Calamari fritti mit dünner Mehl-Stärke-Panade

Trockene Calamari-Ringe, eine dünne Mehl-Maisstärke-Hülle und kontrollierte Öltemperatur ergeben eine blass-goldene Kruste ohne schweren Teig.

Calamari fritti gelingen mit trockenen Tuben, einer Mehl-Maisstärke-Mischung und kurzen Frittierintervallen. Ringbreite, Öltemperatur und Garzeichen sind präzise erklärt.

Calamari fritti mit dünner Mehl-Stärke-Panade fertig angerichtet
Vorbereitung

25 min

Ruhezeit

0 min

Kochen

15 min

Zutaten

Calamari

Mehl-Stärke-Panade

Zum Frittieren und Servieren

Rezeptanleitung

Schritt für Schritt Ansicht

  1. Abschnitt

    Calamari vorbereiten

  2. 1

    Calamari-Tuben prüfen und in Ringe schneiden

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Calamari-Tuben innen und außen abtasten und verbliebene transparente Knorpelreste sowie feste Hautpartien entfernen. Die Tuben quer in etwa 1 cm breite, möglichst gleichmäßige Ringe schneiden; schmale Endstücke separat bereitlegen. Schneidebrett, Messer und Hände anschließend gründlich mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen. Rohe Calamari dürfen nicht mit Zitrone, Petersilie oder bereits gegarten Ringen in Kontakt kommen.

  3. 2

    Ringe innen und außen vollständig trocknen

    Die Calamari-Ringe auf mehrere Lagen Küchenpapier legen und auch die Innenseiten sorgfältig trocken tupfen. Kurz offen liegen lassen und unmittelbar vor dem Panieren erneut prüfen. Die Oberfläche muss trocken und griffig wirken; sichtbare Feuchtigkeit lässt die Hülle klumpen und verstärkt Spritzer im heißen Öl.

  4. Abschnitt

    Panade und Frittierplatz einrichten

  5. 3

    Trockene Panade gleichmäßig mischen

    Zutaten für diesen Schritt

    Weizenmehl, Maisstärke, den für die Panade vorgesehenen Anteil Meersalz, schwarzen Pfeffer und Paprikapulver in einer breiten Schüssel mit einem Schneebesen vermengen. Klümpchen zerdrücken und so lange rühren, bis Paprika und Pfeffer ohne sichtbare Nester in der hellen Mischung liegen. Die Panade bleibt trocken; Flüssigkeit gehört nicht hinein.

  6. 4

    Öl kontrolliert auf 170–175 °C erhitzen

    Zutaten für diesen Schritt

    Einen hohen, schweren Topf stabil auf einer hinteren Herdplatte aufstellen und das Sonnenblumenöl einfüllen. Der Ölstand darf höchstens die halbe Topfhöhe erreichen. Einen passenden trockenen Deckel griffbereit halten und das Öl unter Aufsicht auf 170–175 °C erhitzen. Wasser und feuchte Geräte konsequent fernhalten. Das Öl während des gesamten Frittierens nie unbeaufsichtigt lassen.

  7. 5

    Nur die nächste Frittierportion dünn panieren

    Nur so viele trockene Ringe in die Mehl-Stärke-Mischung geben, wie anschließend mit Abstand im Topf liegen können. Locker wenden, dann in einem groben Sieb gründlich abschütteln. Eine lückenlose, staubdünne Schicht ist richtig. Die übrigen Ringe bleiben unpaniert, bis das Öl wieder seine Zieltemperatur erreicht hat.

  8. Abschnitt

    Portionsweise frittieren und direkt servieren

  9. 6

    Erste Portion kurz ausbacken und Gargrad prüfen

    Die panierten Ringe mit einer Schaumkelle vom Körper weg in das 170–175 °C heiße Öl absenken und sofort voneinander trennen. Etwa 60–90 Sekunden frittieren. Einen der dicksten Ringe herausheben und an seiner dicksten Stelle mit einem sauberen Einstichthermometer prüfen; mindestens 63 °C müssen erreicht sein. Die Hülle soll trocken und blass-golden, das Fleisch vollständig opak und noch federnd sein.

