspasta ohne Sahne.
Stangen und Spitzen garen zeitversetzt. Die Spaghetti werden in der Pfanne fertig gegart, bevor Butter und Parmesan abseits der Hitze zur seidigen Sauce binden.

- Vorbereiten
- 15 min
- Ruhen
- 0 min
- Kochen
- 20 min
Zutaten
Für Pasta und Kochwasser
Für Spargel und Sauce
Zum Fertigstellen
So gelingt das Rezept
Abschnitt
Gemüse und Finish vorbereiten
- 1
Spargel, Zitrone und Parmesan vorbereiten
Zutaten für diesen Schritt
Den Spargel gründlich waschen und trocken tupfen. Holzige Enden abschneiden; nur sehr dicke Stangen im unteren Drittel dünn schälen. Die Spitzen abtrennen und beiseitelegen, die Stangen schräg in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Knoblauch fein hacken. Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen, nur die gelbe Schale fein abreiben und anschließend auspressen. Parmesan fein reiben und Petersilie hacken.
Abschnitt
Pasta und Spargelsauce
- 2
Spaghetti knapp vor al dente kochen
Zutaten für diesen Schritt
Das Wasser im großen Topf zum kräftigen Sieden bringen. Den für das Kochwasser vorgesehenen Salzanteil einrühren, bis er gelöst ist. Die Spaghetti auffächern, nach dem Einsinken vollständig untertauchen und während des Garens mehrmals umrühren. Die Garzeit 2 Minuten vor der Herstellerangabe beenden. Direkt vor dem Abgießen die vorgesehene Menge stärkehaltiges Kochwasser abnehmen und in den größeren Arbeitsanteil sowie eine getrennte Reserve aufteilen. Die Pasta abgießen, nicht abspülen und direkt weiterverarbeiten.
- 3
Spargel gestaffelt bissfest braten
Zutaten für diesen Schritt
Zum Vorheizen die leere große Pfanne auf eine mittlere bis hohe Kochstufe stellen. Olivenöl und die Hälfte der Butter hineingeben. Zuerst die Spargelstangenstücke 4 Minuten unter gelegentlichem Wenden braten. Die Spitzen ergänzen und weitere 2 bis 3 Minuten braten, bis alles kräftig grün, leicht gebräunt und noch bissfest ist. Den Knoblauch nur während der letzten 30 Sekunden untermischen; er soll duften, aber nicht bräunen.
- 4
Pasta in der Pfanne fertig garen
Zutaten für diesen Schritt
Die abgetropften Spaghetti zum Spargel geben und den dafür ausgewiesenen größeren Kochwasseranteil zugießen. Alles bei mittlerer Hitze 1 bis 2 Minuten kräftig schwenken, bis die Pasta al dente ist und sich eine leicht gebundene Flüssigkeit bildet. Es soll noch etwas Flüssigkeit am Pfannenboden sichtbar bleiben; die getrennte Kochwasserreserve bleibt für den nächsten Schritt zurück.
- 5
Butter und Parmesan ohne Klümpchen emulgieren
Zutaten für diesen Schritt
Die Pfanne vollständig vom Herd ziehen und 30 Sekunden warten. Die restliche Butter unterschwenken. Den Parmesan in drei Portionen einarbeiten und die Pasta nach jeder Portion kräftig schwenken. Wird die Sauce zu dick, die getrennt zurückbehaltene Kochwasserreserve schluckweise ergänzen. Nicht mehr aufkochen: Die Sauce ist richtig, wenn sie glänzend an den Nudeln haftet und keine Käseklümpchen sichtbar sind.
- 6
Zitrone, Petersilie und Pfeffer einarbeiten
Zutaten für diesen Schritt
Zitronenabrieb, den gesamten Zitronensaft, Petersilie und schwarzen Pfeffer unterheben. Mit dem für das Finish vorgesehenen Salzanteil abschmecken. Die Pasta noch einmal kräftig schwenken. Schmeckt sie ausgewogen frisch und fließt die Sauce langsam vom Kochlöffel, sofort auf vorgewärmte Teller verteilen.
- 7
Sofort servieren und Reste sicher kühlen
Zutaten für diesen Schritt
Die Pasta sofort servieren, solange die Emulsion seidig ist. Reste in einen flachen, sauberen Behälter füllen und innerhalb von 2 Stunden abgedeckt kalt stellen. Gekühlt innerhalb von 4 Tagen verbrauchen. Beim Wiedererhitzen etwas Wasser zugeben, gleichmäßig durcherhitzen und im Kern 74 °C erreichen; die ursprüngliche Emulsion wird dabei meist etwas fester.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
591.8 kcal
pro Portion
2367 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
78.3 g
pro Portion
313.1 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
22.1 g
pro Portion
88.6 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
21.7 g
pro Portion
86.8 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
5.97 g
pro Portion
23.9 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
6.17 g
pro Portion
24.7 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
1.68 g
pro Portion
6.7 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Mehr zum Rezept
Varianten: Ein Teil des Käses kann durch Pecorino ersetzt werden. Für extra Textur gehobelte Mandeln in einer trockenen Pfanne rösten und vor dem Servieren darübergeben. Kräuter lassen sich je nach Saison variieren, etwa mit Schnittlauch oder Basilikum.
Häufige Fragen
Stärkehaltiges Kochwasser, Butter und fein geriebener Parmesan bilden beim kräftigen Schwenken eine Emulsion. Entscheidend sind ausreichend feuchte Nudeln und eine Pfanne, die beim Einrühren des Käses nicht mehr auf direkter Hitze steht.
Meist ist die Pfanne zu heiß oder der Käse wird auf einmal zugegeben. Die Pfanne vom Herd ziehen, den Parmesan portionsweise einarbeiten und bei Bedarf wenig heißes Kochwasser ergänzen. Bereits stark verklumpter Käse lässt sich nur begrenzt wieder glätten.
Meist genügt es, die holzigen Enden abzuschneiden. Nur besonders dicke Stangen oder eine unten deutlich feste Schale werden im unteren Drittel dünn geschält. Die zarten Spitzen bleiben ungeschält und kommen später in die Pfanne.
Die Schnittflächen sollen leicht gebräunt und die Stücke kräftig grün sein. Eine Stangenscheibe lässt sich dann mit leichtem Widerstand durchbeißen, während die Spitzen weich, aber noch formstabil bleiben.
Die Spitzen sind zarter und garen schneller als die unteren Stangenstücke. Durch die gestaffelte Zugabe bleiben sie intakt, während die Stangen genügend Zeit für Röstaromen und einen bissfesten Kern erhalten.
Nur die dünne gelbe Außenschale abreiben und die weiße Schicht darunter nicht verletzen. Abrieb und Saft erst nach der Käseemulsion einarbeiten und die Sauce danach nicht mehr kochen.
Spaghetti und Linguine tragen die leichte Emulsion besonders gleichmäßig. Tagliatelle funktionieren ebenfalls, brauchen wegen ihrer Breite aber oft etwas mehr Kochwasser beim Schwenken. Die Packungszeit bleibt der Ausgangspunkt für die Garprobe.
Reste innerhalb von zwei Stunden in einem flachen Behälter kalt stellen und innerhalb von vier Tagen verbrauchen. Beim Erwärmen etwas Wasser zugeben und die Pasta gleichmäßig auf 74 °C Kerntemperatur bringen. Bei unklarer Kühlzeit nicht mehr verwenden.