Bärlauch-Dip mit Quark und Schmand
Fein geschnittener Bärlauch und eine glatte Quark-Schmand-Basis ergeben einen streichfähigen Frühlingsdip ohne abgesetztes Wasser.

Zutaten
Reicht für 4 Personen. Ergibt ca. 515 g Dip. Pro Person: etwa 130 g Bärlauch-Dip.
- 250 g pasteurisierter Speisequark, 20 % Fett i. Tr.
- 150 g pasteurisierter Schmand, 24 % Fett
- 80 g Bärlauch aus kontrolliertem Anbau
- 3 g frischer Knoblauch
- 20 ml Zitronensaft
- 10 ml mildes Olivenöl
- 3 g feines Salz
- 0,5 g schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Zubereitung
Für 4 Personen bereitest du insgesamt ca. 515 g Dip zu. Pro Person: etwa 130 g Bärlauch-Dip. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst. Das Rezept hat 6 Schritte; die passenden Zutaten stehen direkt im Ablauf.
Schritt 1: Bärlauch prüfen, waschen und vollständig trocknen
Zutaten: 80 g Bärlauch aus kontrolliertem Anbau
Die Blätter einzeln prüfen und welke, gelbe oder beschädigte Blätter aussortieren. Den Bärlauch unter fließendem kaltem Trinkwasser gründlich waschen, in einer sauberen Salatschleuder trocknen und zusätzlich mit einem frischen Küchentuch abtupfen. Erst danach die Blätter quer in etwa 2 bis 3 mm schmale Streifen schneiden. Sie müssen trocken wirken und dürfen in der Schüssel kein Wasser hinterlassen.
Schritt 2: Knoblauch zu einer feinen Paste reiben
Zutaten: 3 g frischer Knoblauch
Den Knoblauch schälen und auf der feinsten Reibefläche zerreiben, bis eine glatte Paste ohne erkennbare Stücke entsteht. Grobe Reste mit der flachen Messerseite zerdrücken, damit sie später nicht punktuell scharf im Dip bleiben.
Schritt 3: Quark und Schmand klümpchenfrei verrühren
Zutaten: 250 g pasteurisierter Speisequark, 20 % Fett i. Tr. · 150 g pasteurisierter Schmand, 24 % Fett
Quark und Schmand in eine saubere Schüssel geben und mit einem Schneebesen 45 bis 60 Sekunden verrühren. Die Basis ist richtig, wenn keine Quarkklümpchen mehr sichtbar sind und eine mit dem Schneebesen gezogene Spur langsam wieder zufließt.
Schritt 4: Bärlauch, Knoblauch, Zitrone und Öl einarbeiten
Zutaten: 20 ml Zitronensaft · 10 ml mildes Olivenöl
Schon vorbereitet: fein geschnittener Bärlauch ·
Nährwerte
Richtwerte pro Person und für das gesamte Rezept.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Welcher Bärlauch ist für den Dip sicher geeignet?
Am sichersten ist frischer Bärlauch aus kontrolliertem Anbau oder aus einer nachvollziehbaren Handelsquelle. Selbst gesammelte Blätter können mit giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden; der Geruchstest allein ist kein verlässlicher Nachweis.
Warum muss der Bärlauch so gründlich getrocknet werden?
Anhaftendes Waschwasser verdünnt die Milchbasis und kann sich später als Flüssigkeit absetzen. Salatschleuder und sauberes Tuch entfernen die Feuchtigkeit, ohne die Blätter zu zerdrücken.
Wie fein sollte der Bärlauch geschnitten sein?
Schmale, gleichmäßige Streifen verteilen sich besser als grobe Blattstücke und bleiben dennoch als frisches Kraut erkennbar. Sehr langes Hacken ist ungünstig, weil die Blätter dabei zerquetscht und dunkel werden können.
Kann ich den Bärlauch-Dip vorbereiten?
Ja. Nach dem Rühren gehört der Dip sofort abgedeckt in den Kühlschrank. Die kurze Kühlzeit verbindet die Aromen; vor dem Servieren reicht einmaliges gründliches Umrühren mit einem sauberen Löffel.
Wie lange hält sich Bärlauch-Dip im Kühlschrank?
Der Kühlschrank muss so kalt eingestellt sein, dass der Dip höchstens 5 °C warm wird. Spätestens am folgenden Tag sollte er verbraucht sein. Nach längerer Zeit bei Raumtemperatur, bei auffälligem Geruch, Verfärbung oder sichtbarer Gasbildung gehört er in den Abfall.
Kann man Bärlauch-Dip einfrieren?
Das ist nicht empfehlenswert. Quark und Schmand können nach dem Auftauen körnig werden und Wasser absetzen; auch die frische Kräuterstruktur leidet deutlich.
Welche Allergene enthält der Dip?
Quark und Schmand enthalten Milch beziehungsweise Milcheiweiß und in der üblichen Ausführung Laktose. Vegetarisch ist der Dip; vegan oder automatisch laktosefrei ist diese Zubereitung nicht. Maßgeblich sind die Angaben auf den verwendeten Packungen.