Bärlauch-Dip mit Quark und Schmand

Fein geschnittener Bärlauch und eine glatte Quark-Schmand-Basis ergeben einen streichfähigen Frühlingsdip ohne abgesetztes Wasser.

Die gewaschenen, sorgfältig getrockneten Blätter kommen mit fein geriebenem Knoblauch in die Milchbasis. Kurzes Kühlen verbindet die Aromen.

Bärlauch-Dip mit Quark fertig angerichtet
Gesamtzeit
45 min
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 45 min auf dem Tisch
Vorbereiten
15 min
Ruhen
30 min
Kochen
0 min

Zutaten

Personen

Ergibt ca. 515 g Dip · Pro Person: etwa 130 g Bärlauch-Dip

So gelingt das Rezept

Für 4 Personen bereitest du insgesamt ca. 515 g Dip zu. Pro Person: etwa 130 g Bärlauch-Dip. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. 1

    Bärlauch prüfen, waschen und vollständig trocknen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Blätter einzeln prüfen und welke, gelbe oder beschädigte Blätter aussortieren. Den Bärlauch unter fließendem kaltem Trinkwasser gründlich waschen, in einer sauberen Salatschleuder trocknen und zusätzlich mit einem frischen Küchentuch abtupfen. Erst danach die Blätter quer in etwa 2 bis 3 mm schmale Streifen schneiden. Sie müssen trocken wirken und dürfen in der Schüssel kein Wasser hinterlassen.

  2. 2

    Knoblauch zu einer feinen Paste reiben

    Zutaten für diesen Schritt

    Den Knoblauch schälen und auf der feinsten Reibefläche zerreiben, bis eine glatte Paste ohne erkennbare Stücke entsteht. Grobe Reste mit der flachen Messerseite zerdrücken, damit sie später nicht punktuell scharf im Dip bleiben.

  3. 3

    Quark und Schmand klümpchenfrei verrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Quark und Schmand in eine saubere Schüssel geben und mit einem Schneebesen 45 bis 60 Sekunden verrühren. Die Basis ist richtig, wenn keine Quarkklümpchen mehr sichtbar sind und eine mit dem Schneebesen gezogene Spur langsam wieder zufließt.

  4. 4

    Bärlauch, Knoblauch, Zitrone und Öl einarbeiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • fein geschnittener Bärlauch
    • fein geriebener Knoblauch
    • glatte Quark-Schmand-Basis

    Bärlauch und Knoblauch zusammen mit Zitronensaft und Olivenöl zur Quark-Schmand-Basis geben. Mit einem Teigschaber ungefähr 30 Sekunden vom Schüsselrand zur Mitte unterheben, bis die Kräuter gleichmäßig verteilt sind und keine Ölspuren mehr auf der Oberfläche stehen.

  5. 5

    Dip gleichmäßig salzen und pfeffern

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • Bärlauch-Quark-Basis

    Salz und Pfeffer über die gesamte Oberfläche streuen und etwa 30 Sekunden gründlich einrühren. Mit dem Teigschaber bis auf den Schüsselboden fahren. Der Dip soll dick vom Schaber fallen, feine grüne Streifen gleichmäßig enthalten und weder freie Flüssigkeit noch Gewürznester zeigen.

  6. 6

    Abgedeckt kühlen und vor dem Servieren prüfen

    Schon vorbereitet

    • fertig gewürzter Bärlauch-Dip

    Den Dip sofort in einen sauberen, dicht schließenden Behälter füllen und 30 Minuten bei höchstens 5 °C kühlen. Vor dem Servieren mit einem sauberen Löffel ungefähr 15 Sekunden umrühren. Der Dip ist servierbereit, wenn er homogen, streichfähig und ohne abgesetzte Flüssigkeit ist.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Berechnungsgrundlage pro Person: etwa 130 g Bärlauch-Dip. Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (ca. 515 g Dip).

Kalorien

181.3 kcal

pro Person

725.1 kcal

gesamtes Rezept (ca. 515 g Dip)

Kohlenhydrate

4.56 g

pro Person

18.2 g

gesamtes Rezept (ca. 515 g Dip)

Protein

8.99 g

pro Person

36 g

gesamtes Rezept (ca. 515 g Dip)

Fett

13.9 g

pro Person

55.7 g

gesamtes Rezept (ca. 515 g Dip)

Ballaststoffe

0.48 g

pro Person

1.92 g

gesamtes Rezept (ca. 515 g Dip)

Zucker

3.91 g

pro Person

15.6 g

gesamtes Rezept (ca. 515 g Dip)

Salz

0.847 g

pro Person

3.39 g

gesamtes Rezept (ca. 515 g Dip)

Mehr zum Rezept

Der Dip eignet sich als Brotaufstrich, als Begleiter zu Kartoffeln und als frischer Kontrast zu gegrilltem Gemüse. Für eine feinere Textur kann die Masse kurz gemixt werden, für mehr Struktur nur behutsam verrühren. Wenn der Dip zu fest ist, kann er durch vorsichtiges Rühren geschmeidiger werden.

Häufige Fragen

Am sichersten ist frischer Bärlauch aus kontrolliertem Anbau oder aus einer nachvollziehbaren Handelsquelle. Selbst gesammelte Blätter können mit giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden; der Geruchstest allein ist kein verlässlicher Nachweis.

Anhaftendes Waschwasser verdünnt die Milchbasis und kann sich später als Flüssigkeit absetzen. Salatschleuder und sauberes Tuch entfernen die Feuchtigkeit, ohne die Blätter zu zerdrücken.

Schmale, gleichmäßige Streifen verteilen sich besser als grobe Blattstücke und bleiben dennoch als frisches Kraut erkennbar. Sehr langes Hacken ist ungünstig, weil die Blätter dabei zerquetscht und dunkel werden können.

Ja. Nach dem Rühren gehört der Dip sofort abgedeckt in den Kühlschrank. Die kurze Kühlzeit verbindet die Aromen; vor dem Servieren reicht einmaliges gründliches Umrühren mit einem sauberen Löffel.

Der Kühlschrank muss so kalt eingestellt sein, dass der Dip höchstens 5 °C warm wird. Spätestens am folgenden Tag sollte er verbraucht sein. Nach längerer Zeit bei Raumtemperatur, bei auffälligem Geruch, Verfärbung oder sichtbarer Gasbildung gehört er in den Abfall.

Das ist nicht empfehlenswert. Quark und Schmand können nach dem Auftauen körnig werden und Wasser absetzen; auch die frische Kräuterstruktur leidet deutlich.

Quark und Schmand enthalten Milch beziehungsweise Milcheiweiß und in der üblichen Ausführung Laktose. Vegetarisch ist der Dip; vegan oder automatisch laktosefrei ist diese Zubereitung nicht. Maßgeblich sind die Angaben auf den verwendeten Packungen.

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