  10. 7

    Abtropfen lassen und Öltemperatur wiederherstellen

    Die fertigen Ringe mit der Schaumkelle herausheben, über dem Topf abtropfen lassen und nebeneinander auf ein Gitter oder Küchenpapier legen. Nicht in einer Schüssel stapeln, weil der eingeschlossene Dampf die Hülle aufweicht. Vor der nächsten Portion warten, bis das Öl wieder 170–175 °C erreicht.

  11. 8

    Restliche Ringe in gleichen Intervallen frittieren

    Die übrigen Ringe portionsweise panieren und in gleicher Weise ausbacken. Bei jeder Portion einen der dicksten Ringe herausheben und die Mindesttemperatur von 63 °C kontrollieren. Lose Panadenreste zwischen den Durchgängen mit der Schaumkelle entfernen, bevor sie dunkel werden. Das Öl fortlaufend im Zielbereich halten.

  12. 9

    Mit Zitrone, Petersilie und Salz fertigstellen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Zitrone auf einem sauberen Brett in Spalten schneiden und die Petersilie grob hacken. Die heißen Calamari mit der Petersilie und dem restlichen Meersalz bestreuen und sofort servieren. Die Zitronenspalten separat reichen, damit der Saft die dünne Hülle erst unmittelbar beim Essen benetzt.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.

Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.

Kalorien

466.4 kcal

pro Portion

1865.5 kcal

gesamt aktuell (4 Portionen)

Kohlenhydrate

35.7 g

pro Portion

142.7 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Protein

26.6 g

pro Portion

106.3 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Fett

23.9 g

pro Portion

95.4 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Ballaststoffe

1.4 g

pro Portion

5.6 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Zucker

0.554 g

pro Portion

2.22 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

Salz

3.76 g

pro Portion

15 g

gesamt aktuell (4 Portionen)

FAQ

Häufige Fragen

Ja, sofern sie naturbelassen und unpaniert sind. In einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank vollständig auftauen, von verzehrfertigen Lebensmitteln getrennt halten und anschließend innen wie außen sehr gründlich trocknen. Auftauen außerhalb der Kühlung ist aus Sicherheitsgründen ungeeignet.

Zäh werden die Ringe vor allem durch zu langes Garen. Gleichmäßige Ringbreite, die kontrollierte Öltemperatur und kurze Frittierintervalle verhindern, dass dünne Stücke bereits übergaren, während dickere noch nicht durchgewärmt sind.

Ein dicker Ring aus jeder Frittierportion sollte nach dem Herausheben an der dicksten Stelle mindestens 63 °C erreichen. Vollständig opakes, festes und noch federndes Fleisch ergänzt die Temperaturkontrolle; eine dunkle Panade ist dafür nicht erforderlich.

Meist waren die Ringe noch feucht, wurden zu früh paniert oder lagen im Topf zu dicht. Trockne sie vollständig, umhülle immer nur die unmittelbar folgende Portion und schüttle loses Mehl ab, bevor die Ringe ins Öl kommen.

Geeignet ist ein neutrales raffiniertes Pflanzenöl, das für hohe Temperaturen vorgesehen ist. Entscheidend sind ein sauberer Geruch, eine kontrollierte Temperatur und ein ausreichend hoher Topf; stark aromatische oder bereits auffällige Öle passen nicht zu diesem Frittiergang.

Eine zu große Portion senkt die Öltemperatur abrupt. Dann dauert das Garen länger, die Hülle nimmt mehr Fett auf und die Ringe können zäh werden. Zwischen den Portionen muss das Öl deshalb wieder in den angegebenen Temperaturbereich kommen.

Brennendes Öl niemals mit Wasser löschen. Nur wenn keine Eigengefährdung besteht, die Energiequelle abstellen und den Topf mit einem passenden Deckel abdecken. Ist das nicht sicher möglich oder gelingt das Ersticken nicht, den Raum verlassen, die Tür schließen und die Feuerwehr über 112 alarmieren.

Zitronenspalten, ein schlichter Blattsalat, Tomatensalat, geröstetes Weißbrot oder Ofenkartoffeln passen gut. Feuchte Saucen am besten separat reichen, damit die dünne Hülle bis zum Essen trocken bleibt.

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